Nachrichten

Fest der Nahrungsabteilung der GSMGH zur Einweihung der modernen Füllmaschine

Fest der Nahrungsabteilung der GSMGH zur Einweihung der modernen Füllmaschine

„Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei“, mit diesen Worten begann Schulleiter Peter Wöhrle seine Begrüßungsrede vor den zahlreich erschienenen Eltern, Lehrerkollegen, Vertretern der Ausbildungsbetriebe und der Innung, die der Einladung der Nahrungsabteilung an die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim gefolgt sind, um mit den Auszubildenden des Fleischerhandwerks und deren Fachlehrern die Anschaffung einer neuen Vakuum-Füllmaschine zu feiern. „Grund zu feiern“, fuhr der Schulleiter fort, hätte man vor allem deshalb, weil die Nahrungsabteilung, die seit Jahren ums Überleben kämpfte, nun erstmal in der Bad Mergentheimer Schule mit den Fachrichtungen „Mehl“ und „Fleisch“ erhalten bliebe.

Dies, so Wöhrle weiter, wäre vor allem dem Engagement der Fachlehrerinnen Susanne Thienel und Kerstin Lanig-Wyes, der Bäcker- und Fleischerinnung sowie dem Bemühen des Schulträgers, dem Landratsamt Main-Tauber, zu verdanken. Um die Fleischerausbildung aufzuwerten und zu modernisieren, hätte man nun also das Geld in die Hand genommen und diese moderne Abfüllmaschine angeschafft. Vorerst hätte also nur die Wurst zwei Enden, während die Ausbildung für Fleischer/-innen und Fleischereifachverkäufer/-innen in Bad Mergentheim weiterginge, knüpfte Peter Wöhrle an den Schlagertext zu Beginn seiner Rede an. Mit den Worten „Eine Maschine zu kaufen und sie in Betrieb zu nehmen, ist eine Sache, ein Fest daraus zu machen, eine andere.“, dankte er allen Anwesenden für ihr Kommen sowie der Nahrungsabteilung, besonders dem technischen Lehrer Friedrich Albrecht und seinen Schülerinnen und Schülern, für die Organisation der Feier und übergab das Wort an Herrn Albrecht.
Dieser wies darauf hin, dass die Entscheidung für die neue Abfüllmaschine der Fa. Handtmann, deren Vertreter er ebenfalls begrüßte, sich zum einen darin begründete, dass einige Ausbildungsbetriebe mit derselben Marke arbeiteten und zum anderen darin, dass die Firma einen großzügigen Schulrabatt eingeräumt hätte. Dann informierte Friedrich Albrecht über den weiteren Ablauf des Abends. Damit jeder der Gäste die neue Anlage in Aktion sehen konnte, wurden nämlich im Anschluss Bratwürste gefertigt. Vier „prominente“ Gäste kreierten gemeinsam mit einem Auszubildenden ihre eigene Wurstmasse, wobei sie aus teilweise exotischen Zutaten wählen durften. Lediglich Fleisch und Grundwürzung waren vorgegeben. Das Vermischen und Wolfen der Zutaten sowie die Abfüllung fanden an diesem Abend vor den Augen des Publikums statt. Anschließend kamen die Würste mit den ungewöhnlichen Geschmacksrichtungen auf den Grill und durften von allen Gästen gekostet werden. Egal ob Chili-Frühlingszwiebel- oder Oliven-Parmesan-Bratwurst mit getrockneten Tomaten, eine weitere mediterrane Variante mit Mozzarella und getrockneten Tomaten oder die Gemüsebratwurst mit Karotten und Majoran - die Gäste waren begeistert und bescheinigten allen Würsten einen hervorragenden Geschmack. Dazu gab es hauseigene Brötchen und Baguettes, die die Schüler der „Mehlabteilung“ unter Anleitung ihres Fachlehrers Gerhard Leiser frisch gebacken hatten.
Umrahmt wurden die Vorbereitungen zu diesem Fest von einem Dekorations- und Fingerfood-Seminar durch Seminarleiterin Ester Knebel von der Metzgerei Eisenhauer. Die Auszubildenden der Fachrichtung Verkauf Fleischerei stellten ihre sehenswerten Ergebnisse im Vorraum der Fleischerwerkstatt zur Schau und boten sie den Besuchern zur Verkostung an.
Bei bestem Wetter und gelöster Stimmung hatten die Gäste im Außenbereich der Werkstatt genügend Gelegenheit den Abend bei interessanten Gesprächen und exotischen Bratwurstkreationen ausklingen zu lassen.
Die Schüler und Lehrer der Nahrungsabteilung freuen sich nun auf die Arbeit mit dieser neuen und modernen Maschine und werden sicherlich viele traditionelle Wurstwaren mit ihrer Hilfe produzieren und neue Kreationen testen.

