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Fleißige Nikoläuse sammelten 1001 € für die Taubertäler Hilfsgemeinschaft

Fleißige Nikoläuse sammelten 1001 € für die Taubertäler Hilfsgemeinschaft

Die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim sowie die Schule für Erziehung, Pflege und Ernährung bekamen am 06. Dezember Besuch von vielen Nikoläusen, die Schokolade verteilten und gleichzeitig Spenden sammelten.

Als Nikoläuse verkleidet verschenkten Schülerinnen und Schüler der Gewerblichen Schule 1000 Schokonikoläuse, die der Verein für berufliche Bildung gestiftet hatte, an die Schüler- und Lehrerschaft. Wer wollte, konnte im Anschluss etwas spenden. So kam die stolze Summe von 1001€ zusammen.

Mit Zipfelmütze und in roten Mänteln ging es von Klassenzimmer zu Klassenzimmer. In den Klassen stimmte der „SMV-Nikolauschor“ einige weihnachtliche Lieder an und sorgte so für vorweihnachtliche Stimmung. Nach der Darbietung wurde Schokolade verteilt und Fotos von Schülerinnen und Schülern der Luzia-Academy auf Haiti herumgegeben. Die Nikoläuse stellten das Projekt „Hilfe für Haiti“ vor. Die Kinder auf den Bildern standen dabei stellvertretend für die über 350 Kinder, die dank des Projekts eine Chance auf Bildung haben.

In diesem Herbst wurde das bettelarme Land einmal mehr von einer verheerenden Naturkatastrophe heimgesucht. Hurrikan Matthew zerstörte weite Teile des Landes und hinterließ Zerstörung und Chaos. Viele Menschen wurden obdachlos. Die Luzia-Academy überstand den Hurrikan unversehrt.

Die Menschen im Umfeld der Schule leben oft von weniger als 3 Dollar am Tag. Das in Haiti übliche Schulgeld können die Eltern häufig ebenso wenig aufbringen, wie die Kosten für Schulmaterialien und die Schuluniform. Die Nikolaus-Aktion trägt dazu bei, den Menschen vor Ort zu helfen und den Unterhalt der Schule weiter zu gewährleisten. Und so füllte sich der Spendensack zusehends.

Der Vorsitzende der Taubertäler Hilfsgemeinschaft Jürgen Schmitt freute sich sehr über die Spende und das große Engagement der SMV. Er hoffe, dass man diese Aktion auch weiterhin fortführen werde.

Freundschaftliche Beziehungen wurden weiter gepflegt

Freundschaftliche Beziehungen wurden weiter gepflegt

Für drei Wochen in eine andere Kultur und Arbeitswelt eingetaucht.

Auch in diesem Jahr waren wieder 12 Austauschschüler im Alter zwischen 17 und 20 Jahren samt Begleitpersonen aus Sury le Comtal (Frankreich) zu Besuch an der Gewerblichen Schule in Bad Mergentheim. Der Austausch wird schon seit vielen Jahren durchgeführte und stellt mittlerweile eine feste Größe dar und ließ im Laufe der Zeit auch Freundschaften entstehen.

Für die Schüler wurde in der ersten Aufenthaltswoche ein buntes Rahmenprogramm erstellt und durchgeführt, sowie anschließend ein zweiwöchiges Betriebspraktikum.

Neben einem Empfang im Rathaus von Bad Mergentheim, mit dem Vorsitzenden des deutsch-französischen Partnerschaftkomitees der Stadt Bad Mergentheim, Herrn Gailing und dem städtischen Mitarbeiter und Koordinator in Partnerschaftsfragen Herrn Tomasits, konnten die Austauschschüler im Rahmen einer Stadtführung, Teile der historischen und gegenwärtigen Geschichte der Stadt kennenlernen. Als weitere Aktivitäten besuchten die französischen Gäste den Wildpark in Bad Mergentheim und die Stadt Würzburg, wo sie unter anderem die Residenz besichtigten. Von der Hohenloher Luftsportgruppe in Hechelein wurde ein Flugtag für die Schüler organisiert, bei dem die Möglichkeit bestand abzuheben. Die Firma Roto lud die Gruppe zum Indoorklettern an der betriebseigenen Kletterwand ein, an der die Gäste ihre Energie ebenso aufbrauchen konnten, wie beim Kartfahren auf der Kartbahn in Bad Mergentheim. Als sehr angenehm empfand die Gruppe mit ihren Begleitern auch den Besuch der Solymar Therme an einem Schlechtwettertag.

