Berichte

Schüleraustausch mit Frankreich erstmals als Gemeinschaftsprojekt der Gewerblichen Schulen aus Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim

Schüleraustausch mit Frankreich erstmals als Gemeinschaftsprojekt der Gewerblichen Schulen aus Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim

Eine Schülergruppe gastierte für drei Wochen in Frankreich

Der diesjährige Schüleraustausch nach Frankreich wurde erstmals als gemeinsames Projekt der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim und der Gewerblichen Schule Tauberbischofsheim durchgeführt.

Der seit vielen Jahren etablierte Austausch der Bad Mergentheimer mit der beruflichen Partnerschule Lycee Professionell St. Clair in Sury le Comtal in Frankreich verfolgt unter anderem die Ziele die länderübergreifenden Beziehungen zu verbessern, sowie den Horizont sowohl der deutschen, als auch der französischen Schüler im Rahmen eines betrieblichen Praktikums, im jeweiligen Gastland zu erweitern.

Um den Austausch etwas breiter aufzustellen, haben die beiden Schulleiter, Peter Wöhrle und Hermann Ruppert, beschlossen, den Austausch zukünftig gemeinsam durchzuführen und damit einer größeren Zahl von Schülern die Möglichkeit zu bieten, an diesem Austausch teilzunehmen.

Neben dem zweiwöchigen beruflichen Praktikum stand für die Schülerinnen und Schüler in und um St. Etienne ein umfangreiches Rahmenprogramm auf dem Plan. Hierbei konnten sie "Land und Leute" kennen lernen, sowie das Berufs- und Arbeitsleben in Frankreich in der beruflichen Praxis hautnah erleben.

Neben dem Unterschied in der beruflichen Bildung, die in Frankreich überwiegend durch die Schulen und nicht wie in Deutschland im dualen Ausbildungssystem abgedeckt wird, lernten die Austauschschüler in ihren Praktikumsbetrieben neue und veränderte Arbeitsmethoden im Vergleich zu Deutschland kennen. So erkannte man auch den einen oder anderen Vorteil in der französischen Arbeitsweise.

Nach der Rückkehr nach Deutschland konnten die Verantwortlichen auch in diesem Jahr wieder ein erfolgreiches Resümee ziehen, da sich alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler durchweg positiv über den zurückliegenden Austausch äußerten.

Mit dem Fazit: „Ziele erreicht, auf ein Neues", geht es bereits jetzt wieder mit den  Vorbereitungen für den neuen Austausch im kommenden Schuljahr 2017/18 los, der bereits Anfang Oktober mit einem dreiwöchigen Besuch der französischen Gruppe im Taubertal beginnt und sich im Juni 2018 mit dem Gegenbesuch in Frankreich fortsetzt.

Hierfür erhoffen sich die beiden Schulleiter Herrmann Ruppert und Peter Wöhrle, sowie die Planungsverantwortlichen wieder eine rege Schülerteilnahme.

Freundschaftliche Beziehungen wurden weiter gepflegt

Freundschaftliche Beziehungen wurden weiter gepflegt

Für drei Wochen in eine andere Kultur und Arbeitswelt eingetaucht.

Auch in diesem Jahr waren wieder 12 Austauschschüler im Alter zwischen 17 und 20 Jahren samt Begleitpersonen aus Sury le Comtal (Frankreich) zu Besuch an der Gewerblichen Schule in Bad Mergentheim. Der Austausch wird schon seit vielen Jahren durchgeführte und stellt mittlerweile eine feste Größe dar und ließ im Laufe der Zeit auch Freundschaften entstehen.

Für die Schüler wurde in der ersten Aufenthaltswoche ein buntes Rahmenprogramm erstellt und durchgeführt, sowie anschließend ein zweiwöchiges Betriebspraktikum.