„Vor dem Abitur ist nach dem Abitur – nur irgendwie anders“

„Vor dem Abitur ist nach dem Abitur – nur irgendwie anders“

Am Technischen Gymnasium der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim erhielten 46 Schülerinnen und Schüler ihr Abiturzeugnis und erreichten mit 2,4 im Fachbereich „Informationstechnik“ bzw. 2,1 in „Mechatronik“ ein gutes Gesamtergebnis. Patrick Schurk erzielte die Traumnote 1,0.
Die Zeugnisverleihung fand erstmals in der feierlich geschmückten Amundhalle in Assamstadt statt und wurde von der Abiturientin Viktoria Lenz moderiert. Sie stellte fest, in den vergangenen Wochen sei mehr passiert als in den vergangenen Jahren.

Bilder: Benedikt Nestmeier

Im Anschluss richtete Schulleiter Peter Wöhrle einige Worte an die Anwesenden und erklärte, vor dem Abitur sei nach dem Abitur - nur irgendwie anders. Einerseits sei man gespannt auf die Zukunft, andererseits plagten einen Ängste und kämen viele Fragen auf. Es müsse etwas geschehen, aber es solle nichts Gravierendes oder gar Schlimmes passieren. Aber mit dem Abitur sei eine Wegmarke geschafft, nach der definitiv etwas anders werde. Die Abiturientinnen und Abiturienten hätten zu denken gelernt, was sie auch weiterhin tun müssten. Daneben seien Offenheit, Disziplin, Empathie und Mühe Schlüsselkriterien für ein erfolgreiches Leben. Am Ende räumte er jedoch ein, dass sie am meisten aus Erfahrungen lernen würden und wünschte ihnen alles erdenklich Gute auf ihrem Weg nach dem Abitur, der irgendwie anders, aber nicht weniger erfolgreich und abenteuerlich werden wird.
Die Englischlehrerinnen der Stufe, Vanessa Bott und Karina Thomann, sowie Englischlehrer Josef Gabel blickten danach stellvertretend für alle Lehrer auf die letzten drei Jahre zurück. Ungesehen vom großen Weltgeschehen geschah für die 46 Absolventinnen und Absolventen im September eine große Veränderung: ihr Start am Technischen Gymnasium. Neben den täglichen Irrungen und Wirrungen des Schulalltages hätten sie drei Jahre lang alle Höhen und Tiefen der Generalsanierung miterlebt und sich auf den gemeinsamen Reisen nach Berlin und London auf ganz neue Pfade begeben. Danach resümierte Josef Gabel über den Wert von Bildung, die er als überaus wertvolles Gut bezeichnete. Allerdings sei Bildung mehr als reines Faktenwissen, sondern vielmehr die Weiterentwicklung geistiger und sozialer Fähigkeiten, die niemals enden dürfe. Zwar sollten die Abiturientinnen und Abiturienten sich verändern, ihre Träume leben, offen für Neues bleiben, aber dabei niemals ihre Wurzeln vergessen und stets authentisch bleiben.
Nach einem kurzweiligen „Schüler-Lehrer-Duell“ und frisch gestärkt am Buffet folgte der Höhepunkt des Abends: die Übergabe der Zeugnisse, sowie der Preise und Belobigungen. Die Absolventinnen und Absolventen erhielten von Schulleiter Peter Wöhrle sowie TG-Abteilungsleiter Holger Nique ihre Reifezeugnisse. Elf Schülerinnen und Schüler erhielten für sehr gute Leistungen bis zu einem Schnitt von 1,7 einen Preis und drei weitere für einen Schnitt zwischen 1,8-2,0 eine Belobigung.
