Berichte

Laptop-Übergabe durch die Firma Audacon

Laptop-Übergabe durch die Firma Audacon an die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim
 
Acht Laptops dienen der Ausbildung von 39 Auszubildenden im praktischen Unterricht der Kraftfahrzeugmechatroniker an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim. Die Firma Audacon aus Weikersheim unterstützte die Ausbildungsbemühungen durch eine großzügige Spende von aktueller Hardware und Software. Gleich in mehrfacher Hinsicht kooperiert der Softwarespezialist für die Automobilindustrie, der nicht weniger als 33 Auszubildende mit dreijähriger Ausbildung unter seinen Fittichen hat, mit der Bildungseinrichtung in der Seegartenstraße.
Übergabe von Hardware und Software durch Ralf Pelkmann, Director Data Development von Audacon an Schulleiterin Edeltraud Smolka
im Beisein von Auszubildenden und den Technischen Oberlehrern Willy Kolb (2.v.re.) und Gerhard Kraft.
 
Die innovative Firma nutzt ihrerseits die Räumlichkeiten im hochmodernen Werkstattgebäude für den theoretischen Unterricht mit dem Konzept „Train the trainer“. Die hervorragende technische Ausstattung müsse nur noch komplettiert werden durch die entsprechende EDV, so der Firmenvertreter Ralf Pelkmann, was nunmehr geschehen sei. Audacon mit seinen 145 Mitarbeitern liefere technische Daten für die Automobilindustrie in 17 Sprachen und 19 Ländern. Im Bereich der beruflichen Bildung freute sich Technischer Oberlehrer und Kfz-Fachbetreuer Willy Kolb sowie sein Kollege Gerhard Kraft über die mobilen Geräte, die nun auch im Fahrzeuginneren zum Einsatz kommen können.
Sämtliche Programme, die Verwendung finden wie Nachschlagewerke und Werkstatthandbücher sowie Schaltpläne und Ersatzteilkataloge können aktualisiert abgerufen werden. Die veraltete EDV wurde nun ersetzt durch neueste Diagnosemethoden. Im Namen der Schule und des Schulträgers dankte Schulleiterin OStD`in Edeltraud Smolka dem großzügigen Partner für die Unterstützung.

Übergabe eines Ölbrenners an die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim durch die Firma Weishaupt

Übergabe eines Ölbrenners an die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim durch die Firma Weishaupt
 
Der nächste Winter kommt bestimmt, und mit ihm auch die entsprechende Kälte. Da bedarf es einer leistungsfähigen Gebäudeheizung, wofür die Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizung und Klimatechnik sorgen. In dreieinhalbjähriger Ausbildung werden Auszubildende aus dem gesamten Main-Tauber-Kreis am Standort Bad Mergentheim in der Gewerblichen Schule unterrichtet. Schwierigkeiten gab es mit einem in die Jahre gekommenen Demonstrationsgerät, für das es immer schwieriger wurde, Ersatzteile zu bekommen. Außerdem entsprach es nicht mehr dem neuesten Stand der Technik.
Übergabe der Spende durch Thorsten Schmitt an Schulleiterin Edeltraud Smolka
 
Ein Herz für eine zeitgemäße Berufsausbildung in diesem wichtigen Handwerkszweig bewies die Niederlassung Würzburg der Firma Weishaupt. Außendienstleiter Thorsten Schmitt erhörte die Bitte der verantwortlichen Technischen Lehrer der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim zur Spende eines Ölbrenners Typ WL 5 samt eines dazugehörigen Ersatzteilkoffers. Mit Freude entgegengenommen wurde das großzügige Geschenk in den zeitgemäßen Werkstatträumen durch die Schulleiterin Oberstudiendirektorin Edeltraud Smolka. Mit ihr freuten sich auch Roman Krug, Abteilungsleiter Metall, sowie Theorielehrerin Regine Kunert und die beiden Werkstattlehrer Alfred Nahm und Thomas Klug.
 
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Neue Dreh- und Fräsmaschine an der Gewerbliche Schule Bad Mergentheim

Neue Dreh- und Fräsmaschine an der Gewerbliche Schule Bad Mergentheim
 
Ein Kraftakt in jeder Beziehung war die Lieferung und Aufstellung einer nagelneuen Dreh- und Fräsmaschine für die Gewerbliche Schule in Bad Mergentheim. Ein sechsstelliger Betrag war erforderlich, um diese neueste Technologie, 4,5 Tonnen schwer und hergestellt von der Firma Deckel Maho Gildemeister in Bielefeld, endlich für die Ausbildung von angehenden Werkzeugmachern, Industriemechanikern, Mechatronikern und auch Technischen Gymnasiasten bereitzustellen. Nicht nur bei den Entscheidungsträgern des Schulträgers galt es zu werben, sondern Kreisräte und –verwaltung mussten letztlich auch davon überzeugt werden, dass das neueste Know-How für die Ausbildung des technischen Nachwuchses unabdingbar ist. Gerade im Zeichen der Neuordnung der Metallberufe im Bereich der Lernfelder ist die Schule angehalten, neueste Dreh- und Frästechnik mit einmaliger Hightech-Komponenten-Ausstattung einzusetzen. Die CTX alpha 500 der fünften Generation bietet in allen Belangen und bis ins Detail den entscheidenden Mehrwert: mehr Leistung, Drehmoment, Präzision, Arbeitsraum, Arbeitsbereich, Ergonomie, Flexibilität, Komfort und Wirtschaftichkeit, denn sie hat bis zu 25 % mehr Performance. Mit dem hochwertigen Gerät ist es möglich, universell in einer Spannung zu fertigen, und zwar sowohl einfache als auch anspruchsvolle Werkstücke mit Dreh- und Fräsoperationen. In der Maschine sind technische Highlights und Hightech-Design vereinigt.
 

