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Verabschiedung durch die Kfz-Innung

Verabschiedung durch die Kfz-Innung

Den Abschied des verdienten Berufsschullehrers Willy Kolb würdigte die Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Hohenlohe-Franken im Rahmen ihrer Frühjahrs-Mitgliederversammlung 2018.

Willy Kolb war Fahrlehrer bei der Bundeswehr, erlangte den Technikermeisters und war seit 1982 Fachlehrer an der Schule Bad Mergentheim. Seit 01.04.1995 war er Lehrerbeisitzer im Gesellenprüfungsausschuss Bad Mergentheim. „Herr Kolb ist ein Lehrer, der sich aktiv in seinem Beruf einsetzt, bei Problemen zwischen Betrieb und Schüler geht er auf beide Parteien zu, kümmert sich persönlich und fungiert stets als Vermittler“, hob Rainer Biedermann hervor. Man kenne Willy Kolb als extrem zuverlässigen Menschen, an den man sich in allen Belangen wenden kann. „Herr Kolb war menschlich und fachlich für uns alle eine Bereicherung“, bedankte sich Rainer Biedermann. Die Aufgaben von Herrn Kolb übernimmt künftig Gerhard Kraft.

Text und Bild: https://www.kfz-innung-hohenlohe-franken.de

Ein hervorragender Jahrgang

Ein hervorragender Jahrgang

Medizinische Fachangestellte und zahnmedizinische Fachangestellte erhalten Abschlusszeugnisse

An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim erhielten 25 medizinische Fachangestellte sowie 17 zahnmedizinische Fachangestellte nach dreijähriger Ausbildung in einer Feierstunde ihr Abschlusszeugnis. Untermalt wurde die Abschlussveranstaltung von den überragenden Gesangsdarbietungen der Absolventin Jennifer Gausrab.
Schulleiter Peter Wöhrle betonte in seiner Laudatio, welch´ besonders hervorragender Jahrgang es dieses Jahr gewesen sei. Von insgesamt 46 Absolventinnen erhielten 26 Preise und Belobigungen, somit 60 % des Jahrgangs. Eine Abschlussklasse der medizinischen Fachangestelltinnen erreichte dabei einen Notendurchschnitt von 1,6.

Diese außerordentliche Leistung beruhe sowohl auf den Auszubildenden selbst als auch auf den Praxen und den Lehrkräften der Schule. Es wurde die große Bedeutung der medizinischen Fachangestellten als Bindeglied zwischen Arzt und Patient betont. Im Berufsalltag seien Freud und Leid oft nah beieinander, was auch besonderes Einfühlungsvermögen von den Absolventinnen verlange und eben nicht nur Fachwissen.
Als Beste des gesamten Jahrgangs wurde Frau Saskia Peters mit einem Notendurchschnitt von 1,1 von Schulleiter Wöhrle ausgezeichnet. Anschließend wünschte er den erfolgreichen Prüflingen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg.
Als Vertreter der Kreisärztekammer überbrachten Herr Dr. Gerstenkorn, der die Wichtigkeit der medizinischen Fachangestellten für die gesamte Ärzteschaft besonders herausstellte, und für die Kreiszahnärzteschaft Frau Dipl. Stom Hauck Glückwünsche und wünschten allen ein erfolgreiches und glückliches Händchen in ihrem Tun.
Am Ende der Abschlussfeier bedankten sich die Klassensprecherinnen der jeweiligen Klassen bei ihren Fachlehrern. Die kleinen Geschenke wurden mit amüsanten Anekdoten aus der dreijährigen Ausbildungszeit überreicht.

Mit Freude der Pflicht stellen

Mit Freude der Pflicht stellen

Nach zwei Jahren harter Arbeit konnten eine Schülerin und zwölf Schüler der Fachschule für Elektrotechnik – Schwerpunkt Datentechnik - an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim ihr Zeugnis als „Staatlich geprüfter Techniker/in für Elektrotechnik“ entgegennehmen.

