Neben der Recherche zum Thema Kaffee war den beiden Lehrern aber auch wichtig, einen Einblick in die wertvolle Arbeit von Menschen für Menschen zu gewinnen. Ein glücklicher Zufall erlaubte es den beiden, 4 Tage das Projektgebiet Babile von „Menschen für Menschen“ zu besuchen.
Nach einem Treffen mit der deutschen und äthiopischen Geschäftsleitung der Stiftung und einem Besuch des Hauptquartiers von „Menschen und Menschen“ reisten die beiden Lehrer ins Projektgebiet. In Harar, der Hauptstadt der Region Harari im Osten des Landes, wohnten sie 4 Tage im Gästehaus des Agro-Technical-Training-College (ATTC), welches von „Menschen für Menschen betrieben wird und dem auch bereits Bundespräsident Horst Köhler einen Besuch abgestattet hat. Am ATTC werden Kinder aus besonders armen Familien in den Bereichen Kfz-Mechanik, Elektrik und Metallverarbeitung ausgebildet. Hier hatten Heiko Scheurich und Jochen Voltz die Möglichkeit, bei einer Führung durch den stellvertretenden Schulleiter, sich mit Kollegen und Schülern des ATTC auszutauschen.

 

 

 

 

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In den folgenden Tagen besichtigten die beiden Lehrkräfte verschiedene Projekte von „Menschen für Menschen“. Besonders interessant waren hierbei natürlich die Besuche von verschiedenen Schulen und das Zusammentreffen mit Schülern und Lehrern. So hatten sie die Möglichkeit, eine typische Dorfschule, sowie eine Schule im Bau und eine bereits fertig gestellte Schule zu besuchen, wodurch sie einen präzisen Eindruck in die Schulbau-Arbeit von „Menschen für Menschen“ bekamen.
So bestand die alte Dorfschule lediglich aus einigen baufälligen Baracken, die Wände waren aus Lehm und die Kinder mussten in einem schummrigen Zwielicht dem Unterricht folgen. Dafür war dann die Freude der Kinder und des Schulleiters um so größer, als die beiden Kollegen mitgebrachte Geschenke wie Kugelschreiber und Schreibblöcke verteilten.


Eine weitere Schule war die Grundschule in dem abgelegenen Dorf Wolkebela. Sie wurde 2005 eingeweiht und hat eine ganz besondere Stellung, da sie die 100. Schule war, die von MFM in Äthiopien gebaut wurde. Hier zeigte sich deutlich die Arbeit von MFM: Die Schule präsentierte sich in einem guten, soliden Zustand mit hellen Klassenzimmern und angemessener Ausstattung. Aber auch hier waren die Schulkinder fasziniert vom Besuch aus Europa und posierten begeistert für Foto- und Videoaufnahmen.
In den weiteren Tagen konnten die beiden Lehrer weitere Eindrücke von der Arbeit von Menschen für Menschen sammeln. So sahen sie verschiedene Schulen im Baustadium oder auch Brunnen, die für die Menschen der Region eine erheblich Alltagserleichterung darstellen, da somit die Frauen nicht stundenlange Wege auf sich nehmen müssen, um Wasser zu holen.

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Alles in allem war die Äthiopienreise eine wertvolle Erfahrung für die beiden Kollegen. Sie bekamen viele Informationen über Äthiopien, welches nach wie vor als eines der ärmsten Länder der Welt gilt. Tief beeindruckt waren sie von der Freundlichkeit und Herzlichkeit der Mensche, die trotz ihrer bitteren Armut stets freundlich und offen waren.