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Mit der Mittleren Reife Türöffner für den weiteren Werdegang erhalten

Mit der Mittleren Reife Türöffner für den weiteren Werdegang erhalten

Nach zwei Jahren Arbeit erreichten eine Schülerin und 21 Schüler an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim ihre Mittlere Reife. Mit einem Gesamtschnitt von 2,7 in der Zweijährigen Berufsfachschule mit dem Schwerpunkt Elektrotechnik bzw. 2,3 im Schwerpunkt Metalltechnik erreichten sie ein beachtliches Ergebnis. Prüfungsbester wurde Michael Gehring mit der Traumnote 1,1

Die Fachschulreife bereitet optimal auf eine spätere Berufsausbildung vor und ermöglicht den Zugang zu einer Vielzahl von interessanten Ausbildungsberufen, aber auch zum Besuch eines beruflichen Gymnasiums. Die Ausbildungssituation ist aktuell hervorragend und viele Unternehmen suchen händeringend nach Auszubildenden.

Schulleiter Peter Wöhrle beglückwünschte die Schülerin und die Schüler zu ihren guten Abschlüssen. Die Schüler hätten mit Hilfe der Lehrer und ihrer Eltern, aber aus eigener Kraft die besten Voraussetzungen geschaffen, um jetzt eine neue Etappe in ihrem Leben angehen zu können, so Peter Wöhrle. Er wünschte den jungen Menschen Mut, die Möglichkeiten zu ergreifen, die am besten zu ihren Neigungen passen. Heute vertane Chancen seien aber im späteren Leben meist nur sehr schwer wieder auszugleichen. Dabei käme es bei den vielen sich bietenden Möglichkeiten darauf an, das Wichtige von Unwichtigem zu unterscheiden und für sich den richtigen Weg zu finden.

Klassenlehrer Martin Weckesser überreichte anschließend die Zeugnisse. Abteilungsleiter Holger Nique nahm die Preisverleihung und Belobigung der Besten vor. Für hervorragende Leistungen bis zu einem Schnitt von 1,7 wurden eine Schülerin und fünf Schüler ausgezeichnet, zwei Schüler erhielten für einen Schnitt zwischen 1,8 bis 2,0 eine Belobigung. Sowohl Martin Weckesser als auch Holger Nique wünschten den Anwesenden für ihren weiteren Lebensweg alle Gute.

Aktien für erfolgreiches Leben stehen mit frisch erworbenem Abitur äußerst positiv

Aktien für erfolgreiches Leben stehen mit frisch erworbenem Abitur äußerst positiv

Am Technischen Gymnasium der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim erhielten 66 Schülerinnen und Schüler nach vielen Wochen Büffeln, Schwitzen und Anstrengung ihr Abiturzeugnis und erzielten mit 2,4 ein gutes Gesamtergebnis. Viktoria Rudolph erzielte die Traumnote 1,0.

Eröffnet wurde die feierliche Zeugnisübergabe, die in der Erlenbachhalle in Igersheim stattfand, von den beiden Abiturienten Alex Strecker und Sören Döffinger. Sie ließen in ihren Schülerreden die letzten drei Jahre Revue passieren. Alex Strecker betonte, dass die Lehrer es nicht immer leicht mit den Abiturienten gehabt hätten. „Zeitweise glich unsere Aura einem Wirtschaftscrash, aber heute stehen unser Aktien so hoch wie noch nie.“ Sören Döffinger sprach von einem Vorzeichenwechsel, der sich nun anbahne. Hätte es jahrelang in der Familie eine feste soziale Hierarchie gegeben, käme nun die große Veränderung.„Die Großeltern sind in Rente, die Eltern arbeiten und die Schüler bildeten eine Art Randsozialgruppe, nun ändert sich dies.“ Neben den Veränderungen im Familiengefüge komme es aber auch zum Aufbruch in ein neues Leben. Man lasse alte Beziehungen ein stückweit hinter sich und knüpfe anderorts neue Bande.

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Nach einer kurzweiligen Tanzeinlage, unter der Leitung der Abiturientin Lisa Winterwerber, folgte die Rede des Scheffelpreisträgers Florian Dürscherl. Die besten Leistungen im Fach Deutsch werden mit dem begehrten Scheffelpreis belohnt. Florian Dürscherl erinnerte in seiner Rede an die ersten Tage am TG und betonte: „Wir haben nicht nur das Ziel Abitur erreicht, wir haben uns auch persönlich weiterentwickelt.“ Nun bräuchte es wieder Mut, um neue Wege zu bestreiten.