Die Firma ebm-papst aus Mulfingen stiftete wie schon in den letzten Jahren dankenswerter Weise für die drei Prüfungsbesten Patrick Schurk, Juliane Dörner und Timo Wild, sowie für Christina Büttner für ihr außergewöhnliches soziales Engagement in der Schule, einen Sonderpreis. Die Vier dürfen einen Blick hinter die Kulissen der Firma ebm-papst werfen und anschließend in Niederstetten mit dem Helikopter zu einem Rundflug über ihre Heimatgemeinden abheben. Danach haben sie die Möglichkeit sich bei einem exklusiven Abendessen mit der Geschäftsleitung auszutauschen.
Für besondere Leistungen im Fächerverbund Mathematik/Physik/Technik wurde Patrick Schurk mit dem Ferry-Porsche-Preis ausgezeichnet. Daneben erhielt er für seine Einzelleistungen in Mechatronik, Deutsch, Englisch, Physik, Mathematik, Geschichte mit Gemeinschaftskunde, Ethik und und Wirtschaftslehre Auszeichnungen für seine herausragenden Leistungen. Ebenfalls für hervorragende Ergebnisse in Mathematik wurden Timo Wild und Juliane Dörner ausgezeichnet. Neben den Leistungen von Patrick Schurk wurden auch die von Sara Quenzer und Sara Lechner in Deutsch, beziehungsweise die von Anna-Lena Kurock und Lea Gohsrich in Englisch mit einem Preis gewürdigt. Der beste Informationstechniker war Timo Wild, der auch für Physik, Computertechnik und zusammen mit Julia Klingert für Spanisch einen Sonderpreis erhielt Neben Patrick Schurk erzielte Jonathan Holzwarth die besten Ergebnisse in Mechatronik. Im Fach Chemie wurden insgesamt fünf Schülerinnen und Schüler geehrt: Benedikt Ertl, Juliane Dörner, Julia Klingert, Sara Quenzer und Ramon Hübner, der auch den Sonderpreis für Sport bekam. Auszeichnungen in Geschichte mit Gemeinschaftskunde gingen an Patrick Schurk, Mustafa Dogan und Hannes Rosenitsch. Im Fach katholischer Religion erzielte Theresia Engert die besten Ergebnisse, während im Fach Ethik Lea Gohsrich neben Patrick Schurk gewürdigt wurde. Im Fach „Sondergebiete der Technik“ gab es gleich vier Auszeichnungen und zwar für Philipp Stütz, Mustafa Dogan, Thorben Boeer und Timo Wild.
Am Ende folgte die Rede des Jahrgangsbesten, der gleichzeitig auch den diesjährigen Scheffelpreis für die besten Leistungen im Fach Deutsch erhielt. Patrick Schurk blickte in seiner Rede wortgewandt auf die vergangene Zeit zurück, in der man neben Schulwissen weit mehr vermittelt bekommen habe und erklärte darüber hinaus mit den Worten Albert Einsteins, dass viel wichtiger als die Vergangenheit die Zukunft wäre, da man in ihr leben und sich ihren Herausforderungen stellen müsse, womit er an den Worte Peter Wöhrles anknüpfte.
Abschließend dankte Schülersprecherin Moira Dehner im Namen der SMV mehreren Schülerinnen und Schülern für ihre Mitarbeit und sprach Peter Wöhrle noch einige Sätze, womit der offizielle Teil des Abends und damit auch die Zeit am Technischen Gymnasium für 46 Schülerinnen und Schüler endete.

