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Ein hervorragender Jahrgang

Ein hervorragender Jahrgang

Medizinische Fachangestellte und zahnmedizinische Fachangestellte erhalten Abschlusszeugnisse

An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim erhielten 25 medizinische Fachangestellte sowie 17 zahnmedizinische Fachangestellte nach dreijähriger Ausbildung in einer Feierstunde ihr Abschlusszeugnis. Untermalt wurde die Abschlussveranstaltung von den überragenden Gesangsdarbietungen der Absolventin Jennifer Gausrab.
Schulleiter Peter Wöhrle betonte in seiner Laudatio, welch´ besonders hervorragender Jahrgang es dieses Jahr gewesen sei. Von insgesamt 46 Absolventinnen erhielten 26 Preise und Belobigungen, somit 60 % des Jahrgangs. Eine Abschlussklasse der medizinischen Fachangestelltinnen erreichte dabei einen Notendurchschnitt von 1,6.

Diese außerordentliche Leistung beruhe sowohl auf den Auszubildenden selbst als auch auf den Praxen und den Lehrkräften der Schule. Es wurde die große Bedeutung der medizinischen Fachangestellten als Bindeglied zwischen Arzt und Patient betont. Im Berufsalltag seien Freud und Leid oft nah beieinander, was auch besonderes Einfühlungsvermögen von den Absolventinnen verlange und eben nicht nur Fachwissen.
Als Beste des gesamten Jahrgangs wurde Frau Saskia Peters mit einem Notendurchschnitt von 1,1 von Schulleiter Wöhrle ausgezeichnet. Anschließend wünschte er den erfolgreichen Prüflingen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg.
Als Vertreter der Kreisärztekammer überbrachten Herr Dr. Gerstenkorn, der die Wichtigkeit der medizinischen Fachangestellten für die gesamte Ärzteschaft besonders herausstellte, und für die Kreiszahnärzteschaft Frau Dipl. Stom Hauck Glückwünsche und wünschten allen ein erfolgreiches und glückliches Händchen in ihrem Tun.
Am Ende der Abschlussfeier bedankten sich die Klassensprecherinnen der jeweiligen Klassen bei ihren Fachlehrern. Die kleinen Geschenke wurden mit amüsanten Anekdoten aus der dreijährigen Ausbildungszeit überreicht.

Mit Freude der Pflicht stellen

Mit Freude der Pflicht stellen

Nach zwei Jahren harter Arbeit konnten eine Schülerin und zwölf Schüler der Fachschule für Elektrotechnik – Schwerpunkt Datentechnik - an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim ihr Zeugnis als „Staatlich geprüfter Techniker/in für Elektrotechnik“ entgegennehmen.

Schulleiter Peter Wöhrle begrüßte die jungen Techniker mit den Worten des indischen Philosophen Tagore: „Ich schlief und träumte das Leben sei Freude. Ich erwachte und sah, das Leben war Pflicht. Ich handelte und siehe, die Pflicht war Freude.“ Freude sei wichtig für das, was wir täten, obwohl das Leben sicher oftmals auch Pflicht sei und unbequeme Entscheidungen bereithielte. So hätten die dreizehn jungen Menschen die vertraute Umgebung des Betriebes und ihre finanzielle Unabhängigkeit aufgegeben, um wieder die Schulbank zu drücken. In zwei Jahren habe man sich zwar viel Fachwissen angeeignet, aber wichtiger sei die Veränderung und Reife der Persönlichkeit gewesen, so Wöhrle weiter. Diese Veränderung sei ein größerer Lohn als das Zeugnis oder der Titel „Staatlich geprüfter Techniker/in für Datentechnik“, den sie nun führen dürften und der zum Studium an einer Fachhochschule berechtigt, aber in erster Linie eine Laufbahn im mittleren Management ermöglicht. Er dankte allen Kollegen, dass sie die Schülerin und Schüler auf ihrem Weg unterstützt haben und betonte, das echte Leben sei eine Leistung, die von jedem Menschen selbst ausginge. Hierfür wünschte Peter Wöhrle allen ein glückliches Händchen. Er war sich jedoch sicher, dass ihnen das gelingen würde, da man bei der Präsentation der Technikerarbeiten sehen konnte, mit welcher Freude und Kreativität die erfolgreiche Absolventin und die Absolventen diese Aufgabe bewältigt haben. Mit dieser Abschlussarbeit sollen und können die angehenden Techniker/innen zeigen, dass sie in der Lage sind, selbstständig eine Aufgabenstellung aus den Bereichen Elektrotechnik, Programmierung, Elektronik und Datenbanken zu lösen. So konnten auch in diesem Jahr wieder bei der öffentlichen Präsentation den Besuchern interessante Arbeiten vorgeführt werden: Exemplarisch seien genannt ein geländegängiges Segway mit 2*450W-Hochleistungsantrieb oder eine VR-Brille, die es erlaubt, eine Industrieanlage bereits vor der Fertigung in 3D im Raum zu erleben. Auch die vollautomatische Beregnungsanlage für Gartenbeete oder der programmierbare Cocktailautomat zeigen, wie mit moderner Technik alltägliche Probleme gelöst werden können.
Im Anschluss wünschten Klassenlehrer Michael Bauer und die anwesenden Fachlehrer „ihren Technikern“ alles Gute für die Zukunft. Er führte aus, sie hätten viel Neues gelernt und mussten bei den Abschlussprüfungen ein unglaubliches breites Wissen abliefern. Auch Abteilungsleiter Alfred Winklmaier betonte, der hervorragende Gesamtschnitt von 2,0 beweise das hohe Niveau der Techniker und wünschte ihnen, dass sie den Geist stets nach vorne gewandt hätten, aber vieles Positives mitnehmen sollten. Überaus positiv war, dass es insgesamt acht Preise und zwei Belobigung gab. Prüfungsbester wurde Timo Imhof.
Am Ende bedankte sich die Technikerklasse für zwei schöne Jahre und betonte, dass in der Klasse immer ein tolles Arbeitsklima und Wir-Gefühl herrschte und jeder gerne in den Unterricht gegangen ist.