Neben einem Empfang im Rathaus von Bad Mergentheim, mit dem Vorsitzenden des deutsch-französischen Partnerschaftkomitees der Stadt Bad Mergentheim, Herrn Gailing und dem städtischen Mitarbeiter und Koordinator in Partnerschaftsfragen Herrn Tomasits, konnten die Austauschschüler im Rahmen einer Stadtführung, Teile der historischen und gegenwärtigen Geschichte der Stadt kennenlernen. Als weitere Aktivitäten besuchten die französischen Gäste den Wildpark in Bad Mergentheim und die Stadt Würzburg, wo sie unter anderem die Residenz besichtigten. Von der Hohenloher Luftsportgruppe in Hechelein wurde ein Flugtag für die Schüler organisiert, bei dem die Möglichkeit bestand abzuheben. Die Firma Roto lud die Gruppe zum Indoorklettern an der betriebseigenen Kletterwand ein, an der die Gäste ihre Energie ebenso aufbrauchen konnten, wie beim Kartfahren auf der Kartbahn in Bad Mergentheim. Als sehr angenehm empfand die Gruppe mit ihren Begleitern auch den Besuch der Solymar Therme an einem Schlechtwettertag.

Neben den touristischen Ereignissen der "Eingewöhnungswoche" und der Freizeitgestaltung an den Wochenenden und Abenden stand ein Betriebspraktikum für die französischen Schüler mit einem geregelten Arbeitstag auf dem Plan. Dazu konnten örtliche Betriebe aus verschiedenen Bereichen gewonnen werden, welche die Schüler für diesen Zeitraum unter ihre Obhut nahmen.

Eine große Herausforderung stellte die Verständigung der Schüler mit ihren Kollegen in den Praktikumsbetrieben dar. Bei einem gemeinsamen Abschlusstreffen der Austauschschüler mit den Vertretern der Betriebe und dem Organisatorenteam der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim kamen alle einhellig überein, dass das Erlernen einer Fremdsprache ein sehr wichtiges und lohnenswertes Ziel sei.

Die Betriebsvertreter konnten nur Positives berichten und signalisierten ihre Bereitschaft im nächsten Jahr wieder einen "Austauschpraktikanten" bei sich im Betrieb aufzunehmen.

Bei der Verabschiedung der Gäste wurde die Vorfreude auf den Gegenbesuch im Mai 2017 zum Ausdruck gebracht, wenn es dann für eine deutsche Schülergruppe heißt: "Auf nach Frankreich."

Frankreichaustausch an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim erfolgreich durchgeführt

Frankreichaustausch an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim erfolgreich durchgeführt

Auch in diesem Schuljahr führte die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim zu Beginn des neuen Schuljahres wieder den Schüleraustausch mit Frankreich durch. Hierbei erhalten Schüler des Lycée Professionel „Saint – Claire“ Sury-le-Comtal drei Wochen Einblicke in unsere Kultur, den Schulalltag, aber vor allem den Arbeits-, bzw. Ausbildungsalltag in einem Betrieb.

Die größte Herausforderung war die sprachliche Barriere, wobei natürlich beide Seiten - Betrieb und Schüler - sich damit auseinandersetzen mussten und dabei sicher so manche lustige Situation entstand.

Zwei Wochen arbeiteten die Schüler in Betrieben rund um Bad Mergentheim und konnten Erfahrungen auf den Gebieten ihres Profilfaches wie Anlagenmechaniker, Industriemechaniker, Industrieelektroniker erlangen, aber auch einen ganz normalen Arbeitstag erleben.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Betriebe, namentlich die Fa. Lurz, Fa. Festerling, Fa. Vossler, Fa. Braun, Fa. Hieber, Fa. Roto,  und die Fa. Weinig, die sich der Schüler angenommen und dazu beigetragen haben, dass der Austausch erfolgreich stattfinden konnte.

In der ersten Woche standen vor allem Kennenlernen der Gewerblichen Schule, der Umgebung und ein kurzer Sprachkurs in Deutsch auf dem Plan. Thomas Heer, wissenschaftlicher Lehrer und Hauptverantwortlicher für den Schüleraustausch an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim stellte ein kurzweiliges Programm für diese 3 Wochen zusammen, welches bei den Schülern und Betreuern sehr gut ankam. Unter anderem wurde Bad Mergentheim auf einer Stadtführung erkundet, der Wildpark besucht und vom Flugzeug aus das Ganze von oben betrachtet. Weiterhin besichtigte die Gruppe die Residenz und die Marienfestung in Würzburg.