Maximilian Pfisterer besteht mit Traumnote 1,1; Erstmals Scheffel-Förderpreis an Sohrab Abassy Raki vergeben

Maximilian Pfisterer besteht mit Traumnote 1,1; Erstmals Scheffel-Förderpreis an Sohrab Abassy Raki vergeben

An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim wurden nach dreijähriger Ausbildung 68 Prüflinge ins Berufsleben entlassen.
Die knapp 70 erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen erzielten mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,4 ein gutes Ergebnis. Fast die Hälfte der Schülerinnen und Schüler erhielten für ihre Leistungen eine Auszeichnung. Insgesamt wurden 10 Belobigungen und 20 Preise für gute und hervorragende Leistungen übergeben. Prüfungsbester wurde der Fachinformatiker Maximilian Pfisterer, der die Traumnote 1,1 erzielte.

Schulleiter Peter Wöhrle betonte in seiner Ansprache: „Wer etwas vermeiden will, sucht Gründe. Wer etwas erreichen will, sucht Wege.“ Es gäbe vielfältige Gründe, um während der Ausbildung aufzugeben, aber die Anwesenden seien ihren Weg gegangen und die Gründe weiterzugehen hätten immer überwogen. Nach drei Jahren harter Arbeit sei es nun an der Zeit neue Wege zu beschreiten und sich seinen Platz im Leben zu erobern und Verantwortung zu übernehmen. All dies sei nicht ohne Lernen möglich. Lernen sei niemals ein Endzustand und käme täglich wieder, so Wöhrle weiter. Die Absolventinnen und Absolventen sollten sich ihrer Talente würdig erweisen und das Besondere am Tag erkennen. Ein erfülltes Leben sei nichts, das einem geschenkt werde, sondern etwas, an dem man täglich arbeiten und das man selbst in die Hand nehmen müsse.
Erstmals wurde auch der Scheffel-Förderpreis an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim verliehen. Anders als sein großer Bruder, der jedes Jahr für die besten Abiturergebnisse im Fach Deutsch vergeben wird, richtet sich der Scheffel-Förderpreis an Schüler, die ohne Deutschkenntnisse hierher kamen oder ihre Sprachkenntnisse enorm verbesserten. Der gebürtige Iraner, Sohrab Abassy Raki, eignete sich im Rekordtempo und stundenlanger Arbeit deutsche Vokabeln sowie Grammatik an. Daneben interessierte er sich auch für deutsche Geschichte und Politik und büffelte erfolgreich für seine Umschulung zum Industriemechaniker am Umschulungs- und Fortbildungszentrum Niederstetten. Peter Wöhrle beglückwünschte ihn zu diesem besonderen Erfolg.

Der Schulleiter dankte den Lehrerinnen und Lehrern aber auch Ausbildungsleitern, die die Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Jahren immer wieder angetrieben und gefördert haben. Peter Wöhrle wünschte allen viel Glück und Erfolg, um die neuen Pfade und Wege erfolgreich zu gehen.

Bildungsmesse der IHK Heilbronn-Franken in Lauda

Bildungsmesse der IHK Heilbronn-Franken in Lauda am 8. und 9. Juni 2018

Die Bildungsmesse der IHK Heilbronn – Franken ist in diesem Jahr sehr gut besucht gewesen. Auch der neu gestaltete Messestand der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim war stark frequentiert. Neben den Organisatoren des Messestandes, Herrn Burkhardt und Herrn Pommert, waren ebenso Frau Grützmacher, Frau Klingler und Schulleiter Herr Wöhrle vertreten.


Die Abteilung Körperpflege / Friseure konnte am lebenden Objekt demonstrieren, welche hervorragende Ausbildung an der GSMGH geboten wird. Die engagierten Schülerinnen und Schüler mit ihren Fachlehrern Frau Klingler und Herrn Pommert legten nicht nur bei zukünftigen Schülern Hand an, sondern auch an anderen Messeteilnehmern.

Für die interessierten Besucher unseres Standes hatten wir auch einen Sterlingmotor zu Demonstrationszwecken aufgestellt. Alle Ausbildungsberufe wurden in zahlreichen Fachgesprächen den Messebesuchern erklärt und vorgestellt. Ebenso wurde großes Interesse bekundet am Technischen Gymnasium und an der zweijährigen Berufsfachschule. Wir können somit sehr mit dem Erfolg der Bildungsmesse zufrieden sein.