 

 

 

Fest der Nahrungsabteilung der GSMGH zur Einweihung der modernen Füllmaschine

Fest der Nahrungsabteilung der GSMGH zur Einweihung der modernen Füllmaschine

„Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei“, mit diesen Worten begann Schulleiter Peter Wöhrle seine Begrüßungsrede vor den zahlreich erschienenen Eltern, Lehrerkollegen, Vertretern der Ausbildungsbetriebe und der Innung, die der Einladung der Nahrungsabteilung an die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim gefolgt sind, um mit den Auszubildenden des Fleischerhandwerks und deren Fachlehrern die Anschaffung einer neuen Vakuum-Füllmaschine zu feiern. „Grund zu feiern“, fuhr der Schulleiter fort, hätte man vor allem deshalb, weil die Nahrungsabteilung, die seit Jahren ums Überleben kämpfte, nun erstmal in der Bad Mergentheimer Schule mit den Fachrichtungen „Mehl“ und „Fleisch“ erhalten bliebe.

Dies, so Wöhrle weiter, wäre vor allem dem Engagement der Fachlehrerinnen Susanne Thienel und Kerstin Lanig-Wyes, der Bäcker- und Fleischerinnung sowie dem Bemühen des Schulträgers, dem Landratsamt Main-Tauber, zu verdanken. Um die Fleischerausbildung aufzuwerten und zu modernisieren, hätte man nun also das Geld in die Hand genommen und diese moderne Abfüllmaschine angeschafft. Vorerst hätte also nur die Wurst zwei Enden, während die Ausbildung für Fleischer/-innen und Fleischereifachverkäufer/-innen in Bad Mergentheim weiterginge, knüpfte Peter Wöhrle an den Schlagertext zu Beginn seiner Rede an. Mit den Worten „Eine Maschine zu kaufen und sie in Betrieb zu nehmen, ist eine Sache, ein Fest daraus zu machen, eine andere.“, dankte er allen Anwesenden für ihr Kommen sowie der Nahrungsabteilung, besonders dem technischen Lehrer Friedrich Albrecht und seinen Schülerinnen und Schülern, für die Organisation der Feier und übergab das Wort an Herrn Albrecht.
Dieser wies darauf hin, dass die Entscheidung für die neue Abfüllmaschine der Fa. Handtmann, deren Vertreter er ebenfalls begrüßte, sich zum einen darin begründete, dass einige Ausbildungsbetriebe mit derselben Marke arbeiteten und zum anderen darin, dass die Firma einen großzügigen Schulrabatt eingeräumt hätte. Dann informierte Friedrich Albrecht über den weiteren Ablauf des Abends. Damit jeder der Gäste die neue Anlage in Aktion sehen konnte, wurden nämlich im Anschluss Bratwürste gefertigt. Vier „prominente“ Gäste kreierten gemeinsam mit einem Auszubildenden ihre eigene Wurstmasse, wobei sie aus teilweise exotischen Zutaten wählen durften. Lediglich Fleisch und Grundwürzung waren vorgegeben. Das Vermischen und Wolfen der Zutaten sowie die Abfüllung fanden an diesem Abend vor den Augen des Publikums statt. Anschließend kamen die Würste mit den ungewöhnlichen Geschmacksrichtungen auf den Grill und durften von allen Gästen gekostet werden. Egal ob Chili-Frühlingszwiebel- oder Oliven-Parmesan-Bratwurst mit getrockneten Tomaten, eine weitere mediterrane Variante mit Mozzarella und getrockneten Tomaten oder die Gemüsebratwurst mit Karotten und Majoran - die Gäste waren begeistert und bescheinigten allen Würsten einen hervorragenden Geschmack. Dazu gab es hauseigene Brötchen und Baguettes, die die Schüler der „Mehlabteilung“ unter Anleitung ihres Fachlehrers Gerhard Leiser frisch gebacken hatten.
Umrahmt wurden die Vorbereitungen zu diesem Fest von einem Dekorations- und Fingerfood-Seminar durch Seminarleiterin Ester Knebel von der Metzgerei Eisenhauer. Die Auszubildenden der Fachrichtung Verkauf Fleischerei stellten ihre sehenswerten Ergebnisse im Vorraum der Fleischerwerkstatt zur Schau und boten sie den Besuchern zur Verkostung an.
Bei bestem Wetter und gelöster Stimmung hatten die Gäste im Außenbereich der Werkstatt genügend Gelegenheit den Abend bei interessanten Gesprächen und exotischen Bratwurstkreationen ausklingen zu lassen.
Die Schüler und Lehrer der Nahrungsabteilung freuen sich nun auf die Arbeit mit dieser neuen und modernen Maschine und werden sicherlich viele traditionelle Wurstwaren mit ihrer Hilfe produzieren und neue Kreationen testen.

„Vor dem Abitur ist nach dem Abitur – nur irgendwie anders“

„Vor dem Abitur ist nach dem Abitur – nur irgendwie anders“

Am Technischen Gymnasium der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim erhielten 46 Schülerinnen und Schüler ihr Abiturzeugnis und erreichten mit 2,4 im Fachbereich „Informationstechnik“ bzw. 2,1 in „Mechatronik“ ein gutes Gesamtergebnis. Patrick Schurk erzielte die Traumnote 1,0.
Die Zeugnisverleihung fand erstmals in der feierlich geschmückten Amundhalle in Assamstadt statt und wurde von der Abiturientin Viktoria Lenz moderiert. Sie stellte fest, in den vergangenen Wochen sei mehr passiert als in den vergangenen Jahren.

