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Kooperation mit der Stadtbücherei Bad Mergentheim

Kooperation mit der Stadtbücherei Bad Mergentheim

Im Rahmen der Einführungswoche des Technischen Gymnasiums fand der Workshop "Wissenschaftliches Arbeiten" das erste Mal in Kooperation mit der Stadtbücherei Bad Mergentheim statt. Die stellvertretende Leiterin Denise Amann führte die Schülerinnen und Schüler zunächst durch die Bücherei und ging dabei auch auf die vielfältigen Recherchemöglichkeiten ein. Anschließend konnten die Schüler ihr neu gewonnenes Wissen bei der Recherche zu einem zugelosten Thema in der Praxis anwenden. Übungen zum korrekten Bibliographieren rundeten den Workshop ab.

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In der Zukunft sind weitere gemeinsame Projekte von Gewerblicher Schule und Stadtbücherei geplant.

Schüleraustausch mit Frankreich erstmals als Gemeinschaftsprojekt der Gewerblichen Schulen aus Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim

Schüleraustausch mit Frankreich erstmals als Gemeinschaftsprojekt der Gewerblichen Schulen aus Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim

Eine Schülergruppe gastierte für drei Wochen in Frankreich

Der diesjährige Schüleraustausch nach Frankreich wurde erstmals als gemeinsames Projekt der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim und der Gewerblichen Schule Tauberbischofsheim durchgeführt.

Der seit vielen Jahren etablierte Austausch der Bad Mergentheimer mit der beruflichen Partnerschule Lycee Professionell St. Clair in Sury le Comtal in Frankreich verfolgt unter anderem die Ziele die länderübergreifenden Beziehungen zu verbessern, sowie den Horizont sowohl der deutschen, als auch der französischen Schüler im Rahmen eines betrieblichen Praktikums, im jeweiligen Gastland zu erweitern.

Um den Austausch etwas breiter aufzustellen, haben die beiden Schulleiter, Peter Wöhrle und Hermann Ruppert, beschlossen, den Austausch zukünftig gemeinsam durchzuführen und damit einer größeren Zahl von Schülern die Möglichkeit zu bieten, an diesem Austausch teilzunehmen.

Neben dem zweiwöchigen beruflichen Praktikum stand für die Schülerinnen und Schüler in und um St. Etienne ein umfangreiches Rahmenprogramm auf dem Plan. Hierbei konnten sie "Land und Leute" kennen lernen, sowie das Berufs- und Arbeitsleben in Frankreich in der beruflichen Praxis hautnah erleben.

Neben dem Unterschied in der beruflichen Bildung, die in Frankreich überwiegend durch die Schulen und nicht wie in Deutschland im dualen Ausbildungssystem abgedeckt wird, lernten die Austauschschüler in ihren Praktikumsbetrieben neue und veränderte Arbeitsmethoden im Vergleich zu Deutschland kennen. So erkannte man auch den einen oder anderen Vorteil in der französischen Arbeitsweise.

Nach der Rückkehr nach Deutschland konnten die Verantwortlichen auch in diesem Jahr wieder ein erfolgreiches Resümee ziehen, da sich alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler durchweg positiv über den zurückliegenden Austausch äußerten.

Mit dem Fazit: „Ziele erreicht, auf ein Neues", geht es bereits jetzt wieder mit den  Vorbereitungen für den neuen Austausch im kommenden Schuljahr 2017/18 los, der bereits Anfang Oktober mit einem dreiwöchigen Besuch der französischen Gruppe im Taubertal beginnt und sich im Juni 2018 mit dem Gegenbesuch in Frankreich fortsetzt.

Hierfür erhoffen sich die beiden Schulleiter Herrmann Ruppert und Peter Wöhrle, sowie die Planungsverantwortlichen wieder eine rege Schülerteilnahme.