Interessant waren auch zwei Betriebsführungen. Eine führte die Gruppe in die  Distelhäuser Brauerei und eine nach Tauberbischofsheim zur Fa. Weinig. Dafür nochmals vielen Dank.

Höhepunkt der ersten Woche war der Empfang im Rathaus von Bad Mergentheim.

Bei einem gemeinsamen Abschlussessen brachten Schüler und Betriebe noch einmal  ihre Zufriedenheit über den Austausch zum Ausdruck.

Nun sind wir gespannt auf das Frühjahr, denn dann heißt es für 12 Auszubildende der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim "Auf nach Frankreich" zum Gegenbesuch.

Vie et travail en France

Vie et travail en France

Schülergruppe der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim gastierte für drei Wochen in Frankreich

Getreu dem Motto "Leben und Arbeiten in Frankreich" reiste auch in diesem Jahr wieder eine Schülergruppe der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim mit ihren Betreuern für drei Wochen nach Frankreich.

Ziel des vom Deutsch-Französischen-Sekretatiat in Saarbrücken finanzierten Austausches ist es, Schülern und Auszubildenden die Möglichkeit zu bieten, die Arbeitswelt und auch die Lebensweise in Frankreich kennen zu lernen, um dadurch sprachliche Barrieren abzubauen, Unterschiede des Aus- und Bildungssystems kennen zu lernen, die deutsch-französischen Verbindungen zu verstärken und Freundschaften zu pflegen.

Das Bild zeigt die Gruppe der GSMGH bei einem Rundgang in St. Etienne.

Der gemeinsam mit der Partnerschule Lycée Professionnel St. Claire in Sury le Comtal durchgeführte Austausch gehört bereits seit vielen Jahren zum festen Bestandteil des Schullebens der Gewerblichen Schule in Bad Mergentheim und wurde in diesem Jahr wieder im Frühjahr durchgeführt.

Während ihres Aufenthaltes in der erweiterten Umgebung von St. Etienne, hatten die Auszubildenden in einer Einführungswoche die Möglichkeit sich mit ihrer Umgebung vertraut zu machen. Dies wurde durch verschiedene von der Partnerschule organisierte Aktivitäten sehr gut unterstützt.

In den ersten beiden Wochen des Austausches durften die Auszubildenden, in verschiedenen von der Partnerschule ausgewählten Betrieben, ihr Können unter Beweis stellen und hierbei auch Unterschiede in der Arbeitsweise im Vergleich zu ihren deutschen Ausbildungsbetrieben kennenlernen.

Die Unterbringung der Gruppe in einer ländlich geprägten Ferienanlage fanden die Schüler angemessen. Die überwiegend selbst und gemeinschaftlich zubereitete Verpflegung sorgte insgesamt für ein gutes Gruppenklima, sodass der Austausch auch in diesem Jahr wieder zum Selbstläufer wurde.

Eine Vielzahl von Freizeitaktivitäten ins Umland, die entweder von der Partnerschule oder selbst organisiert wurden, rundeten den Austausch ab. Höhepunkte des Austausches waren der Besuch eines Erstligafußballspiels in St. Etienne und der Ausflug nach Lyon mit einer kulturellen Stadtführung. Aber auch die Stadt St. Etienne selbst bot einiges an Kunst, Kultur und  Architektur und lockte mit diversen Freizeitangeboten.

Am Ende äußerten  sich alle teilnehmenden Schüler sehr positiv über den dreiwöchigen Aufenthalt in Frankreich.

