Berichte

Frisieren für einen guten Zweck- Schülerinnen der GSMGH waren im Modehaus Kuhn am Werk

Frisieren für einen guten Zweck-
Schülerinnen der GSMGH waren im Modehaus Kuhn am Werk

Die Schülerinnen der Friseurabteilung des dritten Lehrjahres der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim veranstalteten in der Vorweihnachtszeit gemeinsam mit dem Modehaus Kuhn einen Charity-Event zugunsten der Kinderstation des Caritas Krankenhauses.

Im Underground, dem Young-Fashion Bereich des Modehauses, verschönerten die jungen Auszubildenden gegen eine kleine Spende auf einer Showbühne die Kundinnen mit „Festlichen Frisuren und festlichem Make up“. Unterstützt wurden sie dabei von den Fachlehrern Bernd Pommert und Marianne Klingler.
Die Geschäftsleitung des Modehauses Kuhn ermöglichte spontan und unkompliziert diese gemeinsame Aktion in ihrem renommierten Haus, indem sie kostenlos eine Bühne, Show-Equipment und Dekoration bereitstellte sowie für breitgefächerte Werbung sorgte. Die Professionalität und Kompetenz des Modehauses beeindruckte neben den Schülerinnen auch die Schulleitung der Gewerblichen Schule und die Kundschaft.
Für die Schule war es eine große Ehre und Wertschätzung, dass die jungen Auszubildenden ihre Fachkompetenz bei dieser Veranstaltung unter Beweis stellen konnte, meinte Schulleiter Peter Wöhrle, der sich gemeinsam mit dem Stellvertretenden Schulleiter Holger Nique ein Bild von der Veranstaltung „im Underground“ machte. Der Erlös der Veranstaltung kommt der Kinderstation des Caritas Krankenhauses zugute.
Alle Beteiligten zeigten sich zufrieden und planen schon weitere gemeinsame Aktionen für 2019.

Für den "Guten Zweck"

Save the Date!!!

Am Donnerstag, 13.12.2018, von 12:00 bis 17:00 Uhr, Event im Modehaus Kuhn Bad Mergentheim.


Auszubildende der Abteilung Körperpflege frisieren und schminken auf der Show-Bühne im Underground für „Guten Zweck“.
Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung und freuen uns, EUCH verschönern zu können!

Abteilung Körperpflege (K3FR) mit ihren Lehrern Frau Klingler und Frau Lammer sowie Herrn Pommert

Über 100 Berufsschülerinnen und Berufsschüler haben an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim ihre Berufsausbildung erfolgreich absolviert.

Über 100 Berufsschülerinnen und Berufsschüler haben an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim ihre Berufsausbildung erfolgreich absolviert.

Christian Deppisch wurde Prüfungsbester

In den letzten Wochen hieß es für über 110 Berufsschülerinnen und Berufsschüler aus den Fachbereichen Elektrotechnik und Metalltechnik büffeln und gute Nerven beweisen. Nach 3,5 Jahren Ausbildung standen die Abschlussprüfungen an.

Die Arbeit hat sich sichtlich gelohnt, da die Absolventinnen und Absolventen mit einem Gesamtschnitt von 2,5 ein beachtliches Ergebnis erzielten. Über ein Drittel der Prüflinge wurde für ihre Leistungen ausgezeichnet. Insgesamt wurden 23 Preise für hervorragende Leistungen bis zu einem Schnitt von 1,9 und 20 Belobigungen für einen Schnitt von 2,0 bis 2,2 verliehen. Prüfungsbester wurde Christian Deppisch, der bei Wittenstein SE seine Ausbildung zum Mechatroniker macht.

Die Zeugnisübergabe fand wie in jedem Jahr durch die Klassenlehrer statt, während die Preise und Belobigungen in der Aula im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreicht wurden. Schulleiter Peter Wöhrle dankte in der gemeinsamen Verabschiedung allen für ihre geleistete Arbeit und gratulierte den Prüflingen zu ihrem Erfolg. Er ermutigte die Prüfungsabsolventinnen und –absolventen mit den Worten des ersten asiatischen Literaturnobelpreisträgers, Tagore, ihre Arbeit nicht nur als Pflicht zu sehen sondern auch als sinnstiftend. Alles was man mit Freude tue, ergäbe auch Sinn. Der Sinn der Berufsausbildung sei weit mehr als bloßes Erlernen von Fähigkeiten und Erbringen von Leistung. Eine Berufsausbildung präge die Persönlichkeit maßgeblich. „Der höchste Lohn ist nicht das, was wir dafür bekommen, wie Zeugnisse, Geld, teure reisen, sondern das, was wir dadurch werden.“, so Peter Wöhrle weiter.

