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Projekt im südlichen Taubertal überzeugt Stiftungs-Jury

Projekt im südlichen Taubertal überzeugt Stiftungs-Jury

Ausgezeichnet: 30.000 Euro für „MINT hoch4“

Das Projekt „MINT hoch4“ im südlichen Taubertal gehört zu den sieben Gewinnern des „Förderwettbewerbs MINT-Regionen“ von Stifterverband und Körber-Stiftung. Das Netzwerk erhält 30.000 Euro für den Ausbau der MINT-Aktivitäten vor Ort – und die Freude bei allen Beteiligten ist groß.

Sie alle stehen hinter dem ausgezeichneten Projekt „MINT hoch4“: Kommunen, Unternehmen, Schulen, Verbände und die Hochschule des südlichen Taubertals feiern den Erfolg ihrer gemeinsamen Initiative. (Foto: Stadt Bad Mergentheim)

Die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim ist als Projektpartner an der ausgezeichneten MINT-Region südliches Taubertal beteiligt. Der kommissarische Schulleiter der Gewerblichen Schule, Peter Wöhrle, und MINT-Koordinator Stephan Lurz nahmen an einer Feierstunde im Rathaus der Stadt Bad Mergentheim teil. Herr Lurz war an der Bewerbung der MINT-Region südliches Taubertal am Förderwettbewerb als Vertreter der Gewerbliche Schule aktiv beteiligt. Im Rahmen des Projekts „MINT hoch4“ soll den Schülerinnen und Schülern der Gewerblichen Schule gemeinsam mit den Projektpartnern aus Wirtschaft und der beteiligten Hochschule die Möglichkeit gegeben werden, das schulische Angebot im mathematisch-naturwissenschaftlich-(informations)technischen Profil zu ergänzen.

MINT-Regionen sind regionale Netzwerke zur Stärkung der naturwissenschaftlich-technischen Bildung. Ihr Ziel ist es, lokal passende, zentral koordinierte und nachhaltig wirksame Angebote entlang der Bildungskette in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu schaffen.

Die 2016 gegründete MINT-Region Südliches Taubertal ist eine unabhängige, außerschulische Bildungsinitiative zur Förderung des Nachwuchses in allen vier Bildungsphasen (Kindergarten, Grundschule, Schule und Studium) – deshalb auch „MINT hoch4“. Ziel ist es, die Vernetzung der beteiligten Projektpartner nachhaltig sicherzustellen und neue Bildungsprogramme zu entwickeln. Federführender Träger ist die Jugendtechnikschule Taubertal, Projektpartner sind neben den Kommunen Bad Mergentheim, Weikersheim, Assamstadt und Igersheim auch die Duale Hochschule Baden-Württemberg am Campus Bad Mergentheim sowie regionale Schulen, Unternehmen und Verbände.

Mehr als 40 Regionen haben sich für den Förderwettbewerb MINT-Regionen beworben, den die Körber-Stiftung und der Stiftverband im vergangenen Jahr ausgeschrieben haben. Eine Jury von Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verbänden und Stiftungen hat jetzt die sieben Gewinner prämiert. Die Region Südliches Taubertal war dabei die einzige aus dem ländlichen Raum, die sich durchgesetzt hat. Darauf verwies bei einer kleinen Feierstunde im Bad Mergentheimer Rathaus der Initiator der Jugendtechnikschule, Dr. Manfred Wittenstein: „Damit machen wir deutlich, dass wir für die Zukunft der Region etwas tun und auf unser besonderes Projekt, das wir geschaffen haben, stolz sein können.“ 

Bad Mergentheims Oberbürgermeister Udo Glatthaar sieht in dem „tollen Netzwerk“ auch einen großen Schatz der Vielfalt, der diese Region ausmache. Alle Projektpartner seien mit Herzblut dabei – und gerade dieses starke Rückgrat hebe das MINT-Projekt vor Ort von Initiativen andernorts ab, bei denen oft nur eine Institution oder eine Stiftung dahinter stehe. „Jetzt gilt es, dieses Netzwerk weiter mit Leben zu füllen“, so Glatthaar mit Blick in die Zukunft.

Wie die nächsten Schritte aussehen sollen, zeigten Iris Lange-Schmalz (Leiterin der Jugendtechnikschule) und Marcel Stephan (Wirtschaftsförderer der Stadt Bad Mergentheim) auf. Die beiden hatten das Netzwerk als Projektverantwortliche vertreten und in Berlin vor der Auswahl-Jury präsentiert. Nun skizzierten sie Ideen wie ein „Technik Sommer-Camp“ oder Events wie eine „Erlebnismeile der Technik“. Insgesamt soll ein umfangreiches Veranstaltungsangebot auf die Beine gestellt und gemeinsam mit allen Partnern beworben und umgesetzt werden.

