Arbeitskreis der Abteilung Körperpflege der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim und Ausbilderinnen der Betriebe der Friseurinnung und der Innungsobermeisterin Frau Hammer

Arbeitskreis der Abteilung Körperpflege der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim und Ausbilderinnen der Betriebe der Friseurinnung und der Innungsobermeisterin Frau Hammer

Die Leiterin der Abteilung Körperpflege der GSMGH, Frau Grützmacher, lud Innungsobermeisterin Frau Hammer, Ausbilder/-innen und Fachlehrer  zu einem gemeinsamen Austausch an die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim ein.

Gesprächsinhalte waren aktuelle Ausbildungszahlen, fehlender Nachwuchs im Friseurbereich sowie Planung gemeinsamer Aktivitäten zur Nachwuchsgewinnung als auch ein Bericht der Klassenlehrerin Frau Lammer über die aktuelle Situation in den Friseurklassen. Die Obermeisterin Frau Hammer berichtete über News im Friseurberuf auf Verbandsebene.

Eine Friseurmeisterin bemerkte, dass sich die Auszubildenden entsprechend dem Zeitgeist, individueller Lebensumstände und gesellschaftlicher und politscher Gegebenheiten verändert hätten. Sie hinterfragte, ob berufliche und schulische Ausbildung neu gestaltet werden sollten, und welchen Beitrag die Beteiligten leisten könnten. Darüber wurde intensiv diskutiert. Ideen gesammelt, wie z:B. Workshops von Ausbildern im Unterricht, Ausbildungsbetriebe unterstützen sich gegenseitig bei Übungsabenden, freiwillige Zahlung von übertariflichen Lohn usw., Verbesserung der Außendarstellung des Friseurhandwerks durch z. B. Ausstellungen von Projekten in öffentlichen Räumen.

Ein weiterer Diskussionspunkt war die Bitte einer Ausbilderin die Betriebspraktika der einjährigen Berufsschule organisatorisch so zu verändern, dass alle Ausbildungsbetriebe und natürlich die Auszubildenden selber auch einen Nutzen davon haben. Frau Grützmacher versprach das Anliegen mit der Schulleitung zu prüfen.

Positiv bewertet wurde von Obermeisterin Hammer, aber auch den Anwesenden, die Inhalte und Zielsetzungen der Einjährigen Berufsfachschule für Körperpflege; an deren Erhalt wolle man festhalten. Trotzdem besteht auch weiterhin die Möglichkeit, die Auszubildenden ab dem 1. Lehrjahr in Teilzeit anzumelden.

Zirka zweieinhalb Stunden wurde eifrig,  zum Teil kontrovers diskutiert und geplant. Die Ausbilderin Frau Stein bedankte sich für die Einladung und betonte, dass sie so eine Art der Zusammenarbeit für extrem wichtig halte. „Wir müssen viel mehr nach außen tragen, was für ein toller Beruf Friseur/ Friseurin ist.“ 

Das Fazit des Nachmittags war: "Miteinander. Im Austausch bleiben. Gemeinsam Ausbildung zeitgemäß und attraktiv gestalten."