Unterrichtsprojekte

Spaß mit Chemie

Spaß mit Chemie
 
Im Rahmen ihres Chemieunterrichts haben die Schüler/innen der Klassen TG und ITG 13 der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim mit ihrer Kurslehrerin Susanne Thienel spannende und unterhaltsame Chemieprojekttage für Grundschüler und Kindergartenkinder ausgearbeitet.
Nach langer und intensiver Vorbereitungszeit besuchten nun in den vergangenen Wochen die vierten Klassen der Grundschule Au Bad Mergentheim mit ihren Klassenlehrern sowie die Vorschüler der evangelischen Kindergärten Boxberg und Schwabhausen mit ihren Erzieherinnen die angehenden Abiturienten im Unterricht. Die jungen „Schüler“ erlebten aufregende Geschichten von Zauberern, Prinzessinnen, Zirkusartisten und Professoren - jeweils gespickt mit spannenden Versuchen aus der Chemie.
 
 
Die Grundschüler und Vorschüler waren begeistert von den faszinierenden „Wundern“ der Naturwissenschaft. So konnten sie miterleben, wie eine riesige Menge Zahnpasta für die Zähne eines Drachen und die Zirkuselefanten hergestellt wurde. Oder es wuchs zum Beispiel ein verlorener Handschuh anstatt einer Blume aus der Erde des Blumentopfes. Für die Vorweihnachtszeit war es sicher auch gut zu erfahren, wie man Brände löschen kann. Die Kinder waren mit vollem Eifer dabei und durften bei manchen Versuchen auch selbst Hand anlegen – natürlich immer mit Schutzbrille.
Die jungen Gäste hatten viel Spaß und so wurden manche Versuche nach lauthalsen Zugabe-Forderungen auch öfter als einmal durchgeführt.
Die Aktion war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Die angehenden Abiturienten schafften es, die Kinder für die Chemie zu begeistern und hatten selbst sehr viel Spaß bei der Arbeit mit den jungen Menschen.
 
Lukas Schenkel TG 13

Neues fächerübergreifendes Projekt im Profil Mechatronik

Neues fächerübergreifendes Projekt im Profil Mechatronik
 
Schüler der Eingangsklasse des TG mit dem fertigen Stirling-Motor
 
Zum Schuljahr 2012/13 wurde das Profil Technik des Technischen Gymnasiums in das Profil Mechatronik umgewandelt, um der zunehmenden Verschmelzung der Teil-gebiete Elektrotechnik und Maschinenbau Rechnung zu tragen. Dass es sich dabei nicht um eine bloße Umbenennung handelt, verdeutlicht der modifizierte Lehrplan und die veränderte Stundentafel.
Durch die am TG Bad Mergentheim erfolgte Einbindung des Faches „Sondergebiete der Technik“ in den Wahlpflichtbereich eröffnete sich die Chance für die Schüler, in der Werkstatt parallel zum Theorieunterricht ein Projekt umzusetzen, den Bau eines Stirling-Motors.
 
Werkstatt
 
In den praktisch ausgelegten Fächern „Angewandte Technik“ und „Sondergebiete der Technik“ werden jetzt an Bauteilen des Stirling-Motors Fertigkeiten wie Anreißen, Körnen, Bohren, Gewinde schneiden, Feilen, Drehen und Fräsen erlernt.
 
So soll er einmal aussehen
Zusätzlich werden computergesteuerte Maschinen zum CNC-Drehen und -Fräsen eingesetzt.
So wird an der CTX-Alpha 500 mit Gegenspindel der Kühler komplett hergestellt. Hierbei müssen die Schüler den Prozess überwachen und anschließend die Passmaße kontrollieren.
Die Grundplatte wird in einer Zweiseitenbearbeitung auf der CNC-Fräsmaschine DMU-50T bearbeitet.
 
Ebenso werden Grundfertigkeiten in der Qualitätssicherung eingeübt bis zur Endmontage und Funktionskontrolle.
 
Theorie
 
Abb. Stirling-Motor im Modell
 
Die technischen Zeichnungen verschiedener Bauteile werden im Fachunterricht „Technik“ und im Fach „Computertechnik“ erstellt, das technische Hintergrundwissen aus der Werkstoffkunde und über Fertigungsverfahren wird ebenfalls im Fachunterricht geliefert.
Abb. Technische Zeichnung Kühlzylinder
 
Abb. Technische Zeichnung der Grundplatte
 
Am Projekt können in der Kursstufe noch weitere Themen wie Energietechnik, Statik und Antriebstechnik vertiefend behandelt werden
 
Der durch die Werkstattlehrkräfte gefertigte Prototyp hat seinen Probelauf bereits erfolgreich absolviert.

Brückentag Realschule – Technisches Gymnasium

Brückentag Realschule – Technisches Gymnasium
 
Nach ihren Abschlussprüfungen besuchen Schülerinnen und Schüler der Realschule, die im folgenden Jahr das Technische oder Informationstechnische oder irgendein anderes Berufliches Gymnasium besuchen wollen, für einen Tag das Technische Gymnasium Bad Mergentheim.
Dort treffen sie Schülerinnen und Schüler der Eingangsklassen, die nunmehr schon fast ein Jahr an der weiterführenden Schule hinter sich haben. Bei ihnen und bei einzelnen Lehrerinnen und Lehrern können sich die Realschüler und ‑schülerinnen über die Anforderungen am Beruflichen Gymnasium informieren. Und sie erhalten Erfahrungsberichte aus erster Hand über Unterschiede im Alltag, Ungewohntes, Startschwierigkeiten, usw.
 
