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38 Medizinische – bzw. Zahnmedizinische Fachangestellte unterstützen künftig Ärzte bei ihrer Arbeit

38 Medizinische – bzw. Zahnmedizinische Fachangestellte unterstützen künftig Ärzte bei ihrer Arbeit

An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim wurden in einer kleinen Feierstunde 26 Medizinische – und 12 Zahnmedizinische Fachangestellte ins Berufsleben entlassen und unterstützen zukünftig Ärzte beziehungsweise Zahnärzte bei ihrer wichtigen Arbeit. Die Absolventen erzielten mit 2,3 in beiden Ausbildungsbereichen einen überaus beachtlichen Gesamtschnitt. Prüfungsbester wurde Christian Baier. Er bestand mit der Traumnote 1,1. Knapp die Hälfte der Prüflinge erhielt für ihre Leistungen eine Auszeichnung. 4 Schüler erhielten für sehr gute Leistungen bis zu einem Schnitt von 1,7 einen Preis und 14 weitere für einen Schnitt zwischen 1,8-2,2 eine Belobigung.

Hocherfreut zeigte sich auch Schulleiterin Edeltraud Smolka über die Prüfungsergebnisse an ihrer Schule. Dies zeige, die Absolventen hätten weit mehr getan als erwartet. Sie zitierte Franz von Assisi: „Tue erst das Notwendige, dann das Mögliche und dann schaffst du das Unmögliche.“ Vielleicht haben einige zu Beginn ihrer Ausbildung auch gedacht, von der Schule hätten sie genug und Berufsschule hieße eher „notwendiges Übel“, allerdings zeigten die hervorragenden Ergebnisse, dass man mindestens sein Mögliches und noch mehr geleistet habe. Dass das scheinbar Unmögliche möglich wurde, hätten die Absolventen sowohl ihren Leistungen aber auch ihren ausbildenden Praxen und Lehrern zu verdanken.

Der Vorsitzende der Kreiszahnärzteschaft Dr. Ruhnkehob in seiner Ansprache vor allem die Notwendigkeit qualifizierter Mitarbeiter als Assistentinnen heraus. „Eine hohe Motivation ist nötig, um den Beruf zu erfüllen“, so Dr. Ruhnke. Darüber hinaus verwies er auf die zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten, die den Absolventen offen ständen. Er bedankte sich bei allen für ihr Engagement und lobte sie für ihre Leistungen. Für ihre Zukunft wünschte er ihnen viel Erfolg und Freude bei ihrer Arbeit.

Dr. Gerstenkorn von der Kreisärzteschaft betonte in seiner Laudatio ebenfalls wie wichtig Motivation und Freude seien. In einem Beruf, in dem man nah am Menschen ist, spüren andere genau, wem seine Arbeit Spaß macht. Besonders betonte er, dass die Freude an diesem Beruf weitergegeben werden sollte, damit der „Arzthelferinnen-Nachwuchs“ zukünftig gesichert ist. 

Im Anschluss bedankten sich die frisch Ausgebildeten bei ihren Lehrern und ließen drei schöne und aufregende Jahre Revue passieren.

Bemerkenswerte Leistungen gezeigt

Bemerkenswerte Leistungen gezeigt

Wie kann ich Servicekräften die Arbeit erleichtern? Wie kann man einfach Cocktails herstellen? Wie kann man eine Badminton-Ballmaschine über eine App steuern? Auf diese und andere Fragen lieferten die Teilnehmer des Seminarkurses 2015/2016 und die Techniker für Datentechnik der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim bei ihrer öffentlichen Präsentation Antworten. Die Schüler stellten bei einem Rundgang durch die Aula ihre interessanten Innovationen vor, die in Eigenregie oder in Zusammenarbeit mit Firmen erstellt wurden.

Betreut wurden die Teilnehmer des Seminarkurses, der für die Schüler der zwölften Jahrgangsstufe angeboten wird, wie in den Jahren zuvor von Thomas Beiersdorf und Martin Breuner. Die angehenden Techniker erhielten von ihrem Klassenlehrer Michael Bauer, Andreas Amann, sowie dem Abteilungsleiter der Elektroabteilung, Ruthard Honeck, Unterstützung.

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Jedes Jahr müssen sich die Schüler des Technischen Gymnasiums am Ende von Klasse 11 für die Kurse entscheiden, die sie in beiden folgenden Schuljahren belegen werden. Jedes Jahr führt dies zu vielen Fragen, da unklar ist, welche Fächer man belegen muss und wo es Wahlmöglichkeiten gibt. Jasmin Behlau, Peter Beck und Patrick Düll (alle ITG 12.2) entwickelten daher ein intelligentes System zur Kurswahl, das diesen Prozess erleichtern soll.

Da Schüler im Schulalltag weit mehr Fragen als die Kurswahl interessieren, kamen Jasmin Hagius und Isabell Wolfahrt (beide ITG 12.2) auf die Idee eine „Homepage für Schüler“ zu erstellen. Auf dieser können aktuelle Beiträge für die einzelnen Klassenstufen eingestellt werden. Administratoren sind nicht Lehrer sondern beispielsweise die Schülersprecher.