Schulleiter Peter Wöhrle begrüßte die jungen Techniker mit den Worten des indischen Philosophen Tagore: „Ich schlief und träumte das Leben sei Freude. Ich erwachte und sah, das Leben war Pflicht. Ich handelte und siehe, die Pflicht war Freude.“ Freude sei wichtig für das, was wir täten, obwohl das Leben sicher oftmals auch Pflicht sei und unbequeme Entscheidungen bereithielte. So hätten die dreizehn jungen Menschen die vertraute Umgebung des Betriebes und ihre finanzielle Unabhängigkeit aufgegeben, um wieder die Schulbank zu drücken. In zwei Jahren habe man sich zwar viel Fachwissen angeeignet, aber wichtiger sei die Veränderung und Reife der Persönlichkeit gewesen, so Wöhrle weiter. Diese Veränderung sei ein größerer Lohn als das Zeugnis oder der Titel „Staatlich geprüfter Techniker/in für Datentechnik“, den sie nun führen dürften und der zum Studium an einer Fachhochschule berechtigt, aber in erster Linie eine Laufbahn im mittleren Management ermöglicht. Er dankte allen Kollegen, dass sie die Schülerin und Schüler auf ihrem Weg unterstützt haben und betonte, das echte Leben sei eine Leistung, die von jedem Menschen selbst ausginge. Hierfür wünschte Peter Wöhrle allen ein glückliches Händchen. Er war sich jedoch sicher, dass ihnen das gelingen würde, da man bei der Präsentation der Technikerarbeiten sehen konnte, mit welcher Freude und Kreativität die erfolgreiche Absolventin und die Absolventen diese Aufgabe bewältigt haben. Mit dieser Abschlussarbeit sollen und können die angehenden Techniker/innen zeigen, dass sie in der Lage sind, selbstständig eine Aufgabenstellung aus den Bereichen Elektrotechnik, Programmierung, Elektronik und Datenbanken zu lösen. So konnten auch in diesem Jahr wieder bei der öffentlichen Präsentation den Besuchern interessante Arbeiten vorgeführt werden: Exemplarisch seien genannt ein geländegängiges Segway mit 2*450W-Hochleistungsantrieb oder eine VR-Brille, die es erlaubt, eine Industrieanlage bereits vor der Fertigung in 3D im Raum zu erleben. Auch die vollautomatische Beregnungsanlage für Gartenbeete oder der programmierbare Cocktailautomat zeigen, wie mit moderner Technik alltägliche Probleme gelöst werden können.
Im Anschluss wünschten Klassenlehrer Michael Bauer und die anwesenden Fachlehrer „ihren Technikern“ alles Gute für die Zukunft. Er führte aus, sie hätten viel Neues gelernt und mussten bei den Abschlussprüfungen ein unglaubliches breites Wissen abliefern. Auch Abteilungsleiter Alfred Winklmaier betonte, der hervorragende Gesamtschnitt von 2,0 beweise das hohe Niveau der Techniker und wünschte ihnen, dass sie den Geist stets nach vorne gewandt hätten, aber vieles Positives mitnehmen sollten. Überaus positiv war, dass es insgesamt acht Preise und zwei Belobigung gab. Prüfungsbester wurde Timo Imhof.
Am Ende bedankte sich die Technikerklasse für zwei schöne Jahre und betonte, dass in der Klasse immer ein tolles Arbeitsklima und Wir-Gefühl herrschte und jeder gerne in den Unterricht gegangen ist.

 

 

 

Fest der Nahrungsabteilung der GSMGH zur Einweihung der modernen Füllmaschine

Fest der Nahrungsabteilung der GSMGH zur Einweihung der modernen Füllmaschine

„Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei“, mit diesen Worten begann Schulleiter Peter Wöhrle seine Begrüßungsrede vor den zahlreich erschienenen Eltern, Lehrerkollegen, Vertretern der Ausbildungsbetriebe und der Innung, die der Einladung der Nahrungsabteilung an die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim gefolgt sind, um mit den Auszubildenden des Fleischerhandwerks und deren Fachlehrern die Anschaffung einer neuen Vakuum-Füllmaschine zu feiern. „Grund zu feiern“, fuhr der Schulleiter fort, hätte man vor allem deshalb, weil die Nahrungsabteilung, die seit Jahren ums Überleben kämpfte, nun erstmal in der Bad Mergentheimer Schule mit den Fachrichtungen „Mehl“ und „Fleisch“ erhalten bliebe.

