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Berufliche Bildung in Zeiten der Arbeitswelt 4.0

Berufliche Bildung in Zeiten der Arbeitswelt 4.0

Der Verein für berufliche Bildung traf sich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung im Landgasthof Rummler in Neunkirchen

Der 1. Vorsitzende des Vereins für berufliche Bildung, Holger Englert, begrüßte die Vereinsmitglieder und Gäste zur Jahreshauptversammlung im Landgasthof Rummler in Neunkirchen.

Er blickte in seiner Rede auf ein Jahr voller Veränderungen zurück. Dominierte noch vor einem Jahr Merkels „Wir schaffen das“, würden heute vor allem Schreckensszenarien heraufbeschworen. Allen Unwägbarkeiten zum Trotz müsse man sich der Gegenwart und Zukunft stellen. Englert betonte die Wichtigkeit einer Strategieentwicklung gegen den Fachkräftemangel, besonders in unserer eher strukturschwachen Region. Die veränderte Arbeitswelt 4.0 erfordere ganz neue Kompetenzen. „Die Arbeitswelt von heute bietet zwar mehr Perspektiven und Entwicklungschancen als je zuvor, aber auch die Anforderungen an Qualifikationen und die Adaptionsfähigkeit der Beschäftigten nehmen schneller zu denn je.“, so Holger Englert.

Daneben hob er die Vorteile einer praxisbezogenen Ausbildung im Vergleich zu einer rein theoretischen Bildung hervor. Er appellierte an Industrie und Handwerk zur Sicherung der dualen Ausbildung beizutragen. Dies könne nur durch ein hohes Angebot an betrieblichen Ausbildungsplätzen, Stärkung der Qualität und Erhöhung der Attraktivität der beruflichen Bildung und dem Bestreben, die duale Ausbildung erfolgreich in die digitale Berufswelt zu führen, erreicht werden.

Es folgte das Totengedenken und die Feststellung der Beschlussfähigkeit. Die enge Vernetzung zwischen Gewerblicher Schule und dem Verein für berufliche Bildung zeigt sich jährlich in der Auszeichnung der prüfungsbesten Auszubildenden. Zusammen mit dem 3. Vorsitzenden Thomas Heer nahm Holger Englert die Auszeichnung der Prüfungsbesten an der Gewerblichen Schule im Jahr 2016 vor. Christian Baier (Medizinischer Fachangestellter, Kliniken Dr. Vötisch), Tim Bauer (Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Metz Haustechnik), Daniel Göpfert (Bäcker, Bäckerei Göpfert), Jannik Hins (Elektroniker für Geräte und System, Wittenstein SE), Sebastian Schlachter (Fachinformatiker Systemintegration, Ruck Ventilatoren) und Kristina Wibe (Friseurin, Salon Stemmler) erreichten hervorragende Prüfungsergebnisse, wofür sie eine Urkunde und ein Präsent überreicht bekamen. Mit der Ausbildung wurde ein erster Baustein gelegt, als weitere Bausteine könnten eine Weiterbildung zum Meister oder Techniker, sowie eine Studium oder die Selbstständigkeit folgen.

Im Anschluss folgte der Bericht des Vorstandes durch Thomas Heer. Er lobte die durch den Verein durchgeführten Bildungsmaßnahmen. Die Prüfungsvorbereitungskurse seien die Grundlage der Vereinsfinanzierung. So dürfe man für das Kalenderjahr 2016 auf die stolze Summe von 1364 Teilnehmerstunden für abgehaltene Kurse zurückblicken. Er dankte allen Kollegen, die die Kurse abhielten. Eine weitere Finanzierungstütze seien die Spenden von Privatpersonen, sowie regionalen Betrieben und Institutionen. In seinem Kassenbericht bescheinigte Thomas Heer den Kassenprüfern Peter Wöhrle und Kurt Scheuermann im Anschluss eine einwandfreie Kassenführung.

Nach der Entlastung des alten Vorstandes folgte die Neuwahl des Vorstandes, die das Ehrenmitglied Philipp Häusler durchführte. Holger Englert und Thomas Heer wurden in ihrem Amt als 1. bzw. 3. Vorsitzender bestätigt. Neuer 2. Vorsitzender wurde Peter Wöhrle, da Frau Smolka nach ihrem Weggang von der Gewerblichen Schule nicht mehr zur Wahl stand. Als Beisitzer wurden Angelika Gold (Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Main-Tauber-Kreis), Michaela Hammer (Obermeisterin der Friseur-Innung Main-Tauber-Kreis und selbstständige Friseurmeisterin) und Edgar Geschwendt bestätigt. Abschließend wurden Kurt Scheuermann und Dr. Joachim Schroth durch die Versammlung in die Funktion als Kassenprüfer gewählt.

Herr Englert bedankt sich im Anschluss bei allen für das entgegengebrachte Vertrauen und schloss die Sitzung mit den Worten von Anton Bruckner: „Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen.“

 

 

 

                                                                      

 

Faschings-Volleyballturnier der SMV

An der Gewerblichen Schule fand Ende Januar das schon zur Tradition gewordene „Faschings-Volleyballturnier“ der SMV statt.

Die beiden SMV- Schülerinnen Ramona Rackl (TG13) und Christina Büttner (ITG12) hatten sich im Vorfeld um die Organisation des Turniers gekümmert und übernahmen am Turniertag auch die Moderation.

