Schulentwicklung

Schulentwicklung ist dann erfolgreich, wenn sie zu besseren Ergebnissen der Schule führt. Eine Schule kann Ihre Ergebnisse aber nicht direkt verändern. Sie kann lediglich Einflussfaktoren verändern, wie beispielsweise ihr Handeln, ihre Systeme, Abläufe, und Vorgehensweisen.
 
Deshalb steht im Fokus der Schulentwicklung das Handeln.
 
Die Analyse der durch Schulentwicklung veränderten Ergebnisse lässt Rückschlüsse auf die veränderten Handlungsweisen zu. Wenn die Veränderungen im Handeln sinnvoll waren, werden Erkenntnisse für das zukünftige Handeln abgeleitet.
 
Auf welche Bereiche der Schule soll sich nun eigentlich Schulentwicklung konkret beziehen?
 
Prinzipiell auf „alles“!
 
Alles gleichzeitig zu tun, überfordert jedoch jede Schule, denn die Ressourcen sind begrenzt. Daher gilt es die Maßnahmen zu ergreifen, die eine besonders starke positive Wirkung auf die Ergebnisse der Schule haben und sich auf diese Maßnahmen zu konzentrieren.
Diese Entscheidungen zu treffen nennt man „Strategie“.
Um die richtigen Entscheidungen zu treffen und sie konsequent umzusetzen, wird ein Regelkreis durchlaufen, der als „Strategie-Prozess“ bezeichnet wird.
 
Leitbilder, Ziele und Strategien zu entwickeln ist eine wichtige Grundlage für die ständige Weiterentwicklung der Schule. Aber erst die Umsetzung der Strategien in konkrete Veränderungsmaßnahmen „erweckt“ ein Leitbild zum Leben.
 
Veränderungsmaßnahmen können kleine, große, einfache oder komplexe Aktivitäten sein. Handelt es sich um große, komplexe Aktivitäten, die viele Ressourcen erfordern und eine abteilungsübergreifende / bildungsgangsübergreifende Zusammenarbeit erfordern, werden sie als „Projekte“ angelegt.
 
Die einmal erarbeiteten Verbesserungen können nur dann Wirksamkeit entfalten, wenn sie konsequent genutzt werden (und bei Bedarf weiter verbessert werden). Dazu nutzen Organisationen – und auch Schulen – Managementsysteme.