Eine italienische Spedition brachte das gute Stück am Dienstagmorgen in die Seegartenstraße. Dort wartete bereits ein von Frank Pfannkuch organisierter Schwerlastkran. Der Unterricht der Klasse M2WZ musste unterbrochen werden, denn nicht nur die interessante Anlieferung gab es zu bestaunen, sondern es war auch Geschick und Kraftanstrengung vieler Helfer notwendig, das gute Stück in ca.75 Minuten an seinen Bestimmungsort zu bringen. Millimeterarbeit war gefragt, um durch enge Gänge und Türen in den Unterrichtsraum zu gelangen. Endlich konnten Technischer Oberlehrer Hans Heer sowie die Technischen Lehrer Kurt Esswein und Uwe Bauersfeld das wertvolle Stück in Empfang nehmen.

Schulleiterin Edeltraud Smolka bedankte sich ausdrücklich für die namhafte Zuwendung und die nachhaltige Unterstützung der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim. Metall-Abteilungsleiter Roman Krug sah die praktische technische Ausbildung für die Zukunft gerüstet.

Verabschiedung der Meisterschüler an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim

Verabschiedung der Meisterschüler an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim
 
„Drei Dinge machen einen guten Meister: Wissen, Können und Wollen.“ Dieses Sprichwort zeigt, dass tatsächlich noch keiner dieser Spezies „vom Himmel gefallen ist.“ Denn vor den Erfolg haben die Götter bekanntlich den Schweiß gesetzt – und dies in Form der Meisterschule. Doch danach sind der Zukunft Tür und Tor geöffnet, Experten und Vorbilder werden nämlich händeringend gesucht. Ein solides Fundament für die Selbstständigkeit ist anschließend gelegt mit Chancen auf Aufstieg und Führungsverantwortung.
 
Nach zweijährigem berufsbegleitendem Unterricht sowie praktischer Ausbildung mit Schwerpunkt Fertigungstechnik/Maschinenbau mit Konstruktion und CNC-Fertigung kommt es schließlich zur Prüfung bei der Handwerkskammer. Theorie und Praxis, Betriebswirtschaft, Recht, kaufmännisches Wissen sowie Berufs- und Arbeitspädagogik werden in vier Teilen vermittelt. Voraussetzung dafür ist die Gesellenprüfung. In diesen Tagen beginnt an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim wieder ein neuer Kurs. Dazu gehört auch eine Portion Mut und Engagement ganz nach dem Motto „Keiner ist zu klein ein Meister zu sein.“
Die erfolgreichen Meisterschüler mit den Lehrkräften Roman Krug und Alfred Winklmaier.

66 Prüflinge und alle haben bestanden

66 Prüflinge sind zur schulischen Abschlussprüfung in der Metallabteilung der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim angetreten - und in vier Klassen haben alle bestanden, ist das erfreuliche Ergebnis.

Abteilungsleiter Roman Krug zeigte sich hochzufrieden angesichts der Ergebnisse, die im Dualen System erzielt wurden. In der Abschlussfeier konnte Schulleiterin Edeltraud Smolka zufriedene Schulabgänger aus der GBS entlassen. In dreieinhalb Jahren seien die Facharbeiter in spe zu jungen Erwachsenen herangereift. "Sie haben sich mit dem Bestehen der Prüfung selbst das schönste Weihnachtsgeschenk gemacht", so die Schulleiterin bei ihrer Verabschiedungs-Premiere.

Angesichts der guten Leistungen zeigte sich die Studiendirektorin zuversichtlich, dass sie damit nicht das Lernen einstellen würden. "Denn nur wer neugierig, offen, engagiert und motiviert ist, kann angemessen auf berufliche und private Herausforderungen reagieren", lautete ihre Begründung. Ein Vergleich sollte dies verdeutlichen: "Lernen ist wie Rudern gegen den Strom: Sobald man aufhört, treibt man zurück."


Edeltraud Smolka warb dafür, früher oder später an die Gewerbliche Schule zum Weiterrudern zurückzukehren. Meisterschule für Metallbau- und Feinwerktechnik, Technikerschule für Elektrotechnik und Datentechnik sowie der Fachhochschulabschluss im Kolping-Berufskolleg und damit die Studienberechtigung seien attraktive Angebote, die beruflichen Aufstieg verhießen.


Dann leitete sie über zu den Lehrerinnen und Lehrern, die verlässliche Wegbegleiter gewesen seien und alle in ihrem persönlichen Lernrhythmus zum Ziel gebracht hätten. Ein Lied von Gila Antarra bringe es auf den Punkt: "Ich bin auf meinem Weg, du bist auf deinem Weg. Komm geh ein Stück mit mir und ich geh ein Stück mit dir". Für die Kammerprüfungen im Februar drücke sie beide Daumen.

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