Alles hat seine Zeit- vier Kolleginnen und Kollegen verlassen die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim

Alles hat seine Zeit- vier Kolleginnen und Kollegen verlassen die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim

Mit dem Ende des laufenden Schuljahres endet auch für vier Kolleginnen und Kollegen der Dienst an der Gewerblichen Schule in Bad Mergentheim.

(v.l.n.r) Sarah Schleicher, Peter Wöhrle, Manfred Silberzahn, Wolfgang Bachmann, Ursula Schröder-Crüsemann

Mit Ursula Schröder-Crüsemann verliert die Fachschaft Religion einen wesentlichen Bestandteil. Stets standen aktive Mitarbeit und Seelsorge für die ausgebildete Pfarrerin im Mittelpunkt ihres Tuns. Nach ihrer Zeit als Pfarrvikarin und ihrer Ernennung zur Pfarrerin 1991 unterrichtete sie 12 Jahre lang in Ulm. Seit 2003 hieß ihre Wirkungsstätte Bad Mergentheim. Als Lehrerin für evangelische Religion war sie viele Jahre Mitglied in der Auswahlkommission für die Abituraufgabenim Fach evangelische Religion oder an der Konzeption eines neuen Lehrplans für Berufskollegs in ihrem Fachbereich beteiligt. Auch in schweren Stunden spürte man immer ihre Freude im Alltag und an ihrem Tun. Schulleiter Peter Wöhrle zitierte Worte aus dem Buch Prediger: „Für alles gibt es eine bestimmte Stunde“ und wünschte ihr viele schöne Stunden, Kraft und Freude für den neuen Lebensabschnitt. Der Personalratsvorsitzende Volker Oechsle und Karl Gehrlinger für die Fachschaft Religion überbrachten im Anschluss gute Wünsche.

Freude am Beruf und Optimismus versprühte auch Wolfgang Bachmann in seinen 42 Dienstjahren bis zum Schluss. In über 40 Dienstjahren bildete er unzählige angehende Bäckerinnen und Bäcker sowie Bäckereifachverkäuferinnen in Berufstheorie aus. Neben seiner Unterrichtstätigkeit im Bereich Nahrung unterrichtete er Wirtschafts- und Gemeinschaftskunde sowie Deutsch in der Berufsschule. Dass Wolfgang Bachmann eines Tages Lehrer werden würden, war 1968 noch nicht absehbar. In diesem Jahr begann er seine Ausbildung als Bierbrauer und Mälzer. Nach der Weiterbildung zum Diplom-Braumeister 1974 und diversen Praktika in der Landwirtschaft und im Nahrungsbereich folgte das Lehramtsstudium. Nachdem er seine ersten beiden Dienstjahre in Heilbronn absolviert hatte, verschlug es ihn 1983 nach Bad Mergentheim. 34 Jahre hielt er der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim die Treue. Davon setzte er sich 15 Jahre lang als Personalrat für die Belange seiner Kolleginnen und Kollegen ein. Peter Wöhrle bezeichnete ihn als „wandelndes Wiki-Bachmann für alle Personalfragen, “ das immer Rat wusste und stets ausdauernd und fröhlich war. In all den Jahren war er gerade einen Tag krank und ging bis zum letzten Tag gerne zur Schule. Schulleitung und Kollegium wünschten ihm die gleiche Fröhlichkeit und Gesundheit für die kommenden Jahre. Nina Klingert verabschiedete Wolfgang Bachmann im Namen der Fachschaft „Nahrung“.

