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Besuch von MdB Nina Warken

Besuch von MdB Nina Warken

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Nina Warken besuchte die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim.

Auf Einladung der Gemeinschafskundelehrerin Dorothea Lammer berichtete Nina Warken vor Schülerinnen und Schülern der Berufsschule aus ihrer parlamentarischen Arbeit. Der Schwerpunkt ihres Vortrages lag auf den vielfältigen Aufgaben eines Parlamentariers. Nina Warken erläuterte, dass sie in Berlin nicht allein Zeit in Parlamentsdebatten verbringe, sondern auch in Ausschüssen, wie dem NSA- Untersuchungsausschuss. Die Anwesenden erfuhren, dass manche Sitzungstage durchaus bis in die frühen Morgenstunden dauern und warum man an anderen Tagen nur wenige Abgeordnete im Reichstagsgebäude sehe. Besonders wichtig seien Nina Warken aber die Menschen vor Ort, weshalb sie auch gerne an die Gewerbliche Schule kam, um mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen.

Daniel Kohne, der Klassensprecher der Umschulungsklasse für Betriebstechnik, leitete souverän die sich anschließende Diskussion. Die angehenden Zahnmedizinischen Fachangestellten und die Umschüler für Betriebstechnik stellten unter anderem Fragen zur Türkei, zur Sicherheit unserer Daten im Netz oder ob das geplante Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA endgültig gestorben sei. Am Ende dankte Monika Gittinger, die Klassensprecherin der Zahnmedizinischen Fachangestellten, Nina Warken für ihren Besuch.

So erhielten die Schülerinnen und Schüler Informationen jenseits des klassischen Unterrichts aus erster Hand und konnten sich selbst ein Bild vom Alltag einer Politikerin machen.

No risk – No fun: Kenn’ dein Limit!

No risk – No fun: Kenn’ dein Limit!

Auch in diesem Jahr startete das Berufsschulzentrum in Bad Mergentheim wieder die Aktion „Alkohol? Kenn dein Limit“. Mit einer „Saftbar“, antialkoholischen Getränken und einer Vielfalt an Informationsmaterial sollten die Schüler und Schülerinnen für das Thema „Verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol“ sensibilisiert werden.

„Einer geht noch – einer geht noch rein!“ – Nicht nur die Faschingszeit ist für viele Jugendliche unweigerlich mit exzessivem Alkoholgenuss verbunden. Deshalb ist es für die Präventionslehrkräfte Stefanie Grimm-Benz, Tamara Landwehr (Berufliche Schule Ernährung.Pflege.Erziehung), Sandra Pauly und Silvia Steindl (Gewerbliche Schule) sowie Barbara Knorr (Schulsozialarbeiterin) ein wichtiges Anliegen auf die negativen Folgen des Alkoholkonsums hinzuweisen. Dabei bietet die Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung „Alkohol? Kenn dein Limit“ umfangreiche und interessante Clips, Broschüren, Flyer und Selbsttests, die von den Schülern und Schülerinnen interessiert betrachtet und in Empfang genommen werden konnten. Ziel sollte in diesem Rahmen nicht das reine Verteufeln des in der Gesellschaft akzeptierten Suchtmittels sein, sondern vielmehr die Anregung verantwortungsvoll und bewusst mit Alkohol umzugehen.

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Als besonderes Highlight erklärten sich die Klassen SG 13, ITG 13/1, ITG 13/2 und TG 13/2 bereit für schmackhafte Alternativen zum Alkohol zu sorgen. So konnte z.B. an einer „Saftbar“ um den passenden Drink gewürfelt oder auch antialkoholische Cocktails „geschlürft“ werden. Alles in allem ist die Aktion auch in diesem Jahr ein wichtiger Beitrag zur Gesundheitsförderung und Suchtprävention der beiden Schulen, die mit Sicherheit auch in Zukunft stattfinden wird.

Projekt im südlichen Taubertal überzeugt Stiftungs-Jury

Projekt im südlichen Taubertal überzeugt Stiftungs-Jury

Ausgezeichnet: 30.000 Euro für „MINT hoch4“

Das Projekt „MINT hoch4“ im südlichen Taubertal gehört zu den sieben Gewinnern des „Förderwettbewerbs MINT-Regionen“ von Stifterverband und Körber-Stiftung. Das Netzwerk erhält 30.000 Euro für den Ausbau der MINT-Aktivitäten vor Ort – und die Freude bei allen Beteiligten ist groß.

