Fachschule für Technik

Fachrichtung: Elektrotechnik (Datentechnik)

Der nächste Kurs beginnt im September 2018.

Information

Die Fachschule für Elektrotechnik - Vertiefung Datentechnik am Berufsschulzentrum bietet Chancen in Handwerk und Industrie.

Rationalisierung und Automatisierung haben in den vergangenen Jahren die Wirtschaft in wesentlichen Teilen umgestaltet.

Elektrotechniker mit Vertiefung Datentechnik finden ihren Arbeitsplatz vor allem dort, wo spezielle Kenntnisse über Aufbau und Betrieb datentechnischer Anlagen gefordert werden. Sie sind in der Lage, bei der Projektierung, beim Aufbau und beim Betrieb von Datenanlagen mitzuarbeiten. Sie können insbesondere dort tätig sein, wo sie elektrotechnisches Wissen mit ihren Kenntnissen aus den Bereichen Messen, Steuern und Regeln verbinden können.

Die Fachschule für Elektrotechnik, Vertiefung Datentechnik, ist eine öffentliche Schule, an der nach dem vom Ministerium für Kultus und Sport Baden-Württemberg herausgegebenen Lehrplänen unterrichtet wird und nach deren erfolgreichen Abschluss die Berufsbezeichnung "Staatlich geprüfter Techniker" sowie die Fachhochschulreife bzw. die Ausbildereignung erworben werden kann.

Die Ausbildung zum staatlich geprüften Datentechniker dauert zwei Jahre im Vollzeitunterricht.

Allgemeines

Die Fachschule für Technik an der Gewerblichen Schule ist eine öffentliche Schule. Hier kann man den offiziellen Titel : "Staatlich geprüfter Techniker" erwerben. Der Abschluß ergibt eine Fachschulreife bzw. Fachhochschulreife. Die Weiterbildung zum Techniker baut auf einer abgeschlossenen Berufsausbildung und einer mehrjährigen Berufserfahrung auf. Die 2-jährige Ausbildung befähigt den Techniker zur mittleren Führungskraft mit weitgehender Selbständigkeit technische Aufgaben zu erfüllen und Mitarbeiter zu leiten.

Aufnahmevoraussetzungen

1. Hauptschulabschluss oder Nachweis eines gleichwertigen Bildungsstandes.

2. Berufsschulabschluss oder Nachweis eines gleichwertigen Bildungsstandes.

3. der Abschluss in einem für die Fachrichtung einschlägigen Ausbildungsberuf sowie  eine anschließende einschlägige Berufstätigkeit

a.) von mindestens eineinhalb Jahren bei einer Regelausbildungsdauer von dreieinhalb Jahren,

b.) von mind. zwei Jahren bei einer Regelausbildungsdauer von mind. 3 Jahren und bei technischen Assistentinnen / Assistenten,

c.) von mind. drei Jahren bei einer Regelausbildungsdauer von zwei Jahren,

d.) von mind. einem Jahr bei Personen mit Fachhochschulreife oder Hochschulreife oder

e.) eine einschlägige für die Ausbildung in der Fachschule in der Fachschule förderlichen Berufstätigkeit von mind. sieben Jahren, auf die der Besuch einer

einschlägigen Berufsfachschule oder eines einschlägigen Berufskollegs angerechnet werden kann und

4. bei Personen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, für den Besuch der Fachschule ausreichende Sprachkenntnisse.

Aufnahmeantrag

Die Anmeldung muss bis zum 30.April eingegangen sein, da spätere Anmeldungen nur berücksichtigt werden können, sofern noch Plätze frei sind.
Man benötigt:

  • tabellarischer Lebenslauf
  • beglaubigte Abschrift des Schulabschlusszeugnisses
  • ob und ggf. an welcher Fachschule man sich schon einmal beworben hat
  • ob und ggf. an welche Schule noch ein Antrag gestellt wurde.

Bei mehr Bewerbern als Plätzen muss ein Auswahlverfahren durchgeführt werden

Finanzieller Aufwand

Die Teilnehmergebühr beträgt für jedes Schulhalbjahr nach z.Zt. geltender Gebührenordnung 300.- € und ist jeweils zu Beginn des

Schulhalbjahres zu entrichten (pro Schulhalbjahr derzeit 300.- €).

Bildungsabschluss

Die Probezeit erstreckt sich über das 1. Schulhalbjahr, nachdem eine Konferenz stattfindet die über das Bestehen der Probezeit entscheidet. In das 2. Schuljahr wird versetzt, wer die Anforderungen des beendeten Schuljahres voll und ganz erfüllt hat. Wer nach zweimaligen Versuch nicht in das 2. Schuljahr gelangt ist, muss die Schule verlassen. Die Abschlussprüfung setzt sich aus einer schriftlichen und mündlichen Prüfung zusammen, ggf. auch noch aus einer praktischen Prüfung. Derjenige, der die Prüfungen besteht erhält ein Abschlusszeugnis, das auch die Fachschulreife beinhaltet. Man kann auch die Fachhochschulreife erwerben, wenn man als Voraussetzung einen mittleren Bildungsabschluss vorweisen kann und die Zusatzunterrichte besucht hat.

Jahresarbeit der Techniker

Im Rahmen ihrer Ausbildung an der Fachschule für Technik fertigen die Schüler eine Technikerarbeit an. Die Technikerarbeit bietet dem Schüler die Gelegenheit, den Blick über die Fächergrenzen hinaus zu richten, das in den Einzelfächern erworbene Wissen in komplexe Problemstellungen einzubringen und darüber hinaus sich selbständig in neue fachliche Teilgebiete einzuarbeiten. Themen der Technikerarbeit waren z.B.: Schnittstellenkarte, Vernetzung adressierbarer DMU, PC-Infrarotsteuerung, Solaranlage, usw. Eine Dokumentation und abschließende Präsentation der Technikerarbeit fördern insbesondere die Ausdrucks- und Diskussionsfähigkeit.