Berichte

Führerschein für den Berufsstart bestanden

Führerschein für den Berufsstart bestanden

Am Technischen Gymnasium der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim erhielten 47 Schülerinnen und Schüler nach vielen Wochen Büffeln und Anstrengung ihr Abiturzeugnis und erzielten mit 2,3 ein gutes Gesamtergebnis. Michael Rüttler aus Weikersheim- Bronn erzielte die Traumnote 1,0. Im Gemeinschaftshaus Neunkirchen fand die feierliche Zeugnisübergabe statt.

Schon vor Wochen liefen die Vorbereitungen für den diesjährigen Abiball an. Nach einem Sektempfang begann die offizielle Feier, die von Sabrina Zender und Felix Schurk moderiert wurde.

Schulleiterin Edeltraud Smolka freute sich mit den Abiturienten über ihren Erfolg und ermutigte sie neue Wege zu gehen. „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht“, zitierte sie Franz Kafka. Mit dem Abitur hätten sie sich einen weiteren Führerschein erworben, der sie an neue Orte und Ziele bringe. Ob das neue Ziel Studium, Duale Hochschule oder Ausbildung heiße, alle Wege seien interessant, spannend und zukunftsträchtig. Befinde man sich dennoch einmal auf dem Holzweg, solle man umkehren und sich neue Ziele suchen, aber sich nicht entmutigen lassen.

Die besten Leistungen im Fach werden mit dem begehrten Scheffelpreis belohnt. Der Scheffelpreisträger Michael Rüttler erinnerte in seiner Rede an die ersten Tage am TG und ließ verschiedene Stationen der letzten drei Jahre Revue passieren und war sich am Ende sicher, zukünftig können man alle dort finden, wo es nach Erfolg rieche.

Stellvertretend für die Tutoren richtete Volker Oechsle einige Worte an die Anwesenden. Er hätte ganze 315 Stunden bzw. 13,5 Tage mit den Schülern verbracht. Dies klinge zwar gar nicht nach so viel, aber dennoch habe man sich in dieser Zeit kennengelernt und sei zu einer „Amazing family“ zusammengewachsen. Dabei stand nie allein die reine Wissensvermittlung im Fokus, denn erst „Ausbildung mit Bildung führt zu Wissen mit Gewissen.“

Der Höhepunkt des Abends war die Übergabe der Zeugnisse sowie der Preise und Belobigungen. Die Absolventen erhielten von Schulleiterin Edeltraud Smolka und TG-Abteilungsleiter Holger Nique ihre Reifezeugnisse. Sieben Schülerinnen und Schüler erhielten für sehr gute Leistungen bis zu einem Schnitt von 1,7 einen Preis und vier Schüler für einen Schnitt zwischen 1,8-2,0 eine Belobigung.

Der Ausbildungsleiter der Firma ebm-papst Mulfingen, Bernd Ludwig, überreichte den vier Prüfungsbesten Michael Rüttler, Armin Beck, Simon Sanke und Marvin Kurzer einen Sonderpreis. Die Vier dürfen im Entwicklungszentrum der Firma ebm-papst Mulfingen auf Entdeckungsreise gehen und anschließend in Niederstetten mit dem Helikopter zu einem Rundflug über ihre Heimatgemeinden abheben. Danach haben sie die Möglichkeit sich bei einem Essen mit der Geschäftsleitung auszutauschen.

Für besondere Leistungen im Fächerverbund Mathematik/Physik/Technik wurde Michael Rüttler mit dem Ferry-Porsche-Preis ausgezeichnet. Daneben erhielt er für seine Einzelleistungen in Mathematik, Deutsch, Physik und Geschichte mit Gemeinschaftskunde Auszeichnungen. Ebenfalls für hervorragende Ergebnisse in Mathematik wurden Armin Beck und Simon Sanke ausgezeichnet. Beide erhielten auch jeweils Preise für ihre Leistungen im Fach Englisch und Informationstechnik. Darüber hinaus war Armin Beck auch der beste Chemiker. Lea Althapp wurde für ihre Deutschleistungen geehrt. Marvin Kurzer erzielte die besten Leistungen im Fach Ethik und erhielt eine Auszeichnung in Physik. Lukas Blank bewies geschichtliches Wissen, das ebenfalls ausgezeichnet wurde. Der Sonderpreis für Sport ging an Joshua Pohrer und Joshua Woletz.