Über 25 Partner hat das Netzwerk schon jetzt. „Wir unterstützen die Initiative sehr gerne, weil sie einen wertvollen Beitrag für die Region und ihre Unternehmen leistet – das ist auch unser Auftrag“, erklärt beispielsweise Professor Seon-Su Kim, Leiter des Campus Bad Mergentheim der DHBW Mosbach.  

Mit den neuen Projekten der MINT-Initiative vor Ort sollen unter anderem diese Handlungsfelder abgedeckt werden: Breiten- und Spitzenförderung, engere Verzahnung von schulischen und außerschulischen MINT-Aktivitäten, Berufs- und Studienorientierung sowie eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit. (Pressemitteilung der Stadt Bad Mergentheim)

Berufliche Bildung in Zeiten der Arbeitswelt 4.0

Berufliche Bildung in Zeiten der Arbeitswelt 4.0

Der Verein für berufliche Bildung traf sich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung im Landgasthof Rummler in Neunkirchen

Der 1. Vorsitzende des Vereins für berufliche Bildung, Holger Englert, begrüßte die Vereinsmitglieder und Gäste zur Jahreshauptversammlung im Landgasthof Rummler in Neunkirchen.

Er blickte in seiner Rede auf ein Jahr voller Veränderungen zurück. Dominierte noch vor einem Jahr Merkels „Wir schaffen das“, würden heute vor allem Schreckensszenarien heraufbeschworen. Allen Unwägbarkeiten zum Trotz müsse man sich der Gegenwart und Zukunft stellen. Englert betonte die Wichtigkeit einer Strategieentwicklung gegen den Fachkräftemangel, besonders in unserer eher strukturschwachen Region. Die veränderte Arbeitswelt 4.0 erfordere ganz neue Kompetenzen. „Die Arbeitswelt von heute bietet zwar mehr Perspektiven und Entwicklungschancen als je zuvor, aber auch die Anforderungen an Qualifikationen und die Adaptionsfähigkeit der Beschäftigten nehmen schneller zu denn je.“, so Holger Englert.

Daneben hob er die Vorteile einer praxisbezogenen Ausbildung im Vergleich zu einer rein theoretischen Bildung hervor. Er appellierte an Industrie und Handwerk zur Sicherung der dualen Ausbildung beizutragen. Dies könne nur durch ein hohes Angebot an betrieblichen Ausbildungsplätzen, Stärkung der Qualität und Erhöhung der Attraktivität der beruflichen Bildung und dem Bestreben, die duale Ausbildung erfolgreich in die digitale Berufswelt zu führen, erreicht werden.

Es folgte das Totengedenken und die Feststellung der Beschlussfähigkeit. Die enge Vernetzung zwischen Gewerblicher Schule und dem Verein für berufliche Bildung zeigt sich jährlich in der Auszeichnung der prüfungsbesten Auszubildenden. Zusammen mit dem 3. Vorsitzenden Thomas Heer nahm Holger Englert die Auszeichnung der Prüfungsbesten an der Gewerblichen Schule im Jahr 2016 vor. Christian Baier (Medizinischer Fachangestellter, Kliniken Dr. Vötisch), Tim Bauer (Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Metz Haustechnik), Daniel Göpfert (Bäcker, Bäckerei Göpfert), Jannik Hins (Elektroniker für Geräte und System, Wittenstein SE), Sebastian Schlachter (Fachinformatiker Systemintegration, Ruck Ventilatoren) und Kristina Wibe (Friseurin, Salon Stemmler) erreichten hervorragende Prüfungsergebnisse, wofür sie eine Urkunde und ein Präsent überreicht bekamen. Mit der Ausbildung wurde ein erster Baustein gelegt, als weitere Bausteine könnten eine Weiterbildung zum Meister oder Techniker, sowie eine Studium oder die Selbstständigkeit folgen.