Allerdings sei nach der Prüfung auch vor der Prüfung. Mit einem Bein stände man noch in der Ausbildung, aber mit dem anderen schon in neuen Betrieben, weiterführenden Schulen oder der Universität. Das Leben halte noch viele Hürden bereit und erwarte in beruflicher Hinsicht die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen. Auch die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim biete interessante Möglichkeiten. So kann man in Vollzeit die Weiterbildung zum „Staatlich geprüften Techniker für Datentechnik“ und in Teilzeit zum „Meister in Metalltechnik“ erwerben. Der Abschluss der Technikerschule beinhaltet die Fachhochschulreife und berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule bzw. als Meister auch an der Universität. Zweifelsohne werde einen der berufliche Werdegang prägen. Der Schulleiter hoffe, dass jede und jeder sin ganz persönliches Glück finden werde. Am Ende wünschte Peter Wöhrle allen Anwesenden frohe Weihnachtstage.

Ausbildungsmesse Oberes Taubertal in Niederstetten

Ausbildungsmesse Oberes Taubertal in Niederstetten

Am 9. und 10. März 2018 fand in Röttingen die Ausbildungsmesse der Interessensgemeinschaft Gewerbe und Handelsvereine Oberes Taubertal (IGGHot) statt.
Die Gewerbliche Schule und das Technische Gymnasium Bad Mergentheim waren vertreten durch Frau Klingler, Herrn Pommert, Herrn Burkhardt und Schulleiter Herrn Wöhrle.



Als Anziehungspunkt stellte sich unsere Abteilung Körperpflege / Friseure heraus. Hier wurde an den zahlreichen Besuchern demonstriert, welche hervorragende Ausbildung an der GSMGH geboten wird. Auf jeden Fall waren die Messebesucher/innen sehr angetan vom Fachkönnen unserer Auszubildenden.

Die übrigen Ausbildungsberufe wurden in Fachgesprächen den Messebesuchern erklärt und vorgestellt. Großes Interesse bestand an den Möglichkeiten, die das Technische Gymnasium zu bieten hat. Somit sind wir mit dem Ergebnis der Ausbildungsmesse sehr zufrieden und freuen uns auf nächstes Jahr in Weikersheim.

Arbeitskreis der Abteilung Körperpflege der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim und Ausbilderinnen der Betriebe der Friseurinnung und der Innungsobermeisterin Frau Hammer

Arbeitskreis der Abteilung Körperpflege der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim und Ausbilderinnen der Betriebe der Friseurinnung und der Innungsobermeisterin Frau Hammer

Die Leiterin der Abteilung Körperpflege der GSMGH, Frau Grützmacher, lud Innungsobermeisterin Frau Hammer, Ausbilder/-innen und Fachlehrer  zu einem gemeinsamen Austausch an die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim ein.

Gesprächsinhalte waren aktuelle Ausbildungszahlen, fehlender Nachwuchs im Friseurbereich sowie Planung gemeinsamer Aktivitäten zur Nachwuchsgewinnung als auch ein Bericht der Klassenlehrerin Frau Lammer über die aktuelle Situation in den Friseurklassen. Die Obermeisterin Frau Hammer berichtete über News im Friseurberuf auf Verbandsebene.

Eine Friseurmeisterin bemerkte, dass sich die Auszubildenden entsprechend dem Zeitgeist, individueller Lebensumstände und gesellschaftlicher und politscher Gegebenheiten verändert hätten. Sie hinterfragte, ob berufliche und schulische Ausbildung neu gestaltet werden sollten, und welchen Beitrag die Beteiligten leisten könnten. Darüber wurde intensiv diskutiert. Ideen gesammelt, wie z:B. Workshops von Ausbildern im Unterricht, Ausbildungsbetriebe unterstützen sich gegenseitig bei Übungsabenden, freiwillige Zahlung von übertariflichen Lohn usw., Verbesserung der Außendarstellung des Friseurhandwerks durch z. B. Ausstellungen von Projekten in öffentlichen Räumen.

Ein weiterer Diskussionspunkt war die Bitte einer Ausbilderin die Betriebspraktika der einjährigen Berufsschule organisatorisch so zu verändern, dass alle Ausbildungsbetriebe und natürlich die Auszubildenden selber auch einen Nutzen davon haben. Frau Grützmacher versprach das Anliegen mit der Schulleitung zu prüfen.

Positiv bewertet wurde von Obermeisterin Hammer, aber auch den Anwesenden, die Inhalte und Zielsetzungen der Einjährigen Berufsfachschule für Körperpflege; an deren Erhalt wolle man festhalten. Trotzdem besteht auch weiterhin die Möglichkeit, die Auszubildenden ab dem 1. Lehrjahr in Teilzeit anzumelden.

Zirka zweieinhalb Stunden wurde eifrig,  zum Teil kontrovers diskutiert und geplant. Die Ausbilderin Frau Stein bedankte sich für die Einladung und betonte, dass sie so eine Art der Zusammenarbeit für extrem wichtig halte. „Wir müssen viel mehr nach außen tragen, was für ein toller Beruf Friseur/ Friseurin ist.“ 

Das Fazit des Nachmittags war: "Miteinander. Im Austausch bleiben. Gemeinsam Ausbildung zeitgemäß und attraktiv gestalten."

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