Bilder: Benedikt Nestmeier

Im Anschluss richtete Schulleiter Peter Wöhrle einige Worte an die Anwesenden und erklärte, vor dem Abitur sei nach dem Abitur - nur irgendwie anders. Einerseits sei man gespannt auf die Zukunft, andererseits plagten einen Ängste und kämen viele Fragen auf. Es müsse etwas geschehen, aber es solle nichts Gravierendes oder gar Schlimmes passieren. Aber mit dem Abitur sei eine Wegmarke geschafft, nach der definitiv etwas anders werde. Die Abiturientinnen und Abiturienten hätten zu denken gelernt, was sie auch weiterhin tun müssten. Daneben seien Offenheit, Disziplin, Empathie und Mühe Schlüsselkriterien für ein erfolgreiches Leben. Am Ende räumte er jedoch ein, dass sie am meisten aus Erfahrungen lernen würden und wünschte ihnen alles erdenklich Gute auf ihrem Weg nach dem Abitur, der irgendwie anders, aber nicht weniger erfolgreich und abenteuerlich werden wird.
Die Englischlehrerinnen der Stufe, Vanessa Bott und Karina Thomann, sowie Englischlehrer Josef Gabel blickten danach stellvertretend für alle Lehrer auf die letzten drei Jahre zurück. Ungesehen vom großen Weltgeschehen geschah für die 46 Absolventinnen und Absolventen im September eine große Veränderung: ihr Start am Technischen Gymnasium. Neben den täglichen Irrungen und Wirrungen des Schulalltages hätten sie drei Jahre lang alle Höhen und Tiefen der Generalsanierung miterlebt und sich auf den gemeinsamen Reisen nach Berlin und London auf ganz neue Pfade begeben. Danach resümierte Josef Gabel über den Wert von Bildung, die er als überaus wertvolles Gut bezeichnete. Allerdings sei Bildung mehr als reines Faktenwissen, sondern vielmehr die Weiterentwicklung geistiger und sozialer Fähigkeiten, die niemals enden dürfe. Zwar sollten die Abiturientinnen und Abiturienten sich verändern, ihre Träume leben, offen für Neues bleiben, aber dabei niemals ihre Wurzeln vergessen und stets authentisch bleiben.
Nach einem kurzweiligen „Schüler-Lehrer-Duell“ und frisch gestärkt am Buffet folgte der Höhepunkt des Abends: die Übergabe der Zeugnisse, sowie der Preise und Belobigungen. Die Absolventinnen und Absolventen erhielten von Schulleiter Peter Wöhrle sowie TG-Abteilungsleiter Holger Nique ihre Reifezeugnisse. Elf Schülerinnen und Schüler erhielten für sehr gute Leistungen bis zu einem Schnitt von 1,7 einen Preis und drei weitere für einen Schnitt zwischen 1,8-2,0 eine Belobigung.