Wer in seiner Freizeit gerne Badminton spielt, der könnte sich über die steuerbare Badminton-Ballmaschine freuen, die Nico Hofmann, Julian Reuther und Hannes Zeihsel entwickelt haben. Müssen die Bälle nach einer Trainingseinheit oder einem Spiel wieder aufgesammelt werden, könnte man auf die Entwicklung und Konstruktion einer Federballaufsammelmaschine zurückgreifen. Ein Microcontroller zählt automatisch die Anzahl der Bälle, die sich in der Maschine befinden. Die Verantwortlichen Ramona Rackl (TG 12.2), Kevin Hügel und Sebastian Neumeier (beide TG 12.1) betonten, dass sie viel Zeit in ihr Projekt investiert haben, aber auch vieles gelernt haben.

Marcel Huppauer (ITG 12.2) ist Tischtennis-Schiedsrichter und musste bisher immer zeitintensiv auf Pappkarton zählen. Zusammen mit Rene Hefner (ITG 12.2) entwickelte er eine intelligente Zähltafel mit Touchscreen, die nicht nur transportabel ist, sondern ihm auch zukünftig seine Arbeit als Schiedsrichter erleichtert.

Yannick Ehrler und Kai Sturm (beide TG 12.1) tüftelten an einem „Mobilen Multimediasystem auf der Basis des Einplatinencomputers Raspberry Pi“, für das sie ein Gehäuse mit Touch-Display entwickelten, das von der Firma DataModul gesponsert war. Mit ihm kann man nicht nur im Internet surfen, sondern auch Filme oder Videos streamen und Musik hören. Obwohl sie auch Rückschläge einstecken mussten, da der geplante 3D-Druck scheiterte, hat das Projekt Spaß gemacht und sie konnten interessante Kontakte knüpfen.

Bemerkenswertes zeigten auch die angehenden Techniker der Fachschule für Datentechnik. Der Hobby-DJ Simon Hartlaub beschäftigte sich in seiner Technikerarbeit mit einem MIDI-Controller, mit dem er Töne und sogar ganze Lieder machen kann.

Manuel Seyfried entwickelte für das Kastanienfest der Stadtkapelle Amorbach ein kluges Kassensystem, das den Bedienungen das Kassieren deutlich erleichtert und sie nicht wie bisher mit einer klassischen Registrierkasse oder Stift und Zettel arbeiten müssen.

In Zusammenarbeit mit seinem alten und neuen Arbeitgeber Roto erfasste Martin Rein die Öffnungskräfte eines Dachfensters und half mit die Fenster weiter zu optimieren.

Marius Hügel ermittelte in Zusammenarbeit mit der Firma Bartec einen „Prüfstand zur Ermittlung der Lebensdauer von Patentometern“, da Kunden in der Vergangenheit bedauerten, dass diese schnell kaputt gingen.

Eher für die Zeit nach der Arbeit sind die Technikerarbeiten von Uwe Arnold und Manuel Meister gedacht. Manuel Meister investierte viele Stunden in den Bau einer Cocktailmaschine, die selbstständig verschiedene Zutaten zusammenmischt. Möchte man nach dem Genuss von ein oder zwei Cocktails wissen, ob man noch Auto fahren darf, gibt der über Handy steuerbaren Promillemesser von Uwe Arnold Aufschluss.

Konstantin Kellermann entwickelte eine kluge Abstands- und Temperaturanzeige mit Android und Bluetooth, während Eileen Staudt sich mit einem automatisierten Quellcode-Management beschäftigte. Da es im Unterricht schwierig und aufwändig war bestimmte Texte auszudrucken, versuchte sie dies mit ihrer Technikerarbeit zu vereinfachen.

Der begeisterte Autotüftler Michael Sitter bastelte an einer sequenziellen Schaltung für ein PKW-Getriebe. Sollten von ihm und seinem Auto Bilder von einer Drohne gemacht werden, könnte dies an Benjamin Wagner liegen. Er beschäftigte sich mit dem Livestreaming von Drohnenvideos mit GPS.

Oliver Gehringer arbeitete über viele Wochen an einer „Konsolenanwendung zur Erfassung und zum Abspeichern der Leistungsdaten einer Photovoltaikanlage über einen Onlineserver.“ Er hat für seine Idee bereits die ersten Interessenten.

Die Besucher, die den Weg in die Gewerbliche Schule fanden, zeigten sich sichtlich begeistert von der Kreativität und der Ausdauer der jungen Menschen, die stolz auf ihre Projekte sein können. Sowohl der neue Seminarkurs als auch die neue Technikerklasse stehen in den Startlöchern. Die Technikerschule erstreckt sich über zwei Jahre Vollzeitunterricht. Der Abschluss beinhaltet die Fachhochschulreife und berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule, aber ermöglicht den Technikern in erster Linie eine Laufbahn im mittleren Management. Unternehmen suchen händeringend Fachkräfte und die Berufsaussichten für Techniker sind hervorragend. Für das kommende Schuljahr 2016-2017 sind noch Plätze frei.

