Wolfgang Schutzbar (Milchling)

Wolfgang Schutzbar (Milchling)

Geb. zw. 1478 – 1480

Er trat am 14. Januar 1507 in den Deutschen Orden ein.
Er wird als selbstbewusster Mensch bezeichnet, er hat eine starke Persönlichkeit die genau wusste was sie wollte und das auch immer umsetzte.
1543 wurde er in Speyer zum Hoch- und Deutschmeister gewählt. Dieses Amt hat er 23 Jahre mit Großem Eifer durchgeführt, ordnete die Finanzen des Ordens und führte eine Revision der Ordensstatuten durch.
Ende Mai 1543 nahm Wolfgang die Huldigungen(Treueversprechen) aller in Mergentheim wohnenden Bürger entgegen. Dazu durchritt er die ganze Stadt mit mehr als 30 Pferden.
1540-1544 wurden die Verstärkungen der Stadtmauern fertiggestellt. Er veranlasste dies, ließ die Stadt bezahlen und von Frondienstleistenden Bürgern ausführen.
1546 ließ er auf seine Kosten 3 Brunnen zur Wasserleitung der Stadt bauen.
1548 gab es wieder ein Generalkapitel des Ordens.
1552 nahm er an Kriegszügen teil, während seiner Abwesenheit wurde das Schloss Mergentheim geplündert, Ende des Jahres kehrte er zurück und wurde freudig empfangen.
1554 verkaufte der Johanniterorden alle seine Güter in Mergentheim an den Deutschen Orden.
1558 waren viele Grafen, Kaiser und Bischöfe in Mergentheim zu Gast, sie übernachteten in Gasthäusern und speisten mit dem Hochmeister.
1561 gab es eine Versammlung des Deutschen Ordens an dem einige Komture der Region teilnahmen. Dort wurde u.a. beschlossen ein würdiges Rathaus zu bauen welches 1564 fertiggestellt wurde.

1566 starb Wolfgang Schutzbar bei der Eröffnung eines Generalkapitels.