Sie alle stehen hinter dem ausgezeichneten Projekt „MINT hoch4“: Kommunen, Unternehmen, Schulen, Verbände und die Hochschule des südlichen Taubertals feiern den Erfolg ihrer gemeinsamen Initiative. (Foto: Stadt Bad Mergentheim)

Die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim ist als Projektpartner an der ausgezeichneten MINT-Region südliches Taubertal beteiligt. Der kommissarische Schulleiter der Gewerblichen Schule, Peter Wöhrle, und MINT-Koordinator Stephan Lurz nahmen an einer Feierstunde im Rathaus der Stadt Bad Mergentheim teil. Herr Lurz war an der Bewerbung der MINT-Region südliches Taubertal am Förderwettbewerb als Vertreter der Gewerbliche Schule aktiv beteiligt. Im Rahmen des Projekts „MINT hoch4“ soll den Schülerinnen und Schülern der Gewerblichen Schule gemeinsam mit den Projektpartnern aus Wirtschaft und der beteiligten Hochschule die Möglichkeit gegeben werden, das schulische Angebot im mathematisch-naturwissenschaftlich-(informations)technischen Profil zu ergänzen.

MINT-Regionen sind regionale Netzwerke zur Stärkung der naturwissenschaftlich-technischen Bildung. Ihr Ziel ist es, lokal passende, zentral koordinierte und nachhaltig wirksame Angebote entlang der Bildungskette in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu schaffen.

Die 2016 gegründete MINT-Region Südliches Taubertal ist eine unabhängige, außerschulische Bildungsinitiative zur Förderung des Nachwuchses in allen vier Bildungsphasen (Kindergarten, Grundschule, Schule und Studium) – deshalb auch „MINT hoch4“. Ziel ist es, die Vernetzung der beteiligten Projektpartner nachhaltig sicherzustellen und neue Bildungsprogramme zu entwickeln. Federführender Träger ist die Jugendtechnikschule Taubertal, Projektpartner sind neben den Kommunen Bad Mergentheim, Weikersheim, Assamstadt und Igersheim auch die Duale Hochschule Baden-Württemberg am Campus Bad Mergentheim sowie regionale Schulen, Unternehmen und Verbände.

Mehr als 40 Regionen haben sich für den Förderwettbewerb MINT-Regionen beworben, den die Körber-Stiftung und der Stiftverband im vergangenen Jahr ausgeschrieben haben. Eine Jury von Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verbänden und Stiftungen hat jetzt die sieben Gewinner prämiert. Die Region Südliches Taubertal war dabei die einzige aus dem ländlichen Raum, die sich durchgesetzt hat. Darauf verwies bei einer kleinen Feierstunde im Bad Mergentheimer Rathaus der Initiator der Jugendtechnikschule, Dr. Manfred Wittenstein: „Damit machen wir deutlich, dass wir für die Zukunft der Region etwas tun und auf unser besonderes Projekt, das wir geschaffen haben, stolz sein können.“ 

Bad Mergentheims Oberbürgermeister Udo Glatthaar sieht in dem „tollen Netzwerk“ auch einen großen Schatz der Vielfalt, der diese Region ausmache. Alle Projektpartner seien mit Herzblut dabei – und gerade dieses starke Rückgrat hebe das MINT-Projekt vor Ort von Initiativen andernorts ab, bei denen oft nur eine Institution oder eine Stiftung dahinter stehe. „Jetzt gilt es, dieses Netzwerk weiter mit Leben zu füllen“, so Glatthaar mit Blick in die Zukunft.

Wie die nächsten Schritte aussehen sollen, zeigten Iris Lange-Schmalz (Leiterin der Jugendtechnikschule) und Marcel Stephan (Wirtschaftsförderer der Stadt Bad Mergentheim) auf. Die beiden hatten das Netzwerk als Projektverantwortliche vertreten und in Berlin vor der Auswahl-Jury präsentiert. Nun skizzierten sie Ideen wie ein „Technik Sommer-Camp“ oder Events wie eine „Erlebnismeile der Technik“. Insgesamt soll ein umfangreiches Veranstaltungsangebot auf die Beine gestellt und gemeinsam mit allen Partnern beworben und umgesetzt werden.

Über 25 Partner hat das Netzwerk schon jetzt. „Wir unterstützen die Initiative sehr gerne, weil sie einen wertvollen Beitrag für die Region und ihre Unternehmen leistet – das ist auch unser Auftrag“, erklärt beispielsweise Professor Seon-Su Kim, Leiter des Campus Bad Mergentheim der DHBW Mosbach.  

Mit den neuen Projekten der MINT-Initiative vor Ort sollen unter anderem diese Handlungsfelder abgedeckt werden: Breiten- und Spitzenförderung, engere Verzahnung von schulischen und außerschulischen MINT-Aktivitäten, Berufs- und Studienorientierung sowie eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit. (Pressemitteilung der Stadt Bad Mergentheim)

Berufliche Bildung in Zeiten der Arbeitswelt 4.0

Berufliche Bildung in Zeiten der Arbeitswelt 4.0

Der Verein für berufliche Bildung traf sich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung im Landgasthof Rummler in Neunkirchen

Der 1. Vorsitzende des Vereins für berufliche Bildung, Holger Englert, begrüßte die Vereinsmitglieder und Gäste zur Jahreshauptversammlung im Landgasthof Rummler in Neunkirchen.