Dies, so Wöhrle weiter, wäre vor allem dem Engagement der Fachlehrerinnen Susanne Thienel und Kerstin Lanig-Wyes, der Bäcker- und Fleischerinnung sowie dem Bemühen des Schulträgers, dem Landratsamt Main-Tauber, zu verdanken. Um die Fleischerausbildung aufzuwerten und zu modernisieren, hätte man nun also das Geld in die Hand genommen und diese moderne Abfüllmaschine angeschafft. Vorerst hätte also nur die Wurst zwei Enden, während die Ausbildung für Fleischer/-innen und Fleischereifachverkäufer/-innen in Bad Mergentheim weiterginge, knüpfte Peter Wöhrle an den Schlagertext zu Beginn seiner Rede an. Mit den Worten „Eine Maschine zu kaufen und sie in Betrieb zu nehmen, ist eine Sache, ein Fest daraus zu machen, eine andere.“, dankte er allen Anwesenden für ihr Kommen sowie der Nahrungsabteilung, besonders dem technischen Lehrer Friedrich Albrecht und seinen Schülerinnen und Schülern, für die Organisation der Feier und übergab das Wort an Herrn Albrecht.
Dieser wies darauf hin, dass die Entscheidung für die neue Abfüllmaschine der Fa. Handtmann, deren Vertreter er ebenfalls begrüßte, sich zum einen darin begründete, dass einige Ausbildungsbetriebe mit derselben Marke arbeiteten und zum anderen darin, dass die Firma einen großzügigen Schulrabatt eingeräumt hätte. Dann informierte Friedrich Albrecht über den weiteren Ablauf des Abends. Damit jeder der Gäste die neue Anlage in Aktion sehen konnte, wurden nämlich im Anschluss Bratwürste gefertigt. Vier „prominente“ Gäste kreierten gemeinsam mit einem Auszubildenden ihre eigene Wurstmasse, wobei sie aus teilweise exotischen Zutaten wählen durften. Lediglich Fleisch und Grundwürzung waren vorgegeben. Das Vermischen und Wolfen der Zutaten sowie die Abfüllung fanden an diesem Abend vor den Augen des Publikums statt. Anschließend kamen die Würste mit den ungewöhnlichen Geschmacksrichtungen auf den Grill und durften von allen Gästen gekostet werden. Egal ob Chili-Frühlingszwiebel- oder Oliven-Parmesan-Bratwurst mit getrockneten Tomaten, eine weitere mediterrane Variante mit Mozzarella und getrockneten Tomaten oder die Gemüsebratwurst mit Karotten und Majoran - die Gäste waren begeistert und bescheinigten allen Würsten einen hervorragenden Geschmack. Dazu gab es hauseigene Brötchen und Baguettes, die die Schüler der „Mehlabteilung“ unter Anleitung ihres Fachlehrers Gerhard Leiser frisch gebacken hatten.
Umrahmt wurden die Vorbereitungen zu diesem Fest von einem Dekorations- und Fingerfood-Seminar durch Seminarleiterin Ester Knebel von der Metzgerei Eisenhauer. Die Auszubildenden der Fachrichtung Verkauf Fleischerei stellten ihre sehenswerten Ergebnisse im Vorraum der Fleischerwerkstatt zur Schau und boten sie den Besuchern zur Verkostung an.
Bei bestem Wetter und gelöster Stimmung hatten die Gäste im Außenbereich der Werkstatt genügend Gelegenheit den Abend bei interessanten Gesprächen und exotischen Bratwurstkreationen ausklingen zu lassen.
Die Schüler und Lehrer der Nahrungsabteilung freuen sich nun auf die Arbeit mit dieser neuen und modernen Maschine und werden sicherlich viele traditionelle Wurstwaren mit ihrer Hilfe produzieren und neue Kreationen testen.