Am Ende ließen die einzelnen Klassen die letzten drei Jahre Revue passieren. Marvin Kurzer blickte wehmütig auf die vergangene Zeit zurück und bedauerte, dass jetzt eine Stunde wieder 60 Minuten habe. Auch Lukas Warncke richtete den Blick auf die letzten drei Jahre. Am Ende betonten Nadine Bruder und Olivia Timm, dass Noten nichts über den Wert von Personen aussagen und wünschten allen viel Mut für ihre neuen Wege. Den nötigen Führerschein, um auf den neuen Straßen zu bestehen, haben die jungen Menschen an diesem Abend erhalten.

Folgende Schüler durften ihr Abiturzeugnis in Empfang nehmen:

ITG 13 (Tutor: Thomas Beiersdorf)

Armin Beck (Preis), Felix Biedermann, Tobias Engelhardt, Christian Gundling, Jonas Hartmann, Patrick Henkelmann, Thorsten Henninger, David Hülsmeyer, Alexander Kabin, Benedikt Kraus, Simon Sanke (Preis), Tamis Sterkel, Lukas Warncke

TG 13.1 (Tutorin: Susanne Kohlhagen)

Daniel Aschenbrenner (Lob), Dominik Becker, Johannes Breitinger, Nadine Bruder, Michel Förch (Preis), Tim Fries, Julian Hauck, Evelyn Heinzler, Sebastian Herz, Philipp Hoffmann, Sebastian Kappes (Lob), Jan Paul Miene, Joshua Pohrer, David Rakovic´, Michael Rüttler (Preis), Alexandra Schink, Vanessa Schmitt, Felix Schurk, Olivia Timm, Lucas Vidal, Joshua Woletz, Sabrina Zehnder

TG 13.2 (Tutor: Volker Oechsle)

Lea Althapp (Preis), Hendrik Bickel, Lukas Blank, Stefan Hirsch (Lob), Marvin Kurzer (Preis), Patrick Lang, Julia Mies (Preis), Nico Quenzer, Lucas Schellmann (Lob), Sina Sommerrock, Frederik Stapf, Jette Zobel

 

 

Roboterführerschein bei CeraCon in Weikersheim

Roboterführerschein bei CeraCon in Weikersheim
-Ein Angebot für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 10 bis 12-

Bereits 3 Mal fand der Roboterführerschein nun schon beim Weikersheimer Maschinenbauunternehmen CeraCon GmbH statt. An zwei Workshoptagen waren technikbegeisterte Schülerinnen und Schüler eingeladen, einen Einblick in die faszinierende Welt der Robotik zu erhalten und die Bewegungsmöglichkeiten mit dem sensiblen Roboterarm auszutesten.  

Durchgeführt wird dieser Workshop im Rahmen der Jugendtechnikschule Taubertal, einer außerschulischen Bildungsinitiative, die jungen Leuten die Möglichkeit gibt, sich mit modernen Technologien auseinanderzusetzen. Ab dem Schuljahr 2015/16 hat die Jugendtechnikschule ihren Sitz auf dem Bildungscampus im Schloss in Bad Mergentheim und bietet ein ausführliches Programm für technikinteressierte Kinder und Jugendliche an.

In der Industrie werden mit der Robotertechnik Werkstücke bearbeitet oder Teile montiert. Je nach Programmierung des Roboters ist dieser universell einsetzbar und kann wiederholgenau Tätigkeiten durchführen. Im Hause CeraCon werden die eingesetzten Roboter zumeist zum Schaumauftrag auf Kundenbauteile genutzt.

Während der beiden Workshoptage öffnet CeraCon seine Tore für einen Blick hinter die Kulissen. Nach einer Vorstellung der Tätigkeitsfelder des Maschinenbauunternehmens und einen Blick auf die Geschichte der Roboter wird zunächst der Bereich Lohnfertigung auf der Tauberhöhe besucht. Hier können die Schüler live sehen, wie Kundenbauteile mittels Roboter beschäumt und anschließend an Kunden ausgeliefert werden. „Es ist unglaublich, was die Roboter alles verarbeiten und perfekt umsetzen können“, so meint einer der Teilnehmer beim Betrachten der präzise arbeitenden Roboter.

Nach diesem theoretischen Teil dürfen die jungen Leute im CeraCon-eigenen Technikum selbst Hand anlegen und erste Verfahrwege mit dem Roboter austesten. Punktgenau zu platzieren ist nicht einfach, wie manch ein Schüler nach den ersten Versuchen eingestehen muss.

