Unterrichtsprojekte

Wappen des Königreichs Württemberg in Bad Mergentheim

Wappen des Königreichs Württemberg in Bad Mergentheim

Dieses Wappen steht für die wechselvolle Geschichte Bad Mergentheims.
Die erste urkundliche Erwähnung war bereits 1058 unter dem Namen Mergintaim.
Der Deutsche Orden kommt 1219 durch eine Schenkung der drei Brüder Heinrich, Andreas und Friedrich von Hohenlohe in den Besitz der Wasserburg.
Mergentheim wurde 1340 zur Stadt erhoben.
Im Jahre 1525 wurde der Hauptsitz des Deutschen Ordens von Königsberg nach Mergentheim verlegt.
Schließlich kam es 1809 zur Auflösung des Deutschen Ordens durch Napoléon und Mergentheim wurde württembergisch.
Das Deutschordens-Schloss wurde nun von Herzog Paul von Württemberg genutzt.

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Münster St.Johannes Bad Mergentheim

Münster St. Johannes Bad Mergentheim

I Chronik

II Früher

  • Baujahr
  • von wem wurde es erbaut
  • frühere Funktion
  • die Ausstattung


III Heute

  • die Ausstattung
  • der Münsterschatz und die Sakristei
  • Gottesdienste


I Chronik
Die 1169 erstmals erwähnte, Mitte des 13. Jahrhunderts in schlichten Formen erbaute Kirche wurde mehrfach umgebaut und restauriert, zuletzt 1983 und bei dieser Gelegenheit zum Münster ernannt. Der siebenstöckige Turm an der Südseite trägt einen Aufsatz. Das innere der dreischiffigen Pfeilerbasilika kennzeichnet ein schlanker Chor mit Kreuzrippengewölbe über den Wandsäulen. Die Wölbung des Hochschiffs stammt vom Ende des 16. Jahrhunderts.

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Deutschordensschloss Bad Mergentheim

Deutschordensschloss Bad Mergentheim
 
Die ersten festen Bauten von Burganlagen wurden schon im 11. Jahrhundert errichtet.
Bad Mergentheim wurde erstmals im Jahr 1058 urkundlich als “Mergintaim“ erwähnt.
Im Jahre 1219 schenkten die drei Brüder Heinrich, Andreas und Friedrich von Hohenlohe der Stadt Bad Mergentheim ihre Wasserburg und ihre sonstigen Besitzungen. Daraus folgte, dass die Burg eine bevorzugte Residenz der Deutschmeister wurde.
Die heutige Schlossanlage weist heute noch Spuren der mittelalterlichen Wasserburg auf.
 
  • ringförmige Anordnung der Gebäude
  • gekrümmte Mauern des Nordflügels
  • Bewehrungen und Wassergräben
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Wolfgang Schutzbar (Milchling)

Wolfgang Schutzbar (Milchling)

Geb. zw. 1478 – 1480

Er trat am 14. Januar 1507 in den Deutschen Orden ein.
Er wird als selbstbewusster Mensch bezeichnet, er hat eine starke Persönlichkeit die genau wusste was sie wollte und das auch immer umsetzte.
1543 wurde er in Speyer zum Hoch- und Deutschmeister gewählt. Dieses Amt hat er 23 Jahre mit Großem Eifer durchgeführt, ordnete die Finanzen des Ordens und führte eine Revision der Ordensstatuten durch.
Ende Mai 1543 nahm Wolfgang die Huldigungen(Treueversprechen) aller in Mergentheim wohnenden Bürger entgegen. Dazu durchritt er die ganze Stadt mit mehr als 30 Pferden.
1540-1544 wurden die Verstärkungen der Stadtmauern fertiggestellt. Er veranlasste dies, ließ die Stadt bezahlen und von Frondienstleistenden Bürgern ausführen.
1546 ließ er auf seine Kosten 3 Brunnen zur Wasserleitung der Stadt bauen.
1548 gab es wieder ein Generalkapitel des Ordens.
1552 nahm er an Kriegszügen teil, während seiner Abwesenheit wurde das Schloss Mergentheim geplündert, Ende des Jahres kehrte er zurück und wurde freudig empfangen.
1554 verkaufte der Johanniterorden alle seine Güter in Mergentheim an den Deutschen Orden.
1558 waren viele Grafen, Kaiser und Bischöfe in Mergentheim zu Gast, sie übernachteten in Gasthäusern und speisten mit dem Hochmeister.
1561 gab es eine Versammlung des Deutschen Ordens an dem einige Komture der Region teilnahmen. Dort wurde u.a. beschlossen ein würdiges Rathaus zu bauen welches 1564 fertiggestellt wurde.

1566 starb Wolfgang Schutzbar bei der Eröffnung eines Generalkapitels.

Enstehung des Deutschordensschloss

Die Entstehung des Deutschordensschloss
 
Die ersten festen Bauten der Burganlagen wurden ca. im 11. Jahrhundert errichtet.
 
Merginthaim (Mergentheim) wurde erstmals 1058 erstmals Urkundlich erwähnt.
 
Im Jahre 1219 schenkten die damaligen Besitzer Heinrich, Andreas und Friedrich von Hohenlohe, nach dem sie an einem Heiligen Kreuzzug teilnahmen und dem Deutschen Orden eingetreten waren, diesem neugegründeten Deutschen Orden ihre Wasserburg und Besitzungen in Mergentheim.
 
1207 gab Albert von Hohenlohe die Deutschordenskirche in Auftrag, nachdem er aus einem Kreuzzug unter Friedrich I. Barbarossa zurück kam.
 
Diese Kirche wurde später in das Deutschordensschloss eingegliedert.
 
Mit der Zeit wurde das Deutschordensschloss immer größer durch Grundbesitzesgeschenke reicher Adligen und Geld spende.

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