Im Anschluss folgte der Bericht des Vorstandes durch Thomas Heer. Er lobte die durch den Verein durchgeführten Bildungsmaßnahmen. Die Prüfungsvorbereitungskurse seien die Grundlage der Vereinsfinanzierung. So dürfe man für das Kalenderjahr 2016 auf die stolze Summe von 1364 Teilnehmerstunden für abgehaltene Kurse zurückblicken. Er dankte allen Kollegen, die die Kurse abhielten. Eine weitere Finanzierungstütze seien die Spenden von Privatpersonen, sowie regionalen Betrieben und Institutionen. In seinem Kassenbericht bescheinigte Thomas Heer den Kassenprüfern Peter Wöhrle und Kurt Scheuermann im Anschluss eine einwandfreie Kassenführung.

Nach der Entlastung des alten Vorstandes folgte die Neuwahl des Vorstandes, die das Ehrenmitglied Philipp Häusler durchführte. Holger Englert und Thomas Heer wurden in ihrem Amt als 1. bzw. 3. Vorsitzender bestätigt. Neuer 2. Vorsitzender wurde Peter Wöhrle, da Frau Smolka nach ihrem Weggang von der Gewerblichen Schule nicht mehr zur Wahl stand. Als Beisitzer wurden Angelika Gold (Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Main-Tauber-Kreis), Michaela Hammer (Obermeisterin der Friseur-Innung Main-Tauber-Kreis und selbstständige Friseurmeisterin) und Edgar Geschwendt bestätigt. Abschließend wurden Kurt Scheuermann und Dr. Joachim Schroth durch die Versammlung in die Funktion als Kassenprüfer gewählt.

Herr Englert bedankt sich im Anschluss bei allen für das entgegengebrachte Vertrauen und schloss die Sitzung mit den Worten von Anton Bruckner: „Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen.“

 

 

 

                                                                      

 

Faschings-Volleyballturnier der SMV

An der Gewerblichen Schule fand Ende Januar das schon zur Tradition gewordene „Faschings-Volleyballturnier“ der SMV statt.

Die beiden SMV- Schülerinnen Ramona Rackl (TG13) und Christina Büttner (ITG12) hatten sich im Vorfeld um die Organisation des Turniers gekümmert und übernahmen am Turniertag auch die Moderation.

11 Teams standen sich dabei verkleidet gegenüber und lieferten sich neben dem Kampf um den Titel auch einen um die beste Verkleidung. Gespielt wurde anfangs in Gruppen und danach im Ko-System.

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In beiden Kategorien setzten sich die Grannis (TG/ITG13) durch. Die ganz und gar nicht greisen 13er erhielten eine Süßigkeitenbox für ihre Verkleidung und Kinogutscheine für den Turniersieg. Trotz grauer Haare gewannen die Grannies im Finale gegen dieAnonymen Alkoholiker (TG 13). Der verdiente Lohn für den 2. Platz waren Pizzagutscheine. Platz 3 ging an die im roten Kilt spielenden Schotten (TG/ITG11), die ebenfalls eine Süßigkeitenbox erhielten.

Das Fazit aller Beteiligteren am Ende des Turniers war, dass alles hervorragend funktionierte und es im nächsten Jahr wieder eine Neuauflage geben soll.

Technisches Gymnasium - Informationsabend

Technisches Gymnasium

Informationsabend an der Gewerbeschule in Bad Mergentheim.

Bad Mergentheim. Die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim bereitet seit vielen Jahren erfolgreich junge Menschen auf ihr Berufsleben vor. Dies geschieht im Rahmen einer dualen Ausbildung oder in unterschiedlichen Vollzeitschulen wie dem Technischen Gymnasium, kurz TG.  Das Technische Gymnasium in Bad Mergentheim bietet die Profilfächern Mechatronik und Informationstechnik an. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dabei schwerpunktmäßig Unterricht in den Bereichen Mechanik, Elektrotechnik oder Informationstechnik. Weitere Fächer sind Deutsch, Mathematik, Englisch, Physik, Chemie, Geschichte, Religion, Ethik und Sport. Als zweite Fremdsprache, die für den Erwerb des Abiturs maßgeblich ist, wird Französisch oder Spanisch angeboten. Das Technische Gymnasium legt großes Gewicht auf praktische und berufsbezogene Lerninhalte. Hierfür steht die technische Ausstattung der Gewerbeschule zur Verfügung. Der Unterricht wird abgerundet durch Exkursionen zu Firmen, die Einblick in Produktionsabläufe und Unternehmensstruktur gewähren. Das Gymnasium ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. An der Gewerbeschule Bad Mergentheim, Seegartenstraße 16, findet am Mittwoch, 08. Februar, 19.00 Uhr, ein Informationsabend über das Technische Gymnasium für interessierte Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern statt.