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GSMGH: Kultur-App Entwicklung in Tschechien

GSMGH: Kultur-App Entwicklung in Tschechien

Vom 16.02.20 bis zum 22.02.20 war das Technische Gymnasium der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim im Rahmen der Erasmus-Schulpartnerschaft an einem pädagogischen Gymnasium mit Berufsfachschule in Odry, Tschechien. Nach einem Tag der Anreise wurde man gemeinsam mit der italienischen Partner-Schule aus Borgomanero, Piemont, sehr herzlich empfangen. Das Projektthema – die Entwicklung einer gemeinsamen Kultur-App – wurde jeden Tag mehrere Stunden in Angriff genommen. Unterstützung erfuhren die Schüler von den IT-Lehrkräften der jeweiligen Schule, vom Technischen Gymnasium Bad Mergentheim von Herrn Beiersdorf und Herrn Jachol.

Vor Ort arbeiteten alle Schulen in Teams, d.h. die Schülergruppe, welche mitfuhr, stellte ein Team. Am Ende der zweijährigen Projektdauer werde eine App entstehen, die von allen drei Partnerstädten verwendet werden könne, da die App die Sehenswürdigkeiten der drei Städte beinhalte und auf Touristen zugeschnitten sei, da vier Sprachen wählbar sein würden wie Deutsch, Englisch und Italienisch, so der Erasmus-Koordinator der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim Herr Burkhardt.
Durch die Unterbringung im Internat des tschechischen Gymnasiums konnten die deutschen und italienischen Schüler nicht nur den Schulalltag kennenlernen, sondern auch die Gepflogenheiten im Internatsleben, die manchem sicherlich etwas streng vorkamen. Aber dafür gab es gemeinsame Abende in der Sporthalle der Schule mit Konzerten, Fußball und Hockey.
Neben der Bearbeitung der App und technischer Belange besichtigten die SchülerInnen des Erasmus-Projektes auch zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten. Für die technisch versierten Schüler des Technischen Gymnasium war besonders das Bergbaumuseum in der Nähe von Ostrava interessant. Danach ging es in eine ehemalige Stahlfabrik in Ostrava, in der man auf den sogenannten „Bold Tower“ (der Turm des Hochofens) steigen oder auch mit dem Aufzug fahren konnte, um dann auf einer Höhe von 70 Metern seine Schwindelfreiheit zu testen.
Nach einer erlebnis- und ertragreichen Woche an der tschechischen Schule wurde noch die goldene Stadt Prag besucht.
Durch die hervorragende Zusammenarbeit mit den Schülern der Partnerschulen aus Tschechien und Italien konnte eine Grundstruktur der App bereits vor Ort fertiggestellt werden. Die drei Schulen freuen sich jetzt schon auf ein Wiedersehen im nächsten Schuljahr in Borgomanero, um die erfolgreiche Erasmus-Projektarbeit fortzusetzen.

Erasmus – Schulpartnerschaft mit Tschechien und Italien

Erasmus – Schulpartnerschaft mit Tschechien und Italien
Kultur – APP Entwicklung in Odry , Tschechien, vom 16.2. bis 22.2.20

Das Technische Gymnasium der Gewerbliche Schule , verstärkt mit 2 Schülerinnen der Gesundheitsabteilung, machte sich auf den weiten Weg nach Odry, in der Nähe von Ostrava, Tschechien. Nach einem Tag der Anreise wurden wir gemeinsam mit der italienischen Schule aus Borgomanero sehr herzlich empfangen. Das Projektthema- die Entwicklung einer gemeinsamen Kultur – APP – ist jeden Tag mehrere Stunden in Angriff genommen worden. Unterstützt wurden hier die Schüler von den IT Lehrkräften der jeweiligen Schule. Es soll am Ende der zweijährigen Projektdauer eine APP entstehen , die von allen drei Partnerstädten verwendet werden kann.


Neben den informationstechnologischen Arbeiten waren auch kulturelle Sehenswürdigkeiten zu bestaunen: die Stadt Olmütz, die Stadt Ostrava, die Stadt Novi Jicin. Aber wir haben auch ein Bergbaumuseum und ein ehemaliges Stahlfabrik in Ostrava besichtigt, um unseren technischen Wissensdurst zu stillen.
Nach einer Woche haben wir zum Schluss nach die goldene Stadt Prag besucht und haben uns dann mit dem Gefühl eines erfolgreichen Projektverlaufs auf den Heimweg gemacht.
Durch die hervorragende Zusammenarbeit mit unseren Partnerschulen aus Tschechien und Italien konnten wir eine Grundstruktur unsere APP bereits vor Ort fertigstellen und wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen in Borgomanero, um dort die weiteren Punkte in die APP einzuarbeiten.
W. Burkhardt (Erasmus-Koordinator) mit Frau Huchel, Herrn Beiersdorf und Herrn Jachol

Hilfe für Leben – Nach erfolgter Gebäudesanierung wieder Blutspende-Aktion am Beruflichen Schulzentrum Bad Mergentheim

Hilfe für Leben – Nach erfolgter Gebäudesanierung wieder Blutspende-Aktion am Beruflichen Schulzentrum Bad Mergentheim

Am 05.02.2020 hieß das Berufsschulzentrum in der Seegartenstraße, dies sind die Schule für Ernährung.Pflege.Erziehung (EPE) sowie die Gewerbliche Schule (GSMGH), in einem Gemeinschaftsprojekt das Deutsche Rote Kreuz willkommen, um in der Aula eine Blutspenden-Aktion abzuhalten.