Neben den touristischen Ereignissen der "Eingewöhnungswoche" und der Freizeitgestaltung an den Wochenenden und Abenden stand ein Betriebspraktikum für die französischen Schüler mit einem geregelten Arbeitstag auf dem Plan. Dazu konnten örtliche Betriebe aus verschiedenen Bereichen gewonnen werden, welche die Schüler für diesen Zeitraum unter ihre Obhut nahmen.

Eine große Herausforderung stellte die Verständigung der Schüler mit ihren Kollegen in den Praktikumsbetrieben dar. Bei einem gemeinsamen Abschlusstreffen der Austauschschüler mit den Vertretern der Betriebe und dem Organisatorenteam der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim kamen alle einhellig überein, dass das Erlernen einer Fremdsprache ein sehr wichtiges und lohnenswertes Ziel sei.

Die Betriebsvertreter konnten nur Positives berichten und signalisierten ihre Bereitschaft im nächsten Jahr wieder einen "Austauschpraktikanten" bei sich im Betrieb aufzunehmen.

Bei der Verabschiedung der Gäste wurde die Vorfreude auf den Gegenbesuch im Mai 2017 zum Ausdruck gebracht, wenn es dann für eine deutsche Schülergruppe heißt: "Auf nach Frankreich."

Die Gewerbliche Schule wurde zum zweiten Mal als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet.

Die Gewerbliche Schule wurde zum zweiten Mal als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet.

Die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim darf sich auch für die nächsten drei Jahre »MINT-freundliche Schule« nennen. Sie behält damit nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung durch eine erneute Bewerbung und Prüfung das Signet »MINT-freundliche Schule« für ihre Schwerpunktsetzung in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).

Der TG-Abteilungsleiter Holger Nique sowie der MINT-Beauftragte Stephan Lurz nahmen die erneute Auszeichnung aus den Händen von Volker Schebesta, Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, und weiteren Vertretern der auszeichnenden Partner und Arbeitgeber Baden-Württembergs im Technoseum Mannheim entgegen. Neben den Bad Mergentheimern wurden 53 weitere Schulen für ihre MINT-Schwerpunktsetzung erstmals oder zum wiederholten Mal ausgezeichnet. Damit gibt es nun insgesamt 175 MINT-freundliche Schulen in Baden-Württemberg.

Die Herren auf dem Bild sind von links nach rechts:
Stefan Küpper, Geschäftsführer Politik, Bildung, Arbeitsmarkt der Arbeitgeber Baden-Württemberg, Volker Schebesta (MdL), Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, Stephan Lurz, Holger Nique, René Chassein, stellv. Vorsitzender VDE Bezirksverband Kurpfalz, Dr. Dietmar Flothmann, MINT-Beauftragter VDI Nordbaden-Pfalz

„Unsere Schulen und vor allem die Lehrer sind das A und O vor dem Hintergrund, junge Menschen für MINT-Perspektiven zu interessieren, ihre Potenziale zu wecken und ihnen ihre Aufstiegschancen aufzuzeigen – unabhängig von Herkunft und Geschlecht. Wir setzen genau hier an und freuen uns, dass wir Ende 2016 dann bereits gut 1.300 ‚MINT freundliche Schulen‘ in Deutschland haben werden“, sagte Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“. Stefan Küpper, Geschäftsführer der Arbeitgeber Baden-Württemberg, freute sich über das ungebrochene Interesse der Schulen an der Auszeichnung und die hohe Qualität der MINT-Angebote. „Mit ihrem breiten und vielfältigen Engagement leisten die heute geehrten ›MINT-freundlichen Schulen‹ einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Fachkräftebasis in Baden-Württemberg. Ein hervorragender MINT-Unterricht und ein breites und individuell gestaltbares Angebot der MINT-Förderung sind der Schlüssel, um das naturwissenschaftlich-technische Interesse zu wecken und die Talente zu fördern.“

Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft sowie Fach- und Wissensverbänden nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess. Die Ehrung der Schulen steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg.

