SMV-Projekte

Weihnachtsmann-Aktion

Weihnachtsmannaktion an der Gewerblichen Schule ein großer Erfolg
 
Mit viel Engagement und Freude besuchten die SMV-Weihnachtsmänner und –frauen alle Klassen der GBS und HLS in Bad Mergentheim.
In ihrem Sack trugen die Schüler/innen der Schülermitverantwortung Weihnachtsschokolade für alle Schüler.
Als sie mit Ho – Ho und Weihnachtsmusik die Klassen betraten, erhielten sie sofort alle Aufmerksamkeit und konnten so über ihr eigentliches Motiv, das Patenkind der Gewerblichen Schule, berichten.
 
Die SMV entschied sich bereits im Januar 2002 dafür, die Patenschaft für Yeni aus Peru zu übernehmen.
Yeni ist mittlerweile 15 Jahre alt und hält regen schriftlichen Kontakt mit den Schülern.
 
Die jährliche Weihnachtsmannaktion für Yeni ist schon Tradition, denn die Schüler dürfen, nachdem sie ihre Schokolade erhalten haben, in ein weiteres Jutesäckchen Spenden werfen.
 
In diesem Jahr kam eine überwältigende Summe zusammen, die die Schülersprecher selbst auf den runden Betrag von 500,- € aufgerundet haben.
 
Damit ist für Yeni ein weiteres Jahr Schulausbildung und medizinische Versorgung gewährleistet und es ist sogar möglich, ihr zusätzlich zu den Briefen kleine Geschenke zu schicken.

Unser Patenkind aus Peru

Yeni – unser Patenkind aus Peru
 
Im Januar 2002 fuhren wir mit 30 Schülern zu einem SMV-Wochenende nach Rödental (nahe Coburg).
Neben vielen Planungsaktionen haben wir uns dort für unser Patenkind entschieden.
 
Am 6. Dezember 2001 verteilten viele engagierte SMV-Nikoläuse zum ersten Mal Schoko-Weihnachtsmänner an alle  Schüler. Im Gegenzug haben sie um eine Spende gebeten. Der Erlös konnte sich sehen lassen, damals noch über 1000,- DM landeten im Nikolausschuh.
 
In Rödental beschlossen wir nun, dass wir „Paten“ werden wollten, das heißt wir wollten mit dem Erlös der Nikolausaktion nicht nur eine einmalige Spende leisten, sondern Verantwortung übernehmen, die sich über mehrere Jahre erstreckt.
 
Aus verschiedenen Organisationen wählten wir nun PLAN International aus, die uns „Yeni“ als „Patenkind“ vermittelten.
 
Yeni lebt mit ihrer Familie in Peru in einer ländlichen Gegend nahe der Pazifikküste.
Solch eine Patenschaft hat nichts mit einer Adoption zu tun. Das Kind lebt in seiner Familie und der Gemeinschaft des Dorfes. Durch monatliche Zuwendungen können die Lebensbedingungen des Kindes jedoch dauerhaft verbessert werden, vor allem in den Bereichen Gesundheit und Schulausbildung.
 
PLAN International unterstützt vor Ort die „Hilfe zur Selbsthilfe“, um zu verhindern, dass die Familien von fremder Hilfe abhängig werden.
 

Die Schüler der SMV halten nun regen Briefkontakt mit Yeni, so erhalten wir interessante Informationen über die Menschen im Dorf und was uns natürlich am meisten interessiert über die Weiterentwicklung unseres Patenkindes.

AIDS-Projekt

„Aids geht uns alle an!“ – ein Projekt an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim
 
Dieses Aufklärungsprojekt wurde bereits im Jahr 2006 durch die SMV (Schülermitverantwortung) auf Initiative der beiden Verbindungslehrer Heiko Scheurich und Susanne Thienel und einer engagierten Schülergruppe ins Leben gerufen und nach wochenlanger Arbeit (Interviews, Film drehen, schneiden, Plakate zeichnen, Broschüren organisieren …) allen Klassen der Gewerblichen Schule präsentiert.
 
Auch in diesem Jahr besucht nun wieder eine Gruppe der SMV eine Woche lang alle neuen Klassen der Schule, um auf das immer noch aktuelle und große Problem Aids hinzuweisen, zu informieren und zum Nachdenken und Handeln anzuregen.
 
Bis heute wurde für die Kampagne jeweils die Woche vor den Faschingsferien gewählt, denn das ist für viele die „hemmungslose“ Zeit, in der angeblich „alles erlaubt ist“.
Das Ziel des Projektes ist Wachrütteln, um vielleicht ein leichtsinniges Verhalten unserer Jugendlichen zu verhindern. Denn leider ist die Aids-Problematik immer noch sehr gegenwärtig wie die steigenden Infektionsraten bei Jugendlichen auch im Jahr 2008 wieder gezeigt haben.
 
