SMV-Projekte

AIDS-Projekt

„Aids geht uns alle an!“ – ein Projekt an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim
 
Dieses Aufklärungsprojekt wurde bereits im Jahr 2006 durch die SMV (Schülermitverantwortung) auf Initiative der beiden Verbindungslehrer Heiko Scheurich und Susanne Thienel und einer engagierten Schülergruppe ins Leben gerufen und nach wochenlanger Arbeit (Interviews, Film drehen, schneiden, Plakate zeichnen, Broschüren organisieren …) allen Klassen der Gewerblichen Schule präsentiert.
 
Auch in diesem Jahr besucht nun wieder eine Gruppe der SMV eine Woche lang alle neuen Klassen der Schule, um auf das immer noch aktuelle und große Problem Aids hinzuweisen, zu informieren und zum Nachdenken und Handeln anzuregen.
 
Bis heute wurde für die Kampagne jeweils die Woche vor den Faschingsferien gewählt, denn das ist für viele die „hemmungslose“ Zeit, in der angeblich „alles erlaubt ist“.
Das Ziel des Projektes ist Wachrütteln, um vielleicht ein leichtsinniges Verhalten unserer Jugendlichen zu verhindern. Denn leider ist die Aids-Problematik immer noch sehr gegenwärtig wie die steigenden Infektionsraten bei Jugendlichen auch im Jahr 2008 wieder gezeigt haben.
 
Die Schüler/innen des TG 12 haben in diesem Jahr das Projekt weiterentwickelt und aktualisiert.
Sie überprüfen das vorhandene Wissen in den einzelnen Klassen. Wobei die Hauptfragen: „Was ist Aids ?“, „Wie infiziert man sich ?“, „Wie schützt man sich ?“ und „Wodurch kann man die Krankheit erkennen ?“ im Mittelpunkt der Kampagne stehen.
Da die Antwort auf die 4. Frage lautet: „Man sieht eine HIV-Infektion einem Menschen nicht an!“, ist es wichtig, dass das vorhandene Wissen der Jugendlichen vertieft wird, beziehungsweise sogar korrigiert werden muss. Ein sehr interessanter und informativer – von den Schülern selbst gedrehter – Film übernimmt diese Aufgabe. Danach stehen die Schüler der SMV für weitere Gespräche zur Verfügung und beantworten noch offene Fragen.
 
Das Projekt wird im gesamten Schulhaus von ansprechenden, kreativen und teils witzigen Plakaten begleitet, die alle das Thema der weit bekannten Kampagne „Mach´s mit – gib Aids keine Chance“ beinhalten. Zusätzlich wird durch das Verteilen von Aids-Schleifen ein sichtbares Zeichen gesetzt.

Diese Aktion stieß auch bei der SMV-Beauftragten des Regierungspräsidiums, Ines Hildt, auf ein sehr positives Interesse, was dazu führte, dass das Projekt auf der großen SMV-Dienstbesprechung im Juli 2008, zu der alle 100 berufliche Schulen des Regierungsbezirks eingeladen waren, vorgestellt wurde.

Kaffeewoche

Kaffee – Äthiopien – „Menschen für Menschen“


Diese 3 Schlagworte werden Anfang kommenden Jahres ein wichtiges Thema in der Gewerblichen und Haus- und Landwirtschaftlichen Schule Bad Mergentheim sein.
Hierfür wird sich in einer Kaffeewoche alles um obige Themen drehen. Die Schülermitverantwortungen der beiden Schulen engagieren sich seit Jahren für Karlheinz Böhm’s Äthiopienhilfe „Menschen für Menschen“ und konnten schon mit einigen Aktionen Spendengelder dafür auftreiben.
Mit der Kaffeewoche wollen die Schulen beim Wettbewerb „ABC 2015“, der von „Menschen für Menschen“ ausgerufen wurde, teilnehmen. Das Ziel von „ABC 2015“ ist es, bis zum Jahre 2015 möglichst vielen äthiopischen Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen.

Zur Vorbereitung der Projektwoche reisten 2 Lehrer der Gewerblichen Schule nach Äthiopien, um sich vor Ort ein Bild vom Kaffeeanbau in der Urheimat des Kaffees und insbesondere der Arbeit von „Menschen für Menschen“ zu machen. Dabei wurden sie in hohem Maße von Schulleiter Philipp Häusler unterstützt, der seinen Kollegen einige Tage Sonderurlaub einräumen konnte.

In den ersten Tagen ihres Aufenthaltes in Äthiopien besuchten die beiden Verbindungslehrer Heiko Scheurich und Jochen Voltz ein Kaffeegebiet im Süden des Landes. In dem kleinen abgelegenen Ort Wondo Genet konnten sie einen Kaffeebauern besuchen, der ihnen über den Anbau von Kaffee und die örtlichen Gegebenheiten Auskunft geben konnte. So wird der Kaffee in Äthiopien beispielsweise in kleinbäuerlicher Agrikultur aufgezogen, größere Plantagen sind dort nicht zu finden. Dabei werden die Kaffeesträucher in mühsamer Handarbeit ohne den Einsatz moderner Maschinen aufgezogen und auch die Ernte wird noch manuell eingeholt. In Genossenschaften werden dann die geernteten Kaffeebohnen fermentiert und zur weiteren Verarbeitung vorbereitet. Die Röstung erfolg dann ebenfalls in kleinen Röstereien.


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