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66 Prüflinge und alle haben bestanden

66 Prüflinge sind zur schulischen Abschlussprüfung in der Metallabteilung der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim angetreten - und in vier Klassen haben alle bestanden, ist das erfreuliche Ergebnis.

Abteilungsleiter Roman Krug zeigte sich hochzufrieden angesichts der Ergebnisse, die im Dualen System erzielt wurden. In der Abschlussfeier konnte Schulleiterin Edeltraud Smolka zufriedene Schulabgänger aus der GBS entlassen. In dreieinhalb Jahren seien die Facharbeiter in spe zu jungen Erwachsenen herangereift. "Sie haben sich mit dem Bestehen der Prüfung selbst das schönste Weihnachtsgeschenk gemacht", so die Schulleiterin bei ihrer Verabschiedungs-Premiere.

Angesichts der guten Leistungen zeigte sich die Studiendirektorin zuversichtlich, dass sie damit nicht das Lernen einstellen würden. "Denn nur wer neugierig, offen, engagiert und motiviert ist, kann angemessen auf berufliche und private Herausforderungen reagieren", lautete ihre Begründung. Ein Vergleich sollte dies verdeutlichen: "Lernen ist wie Rudern gegen den Strom: Sobald man aufhört, treibt man zurück."


Edeltraud Smolka warb dafür, früher oder später an die Gewerbliche Schule zum Weiterrudern zurückzukehren. Meisterschule für Metallbau- und Feinwerktechnik, Technikerschule für Elektrotechnik und Datentechnik sowie der Fachhochschulabschluss im Kolping-Berufskolleg und damit die Studienberechtigung seien attraktive Angebote, die beruflichen Aufstieg verhießen.


Dann leitete sie über zu den Lehrerinnen und Lehrern, die verlässliche Wegbegleiter gewesen seien und alle in ihrem persönlichen Lernrhythmus zum Ziel gebracht hätten. Ein Lied von Gila Antarra bringe es auf den Punkt: "Ich bin auf meinem Weg, du bist auf deinem Weg. Komm geh ein Stück mit mir und ich geh ein Stück mit dir". Für die Kammerprüfungen im Februar drücke sie beide Daumen.

Azubis des Fleischerhandwerks engagieren sich für Aktion Kinderträume

Azubis des Fleischerhandwerks engagieren sich für Aktion Kinderträume
Fleisch macht Schule unterstützt den Verein der Deutschen Fleischwirtschaft
 
Aktion Kinderträume – ein Verein der Deutschen Fleischwirtschaft e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, schwerkranke und behinderte Kinder und ihre Familien zu unterstützen und ihnen besondere Wünsche und Träume zu erfüllen. Dies geschieht unbürokratisch und schnell, da die Zeit, die diese Kinder haben, oft sehr begrenzt ist.
Die Schirmherrin des Vereins – Margit Tönnies – betont, dass sich der Verein über jede Hilfe und Unterstützung freut, da es nur dadurch möglich ist, Kinderträume wahr werden zu lassen.
Auch selbst veranstaltet der Verein Aktionen, um Geld für die bedürftigen Familien zu sammeln. Der Erlös kommt zu 100% dem Verein zugute.
 
Die Fachlehrer/innen der Abteilung Nahrung-Fleisch der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim Susanne Thienel, Kerstin Lanig-Wyes und Kurt Rüdinger wurden auf den Verein aufmerksam und haben die Ziele von Aktion Kinderträume dem Fleischernachwuchs vorgestellt. Die Schüler waren sofort hellauf begeistert, dass auch Kinder in Deutschland Hilfe erfahren und schmiedeten Pläne für die Umsetzung einer Aktion unter dem Motto „Fleisch macht Schule unterstützt Aktion Kinderträume“.
Sofort war klar, die Produkte – gefüllte Snacks - sollten im praktischen Unterricht selbst hergestellt werden und in den Pausen in der Schule verkauft werden. Die Schüler teilten sich in drei „Fleisch macht Schule - Verkaufsgruppen“, die gegenseitig in Wettbewerb traten, entwarfen Plakate mit passenden Mottos und dekorierten ihren Verkaufsstand. Auch ein „mobiler Stand“ war unterwegs, der durch das kreative „Umhängeplakat“ und die bunten Tücher und Luftballons überall sofort auffiel.
Am Ende erwirtschafteten die Azubis in ihren Pausen stolze 189,- €, mit denen nun ein Kinderwunsch erfüllt werden soll.
 