Die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim bietet ihren Schülern in den verschiedenen Schularten neben einem vertieften MINT-Fächerprofil die Möglichkeit zur Teilnahme an Projekten und Wettbewerben, die Fähigkeiten der Schüler gezielt fördern und erweitern. Die Kooperation der Schule mit anderen Schulen, Hochschulen sowie Unternehmen in Industrie und Handwerk spiegelt sich nicht nur in der Unterstützung der Schüler bei Wettbewerbsteilnahmen wieder. In Zusammenarbeit mit ihren Partnern bietet die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim ihren Schülern aller Altersstufen auch eine umfassende Beratung und Informationen zu Berufswahl oder Studium. Die Einbeziehung der Eltern in den Prozess der Studien- und Berufswahl wird von der MINT-Initiative »MINT Zukunft schaffen« ausdrücklich hervorgehoben.
Die gesamte Schulgemeinschaft freut sich über die Auszeichnung, die das erfolgreiche Engagement und Zusammenwirken von Lehrern, Schülern und Eltern der Gewerblichen Schule in angemessener Weise würdigt.

Mit Antrieb „Gut drauf!“

Mit Antrieb „Gut drauf!“

64 Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrkräfte erlebten fünf ereignisreiche Einführungstage, an die sich nun drei spannende und erfolgreiche Jahre am Technischen Gymnasium anschließen sollen.

Zum ersten Schultag, in neuer Umgebung, versammelten sich 64 junge Menschen aus den unterschiedlichsten Schulen. Kennenlernspiele erzeugten eine erste gemeinsame gruppendynamische Atmosphäre. Neben der Vorstellung der Klassenlehrer, der SMV, …,  galt es das Schulhaus zu erkunden. Von der SMV organisiert gab es verschiedenste Stationen. Sowohl in dem seit einem Jahr eröffneten Fachraumzentrum, als auch in den Werkstätten, der Sporthalle oder dem Hauptgebäude, wurde kräftig recherchiert oder sich sportlich in Gruppen betätigt.

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Eine gelungene Erfahrung stellte ein gemeinsames Frühstück dar. Dank professionellem und strukturiertem Vorgehen gelang ein beeindruckendes Buffet von 15 Metern, das keine Wünsche offen ließ. Viel gesundes Obst, lecker zubereitete Häppchen oder frisch gepresster Saft entstanden in kleinen Teams und bei bester Laune. Das Frühstück war die Grundlage, um das Programm für den arbeitsreichen Tag gut zu meistern. Insbesondere für den Nachmittag galt es gestärkt zu sein. Eine Geocaching Tour in und um die Stadt Bad Mergentheim gab einen netten kleinen historischen, kulturellen sowie kulinarischen Einblick.

Nach einer Andacht am Mittwochmorgen, die zum Nachdenken über Werte und dem Umgang miteinander anregte, stand im Mittelpunkt des Tages der Besuch von drei Workshops: Wissenschaftliches Arbeiten, Fremdsprachen lernen lernen sowie Präsentationstechniken. Die drei Themengebiete konnten mit den jeweiligen Experten nicht nur theoretisch behandelt, sondern auch gleich praktisch umgesetzt werden.

Für den Einstieg in ein technisch orientiertes Berufsfeld besuchte man am Donnerstag das DLR_School_Lab des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums in Lampoldshausen. „Der Kern eines Ingenieurs oder Naturwissenschaftlers stellt die Arbeit mit dem Hochkrempeln der Hemdärmel dar.“  Treffender hätte dies das Team des DLR_School_Labs in Lampoldshausen wohl kaum beschreiben können. Mit ausgeprägter Neugierde und experimentellem Engagement nahmen die Schülerinnen und Schüler an fortschrittlichen, spannenden und attraktiven Workshops teil. Sei es das geheimnisvolle Vakuum, Raketenantriebe, die Materialforschung oder die Düsenströmung, das DLR_School_Lab gab einen ausgezeichneten und umfassenden Einblick in das breite Feld der Natur- und Ingenieurwissenschaften.

In guter Erinnerung werden diese Tage wohl nicht nur wegen den selbst hergestellten Pfeifen oder dem ersten professionellen spielerischen Umgang am PC bleiben. Die Vielseitigkeit und Offenheit, mit der sich die GSMGH während der Einführungswoche zeigen durfte, machte die neuen Schülerinnen und Schüler neugierig, nahm mögliche Ängste, schweißte zusammen und legte einen Grundstein, um in den kommenden drei Jahre zielorientiert, harmonisch und arbeitsintensiv zusammen an einem Strang zu ziehen: ABITUR 2019!

Das Organisationsteam zur Einführungswoche

Vanessa Bott, Susanne Thienel, Karina Thomann, Volker Oechsle