Die Schüler/innen des TG 12 haben in diesem Jahr das Projekt weiterentwickelt und aktualisiert.
Sie überprüfen das vorhandene Wissen in den einzelnen Klassen. Wobei die Hauptfragen: „Was ist Aids ?“, „Wie infiziert man sich ?“, „Wie schützt man sich ?“ und „Wodurch kann man die Krankheit erkennen ?“ im Mittelpunkt der Kampagne stehen.
Da die Antwort auf die 4. Frage lautet: „Man sieht eine HIV-Infektion einem Menschen nicht an!“, ist es wichtig, dass das vorhandene Wissen der Jugendlichen vertieft wird, beziehungsweise sogar korrigiert werden muss. Ein sehr interessanter und informativer – von den Schülern selbst gedrehter – Film übernimmt diese Aufgabe. Danach stehen die Schüler der SMV für weitere Gespräche zur Verfügung und beantworten noch offene Fragen.
 
Das Projekt wird im gesamten Schulhaus von ansprechenden, kreativen und teils witzigen Plakaten begleitet, die alle das Thema der weit bekannten Kampagne „Mach´s mit – gib Aids keine Chance“ beinhalten. Zusätzlich wird durch das Verteilen von Aids-Schleifen ein sichtbares Zeichen gesetzt.

Diese Aktion stieß auch bei der SMV-Beauftragten des Regierungspräsidiums, Ines Hildt, auf ein sehr positives Interesse, was dazu führte, dass das Projekt auf der großen SMV-Dienstbesprechung im Juli 2008, zu der alle 100 berufliche Schulen des Regierungsbezirks eingeladen waren, vorgestellt wurde.

Mitmachen-Ehrensache

Mitmachen Ehrensache ist eine Aktion im Jugendnetz Baden-Württemberg
 
Schirmherr des Landes Baden-Württemberg ist Günter H. Oettinger
Schirmherr des Main-Tauber-Kreises ist Prof. Dr. Wolfgang Reinhart
 
 „Mitmachen Ehrensache – Jobben für einen guten Zweck!“ – so lautet der Titel dieser einzigartigen Aktion. Die einen Jugendlichen suchen sich am internationalen Tag des Ehrenamts, dem 5. Dezember, einen Job bei einem Arbeitgeber ihrer Wahl und spenden dieses Geld einem guten Zweck. Andere Jugendliche wiederum organisieren die Aktion und bewerben sch als „Botschafter“. So einfach ist die Idee von „Mitmachen Ehrensache“. Und der Erfolg zeigt, dass die Idee ankommt!
„Mitmachen Ehrensache“ ist eine gemeinsame Aktion von Jugendstiftung Baden-Württemberg und Stuttgarter Jugendhaus e.V., die in verschiedenen Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs durchgeführt wird.
Mit der Aktion sollen Jugendliche motiviert werden, für einen guten Zweck jobben zu gehen.
 
Was steckt dahinter ?
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Kaffeewoche

Kaffee – Äthiopien – „Menschen für Menschen“


Diese 3 Schlagworte werden Anfang kommenden Jahres ein wichtiges Thema in der Gewerblichen und Haus- und Landwirtschaftlichen Schule Bad Mergentheim sein.
Hierfür wird sich in einer Kaffeewoche alles um obige Themen drehen. Die Schülermitverantwortungen der beiden Schulen engagieren sich seit Jahren für Karlheinz Böhm’s Äthiopienhilfe „Menschen für Menschen“ und konnten schon mit einigen Aktionen Spendengelder dafür auftreiben.
Mit der Kaffeewoche wollen die Schulen beim Wettbewerb „ABC 2015“, der von „Menschen für Menschen“ ausgerufen wurde, teilnehmen. Das Ziel von „ABC 2015“ ist es, bis zum Jahre 2015 möglichst vielen äthiopischen Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen.

Zur Vorbereitung der Projektwoche reisten 2 Lehrer der Gewerblichen Schule nach Äthiopien, um sich vor Ort ein Bild vom Kaffeeanbau in der Urheimat des Kaffees und insbesondere der Arbeit von „Menschen für Menschen“ zu machen. Dabei wurden sie in hohem Maße von Schulleiter Philipp Häusler unterstützt, der seinen Kollegen einige Tage Sonderurlaub einräumen konnte.

In den ersten Tagen ihres Aufenthaltes in Äthiopien besuchten die beiden Verbindungslehrer Heiko Scheurich und Jochen Voltz ein Kaffeegebiet im Süden des Landes. In dem kleinen abgelegenen Ort Wondo Genet konnten sie einen Kaffeebauern besuchen, der ihnen über den Anbau von Kaffee und die örtlichen Gegebenheiten Auskunft geben konnte. So wird der Kaffee in Äthiopien beispielsweise in kleinbäuerlicher Agrikultur aufgezogen, größere Plantagen sind dort nicht zu finden. Dabei werden die Kaffeesträucher in mühsamer Handarbeit ohne den Einsatz moderner Maschinen aufgezogen und auch die Ernte wird noch manuell eingeholt. In Genossenschaften werden dann die geernteten Kaffeebohnen fermentiert und zur weiteren Verarbeitung vorbereitet. Die Röstung erfolg dann ebenfalls in kleinen Röstereien.


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