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Wichtigen Schritt im Leben getan

Wichtigen Schritt im Leben getan

An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim wurden 144 Schülerinnen und Schüler ins Berufsleben entlassen.

In den vergangenen Wochen standen an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim für mehr als 140 Schülerinnen und Schülern nach 3,5 Jahren Ausbildung die Abschlussprüfungen an. Die Arbeit, die Ausdauer und der Fleiß von Betrieben, Lehrern und besonders der Prüflinge haben sich sichtlich gelohnt. Miteinem Gesamtschnitt von 2,4 erzielten die Absolventinnen und Absolventen ein gutes Ergebnis. Prüfungsbeste wurden der Anlagenmechaniker Tim Bauer und Jannik Hins, ein Elektroniker für Geräte und Systeme, die beide mir der Traumnote 1,1 bestanden. Insgesamt gab es 23 Preise und 23 Belobigungen für hervorragende beziehungsweise gute Leistungen.

Die Zeugnisübergabe fand durch die Klassenlehrer statt. Der kommissarische Schulleiter Peter Wöhrle dankte in einer gemeinsamen Verabschiedung in der Aula allen für ihre geleistete Arbeit und gratulierte den jungen Menschen zu ihrem Erfolg.

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Mit den Worten des Lyrikers Eugen Roth blickte er auf die Gelegenheiten, die einen „Frau Welt“ nun böte, die man aber allzu oft liegen ließe. Mit dem Berufsschulabschluss haben die Absolventinnen und Absolventen eine dieser Gelegenheiten ergriffen. Das Leben halte noch viele weitere Überraschungen und Möglichkeiten wie Berufswechsel, Weiterbildungen, Umzüge oder Familiengründung für sie bereit. Wichtig sei es, offen für Neues und Neuerungen zu bleiben. Stetig „spielt man das alte Spiel von Qual und Wahl“, so Peter Wöhrle. Er riet den Anwesenden zu prüfen, was zu ihrem Leben passe und dann mutig zuzugreifen.

Auch die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim bietet hier interessante Möglichkeiten. So kann man in Vollzeit die Weiterbildung zum „Staatlich geprüften Techniker für Datentechnik“ und in Teilzeit zum „Meister in Metalltechnik“ erwerben. Der Abschluss beinhaltet die Fachhochschulreife und berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule bzw. als Meister auch an der Universität. Zweifelsohne wird einen der berufliche Werdegang prägen.

Peter Wöhrle bedankte sich auch bei den Lehrerinnen und Lehrern, die mit Engagement bei der Sache waren und mit ihren Schülerinnen und Schülern mitgefiebert haben.

Am Ende wünschte Peter Wöhrle allen Anwesenden frohe Weihnachtstage und den Prüflingen für die anstehenden IHK- bzw. Gesellenprüfungen viel Glück.

Junge Forscher begeben sich an der Gewerblichen Schule auf Entdeckungsreise

Junge Forscher begeben sich an der Gewerblichen Schule auf Entdeckungsreise

An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim erkunden aktuell junge Forscherinnen und Forscher der 3. und 4. Klasse im Rahmen der Hector-Kinderakademie Bad Mergentheim die Geheimnisse der Elektrotechnik.

Bereits vor einigen Jahren vereinbarten das Land Baden-Württemberg und die Hector-Akademie die flächendeckende Einrichtung von sogenannten Hector-Kinderakademien im ganzen Ländle. Bei den Hector-Kinderakademien handelt es sich um ein freiwilliges, zusätzliches Angebot, zur Begabtenförderung für Grundschulkinder mit dem Ziel ihre Fähigkeiten noch weiter zu fördern. Die Auswahl der Kinder, die die Hector-Kinderakademie besuchen dürfen, erfolgt ausschließlich über die Schule.
Diese Förderung geschieht durch einen Einstieg in neue und die Vertiefung bereits vorhandener Wissensgebiete sowie durch die Entdeckung und den Ausbau persönlicher Begabungsschwerpunkte. Darüber hinaus sollen die Kinder zu selbstständigem und entdeckendem Arbeiten angeregt und ihre Sozialkompetenz gefördert werden.

Der Schwerpunkt der Hector-Akademien liegt auf dem MINT – Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), womit die Schnittmenge zur Gewerblichen Schule gegeben war, die in diesem Bereich erst kürzlich wieder zertifiziert wurde.

In Kooperation mit der Hector-Kinderakademie Bad Mergentheim finden regelmäßig donnerstags technikbegeisterte Kinder nach Schulschluss den Weg in die Seegartenstraße, um dort unter Leitung von Dipl.-Ing. (FH) Werner König in die Geheimnisse der Elektrotechnik einzutauchen und ihr bereits vorhandenes Wissen noch weiter auszubauen. Die Grundschüler erfahren praxisnah wieso Strom fließt oder warum Glühbirnen leuchten. Die Teilnehmer dürfen aber auch selbst Hand anlegen, schrauben, bohren und hämmern. So durften sie beispielsweise stolz nach zwei Stunden Arbeit ihre selbstgebastelten „heißen Drähte“ mit nachhause nehmen. Die „ jungen Ingenieure“ waren sichtlich begeistert und mit großem Eifer bei der Sache. So entstanden äußerst wilde „heiße Drähte“, die von der riesigen Begeisterung der Schüler zeugten

Der Leiter des Projekts Werner König sowie die Teilnehmer zeigen sich alle sichtlich begeistert und freuen sich schon jetzt auf weitere Forschungsstunden.