Die Firma ebm-papst aus Mulfingen stiftete wie schon in den letzten Jahren dankenswerter Weise für die drei Prüfungsbesten Patrick Schurk, Juliane Dörner und Timo Wild, sowie für Christina Büttner für ihr außergewöhnliches soziales Engagement in der Schule, einen Sonderpreis. Die Vier dürfen einen Blick hinter die Kulissen der Firma ebm-papst werfen und anschließend in Niederstetten mit dem Helikopter zu einem Rundflug über ihre Heimatgemeinden abheben. Danach haben sie die Möglichkeit sich bei einem exklusiven Abendessen mit der Geschäftsleitung auszutauschen.
Für besondere Leistungen im Fächerverbund Mathematik/Physik/Technik wurde Patrick Schurk mit dem Ferry-Porsche-Preis ausgezeichnet. Daneben erhielt er für seine Einzelleistungen in Mechatronik, Deutsch, Englisch, Physik, Mathematik, Geschichte mit Gemeinschaftskunde, Ethik und und Wirtschaftslehre Auszeichnungen für seine herausragenden Leistungen. Ebenfalls für hervorragende Ergebnisse in Mathematik wurden Timo Wild und Juliane Dörner ausgezeichnet. Neben den Leistungen von Patrick Schurk wurden auch die von Sara Quenzer und Sara Lechner in Deutsch, beziehungsweise die von Anna-Lena Kurock und Lea Gohsrich in Englisch mit einem Preis gewürdigt. Der beste Informationstechniker war Timo Wild, der auch für Physik, Computertechnik und zusammen mit Julia Klingert für Spanisch einen Sonderpreis erhielt Neben Patrick Schurk erzielte Jonathan Holzwarth die besten Ergebnisse in Mechatronik. Im Fach Chemie wurden insgesamt fünf Schülerinnen und Schüler geehrt: Benedikt Ertl, Juliane Dörner, Julia Klingert, Sara Quenzer und Ramon Hübner, der auch den Sonderpreis für Sport bekam. Auszeichnungen in Geschichte mit Gemeinschaftskunde gingen an Patrick Schurk, Mustafa Dogan und Hannes Rosenitsch. Im Fach katholischer Religion erzielte Theresia Engert die besten Ergebnisse, während im Fach Ethik Lea Gohsrich neben Patrick Schurk gewürdigt wurde. Im Fach „Sondergebiete der Technik“ gab es gleich vier Auszeichnungen und zwar für Philipp Stütz, Mustafa Dogan, Thorben Boeer und Timo Wild.
Am Ende folgte die Rede des Jahrgangsbesten, der gleichzeitig auch den diesjährigen Scheffelpreis für die besten Leistungen im Fach Deutsch erhielt. Patrick Schurk blickte in seiner Rede wortgewandt auf die vergangene Zeit zurück, in der man neben Schulwissen weit mehr vermittelt bekommen habe und erklärte darüber hinaus mit den Worten Albert Einsteins, dass viel wichtiger als die Vergangenheit die Zukunft wäre, da man in ihr leben und sich ihren Herausforderungen stellen müsse, womit er an den Worte Peter Wöhrles anknüpfte.
Abschließend dankte Schülersprecherin Moira Dehner im Namen der SMV mehreren Schülerinnen und Schülern für ihre Mitarbeit und sprach Peter Wöhrle noch einige Sätze, womit der offizielle Teil des Abends und damit auch die Zeit am Technischen Gymnasium für 46 Schülerinnen und Schüler endete.