11 Teams standen sich dabei verkleidet gegenüber und lieferten sich neben dem Kampf um den Titel auch einen um die beste Verkleidung. Gespielt wurde anfangs in Gruppen und danach im Ko-System.

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In beiden Kategorien setzten sich die Grannis (TG/ITG13) durch. Die ganz und gar nicht greisen 13er erhielten eine Süßigkeitenbox für ihre Verkleidung und Kinogutscheine für den Turniersieg. Trotz grauer Haare gewannen die Grannies im Finale gegen dieAnonymen Alkoholiker (TG 13). Der verdiente Lohn für den 2. Platz waren Pizzagutscheine. Platz 3 ging an die im roten Kilt spielenden Schotten (TG/ITG11), die ebenfalls eine Süßigkeitenbox erhielten.

Das Fazit aller Beteiligteren am Ende des Turniers war, dass alles hervorragend funktionierte und es im nächsten Jahr wieder eine Neuauflage geben soll.

Technisches Gymnasium - Informationsabend

Technisches Gymnasium

Informationsabend an der Gewerbeschule in Bad Mergentheim.

Bad Mergentheim. Die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim bereitet seit vielen Jahren erfolgreich junge Menschen auf ihr Berufsleben vor. Dies geschieht im Rahmen einer dualen Ausbildung oder in unterschiedlichen Vollzeitschulen wie dem Technischen Gymnasium, kurz TG.  Das Technische Gymnasium in Bad Mergentheim bietet die Profilfächern Mechatronik und Informationstechnik an. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dabei schwerpunktmäßig Unterricht in den Bereichen Mechanik, Elektrotechnik oder Informationstechnik. Weitere Fächer sind Deutsch, Mathematik, Englisch, Physik, Chemie, Geschichte, Religion, Ethik und Sport. Als zweite Fremdsprache, die für den Erwerb des Abiturs maßgeblich ist, wird Französisch oder Spanisch angeboten. Das Technische Gymnasium legt großes Gewicht auf praktische und berufsbezogene Lerninhalte. Hierfür steht die technische Ausstattung der Gewerbeschule zur Verfügung. Der Unterricht wird abgerundet durch Exkursionen zu Firmen, die Einblick in Produktionsabläufe und Unternehmensstruktur gewähren. Das Gymnasium ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. An der Gewerbeschule Bad Mergentheim, Seegartenstraße 16, findet am Mittwoch, 08. Februar, 19.00 Uhr, ein Informationsabend über das Technische Gymnasium für interessierte Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern statt.

Wichtigen Schritt im Leben getan

Wichtigen Schritt im Leben getan

An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim wurden 144 Schülerinnen und Schüler ins Berufsleben entlassen.

In den vergangenen Wochen standen an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim für mehr als 140 Schülerinnen und Schülern nach 3,5 Jahren Ausbildung die Abschlussprüfungen an. Die Arbeit, die Ausdauer und der Fleiß von Betrieben, Lehrern und besonders der Prüflinge haben sich sichtlich gelohnt. Miteinem Gesamtschnitt von 2,4 erzielten die Absolventinnen und Absolventen ein gutes Ergebnis. Prüfungsbeste wurden der Anlagenmechaniker Tim Bauer und Jannik Hins, ein Elektroniker für Geräte und Systeme, die beide mir der Traumnote 1,1 bestanden. Insgesamt gab es 23 Preise und 23 Belobigungen für hervorragende beziehungsweise gute Leistungen.

Die Zeugnisübergabe fand durch die Klassenlehrer statt. Der kommissarische Schulleiter Peter Wöhrle dankte in einer gemeinsamen Verabschiedung in der Aula allen für ihre geleistete Arbeit und gratulierte den jungen Menschen zu ihrem Erfolg.

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Mit den Worten des Lyrikers Eugen Roth blickte er auf die Gelegenheiten, die einen „Frau Welt“ nun böte, die man aber allzu oft liegen ließe. Mit dem Berufsschulabschluss haben die Absolventinnen und Absolventen eine dieser Gelegenheiten ergriffen. Das Leben halte noch viele weitere Überraschungen und Möglichkeiten wie Berufswechsel, Weiterbildungen, Umzüge oder Familiengründung für sie bereit. Wichtig sei es, offen für Neues und Neuerungen zu bleiben. Stetig „spielt man das alte Spiel von Qual und Wahl“, so Peter Wöhrle. Er riet den Anwesenden zu prüfen, was zu ihrem Leben passe und dann mutig zuzugreifen.

Auch die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim bietet hier interessante Möglichkeiten. So kann man in Vollzeit die Weiterbildung zum „Staatlich geprüften Techniker für Datentechnik“ und in Teilzeit zum „Meister in Metalltechnik“ erwerben. Der Abschluss beinhaltet die Fachhochschulreife und berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule bzw. als Meister auch an der Universität. Zweifelsohne wird einen der berufliche Werdegang prägen.

Peter Wöhrle bedankte sich auch bei den Lehrerinnen und Lehrern, die mit Engagement bei der Sache waren und mit ihren Schülerinnen und Schülern mitgefiebert haben.

Am Ende wünschte Peter Wöhrle allen Anwesenden frohe Weihnachtstage und den Prüflingen für die anstehenden IHK- bzw. Gesellenprüfungen viel Glück.