Fleißige Nikoläuse sammelten 1001 € für die Taubertäler Hilfsgemeinschaft

Fleißige Nikoläuse sammelten 1001 € für die Taubertäler Hilfsgemeinschaft

Die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim sowie die Schule für Erziehung, Pflege und Ernährung bekamen am 06. Dezember Besuch von vielen Nikoläusen, die Schokolade verteilten und gleichzeitig Spenden sammelten.

Als Nikoläuse verkleidet verschenkten Schülerinnen und Schüler der Gewerblichen Schule 1000 Schokonikoläuse, die der Verein für berufliche Bildung gestiftet hatte, an die Schüler- und Lehrerschaft. Wer wollte, konnte im Anschluss etwas spenden. So kam die stolze Summe von 1001€ zusammen.

Mit Zipfelmütze und in roten Mänteln ging es von Klassenzimmer zu Klassenzimmer. In den Klassen stimmte der „SMV-Nikolauschor“ einige weihnachtliche Lieder an und sorgte so für vorweihnachtliche Stimmung. Nach der Darbietung wurde Schokolade verteilt und Fotos von Schülerinnen und Schülern der Luzia-Academy auf Haiti herumgegeben. Die Nikoläuse stellten das Projekt „Hilfe für Haiti“ vor. Die Kinder auf den Bildern standen dabei stellvertretend für die über 350 Kinder, die dank des Projekts eine Chance auf Bildung haben.

In diesem Herbst wurde das bettelarme Land einmal mehr von einer verheerenden Naturkatastrophe heimgesucht. Hurrikan Matthew zerstörte weite Teile des Landes und hinterließ Zerstörung und Chaos. Viele Menschen wurden obdachlos. Die Luzia-Academy überstand den Hurrikan unversehrt.

Die Menschen im Umfeld der Schule leben oft von weniger als 3 Dollar am Tag. Das in Haiti übliche Schulgeld können die Eltern häufig ebenso wenig aufbringen, wie die Kosten für Schulmaterialien und die Schuluniform. Die Nikolaus-Aktion trägt dazu bei, den Menschen vor Ort zu helfen und den Unterhalt der Schule weiter zu gewährleisten. Und so füllte sich der Spendensack zusehends.

Der Vorsitzende der Taubertäler Hilfsgemeinschaft Jürgen Schmitt freute sich sehr über die Spende und das große Engagement der SMV. Er hoffe, dass man diese Aktion auch weiterhin fortführen werde.

Freundschaftliche Beziehungen wurden weiter gepflegt

Freundschaftliche Beziehungen wurden weiter gepflegt

Für drei Wochen in eine andere Kultur und Arbeitswelt eingetaucht.

Auch in diesem Jahr waren wieder 12 Austauschschüler im Alter zwischen 17 und 20 Jahren samt Begleitpersonen aus Sury le Comtal (Frankreich) zu Besuch an der Gewerblichen Schule in Bad Mergentheim. Der Austausch wird schon seit vielen Jahren durchgeführte und stellt mittlerweile eine feste Größe dar und ließ im Laufe der Zeit auch Freundschaften entstehen.

Für die Schüler wurde in der ersten Aufenthaltswoche ein buntes Rahmenprogramm erstellt und durchgeführt, sowie anschließend ein zweiwöchiges Betriebspraktikum.

Neben einem Empfang im Rathaus von Bad Mergentheim, mit dem Vorsitzenden des deutsch-französischen Partnerschaftkomitees der Stadt Bad Mergentheim, Herrn Gailing und dem städtischen Mitarbeiter und Koordinator in Partnerschaftsfragen Herrn Tomasits, konnten die Austauschschüler im Rahmen einer Stadtführung, Teile der historischen und gegenwärtigen Geschichte der Stadt kennenlernen. Als weitere Aktivitäten besuchten die französischen Gäste den Wildpark in Bad Mergentheim und die Stadt Würzburg, wo sie unter anderem die Residenz besichtigten. Von der Hohenloher Luftsportgruppe in Hechelein wurde ein Flugtag für die Schüler organisiert, bei dem die Möglichkeit bestand abzuheben. Die Firma Roto lud die Gruppe zum Indoorklettern an der betriebseigenen Kletterwand ein, an der die Gäste ihre Energie ebenso aufbrauchen konnten, wie beim Kartfahren auf der Kartbahn in Bad Mergentheim. Als sehr angenehm empfand die Gruppe mit ihren Begleitern auch den Besuch der Solymar Therme an einem Schlechtwettertag.

Neben den touristischen Ereignissen der "Eingewöhnungswoche" und der Freizeitgestaltung an den Wochenenden und Abenden stand ein Betriebspraktikum für die französischen Schüler mit einem geregelten Arbeitstag auf dem Plan. Dazu konnten örtliche Betriebe aus verschiedenen Bereichen gewonnen werden, welche die Schüler für diesen Zeitraum unter ihre Obhut nahmen.

Eine große Herausforderung stellte die Verständigung der Schüler mit ihren Kollegen in den Praktikumsbetrieben dar. Bei einem gemeinsamen Abschlusstreffen der Austauschschüler mit den Vertretern der Betriebe und dem Organisatorenteam der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim kamen alle einhellig überein, dass das Erlernen einer Fremdsprache ein sehr wichtiges und lohnenswertes Ziel sei.

Die Betriebsvertreter konnten nur Positives berichten und signalisierten ihre Bereitschaft im nächsten Jahr wieder einen "Austauschpraktikanten" bei sich im Betrieb aufzunehmen.

Bei der Verabschiedung der Gäste wurde die Vorfreude auf den Gegenbesuch im Mai 2017 zum Ausdruck gebracht, wenn es dann für eine deutsche Schülergruppe heißt: "Auf nach Frankreich."