Am zweiten Tag wird es noch ein wenig komplexer: Es gilt, mit einem am Roboterkopf installierten Stift, ein Bild zu zeichnen. Hierfür muss der Roboter im Vorfeld genau programmiert werden, um den Weg, den der Stift zurücklegen soll, exakt entlangzufahren. Im zweiten Teil des Tages wird dann ein reales Bauteil, das CeraCon auf seinen Maschinen produziert, von den Teilnehmern selbstständig mit Schaum versehen.

In den vergangenen Workshops hatten die Schüler viel Spaß beim Erleben der sensiblen Robotik und daran, den Roboter genau zu bewegen und zu positionieren. Zum Abschluss erhalten alle ihren „Roboterführerschein“ in Form einer Urkunde und ein eigens kreiertes Roboter-T-Shirt, das an die ereignisreichen zwei Workshop-Tage erinnert. Hubert Muhler von CeraCon, einer der Betreuer des Workshops, zeigt sich jedes Mal aufs Neue begeistert vom Interesse der Schüler: „Wir freuen uns, dass mittlerweile so viele Schüler den Weg zu uns gefunden haben und großes Interesse am Einsatz moderner Technologie gezeigt haben. Es ist immer wieder toll zu sehen, wie genau die Schüler die Roboter programmieren und bedienen.“ Für den Spätherbst 2015 ist ein neuer Durchgang des Roboterführerscheines geplant. Und vielleicht soll es künftig sogar einen zusätzlichen Workshop für jüngere Schülerjahrgänge geben.

Ein Zusammenschnitt der beiden Workshop-Tage des ersten Roboterführerscheins im Januar 2015 ist unter https://www.facebook.com/ceracongermany zu sehen.

Für Jonas Lendvai geht es weiter den Berg hinauf

Für Jonas Lendvai geht es weiter den Berg hinauf

Wie rollt ein Doppelkegel den Berg hinauf? Wie verändert sich die Lichtbrechung, wenn sich die Linsen in einem Aquarium befinden? Kann man mit einer Gefriertruhe ganze Räume heizen? Auf diese und andere Fragen mussten die Teilnehmer der diesjährigen Physik-Olympiade, darunter Jonas Lendvai, Antworten finden. Die Internationale Physik-Olympiade ist ein Wettbewerb für physikbegeisterte Schüler aus aller Welt, die einmal im Jahr bei theoretischen und experimentellen Aufgaben ihre Leistungen messen. Bis zum Finale im indischen Mumbai gilt es viele Hürden zu nehmen.

Jonas Lendvai von der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim nimmt momentan überaus erfolgreich an der 46. Physik-Olympiade teil. Interesse an Physik hat der Siebzehnjährige schon lange. Im Frühjahr 2014 weckte daher auch die Ausschreibung zur diesjährigen Physik-Olympiade seine Aufmerksamkeit. Die Möglichkeit sehr viel freier und experimenteller als im Unterricht zu forschen, reizten Jonas Lendvai und er machte sich mit großem Eifer und Erfolg an die Arbeit. Hinzu kam die Tatsache, dass es sich um einen international anerkannten Wettbewerb handelt. Die gestellten Aufgaben mussten in Hausarbeit gelöst und von einem Fachlehrer korrigiert werden. Nach vielen Stunden reichte er seine Lösungen ein und gewann schon im Herbst die erste Runde des Wettbewerbs.

Nach dieser ersten Hürde ging es auf Landesebene weiter. 136 Teilnehmer hatten es in diese Runde geschafft. Jonas Lendvai musste sich neuen und komplexeren Themen wie „Den Berg hinauf“, „Linsen am Aquarium“ oder „Gefriertruhenheizung“ in Einzelarbeit stellen. Wieder ging es an die Arbeit. „Ich habe mindestens 100 Stunden dafür aufgewandt, aber meine Motivation und Begeisterung ist ungebrochen“, so Jonas Lendvai. Als besonders knifflig erwiesen sich für den Abiturient die Experimente, da diese zum einen sehr frei gestellt waren und zum anderen aus einem völlig fremden Themengebiet stammten. Daneben gab es Seminare, die auf die anstehenden Klausuren in der nächsten Runde vorbereiteten. Auch diese Hürde meisterte er und wurde Landessieger. Der Bad Mergentheimer erreichte einen hervorragenden neunten Platz. Er gehört nun zu den bundesweit 50 besten Teilnehmern, die für die dritte Runde nach Hamburg eingeladen worden sind. Dort findet gerade ein einwöchiges Auswahlseminar statt. Es müssen theoretische und experimentelle Klausuren absolviert werden und am Ende stehen die fünf deutschen Olympioniken für die internationale Physik-Olympiade fest.

