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Helfen kann ganz einfach sein!

Helfen kann ganz einfach sein!

Die SMV führte eine Registrierungsaktion der DKMS durch. An dieser Aktion beteiligten sich neben der Gewerblichen Schule auch die EPE und das DOG.

Die Veranstaltung begann mit einem Vortrag in der Aula. Ein Spender berichtete vor den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 12 und den Zahnmedizinischen Angestellten im 1. Ausbildungsjahr von seinen Beweggründen sich registrieren zu lassen und wie der Ablauf der Stammzellenentnahme vor sich ging.

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Danach ließen sich 100 Schülerinnen und Schüler mittels Wangenschleimhautabstrich registrieren, um so eventuell Leben retten zu können.  Die angehenden Zahnmedizinischen Fachangestellten wirkten als Helfer für den Wangenschleimhautabstrich bei der Aktion mit.

Zwei Urgesteine verlassen die Gewerbliche Schule

Zwei Urgesteine verlassen die Gewerbliche Schule

An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim wurden René Rippien und Ruthard Honeck in den wohlverdienten Ruhestand entlassen.

René Rippien verbrachte seine gesamte Schulzeit im Main-Tauber-Kreis. Er wuchs hier auf, besuchte das Gymnasium in Tauberbischofsheim und unterrichtete danach mehr als vierzig Jahre im Taubertal. Zum Studium zog es ihn ins nahe gelegene Würzburg. Seit 1989 war er mit den Fächern Englisch und katholische Religionslehre an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim. Mehrere Jahre war er zusätzlich an das Gymnasium Weikersheim teilabgeordnet. René Rippien brachte sich bis zu seinem letzten Schultag aktiv in die Fachschaften Englisch und Religion ein. Sowohl im Kollegium als auch in der Schülerschaft schätzte man ihn wegen seiner ruhigen und bescheidenen Art.

Mit Abteilungsleiter Ruthard Honeck verlässt nach eigener Aussage „ein Gewerbeschulrat alter Prägung“ die Schule. Bereits seine eigene Schulzeit war eng mit seinem späteren Aufgabenbereich, der Elektrotechnik, verbunden. Nachdem er die Berufsfachschule Elektro in Walldürn erfolgreich abgeschlossen hatte, folgten eine Ausbildung und schließlich das Abitur an einem Technischen Gymnasium in Heilbronn. In Stuttgart studierte er Elektrotechnik und Mathematik. Auch seine erste Anstellung erfolgte in der Landeshauptstadt. Da er sehr heimat- und naturverbunden war, zog es ihn wieder zurück in den nordöstlichen Teil des Ländles. 1988 kam er an die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim. Als kurze Zeit später jemand gesucht wurde, der in der Technikerschule Elektrotechnik unterrichten sollte, wurde er als Neuling an der Schule einfach bestimmt. Schnell wuchs ihm die Technikerschule ans Herz und ist seit vielen Jahren eng mit seinem Namen verknüpft. Seit 2010 leitete er die Elektroabteilung als Abteilungsleiter.

Daneben war Ruthard Honeck über Jahrzehnte der „Haus- und Hoffotograf der Schule“, so Edeltraud Smolka in ihrer Abschiedsrede. Ganz gleich ob Fotos von Abschlussklassen oder von Projekten, der passionierte und preisgekrönte Hobbyfotograf war stets mit seiner Kamera zur Stelle. Die Schulleiterin hob in ihrer Laudatio seine natürliche Autorität, sowie seine sympathische und humorvolle Art verbunden mit einer hohen Fachkompetenz hervor, die besonders auch seine Schülerinnen und Schüler an ihm schätzten. In seiner neugewonnen Zeit kann sich Ruthard Honeck nun vermehrt seinem großen Hobby der Tierfotografie widmen.

Neben Edeltraud Smolka dankte auch das Kollegium René Rippien und Ruthard Honeck für ihr langjähriges Wirken und wünschten beiden für die Zukunft viel Gesundheit und alles Gute.

Kammerprüfung erfolgreich abgelegt

Kammerprüfung erfolgreich abgelegt

Neun Absolventen haben die Vorbereitung auf die Meisterprüfung im Handwerk, Fachrichtung Feinwerktechnik, an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim erfolgreich absolviert.