Erfolgreich ihr Können unter Beweis gestellt

Erfolgreich ihr Können unter Beweis gestellt

Nach zwei Jahren harter Arbeit konnten eine Schülerin und zehn Schüler der Fachschule für Datentechnik an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim ihr Zeugnis als „Staatlich geprüfter Techniker/in für Datentechnik“ entgegennehmen. Der Abschluss beinhaltet die Fachhochschulreife und berechtigt die Elf nun zum Studium an einer Fachhochschule, aber ermöglicht ihnen in erster Linie eine Laufbahn im mittleren Management.

Schulleiterin Edeltraud Smolka freute sich, dass alle den Weg bis zum Ende erfolgreich meisterten und nach den Anstrengungen der letzten Wochen und Tage ihr Zeugnis in Empfang nehmen durften. Bereits im Mai standen die schriftlichen Prüfungen auf dem Plan. Nun hieß es benotete und öffentliche Präsentation der Technikerarbeiten sowie mündliche Abschlussprüfungen. Der hervorragende Gesamtschnitt von 1,8 beweist das hohe Niveau der Techniker. Oliver Gehringer aus Finsterlohr (Creglingen) erreichte die Traumnote 1,1. Insgesamt gab es acht Preise und eine Belobigung.

Edeltraud Smolka freute sich besonders darüber, dass alle bereits eine Stelle haben oder konkrete Pläne und Wege vorweisen können. Abteilungsleiter Ruthard Honeck betonte im Anschluss, dass die Klasse stolz auf das Erreichte sein könne. Bei der Präsentation der Technikerarbeiten wundere er sich stets aufs Neue, was man den Leuten beibringe und wie sie das Beigebachte umsetzen. Sie hätte viel Zeit in ihre Arbeiten investiert und gezeigt, was ihn ihnen steckt.

Zuletzt wünschten Klassenlehrer Michael Bauer und die anwesenden Fachlehrer „ihren Technikern“ alles Gute für die Zukunft. Alle betonten, dass in der Klasse immer ein tolles Arbeitsklima und Wir-Gefühl herrschte und jeder gerne in den Unterricht gegangen ist.

Die erfolgreichen Absolventen sind:

Uwe Arnold (Preis), Oliver Gehringer (Preis), Simon Hartlaub, Marius Hügel (Preis), Konstantin Kellermann (Preis), Manuel Meister (Lob), Martin Rein (Preis), Manuel Seyfried (Preis), Michael Sitter (Preis), Eileen Staudt, Benjamin Wagner (Preis)

Erfolgreich durchs Ziel gerudert!

Erfolgreich durchs Ziel gerudert!

An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim wurden 68 Prüflinge ins Berufsleben entlassen.

Die knapp 70 Absolventen der Berufsschulabschlussprüfung erzielten mit 2,3 einen hervorragenden Gesamtdurchschnitt. Fast die Hälfte der Schülerinnen und Schüler erhielten für ihre Leistungen eine Auszeichnung. Insgesamt wurden 22 Preise und 9 Belobigungen für gute und hervorragende Leistungen übergeben. Leistungsbester wurde der Fachinformatiker Sebastian Schlachter aus Wertheim, der mit der Traumnote 1,1 bestand.

Nach den Anstrengungen der letzten Wochen gebe es etwas mehr Freizeit, aber „Lernen ist wie Ruder gegen den Strom, wenn man damit aufhört, treibt man zurück.“, so Schulleiterin Edeltraud Smolka in ihrer Ansprache. Sie betontein der gemeinsamen Feierstunde, dass die jungen Menschen nun das Ruder in der Hand hielten und selbst entscheiden, wohin sie  künftig paddeln möchten. Sie seien in den vergangen Jahren mit jedem einzelne Ruderschlag dem Abschluss ein Stück näher gekommen, aber sollten nun nicht aufhören zu rudern, denn nur wer gegen den Strom schwimme, komme irgendwann an der Quelle an. Gleichzeitig dankte sie allen „Steuermännern und –frauen“, die die Absolventen im Betrieb und in der Schule antrieben und motivierten.

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Die Schulleiterin ermutigte die Absolventen, wieder an die Schule zu kommen, da diese auch interessante Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten biete. So ermöglichen Fach- und Meisterschulen eine weitere Spezialisierung. Unternehmen suchen händeringend Fachkräfte und die Berufsaussichten für Techniker und Meister sind hervorragend. Der Abschluss beinhaltet die Fachhochschulreife und berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule bzw. als Meister auch an der Universität.

Edeltraud Smolka wünschte allen viel Erfolg für ihren weiteren Lebensweg, aber auch die noch anstehenden Prüfungsgespräche der IHK oder des Gesellenprüfungsausschusses.

Danach richtete der junge Fleischerprüfling Rico-Leon Müller einige Worte an alle Anwesenden. Er erinnerte daran, dass dieser Erfolg für die meisten vor drei Jahren nicht denkbar gewesen sei und dankte besonders seinen Klassenlehrerinnen. Die Lehrer und Lehrerinnen hätten einen zwar hin und wieder gequält, aber dennoch seien die vergangenen Berufsschuljahre eine sehr angenehme Zeit gewesen.