Nur zwei Jahre nach Wolfgang Bachmann kam Manfred Silberzahn an die Schule. Nach seiner Ausbildung zum Elektromechaniker und dem Erwerb des Meistertitels 1978 trat er am 06.09.1985 seinen Dienst als Technischer Lehrer an der Gewerblichen Schule an. Nach einer Zeit im Angestelltenverhältnis wurde er 1988 zum Technischen Lehrer ernannt und 2000 zum Technischen Oberlehrer befördert. Als begeisterter Karateka meisterte Manfred Silberzahn die schwierigsten Situationen mit Ausdauer und Nachdruck. Er stand stets für das ein, was er für richtig hielt und was ihm wichtig war. So sagte er Jahr für Jahr wie „Don Quijote“ den Rauchern den Kampf an, resümierte Peter Wöhrle humorvoll. Damit sich Manfred Silberzahn in seiner neugewonnenen Freizeit weiterhin fit halten kann, überreichte Thomas Heer im Namen der Elektroabteilung einen japanischen Karate-Traininganzug.

Nach vier Jahre verlässt auch Sarah Schleicher, die die Fächer Deutsch und Geschichte mit Gemeinschaftskunde unterrichtet hat, die Schule. Sie möchte zukünftig mehr Zeit mit ihrer Familie und weniger Zeit auf der Autobahn verbringen. Ab September wird sie an der Gustav-von-Schmoller-Schule in Heilbronn unterrichten. In der Feierstunde hoben alle ihre Fröhlichkeit trotz der langen Fahrtstrecke hervor und wünschten ihr, dass sie irgendwann auf eine ähnlich lange und vielseitige Dienstzeit wie Ursula Schröder-Crüsemann, Wolfgang Bachmann und Manfred Silberzahn zurückblicken könne.

Weit mehr als nur Berufsfähigkeit vermittelt bekommen

Weit mehr als nur Berufsfähigkeit vermittelt bekommen

An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim erhielten 33 junge Medizinische Fachangestellte, sowie 21 Zahnmedizinische Fachangestellte nach dreijähriger Ausbildung in einer kleinen Feierstunde ihr Abschlusszeugnis. Mit einem Gesamtschnitt von 2,3 erreichten sie ein hervorragendes Ergebnis.

Kathrin Martin wurde für einen Gesamtschnitt von 1,3 als Prüfungsbeste ausgezeichnet.

Schulleiter Peter Wöhrle betonte in seiner Laudatio, die Absolventinnen sowie ein Absolvent hätte rein formal „eine Berufsfähigkeit vermittelt bekommen, die Fachkompetenz mit allgemeinen Fähigkeiten humaner und sozialer Art verbindet“. Die jungen Absolventinnen und der Absolvent sollten ihren Beruf nicht nur als Sekretärinnendienst verstehen, sondern als wichtige Gelenkstelle zwischen Arzt und Patienten. Ihre Arbeit sei auch mehr als nur Elektroden aufzukleben oder den Bohrer abzusaugen.

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So seien es nicht die Ärzte, sondern die Arzt- bzw. Zahnarzthelferinnen, die man in einer Praxis zuerst zu Gesicht bekommt. Sie stellen die Weichen und tragen maßgeblich mit dafür Sorge, dass der Patient ein positives Gefühl erhalte und die Praxis nicht allein als medizinischen Verkaufsladen ansehe. Für vielen Patienten bedeute ein Zahnarztbesuch Horror. Andere werden bim betreten einer Praxis von existenziellen Ängsten begleitet, weil Krankheiten das Leben jederzeit grundlegend verändern können. Die Begleitung durch kompetente medizinische bzw. zahnmedizinische Fachangestellte sei hier unabdingbar. Peter Wöhrle betonte, an erster Stelle müsse immer der Mensch stehen, der sich durchaus über ein kleines Gespräch freue. Er selbst freute sich über die hervorragenden Ergebnisse und dankte den Fachlehrerinnen und Praxen für ihren Anteil am Erfolg. Anschließend wünschte er den erfolgreichen Prüflingen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg.

Als Vertreter der Kreisärztekammer überbrachte Dr. Sebastian Gerstenkorn und für die Kreiszahnärzteschaft Dr. Angela Scupin Glückwünsche und wünschten allen ein erfolgreiches und glückliches Händchen in ihrem Tun.