 
Damit es nicht nur bei theoretischen Informationen bleibt, bearbeiten Realschüler und Gymnasiasten zusammen in gemischten Gruppen diverse Mathematikaufgaben aus unterschiedlichen Bereichen. Inhaltlich sollten ihnen die Themen nicht neu sein, doch am Gymnasium erscheinen sie häufig in einem neuen Gewand.
Falls hierbei wider Erwarten doch erhebliche Schwierigkeiten, v.a. bei den Grundkenntnissen, auftauchen, bekommen die Realschüler und –schülerinnen am Ende des Tages Literatur- und Internet-Empfehlungen, um in der verbleibenden Zeit bis zu den Sommerferien eventuelle Lücken zumindest in Mathematik schließen zu können.

Vom Bau und Fall der Berliner Mauer

Vom Bau und Fall der Berliner Mauer
 
Schüler der Gewerblichen Schule und EPE verwirklichen Ausstellung „Brennpunkt Berlin“
 
Bad Mergentheim hat ein neues Highlight: In den letzten Wochen verwirklichten Schüler der Gewerblichen Schule und der Beruflichen Schule für Ernährung, Pflege und Erziehung (EPE) die Dauerausstellung „Brennpunkt Berlin“, die die Geschichte der Berliner Mauer von ihrer Entstehung bis hin zu ihrem Fall in Form einer außergewöhnlichen Installation wiedergibt. Pünktlich zum historischen Datum des Mauerfalls am 9. November, eröffneten die Schulleiterinnen Edeltraud Smolka, von der Gewerblichen Schule, und Anke Mund, von der EPE, die geschichtsträchtige Montage im Korridor des Schulgebäudes.
An insgesamt drei Nachmittagen fanden sich in den letzten Wochen Schüler beider Schulen zusammen, um einen ausgewählten Flur innerhalb der Schulräumlichkeiten zu einer Ausstellung zu gestalten und ästhetisch erfahrbar zu machen. Hauptbestandteil von „Brennpunkt Berlin“ sind 20 Plakate mit zahlreichen Fotos, Karten und Fakten, die Aufschluss über die Geschichte der Mauer geben. Entstanden ist dabei ein Gang, der parallel Ost- als auch Westseite der Berliner Mauer darstellt. Hierbei ist der Ostteil bewusst in bedrückendem Grau gehalten und mit dem Wort „Freiheit“ versehen, das, in roten Lettern geschrieben, die zahlreichen Mauertoten symbolisiert. Die Westseite der Berliner Mauer als auch das Leben im Westen realisierten Schüler der 11. Klassen des TG und ITG auf der anderen Seite des Korridors in Form von politischen Graffitis und Malereien.
 
Die neu eingerichtete Dauerausstellung bereichere das Schulgebäude um eine weitere Attraktion, legt Edeltraud Smolka dar. Ihr besonderer Dank gilt hierbei insbesondere dem Projektleiter Heiko Scheurich sowie den begleitenden Lehrern Andreas Koper, Sandra Pauly und Katharina Glotz. Smolka betont aber auch den fleißigen Einsatz der Schüler der Klassen des TG/ITG 11, EG 12/2 und der 2BFP1 sowie der Hausmeister, ohne deren Einsatz und Begeisterung die Umsetzung der Ausstellung nicht möglich gewesen wäre. „Hier ist ein Lernort entstanden, der außerhalb des Klassenzimmers ein etwas anderes Erfahren von Geschichte ermöglicht, ein Ort, der zum Anfassen und Nachdenken bewegen soll. Ein Lernort, der kein Lernort ist, sondern Geschichte erfahrbar macht“, erläutert die Schulleiterin. Auch für die Zukunft seien weitere Themenkorridore innerhalb des Schulgebäudes geplant.
 
Sandra Pauly

Einblick in die Geschichte Bad Mergentheims

Einblick in die Geschichte Bad Mergentheims

1058 Mergentheim wird erstmals urkundlich als »Grafschaft Merginthaim im Taubergau« erwähnt

1207 Johanniterorden erhält von Albert von Hohenlohe die Pfarrkirche mit ihren Rechten und Einkünften

1250 - 1290: Bau der Münsterkirche zu St. Johannes dem Täufer

1320 Bau der Marienkirche

1340 (2. Juli) Stadterhebung durch Kaiser Ludwig den Baier

1355 Kaiser Karl IV gestattet dem Deutschen Orden die Einrichtung einer Münzstätte in Mergentheim

1525 Mergentheim wird Residenz des Deutsch- und Hochmeisters (ab 1527)

1546 Hoch- und Deutschmeister Wolfgang Schutzbar, gen. Milchling, lässt erste Wasserleitung legen

1562 - 1564 Bau des Rathauses unter Deutschmeister Wolfgang Schutzbar

1568 - 1628: Umbau der gotischen Wasserburg im Stil der Renaissance zum Residenzschloss

1628 Bau des Kapuzinerkloster durch Hoch- und Deutschmeister Kaspar von Stadion. Es wird 1631 von den Schweden niedergebrannt und 1635-1637 wieder neu aufgebaut.

1730 - 1736 Bau der neuen Schlosskirche

1809 (24. April) Durch Befehl Napoleons wird das Ordensgebiet Mergentheim mit der Krone Württembergs vereint

1826 Schäfer Franz Gehrig entdeckt die spätere Wilhelmsquelle an der Tauber

1854 (11. Mai) Ottmar Mergenthaler, Erfinder der Linotype-Setzmaschine, wird im Stadtteil Hachtel geboren

1926 Zur Hundertjahrfeier der Quellenentdeckung erhält Mergentheim das amtliche Prädikat »Bad«

Damit war die Wandlung der Grafschaft zum Markt, danach zur Stadt und schließlich mit dem amtlichen Prädikat „Bad“ versehen vollständig!“

 

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