Die Vorbereitung auf diese Prüfung, die bei der Handwerkskammer Heilbronn erfolgt, erfolgte neben der beruflichen Tätigkeit in zwei Jahren an der Abendschule. Nach Feierabend hieß es für die Absolventen viermal in der Woche büffeln statt ausspannen. Aber die Mühe hat sich gelohnt und die neun jungen Meister können stolz auf ihre Ausdauer und Motivation sein.

Die Prüfung umfasste einen fachpraktischen- (Teil I) und einen fachtheoretischen Teil (Teil II), sowie betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen (Teil III) und Berufs- und Arbeitspädagogik (Teil IV). Nachdem die Prüfungen in den Teilen III und IV bereits am Ende des ersten Schuljahres abgeschlossen und geprüft wurden, erfolgten in den letzten Wochen die Prüfungen in den fachlichen Teilen vor dem Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Heilbronn, deren Ergebnisse allerdings noch ausstehen. Der Meister ermöglicht das Führen eines eigenen Betriebes,eine Laufbahn im mittleren Management, aber bietet auch die Berechtigung zum Studium.

Im kommenden Schuljahr 2016/2017 beginnt erneut ein Vorbereitungskurs in Teilzeit, für den noch Plätze frei sind. Der Unterricht findet viermal die Woche jeweils von 18:00 bis 22:00 Uhr statt. Anmeldungen werden vom Sekretariat der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim (Telefon: 07931-482610) entgegengenommen.

38 Medizinische – bzw. Zahnmedizinische Fachangestellte unterstützen künftig Ärzte bei ihrer Arbeit

38 Medizinische – bzw. Zahnmedizinische Fachangestellte unterstützen künftig Ärzte bei ihrer Arbeit

An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim wurden in einer kleinen Feierstunde 26 Medizinische – und 12 Zahnmedizinische Fachangestellte ins Berufsleben entlassen und unterstützen zukünftig Ärzte beziehungsweise Zahnärzte bei ihrer wichtigen Arbeit. Die Absolventen erzielten mit 2,3 in beiden Ausbildungsbereichen einen überaus beachtlichen Gesamtschnitt. Prüfungsbester wurde Christian Baier. Er bestand mit der Traumnote 1,1. Knapp die Hälfte der Prüflinge erhielt für ihre Leistungen eine Auszeichnung. 4 Schüler erhielten für sehr gute Leistungen bis zu einem Schnitt von 1,7 einen Preis und 14 weitere für einen Schnitt zwischen 1,8-2,2 eine Belobigung.

Hocherfreut zeigte sich auch Schulleiterin Edeltraud Smolka über die Prüfungsergebnisse an ihrer Schule. Dies zeige, die Absolventen hätten weit mehr getan als erwartet. Sie zitierte Franz von Assisi: „Tue erst das Notwendige, dann das Mögliche und dann schaffst du das Unmögliche.“ Vielleicht haben einige zu Beginn ihrer Ausbildung auch gedacht, von der Schule hätten sie genug und Berufsschule hieße eher „notwendiges Übel“, allerdings zeigten die hervorragenden Ergebnisse, dass man mindestens sein Mögliches und noch mehr geleistet habe. Dass das scheinbar Unmögliche möglich wurde, hätten die Absolventen sowohl ihren Leistungen aber auch ihren ausbildenden Praxen und Lehrern zu verdanken.

Der Vorsitzende der Kreiszahnärzteschaft Dr. Ruhnkehob in seiner Ansprache vor allem die Notwendigkeit qualifizierter Mitarbeiter als Assistentinnen heraus. „Eine hohe Motivation ist nötig, um den Beruf zu erfüllen“, so Dr. Ruhnke. Darüber hinaus verwies er auf die zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten, die den Absolventen offen ständen. Er bedankte sich bei allen für ihr Engagement und lobte sie für ihre Leistungen. Für ihre Zukunft wünschte er ihnen viel Erfolg und Freude bei ihrer Arbeit.

Dr. Gerstenkorn von der Kreisärzteschaft betonte in seiner Laudatio ebenfalls wie wichtig Motivation und Freude seien. In einem Beruf, in dem man nah am Menschen ist, spüren andere genau, wem seine Arbeit Spaß macht. Besonders betonte er, dass die Freude an diesem Beruf weitergegeben werden sollte, damit der „Arzthelferinnen-Nachwuchs“ zukünftig gesichert ist. 

Im Anschluss bedankten sich die frisch Ausgebildeten bei ihren Lehrern und ließen drei schöne und aufregende Jahre Revue passieren.