Leben und arbeiten „auf Deutsch“ kennengelernt

Leben und arbeiten „auf Deutsch“ kennengelernt
 
Drei Wochen waren zwölf junge Leute aus Saint-Etienne/Lyon zu Gast an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim. Im Frühjahr 2014 wird der Gegenbesuch in Frankreich stattfinden.
Als eine der ersten beruflichen Schulen im Land setzte die Gewerbliche Schule vor drei Jahren einen Austausch von Berufsschüler in die Tat um und pflegt seitdem eine Partnerschaft zum Lycée Profesionel „Sainte-Claire“ in Sury-le-Comtal in der Industrieregion Saint-Etienne/Lyon. Im Vordergrund steht der Austausch von Auszubildenden im Bereich Mechatronik, Elektronik, Industrie- und Anlagenmechanik.
Alfred Winklmaier stellte für die französischen Gäste ein abwechslungsreiches Programm zusammen, das zunächst ein Kennenlernen von Land und Leuten vorsah und schließlich in eigenen praktischen Tätigkeiten in zwölf verschiedenen Betrieben im mittleren Taubertal gipfelte.
Nach einer ersten Eingewöhnung standen eine Stadtführung durch Bad Mergentheim und ein Empfang im Rathaus durch den stellvertretenden Bürgermeister Bernhard Gailing auf dem Programm. Bernhard Gailing lobte die Vorreiterrolle der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim nun schon zum dritten Mal einen Austausch von Berufsschülern durchzuführen. Er erinnerte an eine Rede von Charles des Gaulle, die er selbst vor über 50 Jahren im Ludwigsburger Schloss hörte und die der Startschuss zum Aufbau der deutsch-französischen Freundschaft war und empfahl den französischen Gästen nicht nur die Region, sondern unbedingt auch die regionalen Spezialitäten „Spätzle“ und deutsches Bier kennenzulernen. Nachdem die Auszubildenden aus Lyon, der heimlichen Hauptstadt der französischenKüche, sich selbst ein Bild vom deutschen Essen machen konnten, drückten sie frisch gestärkt zusammen mit Schülern der Klassenstufe 12 des Technischen Gymnasiums die Schulbank, um unter Anleitung von Französischlehrer Jochen Voltz in einem Tandem-Crashkurs an ihren Deutschkenntnissen zu feilen.
Mit den neugewonnen Deutschkenntnissen ging es in den folgenden Tagen auf bunte Erkundungstour durch die Region. Die CART-Bahn in Bad Mergentheim und ein Rundflug ab Niederstetten sorgten für Nervenkitzel, Geschichte und Kultur boten Rothenburg ob der Tauber und der Mittelaltermarkt in Creglingen. Im Technikmuseum Sinsheim gab es tausende Ausstellungsstücke der Technikgeschichte zu bestaunen. Eine Betriebsbesichtigung bei der Firma Würth auf Französisch zeugte vom Wirtschaftsstandort. Die nötige Erholung fand die Gruppe in der Frankentherme Bad Windsheim. Die Stadt Bad Mergentheim ermöglichte den Gästen einen kostenlosen Besuch des Wildparks. Spätestens bei der Brauereibesichtigung in Distelhausen könnten sich die französischen Gäste vom deutschen Bier überzeugen.
Schließlich wurde es ernst für die zwölf Austauschschüler. Sie mussten alleine ihren Mann in verschiedenen Betrieben stehen und packten neun Tage lang trotz fremder Sprache tatkräftig mit an. Einige Firmen aus dem mittleren Taubertal hatten sich bereits in der Vergangenheit an dem Austausch beteiligt, andere kamen dieses Jahr neu hinzu.
Nach drei Wochen wurden auf dem Reiterhof Trunk in Igersheim-Reckerstal, wo die Gruppe die ganze Zeit untergebracht war, eine Abschlussbilanz gezogen, bei der auch die Ausbilder aus den Betrieben, die betreuenden Lehrer Thomas Heer, Gunter Kremer und Alfred Winklmaier, der stellvertretende Schulleiter Peter Wöhrle und die Sprachbegleiterin Mónica dos Ramos Pessoa, die der Gruppe die ganze Zeit über zur Verfügungen stand, anwesend waren. Die Eindrücke und Erfahrungen, die die zwölf Austauschschüler gesammelt hatten, waren durchweg positiv. Die Firma Ceracon in Weikersheim war sogar so begeistert von ihrem französischen Gast, dass sie ihm prompt einen Ausbildungsplatz anboten. Voller neuer Eindrücke trat die kleine Gruppe am nächsten Tag die Heimreise nach Frankreich an.

Die Auszubildenden waren beschäftigt bei der Firma Ceracon, Fa. Elektro-Frank, Fa. Festerling, Fa. Lurz, bei der Palux AG, bei Roto Dach- und Solartechnologie, Firma Seidl, den Stadtwerken Tauberfranken und Firma Vossler.

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