Nicht nur Schulleiterin Edeltraud Smolka ist schon jetzt „saustolz“ auf seine Leistungen. Sie zeigte sich begeistert von seinem Ergebnis und übergab ihm als Motivationsschub einen Gutschein. Es bleibt spannend, ob es für Jonas Lendvai weiter den Berg hinauf geht

In drei Jahren gereift und auf das Berufsleben vorbereitet

In drei Jahren gereift und auf das Berufsleben vorbereitet

Am Technischen Gymnasium der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim erhielten 60 Schülerinnen und Schüler ihr Reifezeugnis und erzielten mit 2,6 (Profil: Informationstechnik) und 2,5 (Profil: Mechatronik) ein beachtliches Gesamtergebnis. Jonas Lendvai aus Löffelstelzen bestand mit der Traumnote 1,1. Nachdem die letzten Wochen für die 12 Abiturientinnen und 48 Abiturienten sehr viel Arbeit und Anstrengung bedeutet hatten, bekamen sie in der Erlenbachhalle in Igersheim ihr Abiturzeugnis.

Bereits vor Wochen liefen die Vorbereitungen für den diesjährigen Abiball an. Nach einem Sektempfang begann die offizielle Feier, die von den beiden Absolventen Jennifer Thomas und Tobias Vorherr moderiert wurde.

Schulleiterin Edeltraud Smolka erinnerte in ihrer nachdenklichen Ansprache an die Leistungen der letzten Jahre und blickte in die Zukunft der jungen Menschen, die sich verglichen mit früheren Jahrzehnten deutlich verändern werde.

Ein Höhepunkt einer jeden Abiturfeier ist die Ehrung mit dem begehrten Scheffelpreis für die besten Leistungen im Fach Deutsch. Marleen Neumann aus Edelfingen zeigte nicht nur kontinuierlich hervorragende schriftliche Leistungen, sie bewies auch in ihrer Rede, dass sie mit der deutschen Sprache umgehen kann. Die Scheffelpreisträgerin blickt auf die elfte Klasse zurück, in der man neugierig ans TG gekommen war, das man nun gereift verlasse. Sie betonte: „Die wahrhaftig großen Herausforderungen des Lebens warten erst noch auf uns. All das kann einen schon mal das Fürchten lehren.“ Sie wünschte allen Abiturienten den nötigen Mut sich Fehler einzugestehen, aus ihnen zu lernen und sich dem Leben zu stellen.

Der Ausbildungsleiter der Firma ebm-papst Mulfingen, Bernd Ludwig, überreichte den drei Prüfungsbesten Jonas Lendvai, Jochen Scherer, Matthias Sturm sowie Dirk Goldschmitt für sein soziales Engagement einen Sonderpreis: Die vier Ausgezeichneten dürfen im Entwicklungszentrum der Firma ebm-papst Mulfingen auf Entdeckungsreise gehen, bevor sie mit dem Helikopter zu einem Rundflug über ihre Heimatgemeinden abheben und sich anschließend bei einem Essen mit der Geschäftsleitung austauschen dürfen.

Stellvertretend für die Tutoren richtete Katja Stephan einige Worte an die Abiturienten. Für die einen sei dieser Tag ein Tag des Sieges, für die anderen eine Stunde der Befreiung. Sie ständen mit dem Abitur vor ihrer persönlichen Stunden Null und somit an einem Scheideweg. Sie wünschte ihnen Erfolg sich bei diesem Neubeginn zu bewähren und die Bereitschaft sich möglichen Krisen zu stellen.

Der Höhepunkt des Abends war die Übergabe der Zeugnisse sowie der Preise und Belobigungen. Die Absolventen erhielten von Schulleiterin Edeltraud Smolka und Oberstufenberater Thomas Beiersdorf ihre Reifezeugnisse. Vier Schüler erhielten für sehr gute Leistungen bis zu einem Schnitt von 1,7 einen Preis und sieben Schülerinnen und Schüler für einen Schnitt zwischen 1,8-2,0 eine Belobigung.