Er blickte in seiner Rede auf ein Jahr voller Veränderungen zurück. Dominierte noch vor einem Jahr Merkels „Wir schaffen das“, würden heute vor allem Schreckensszenarien heraufbeschworen. Allen Unwägbarkeiten zum Trotz müsse man sich der Gegenwart und Zukunft stellen. Englert betonte die Wichtigkeit einer Strategieentwicklung gegen den Fachkräftemangel, besonders in unserer eher strukturschwachen Region. Die veränderte Arbeitswelt 4.0 erfordere ganz neue Kompetenzen. „Die Arbeitswelt von heute bietet zwar mehr Perspektiven und Entwicklungschancen als je zuvor, aber auch die Anforderungen an Qualifikationen und die Adaptionsfähigkeit der Beschäftigten nehmen schneller zu denn je.“, so Holger Englert.

Daneben hob er die Vorteile einer praxisbezogenen Ausbildung im Vergleich zu einer rein theoretischen Bildung hervor. Er appellierte an Industrie und Handwerk zur Sicherung der dualen Ausbildung beizutragen. Dies könne nur durch ein hohes Angebot an betrieblichen Ausbildungsplätzen, Stärkung der Qualität und Erhöhung der Attraktivität der beruflichen Bildung und dem Bestreben, die duale Ausbildung erfolgreich in die digitale Berufswelt zu führen, erreicht werden.

Es folgte das Totengedenken und die Feststellung der Beschlussfähigkeit. Die enge Vernetzung zwischen Gewerblicher Schule und dem Verein für berufliche Bildung zeigt sich jährlich in der Auszeichnung der prüfungsbesten Auszubildenden. Zusammen mit dem 3. Vorsitzenden Thomas Heer nahm Holger Englert die Auszeichnung der Prüfungsbesten an der Gewerblichen Schule im Jahr 2016 vor. Christian Baier (Medizinischer Fachangestellter, Kliniken Dr. Vötisch), Tim Bauer (Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Metz Haustechnik), Daniel Göpfert (Bäcker, Bäckerei Göpfert), Jannik Hins (Elektroniker für Geräte und System, Wittenstein SE), Sebastian Schlachter (Fachinformatiker Systemintegration, Ruck Ventilatoren) und Kristina Wibe (Friseurin, Salon Stemmler) erreichten hervorragende Prüfungsergebnisse, wofür sie eine Urkunde und ein Präsent überreicht bekamen. Mit der Ausbildung wurde ein erster Baustein gelegt, als weitere Bausteine könnten eine Weiterbildung zum Meister oder Techniker, sowie eine Studium oder die Selbstständigkeit folgen.

Im Anschluss folgte der Bericht des Vorstandes durch Thomas Heer. Er lobte die durch den Verein durchgeführten Bildungsmaßnahmen. Die Prüfungsvorbereitungskurse seien die Grundlage der Vereinsfinanzierung. So dürfe man für das Kalenderjahr 2016 auf die stolze Summe von 1364 Teilnehmerstunden für abgehaltene Kurse zurückblicken. Er dankte allen Kollegen, die die Kurse abhielten. Eine weitere Finanzierungstütze seien die Spenden von Privatpersonen, sowie regionalen Betrieben und Institutionen. In seinem Kassenbericht bescheinigte Thomas Heer den Kassenprüfern Peter Wöhrle und Kurt Scheuermann im Anschluss eine einwandfreie Kassenführung.

Nach der Entlastung des alten Vorstandes folgte die Neuwahl des Vorstandes, die das Ehrenmitglied Philipp Häusler durchführte. Holger Englert und Thomas Heer wurden in ihrem Amt als 1. bzw. 3. Vorsitzender bestätigt. Neuer 2. Vorsitzender wurde Peter Wöhrle, da Frau Smolka nach ihrem Weggang von der Gewerblichen Schule nicht mehr zur Wahl stand. Als Beisitzer wurden Angelika Gold (Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Main-Tauber-Kreis), Michaela Hammer (Obermeisterin der Friseur-Innung Main-Tauber-Kreis und selbstständige Friseurmeisterin) und Edgar Geschwendt bestätigt. Abschließend wurden Kurt Scheuermann und Dr. Joachim Schroth durch die Versammlung in die Funktion als Kassenprüfer gewählt.

Herr Englert bedankt sich im Anschluss bei allen für das entgegengebrachte Vertrauen und schloss die Sitzung mit den Worten von Anton Bruckner: „Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen.“