Mit dem „Digitalpakt Schule“ gut gerüstet in die Zukunft

Einsatz von VR-Brillen

Lernen mit Virtual Reality-Brillen an der Gewerbliche Schule Bad Mergentheim

Für die Schülerinnen und Schüler an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim sind nun Virtual Reality-Brillen (VR-Brillen) im Einsatz. Sie wurden über den „DigitalPakt Schule“ beschafft. Landrat Christoph Schauder hat sich gemeinsam mit Dezernentin Ursula Mühleck und dem Leiter der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim, Peter Wöhrle, über die Einsatzmöglichkeiten der Brillen informiert.

„Der Main-Tauber-Kreis arbeitet als Schulträger mit finanzieller Unterstützung aus dem Digitalpakt Schule weiter an der Digitalisierung der Beruflichen Schulen, um bei der Ausbildung der Schülerinnen und Schüler gut für die Zukunft gerüstet zu sein“, sagt Landrat Schauder. Die Investitionen werden durch den Bund und das Land gefördert. Die Förderhöhe beträgt in der Regel 80 Prozent der Anschaffungskosten.

Bei einer VR-Brille handelt es ich um zwei kleine Displays, die in einem Gehäuse verbaut sind und wie eine Brille aufgesetzt werden. Diese werden auch als „Head-Mounted-Display“ bezeichnet und ermöglichen es, in eine virtuelle Welt einzutauchen. Mit Hilfe von Bewegungssensoren in der Brille und mit zwei Handcontrollern kann man sich in der virtuellen Welt frei bewegen.

Schulleiter Wöhrle sowie die beiden Fachlehrer Andreas Amann und Michael Schurk erläuterten dem Landrat die konkreten Einsatzmöglichkeiten der neuen Brillen. Diese sind so gebaut, dass sie leicht gereinigt und desinfiziert und so von unterschiedlichen Klassen genutzt werden können. Zunächst werden die Brillen vor allem in der Abteilung Gesundheit bei der Ausbildung von medizinischen Fachangestellten eingesetzt. Hier gibt es bereits viele Programme im E-Health-Bereich, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler virtuell in den Körper eines Menschen begeben können. Der menschliche Körper mit seinen Organen, Muskeln und Knochen wird dadurch viel plastischer. Mit der VR-Brille kann man virtuell in den Köper eintauchen. Auch „gezieltes Krankmachen“ von Organen kann simuliert werden.

Bei den Ausbildungsberufen Elektroniker und Elektriker gibt es spannende Anwendungsfelder. Die Schülerinnen und Schüler können mittels VR-Brille in einem virtuellen Umspannwerk Reparaturen zum Beispiel an Schaltschränken vornehmen.

In der Metall- und Kfz-Abteilung können Schülerinnen und Schüler beispielsweise virtuell Getriebe auseinandernehmen und wieder zusammenbauen. „Das Neue ist der Gamification-Charakter, den das Lernen einnehmen wird, oder einfach ausgedrückt: Lernen wird spielerischer“, sagt Schulleiter Wöhrle. Einige Unternehmen im Landkreis bilden ihre Auszubildenden bereits mit Hilfe der virtuellen Realität aus.

Bilder und Text zur Verfügung gestellt: Medienkontakt: Landratsamt Main-Tauber-Kreis, Büro des Landrats, Gartenstraße 1, 97941 Tauberbischofsheim, Telefon 09341/82-5612, Telefax 09341/82-5690, ed.si1713665427erk-r1713665427ebuat1713665427-niam1713665427@elle1713665427tsess1713665427erp1713665427

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