Landrat Frank besuchte seine Patenkinder

Landrat Frank besuchte seine Patenkinder
 
Projekt-T-Shirts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ überreichte Landrat Reinhard Frank den Schülerinnen und Schülern des Technischen und Informationstechnischen Gymnasiums der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim, die in diesem Schuljahr dafür aktiv geworden sind. Er dankte und motivierte damit die Klasse, Studienrat Heiko Scheurich sowie die gesamte Schule, sich weiterhin gegen rassistische Tendenzen einzusetzen.
Alle Beteiligten verpflichteten sich langfristig, in jährlich stattfindenden Aktionen im Rahmen des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ tätig zu sein. Mit Übernahme der Patenschaft zeigte auch Landrat Frank Flagge. Es ist ihm eine Herzensangelegenheit, sich für Toleranz, Respekt und ein friedliches Miteinander einzusetzen und dies vorzuleben.
Im Mai erhielt die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim, als erste berufliche Schule im Main-Tauber-Kreis den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ von der Landeskoordinatorin Claudia Sünder überreicht. Den Titel erhalten Schulen, wenn mehr als 70 Prozent aller am Schulleben Beteiligten (auch Hausmeister, Sekretärinnen, die Lehrkräfte und die Schüler) sich selbstverpflichten, gegen Rassismus einzutreten. Im Rahmen eines Festaktes übernahm Landrat Frank die Patenschaft für dieses nachhaltige Projekt.
Ronny Schweda, Schüler der Klasse TG/ITG 11, und Heiko Scheurich waren beim zweiten Landeskoordinationstreffen in Stuttgart. Dort wurden Kontakte geknüpft, Impulse gesetzt und neue Projektideen angestoßen.
Ziel ist es, die Idee in den nächsten Jahren weiter zu verbreiten und noch mehr aktive Schulen zu gewinnen. Schüler können sich beispielsweise zum Integrationsmentor oder Vielfaltscoach weiterbilden lassen. Die Nachhaltigkeit steht im Vordergrund aller Aktionen. Möglich wird dies an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim durch eine tatkräftige Schülermitverantwortung (SMV), die vom Kollegium und der Schulleitung unterstützt wird.