Für besondere Leistungen im Fächerverbund Mathematik/Physik/Technik wurde Jonas Lendvai mit dem Ferry-Porsche-ausgezeichnet. Daneben erhielt er für seine Einzelleistungen Physik, Mathematik, Mechatronik und Ethik Auszeichnungen. Ebenfalls für hervorragende Ergebnisse in Mathematik und Physik wurde Jochen Scherer ausgezeichnet. Der beste Informationstechniker war Benedikt Schack. In Chemie bewies Katharina Schäfer  besonderen Durchblick, wofür sie ausgezeichnet wurden. Marleen Neumann wurde für ihre Ergebnisse im Fach Deutsch gewürdigt. Oleg Belous erhielt eine Auszeichnung für Englisch und Patrick Müller für katholische Religion. Der Sonderpreis für Sport ging an Michael Kleinschrodt.

Die Schülerinnen und Schüler ihrerseits ließen es sich nicht nehmen, sich bei ihren ehemaligen Lehrerinnen und Lehrern zu bedanken und das Programm mit Redebeiträgen und einer Tanz- und Gesangseinlage aufzulockern. Am Ende des Abends sahen alle durchaus wehmütig auf die letzten Jahre zurück, aber freuten sich auch auf den Beginn ihrer eigenen Staatengründung, die hoffentlich niemanden das Fürchten lehrt.

BoriS-Zertifikatsverleihung an die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim

BoriS-Zertifikatsverleihung an die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim
 
Ein neues Qualitätssiegel erhielt die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim für ihre Bemühungen, Schüler des Technischen Gymnasiums bei der Studien- und Berufswahl zu unterstützen. Initiator, Studienrat Volker Oechsle leistet mit seinen Teamkollegen Martin Breuner, Stephan Lurz, Sarah Schleicher und Katja Stephan Großartiges. Ein Unterstützungssystem für Schülerinnen und Schüler des Technischen Gymnasiums hilft unseren Schülern bei der Berufsfindung.. Nicht nur in den modernen Werkstätten erhalten Jugendliche einblicke in mögliche Berufe, sondern auch Universtitätsschnuppertage, Firmenbesuche, Praxisnachmittage, Beruffindungsportfolios und ein ausgefuchstes Bewerbertraining und Gespräche mit Ausbildungspaten zeigt jungen Menschen neue Möglichkeiten auf.
Im Haus des Handwerks übergab Dieter Sillner (HWK) und Christine Hagen (IHK) als Moderatorenteam den teilnehmenden Schulen die Urkunden, Auszeichnungen und Besuchsberichte. Für die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim nahmen an der Festveranstaltung Schulleiterin Edeltraud Smolka sowie der Projektleiter und Juror Volker Oechsle teil.
Den Festakt eröffnete Kerstin Lüchtenborg, Leiterin für Berufliche Bildung der Handwerkskammer Heilbronn-Franken. „Berufsorientierung ist wichtig, um Fehlentscheidungen in der Berufswahl und Frustrationen bei Jugendlichen zu vermeiden,“ so Kerstin Lüchtenborg. In ihrem Grußwort lobte Schulamtsdirektorin Ursula Jordan die Teilnehmerschulen. „Die BORIS-Zertifizierung dient nicht nur der Berufs- und Studienorientierung, sondern auch einer weiteren Qualitätsentwicklung der Schulen,“ bekräftigte Jordan. Schließlich gehe es darum, im Beruf glücklich und zufrieden zu sein und ihn ein ganzes Berufsleben auszuführen. Darin unterstützten die aktiven Schulen die Jugendlichen. Besonders stotz war sie, dass 6 von 8 Schulen aus dem Schulamtsbezirk Künzelsau, genau genommen aus dem Main-Tauber-Kreis kamen.
Auch die Jury-Mitglieder erhielten eine Urkunde, für ihre Bereitschaft mitzuwirken.
Gestiftet wurde der Preis von der Baden-Württemberg Stiftung, dem Arbeitgeberverband, dem Deutschen Handwerkstag und dem Industrie- und Handelskammertag. Nach drei Jahren steht eine Rezertifizierung an. Gute Impulse zur Weiterentwicklung erhielt die Gewerbliche Schule im persönlichen Gespräch mit den Juroren und über den Besuchsbericht. Frau Smolka dankte Herrn Volker Oechsle für sein Engagement. Schließlich gehe es auch darum, neben einem Universitätsstudium noch andere Berufswege für Abiturienten aufzuzeigen. Dazu gehört die Berufsausbildung, der kooperative Studiengang oder ein Studium in der Region, z. B. an der Dualen Hochschule in Bad Mergentheim, mit welcher die Schule kooperiert.

Seite 2 von 7