Im Anschluss gab der Abteilungsleiter des Technischen Gymnasiums, Holger Nique, den Abiturientinnen und Abiturienten einige Worte mit auf den Weg. Mit der Allgemeinen Hochschulreife hätte sie den Zugang zu einer erfolgreichen Zukunft bekommen. Zwar herrsche nun Aufbruchsstimmung unter den jungen Menschen, aber sie sollten dabei nicht vergessen, dass sie bisher durchaus von der Gesellschaft profitiert hätten. Nun sei es an ihnen dies der Gesellschaft zurückzugeben, indem sie gesellschaftliche, wirtschaftliche und soziale Probleme angehen und lösen sollen.

Stellvertretend für die Tutoren sprach Philipp Pütz. Er verglich die ehemaligen Schülerinnen und Schüler äußerst humorvoll mit einem bunten Blumenpotpourri. Wie in einem Blumenkasten benötigten die einzelnen Pflänzchen Pflege um zu gedeihen. Ihre Lehrer seien die Gießkannen gewesen, die ihre Blumen mit Wissen übergossen haben. Allerdings seien sie nicht nur an Wissen gewachsen. Am Ende wünschte er allen, dass sie niemals so kommunikationslos und kontaktscheu wie der Ich-Erzähler aus der Abiturlektüre „Agnes“ werden sollten.

Die SMV übereichte an Ramona Rackl, Sarah Teufel, Benedikt Voit und Leo Werner eine SMV-Tüte und einen Gutschein als Dankeschön für ihr großes Engagement in den letzten drei Jahren.

Nach einem Quiz, bei dem sich mehrere Lehrer behaupten mussten, folgte der Höhepunkt des Abends: die Übergabe der Zeugnisse sowie der Preise und Belobigungen. Die Absolventinnen und Absolventen erhielten von TG-Abteilungsleiter Holger Nique und Oberstufenberater Thomas Beiersdorf ihre Reifezeugnisse. Elf Schülerinnen und Schüler erhielten für sehr gute Leistungen bis zu einem Schnitt von 1,7 einen Preis und acht weiterefür einen Schnitt zwischen 1,8-2,0 eine Belobigung.

Die Firma ebm-papst aus Mulfingen stiftete für die drei Prüfungsbesten Viktoria Rudolph, Fabian Korn und Marius Brennfleck sowie Benedikt Voit für sein großes soziales Engagement einen Sonderpreis. Die Vier dürfen im Entwicklungszentrum der Firma ebm-papst auf Entdeckungsreise gehen und anschließend in Niederstetten mit dem Helikopter zu einem Rundflug über ihre Heimatgemeinden abheben. Danach haben sie die Möglichkeit sich bei einem Essen mit der Geschäftsleitung auszutauschen.

Für besondere Leistungen im Fächerverbund Mathematik/Physik/Technik wurde Viktoria Rudolph mit dem Ferry-Porsche-Preis ausgezeichnet. Daneben erhielt sie für ihre Einzelleistungen in Mechatronik, Deutsch, Englisch, Physik, Biologie und katholische Religion Auszeichnungen. Ebenfalls für hervorragende Ergebnisse in Mathematik wurden Lorenz Kraft, Fabian Korn und Marius Brennfleck ausgezeichnet. Florian Dürscherl erhielt für seine Deutschleistungen den Scheffelpreis. Für ihre Leistungen im Fach Englisch wurden Luca Amon und Henrik Betz geehrt. Die besten Informationstechniker waren Hannes Zeihsel und Leon Stern. Neben Viktoria Rudolph erzielte Johanna Wagner die besten Ergebnisse in Mechatronik und wurde zusammen mit Leo Werner im Fach Chemie ausgezeichnet. Besonders geschichtliches Wissen stelle Sarah Rothenfels unter Beweis. Im Fach „Sondergebiete der Technik“ gab es gleich fünf Auszeichnung und zwar für Sarah Teufel, Fabian Korn, Kai Sturm, Yannick Ehrler und Florian Dörner. Der Sonderpreis für Sport ging an Benedikt Voit.

Erfolgreich das Ende der Schulzeit aber nicht des Lernens erreicht

Erfolgreich das Ende der Schulzeit aber nicht des Lernens erreicht

An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim wurden nach dreijähriger Ausbildung 63 Prüflinge ins Berufsleben entlassen.