Initiiert wurde die Aktion von der SMV beider Schulen bereits vor mehr als 15 Jahren und wurde als Tradition seither fortgeführt mit kleiner Unterbrechung durch die Generalsanierung. Bis 2017 wurden im Rahmen dieser Kooperation 1389 Konserven gespendet, was ungefähr 694 Litern Blut entspricht, zuzüglich 93 Konserven der diesjährigen Aktion. Wie man vom Info-Portal der DRK erfährt, sei der gesunde menschliche Organismus in der Lage, Blutverluste bis zur Menge von 1000 ml in relativ kurzer Zeit auszugleichen, wohingegen große Blutungen mehrerer Liter nicht schnell genug ersetzt werden können. Die Blutspenden dienen also zur Rettung von Unfallopfern, Leukämiekranken und zur Durchführung lebensrettender Operationen: es kann vorkommen, dass in Notoperationen nach Unfällen Opfer bis zu 10 Konserven für ihr Überleben benötigen. Da zu bestimmten Jahreszeiten die Blutkonserven knapp werden, ist dies einer der Gründe, der Jahr für Jahr so viele SchülerInnen motiviert, an der Aktion teilzunehmen.
Damit die Spender nach erfolgter Spende wieder zu Kräften kamen, wurden in den GSMGH eigenen Nahrungs-Werkstätten warme Fleischkäse-Brötchen und dekorative Schnittchen kreiert, sowie Kuchen von den EPE-SchülerInnen gereicht. Die Spenderregistrierung und die Betreuung handhabte das Team der EPE.

Sehr erfreulich sei es, dass sich jedes Jahr mithilfe der Klassenkameraden, im Schnitt 70% der SpenderInnen dazu überwinden, zum ersten Mal zur Spende zu gehen und sich somit entsprechend als Erstspender registrieren zu lassen, so das Team um Marlies Bauer und Philipp Hench (EPE) sowie Susanne Thienel und Kerstin Lanig-Wyes (GSMGH).
Das Berufliche Schulzentrum bedankt sich viele Male bei den SpenderInnen der EPE, der GSMGH und der KSM, den Helfern sowie ihren Lehrkräften beider Schulen, die maßgeblich den Erfolg dieser sozialen Spenden-Aktion bewirkten.

Nicht für den Moment die Zukunft opfern

Nicht für den Moment die Zukunft opfern

Am 03.02.2020 erhielten die SchülerInnen der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim die Gelegenheit vom Profi in einem Workshop zur Strähnentechnik zu lernen.
Mit Jutta Gsell, Inhaberin des Wella-Professional-Studios „Kopf-Kunst“ in Bad Mergentheim, entdeckten SchülerInnen der GSMGH im Rahmen ihrer Ausbildung in einem Spezial-Workshop die Möglichkeiten aktuellster Trends. Die Lernfelder Haare tönen (LF8), Haare färben und blondieren (LF9) sowie komplexe Friseurdienstleistungen durchführen (LF13) wurden dabei handlungsorientiert erarbeitet. Thematisch arrangierte Fr. Gsell die Inhalte der Strähnentechnik, Balayage, auf ein Tagesseminar.

Diese Technik toleriere keine harten Farbübergänge, fordere indes weich ineinander übersetzende Farbverläufe, so Fr. Gsell. Dafür wird das Haar zunächst blondiert, um es dann stufenweise zu tönen. Fachlehrer und Meister im Friseur-Handwerk Bernd Pommert erklärte, dass im gegenwärtigen Salonalltag diese Technik unter jüngeren Generationen stark nachgefragt sei, wenngleich man sie eher auf sozialen Netzwerken anfinde. Damit einher gehe zwar ein Hype, denn den Trend möchte jeder Salon umsetzen, jedoch sehe man sehr oft auch Schiffbruch Erleidende im Netz, so Pommert. Relevant werde für die SchülerInnen diese Thematik besonders in der Gesellenprüfung Teil II, wenn dann eine solche Farbveränderung erstellt wird mit dem passenden Frisurfinish in Form von Wellen- oder Lockenbewegungen, die mit dem Lockenstab oder Glätteisen erstellt werden, erläutert Fachlehrerin Marianne Klingler vom Friseur-Salon Klingler. Somit war inhaltliche Nachhaltigkeit für die SchülerInnen grundgelegt. Im Bezug auf Nachhaltigkeit betonte Fr. Gsell, dass junge Menschen grundsätzlich jeder für sich etwas Besonders sind, weshalb es ihr eine ausgesprochene Freude und zugleich Selbstverständlichkeit war diesen Workshop auszurichten. Dabei vermittelte die Wella-Top-Akteurin eine wohlmeinende austarierte Verhältnismäßigkeit von einzusetzenden Stoffen der Färbung und dem dadurch entstehenden Schaden an der Umwelt. Damit agiere Fr. Gsell sehr bewusst dem Trend entgegen im Bereich von sozialen Medien von Hast und Einmaligkeit, da die Umwelt keinen bleibenden Schaden nehmen dürfe.
Die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim bedankt sich für den ehrenamtlichen Einsatz von Fr. Gsell, die mit diesem Workshop ein gelungenes Event mit nachhaltigen Effekten unseren SchülerInnen schenkte.