Fachschule für Technik

Fachrichtung: Elektrotechnik (Datentechnik)

Der nächste Kurs beginnt im September 2016.

Information

Die Fachschule für Elektrotechnik - Vertiefung Datentechnik am Berufsschulzentrum bietet Chancen in Handwerk und Industrie.

Rationalisierung und Automatisierung haben in den vergangenen Jahren die Wirtschaft in wesentlichen Teilen umgestaltet.

Elektrotechniker mit Vertiefung Datentechnik finden ihren Arbeitsplatz vor allem dort, wo spezielle Kenntnisse über Aufbau und Betrieb datentechnischer Anlagen gefordert werden. Sie sind in der Lage, bei der Projektierung, beim Aufbau und beim Betrieb von Datenanlagen mitzuarbeiten. Sie können insbesondere dort tätig sein, wo sie elektrotechnisches Wissen mit ihren Kenntnissen aus den Bereichen Messen, Steuern und Regeln verbinden können.

Die Fachschule für Elektrotechnik, Vertiefung Datentechnik, ist eine öffentliche Schule, an der nach dem vom Ministerium für Kultus und Sport Baden-Württemberg herausgegebenen Lehrplänen unterrichtet wird und nach deren erfolgreichen Abschluss die Berufsbezeichnung "Staatlich geprüfter Techniker" sowie die Fachhochschulreife bzw. die Ausbildereignung erworben werden kann.

Die Ausbildung zum staatlich geprüften Datentechniker dauert zwei Jahre im Vollzeitunterricht.

Allgemeines

Die Fachschule für Technik an der Gewerblichen Schule ist eine öffentliche Schule. Hier kann man den offiziellen Titel : "Staatlich geprüfter Techniker" erwerben. Der Abschluß ergibt eine Fachschulreife bzw. Fachhochschulreife. Die Weiterbildung zum Techniker baut auf einer abgeschlossenen Berufsausbildung und einer mehrjährigen Berufserfahrung auf. Die 2-jährige Ausbildung befähigt den Techniker zur mittleren Führungskraft mit weitgehender Selbständigkeit technische Aufgaben zu erfüllen und Mitarbeiter zu leiten.

Aufnahmevoraussetzungen

  1. Hauptschulabschluß oder gleichwertiger Abschluß.
  2. Berufsschulabschluß oder gleichwertiger Abschluß.
    • die Abschlußprüfung in einem Ausbildungsberuf, sowie mindestens 1½ jähriger Berufstätigkeit bei einer Regeldauerausbildung von 3½ Jahren oder von mindestens 2 Jahren:im übrigen von 3 Jahren:
      • bei einer Regelausbildungsdauer von 3 Jahren
      • bei technischen Assistenten / Assistentinnen
      • bei Facharbeiterberufen der ehem. DDR, die den Abschluß der 10. Klasse der Polytechnischen Oberschule voraussetzen.
      • bei Bewerbern mit Fachhochschulreife oder Hochschulreife beträgt die Berufstätigkeit nach Abschluß der Berufsausbildung mindestens ein Jahr.
    • oder eine für die Ausbildung in der Fachschule förderliche Tätigkeit von mind. 7 Jahren.

Aufnahmeantrag

Die Anmeldung muß bis zum 1.März eingegangen sein, da spätere Anmeldungen nur berücksichtigt werden können, sofern noch Plätze frei sind.
Man benötigt:

  • tabellarischer Lebenslauf
  • beglaubigte Abschrift des Schulabschlußzeugnisses
  • ob und ggf. an welcher Fachschule man sich schon einmal beworben hat
  • ob und ggf. an welche Schule noch ein Antrag gestellt wurde.

Bei mehr Bewerbern als Plätzen muß ein Auswahlverfahren durchgeführt werden

Bildungsabschluss

Die Probezeit erstreckt sich über das 1. Schulhalbjahr, nachdem eine Konferenz stattfindet die über das Bestehen der Probezeit entscheidet. In das 2. Schuljahr wird versetzt, wer die Anforderungen des beendeten Schuljahres voll und ganz erfüllt hat. Wer nach zweimaligen Versuch nicht in das 2. Schuljahr gelangt ist, muß die Schule verlassen. Die Abschlußprüfung setzt sich aus einer schriftlichen und mündlichen Prüfung zusammen, ggf. auch noch aus einer praktischen Prüfung. Derjenige, der die Prüfungen besteht erhält ein Abschlußzeugnis, das auch die Fachschulreife beinhaltet. Man kann auch die Fachhochschulreife erwerben, wenn man als Voraussetzung einen mittleren Bildungsabschluß vorweisen kann und die Zusatzunterrichte besucht hat.

Jahresarbeit der Techniker

Im Rahmen ihrer Ausbildung an der Fachschule für Technik fertigen die Schüler eine Technikerarbeit an. Die Technikerarbeit bietet dem Schüler die Gelegenheit, den Blick über die Fächergrenzen hinaus zu richten, das in den Einzelfächern erworbene Wissen in komplexe Problemstellungen einzubringen und darüber hinaus sich selbständig in neue fachliche Teilgebiete einzuarbeiten. Themen der Technikerarbeit waren z.B.: Schnittstellenkarte, Vernetzung adressierbarer DMU, PC-Infarotsteuerung, Solaranlage, usw. Eine Dokumentation und abschließende Präsentation der Technikerarbeit fördern insbesondere die Ausdrucks- und Diskussionsfähigkeit.