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Winterprüfung im Nahrungsmittelhandwerk

Winterprüfung der GBS Bad Mergentheim

Auch Bäckereien und Metzgereien im Kreis brauchen neues Fachpersonal. Denn Backwaren sowie Fleisch- und Wurstwaren müssen fachgerecht an die Kundschaft gelangen. Je zwei Fachverkäuferinnen im Lebensmittelhandwerk Bäckerei und Metzgerei bestanden jetzt die Abschlussprüfung an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim. Es sind dies die beiden Fachverkäuferinnen im Lebensmittelhandwerk: Bäckerei Luba Schmis aus Wertheim und Christina Wertinski aus Niederstetten. Klassenlehrer der Klasse H3BV1 war Kurt Albrecht. Mit der Durchschnittsnote von 1,5 erreichte Christina Wertinski einen Preis. Im Ausbildungsberuf Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk: Fleischerei bestanden Bianca Karl aus Wertheim und Jacqueline Staffl aus Lauda-Königshofen. Betreut wurde die Klasse H3FV1 von Klassenlehrerin Susanne Thienel.

 

59 Prüflinge der Abt. Elektrotechnik

Winterprüfung in der Abteilung Elektrotechnik an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim

„Neue Fachkräfte braucht das Land“. Durch den demographischen Wandel ist die Nachfrage nach Fachkräften höher denn je. Ohne gut ausgebildeten und engagierten Nachwuchs aus Handwerk und Industrie wird es nämlich unweigerlich zu einem erheblichen Verlust des volkswirtschaftlichen Wachstums und Wohlstands kommen. Besonders der Bereich der Elektronik gilt als Kern der technischen Berufswelt. 59 Prüflinge aus vier Klassen unterzogen sich nun nach dreieinhalb Jahren Ausbildung im Betrieb und der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim mit gutem Erfolg der Abschlussprüfung. Dabei gab es 44 Prozent Auszeichnungen. Die vier Leistungsstärksten erreichten jeweils den Durchschnitt von 1,3, und zwar Jörg Zinnecker (Uiffingen), Angelina Bischof (Faulbach), Fabian Schulze (Wertheim)und Andreas Wagenpfahl (Goßmannsdorf). In Zukunft wird es vermehrt darum gehen, auch junge Mädchen und Frauen verstärkt an das Metier heranzuführen. Denn diesmal waren nur fünf von ihnen beteiligt – und vier davon konnten sogar eine Auszeichnung erringen, das sind stolze 80 Prozent. Ein Potenzial der Zukunft liegt also im Bereich der jungen Damen, wobei es nicht nur gilt, Vorurteile abzubauen, sondern vor allem Familie und Beruf in Einklang zu bringen.


66 Prüflinge und alle haben bestanden

66 Prüflinge sind zur schulischen Abschlussprüfung in der Metallabteilung der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim angetreten - und in vier Klassen haben alle bestanden, ist das erfreuliche Ergebnis.

Abteilungsleiter Roman Krug zeigte sich hochzufrieden angesichts der Ergebnisse, die im Dualen System erzielt wurden. In der Abschlussfeier konnte Schulleiterin Edeltraud Smolka zufriedene Schulabgänger aus der GBS entlassen. In dreieinhalb Jahren seien die Facharbeiter in spe zu jungen Erwachsenen herangereift. "Sie haben sich mit dem Bestehen der Prüfung selbst das schönste Weihnachtsgeschenk gemacht", so die Schulleiterin bei ihrer Verabschiedungs-Premiere.

Angesichts der guten Leistungen zeigte sich die Studiendirektorin zuversichtlich, dass sie damit nicht das Lernen einstellen würden. "Denn nur wer neugierig, offen, engagiert und motiviert ist, kann angemessen auf berufliche und private Herausforderungen reagieren", lautete ihre Begründung. Ein Vergleich sollte dies verdeutlichen: "Lernen ist wie Rudern gegen den Strom: Sobald man aufhört, treibt man zurück."


Edeltraud Smolka warb dafür, früher oder später an die Gewerbliche Schule zum Weiterrudern zurückzukehren. Meisterschule für Metallbau- und Feinwerktechnik, Technikerschule für Elektrotechnik und Datentechnik sowie der Fachhochschulabschluss im Kolping-Berufskolleg und damit die Studienberechtigung seien attraktive Angebote, die beruflichen Aufstieg verhießen.


Dann leitete sie über zu den Lehrerinnen und Lehrern, die verlässliche Wegbegleiter gewesen seien und alle in ihrem persönlichen Lernrhythmus zum Ziel gebracht hätten. Ein Lied von Gila Antarra bringe es auf den Punkt: "Ich bin auf meinem Weg, du bist auf deinem Weg. Komm geh ein Stück mit mir und ich geh ein Stück mit dir". Für die Kammerprüfungen im Februar drücke sie beide Daumen.

Azubis des Fleischerhandwerks engagieren sich für Aktion Kinderträume

Azubis des Fleischerhandwerks engagieren sich für Aktion Kinderträume
Fleisch macht Schule unterstützt den Verein der Deutschen Fleischwirtschaft
 
Aktion Kinderträume – ein Verein der Deutschen Fleischwirtschaft e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, schwerkranke und behinderte Kinder und ihre Familien zu unterstützen und ihnen besondere Wünsche und Träume zu erfüllen. Dies geschieht unbürokratisch und schnell, da die Zeit, die diese Kinder haben, oft sehr begrenzt ist.
Die Schirmherrin des Vereins – Margit Tönnies – betont, dass sich der Verein über jede Hilfe und Unterstützung freut, da es nur dadurch möglich ist, Kinderträume wahr werden zu lassen.
Auch selbst veranstaltet der Verein Aktionen, um Geld für die bedürftigen Familien zu sammeln. Der Erlös kommt zu 100% dem Verein zugute.
 
Die Fachlehrer/innen der Abteilung Nahrung-Fleisch der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim Susanne Thienel, Kerstin Lanig-Wyes und Kurt Rüdinger wurden auf den Verein aufmerksam und haben die Ziele von Aktion Kinderträume dem Fleischernachwuchs vorgestellt. Die Schüler waren sofort hellauf begeistert, dass auch Kinder in Deutschland Hilfe erfahren und schmiedeten Pläne für die Umsetzung einer Aktion unter dem Motto „Fleisch macht Schule unterstützt Aktion Kinderträume“.
Sofort war klar, die Produkte – gefüllte Snacks - sollten im praktischen Unterricht selbst hergestellt werden und in den Pausen in der Schule verkauft werden. Die Schüler teilten sich in drei „Fleisch macht Schule - Verkaufsgruppen“, die gegenseitig in Wettbewerb traten, entwarfen Plakate mit passenden Mottos und dekorierten ihren Verkaufsstand. Auch ein „mobiler Stand“ war unterwegs, der durch das kreative „Umhängeplakat“ und die bunten Tücher und Luftballons überall sofort auffiel.
Am Ende erwirtschafteten die Azubis in ihren Pausen stolze 189,- €, mit denen nun ein Kinderwunsch erfüllt werden soll.
 
Weitere Informationen unter www.aktion-kindertraeume.de