Die gut 60 Absolventinnen und Absolventen erzielten mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,6 ein beachtliches Ergebnis. Fast die Hälfte der Schülerinnen und Schüler erhielten für ihre Leistungen eine Auszeichnung. Insgesamt wurden 18 Preise und 11 Belobigungen für gute und hervorragende Leistungen übergeben. Leistungsbeste wurden der Fachinformatiker Mattis Berlacher und der Umschüler im Fachbereich Elektronik für Betriebstechnik Tobias Zalucky, die beide mit der Traumnote 1,1 bestanden.

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Der neue Schulleiter Peter Wöhrle betonte in seiner Laudatio, dass nach drei Jahren harter Arbeit nun zwar das Ende der Schulzeit gekommen sei aber sicher nicht das Ende des Lernens. Die Schritte hinaus der Schule seien für die frisch Ausgebildeten mit Sicherheit schön, aber auch anstrengend und von einigen Unwägbarkeiten begleitet. Peter Wöhrle wünschte allen viel Kraft und Zuversicht für diese Umbruch- und Aufbruchphase im Leben. Er ermutigte die jungen Menschen, sich ihre Neugier an Dinge heranzugehen beizubehalten, denn Neugier sei der Motor, der einen im Leben voranbringe und einen immer wieder aufs Neue aus dem Alltagstrott reiße. Daneben solle man sich aber auch in Achtsamkeit gegenüber sich selbst und der Umwelt üben. Zwar werden manche guten Ratschläge an den Absolventinnen und Absolventen abprallen, aber es sei Teil des Lebens aus Erfahrungen zu lernen und sich zu entwickeln. Der Schulleiter dankte den Lehrerinnen und Lehrern aber auch Ausbildungsleitern, die die Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Jahren immer wieder angetrieben und gefördert haben. Peter Wöhrle wünschte allen viel Erfolg für ihren weiteren Lebensweg.

Finanzkompetenztraining für die Klassen 12

Finanzkompetenztraining für die Klassen 12

Alois Ganz von der Schuldnerberatung der Caritas im Main-Tauber-Kreis besuchte die Klassen 12 der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim und informierte die Schülerinnen und Schüler einen Nachmittag darüber, wie man sich vor Überschuldung schützt.

In den vergangenen Wochen kamen von verschiedenen Schülern der 12. Klasse immer wieder Fragen auf, mit welchen Kosten man nach dem Schulabschluss für eine eigene Wohnung, Versicherungen usw. rechnen müsse. Vieles klinge fremd und auch noch sehr weit entfernt. Man könne zwar mit Wahrscheinlichkeiten und Integralen rechnen, aber es fehle manchmal etwas an Lebenspraxis in der Schule. Die Klassenlehrerin der Klasse TG 12, Katja Stephan, nahm daher Kontakt mit der Schuldnerberatung des Main-Tauber-Kreises auf. Diese Aufgabe wird im Taubertal von der Caritas übernommen.

Alois Ganz informierte die Anwesenden einen Nachmittag über Kosten und besonders Kostenfallen, die es zu umgehen gelte.

Auf dem „Trainingsplan“ standen unterschiedlichste Themen wie Ratenkäufe, Verträge, Schufa, Kredite und vieles mehr. Es wurde ein Film gezeigt, der deutlich machte, wie schnell man in die Schuldenfalle geraten kann und die Schwierigkeiten wieder aus dieser herauszukommen. Der Schuldnerberater warnte vor Ratenkäufen. Er zeigte beispielsweise verschiedene Finanzierungsbeispiele für einen Autokauf auf. Erst bei genauem Hinschauen und Nachrechnen wurde klar, dass sich der scheinbar so verlockende und günstige Ratenkauf als das deutlich teurere Angebot entpuppte.

Alois Ganz erklärte kompetent, welche Möglichkeiten es im Falle von Überschuldung gebe und nahm den Anwesenden die Angst Hilfe anzunehmen. Die Schuldnerbertaung der Caritas im Main-Tauber-Kreis mit Sitz in Tauberbischofsheim sei hier ein vertrauenswürdiger und auch verschwiegener Ansprechpartner, der helfe bevor Mahnung über Mahnung ins Haus flattere oder der Gerichtsvollzieher vor der Türe stehe. Am Ende wurden noch viele Informationsblätter verteilt, die in den kommenden Wochen im Unterricht besprochen werden sollen. Trotz Hitze und Enge waren die Schülerinnen und Schüler am Ende dankbar. Zwar wusste man bereits das Eine oder Andere, aber vieles sei dennoch neu oder würde auch gerne einfach verdrängt.