Weitere Informationen unter www.aktion-kindertraeume.de

„Demokratie live erleben“

„Demokratie live erleben“ – alle Vollzeitschüler wählen ihre Schülersprecher

Bei der Wahl zum Schülersprecher hatten alle Vollzeitschüler die Möglichkeit, ihren Vertreter zu wählen. Die Vollzeitklassen unserer Schule umfassen die einjährigen Berufsfachschulen, die zweijährigen Berufsfachschulen, das Berufseinstiegsjahr sowie Technisches und Informationstechnisches Gymnasium.
In diesem Schuljahr stellten sich insgesamt 7 Kandidaten aus den einjährigen Berufsfachschulen und des Beruflichen Gymnasiums zur Wahl: Dogan Demirel, Maximilian Förster, Christina Hügel, Stefan Löber, Florian Schmalbach, Aylin Terzi und Natalie Wolkow.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Kandidaten und die Organisatoren.
Die Organisation und reibungslose Durchführung der Schülersprecherwahl übernahm die TG/ITG 12, um dem Thema "Demokratie" im Gemeinschaftskundeunterricht greifbaren Inhalt zu geben.
Eine Woche vor der Wahl wurden alle Kandidaten auf Wahlplakaten vorgestellt. Außerdem konnten sich die Schüler über allgemeine Themen zur Demokratie informieren und wurden durch kreative Plakate aufgerufen, zur Wahl zu gehen.

Danach folgte eine öffentliche Vorstellung aller Kandidaten in der Aula, bei der sie sich selbst und ihre Ziele präsentierten. Alle Vollzeitschüler waren dazu eingeladen, sich die Vorstellung anzuhören, Fragen zu stellen und sich für ihren Vertreter zu entscheiden.

Zum Schülersprecher der Vollzeitschüler gewählt wurde in diesem Schuljahr Stefan Löber (ITG 13), seine Stellvertreterin ist Christina Hügel (1BFK).
Die Teilzeitschülersprecher/innen der Teilzeitschülersprecher Miriam Schaller und Kristina Behringer wurden während der SMV-Sitzung gewählt.

Neue Fleischer braucht das Land

Neue Fleischer braucht das Land
 
Viele Metzgereien bangen: Was wird aus meinem Betrieb, wenn ich in Rente gehe ?
 
Die Frage der Betriebsnachfolge ist im Handwerk oftmals ungeklärt.
So haben sich im September 2011 pfiffige Fleischereien zusammengeschlossen und die Initiative „1AAusbildungPlus“ ins Leben gerufen.
Getragen wird das Programm vom Landesinnungsverband des Fleischerhandwerks Baden-Württemberg.
 
Ziel ist es, gute Realschüler/innen, Gymnasialabbrecher/innen, Abiturientinnen und Abiturienten für den Beruf zu begeistern, indem sie besondere
Förderangebote in den Betrieben erhalten. Der Beruf des Fleischers soll zur Premium-Ausbildung im Handwerk werden, indem die besten Azubis
auf Spezialfortbildungen trainiert werden und die Ausbilder sich selbst regelmäßig weiterqualifizieren.
 
So haben sich in Baden-Württemberg schon 25 Betriebe zu dieser hochqualifizierten Ausbildung selbst verpflichtet, zwei davon befinden sich im
Main-Tauber-Kreis. Interessierte können sich auf folgender Seite informieren: www.1aausbildungplus.de