Berichte

Känguru der Mathematik

Känguru der Mathematik
 
25 Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 und 12 des Technischen Gymnasiums haben am internationalen Mathematikwettbewerb „Känguru der Mathematik“ teilgenommen. Dieser Wettbewerb hat die Popularisierung der Mathematik zum Ziel. Durch die Beschäftigung mit den Wettbewerbsaufgaben wird bei den Schülern die Freude an (mathematischem) Denken und Arbeiten geweckt bzw. unterstützt.
Die Schüler der gewerblichen Schule befanden sich in guter Gesellschaft: Weltweit nahmen über 6 Millionen Schüler aus mehr als 50 Ländern an diesem Wettbewerb teil. Die Teilnehmer mussten in 75 Minuten insgesamt 30 Fragen aus verschiedenen Gebieten der Mathematik aber auch logische Zusammenhänge bearbeiten. Da der Wettbewerb als Multiple-Choice-Wettbewerb ausgelegt ist, waren besonders analytisches Denken und Ausschlussfähigkeit von den Schülern gefordert um die Fragestellungen in der gegebenen Zeit zu lösen.
Die Antworten der Schüler wurden inzwischen zur Auswertung an den in Deutschland ausrichtenden Verein Mathematikwettbewerb Känguru  e.V. an der Berliner Humboldt Universität geschickt. Die Bad Mergentheimer Schülerinnen und Schüler erwarten ihre Ergebnisse in den kommenden Wochen.

Mathematik steckt in jedem

Mathematik steckt in jedem
Tag der Mathematik bei der Firma Wittenstein
 
Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 des Technischen Gymnasiums waren zum Tag der Mathematik bei der Wittenstein AG am Firmensitz in Igersheim-Harthausen eingeladen.
Nach einer kurzen Begrüßung durch die Leiterin der Ausbildung und Nachwuchsförderung der Wittenstein AG, Frau Markert, wurde den Schülern anhand von vier Beispielen gezeigt, dass die Mathematik ein ständiger Begleiter im Alltag ist.
 
Professor Peter Gschwendner von der FH Regensburg griff in einem humorvollen Vortrag „Wat is’n Dampfmaschin“ das Thema Energiesparen auf. Er zeigte den Schülern, wie sich mit Mathewissen der 12. Klasse das Zusammenspiel von Motor und Getriebe optimieren und so der Energieverbrauch von Maschinen minimieren lässt.
Ein Mitarbeiter der Softwareentwicklung erklärte im Anschluss, „wie aus Mathematik Musik wird“. Die Schüler waren erstaunt, zu sehen und zu hören, wie aus Musik zunächst Sinus- und Cosinusfunktionen entstehen, und diese dann als Bits und Bytes auf Smartphones und mp3-Playern landen.
Nach einer kurzen Pause wurde anhand eines Bauteils des Airbus A380 demonstriert, wie man mit minimalem Materialaufwand maximale Stabilität erreicht und wie dies in der Entwicklung berechnet wird.
Zum Abschluss der Veranstaltung präsentierte ein junger Ingenieur in einem schülergerechten Vortrag, wie ein Elektromotor funktioniert, der zum Beispiel Elektroautos oder E-Bikes antreibt.
Die Schülerinnen und Schüler des technischen Gymnasiums erfuhren durch die Vorträge auch, dass ingenieurstechnisches Denken grundsätzlich auf mathematischen Gegebenheiten und Vorschriften beruht, Vereinfachungen an geeigneter Stellen aber helfen, Problemstellungen effizient zu lösen.
 
Informationen zu den vielfältigen Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten bei der Firma Wittenstein sowie Fragen zu Bewerbungsverfahren, Praktikums- und Ferienarbeitsplätzen rundeten den äußerst spannenden Vormittag ab.
Die Schüler wurden begleitet von den Mathematiklehrern Frau Kohlhagen, Herr Oechsle und Herr Lurz.

Neues fächerübergreifendes Projekt im Profil Mechatronik

Neues fächerübergreifendes Projekt im Profil Mechatronik
 
Schüler der Eingangsklasse des TG mit dem fertigen Stirling-Motor
 
Zum Schuljahr 2012/13 wurde das Profil Technik des Technischen Gymnasiums in das Profil Mechatronik umgewandelt, um der zunehmenden Verschmelzung der Teil-gebiete Elektrotechnik und Maschinenbau Rechnung zu tragen. Dass es sich dabei nicht um eine bloße Umbenennung handelt, verdeutlicht der modifizierte Lehrplan und die veränderte Stundentafel.
Durch die am TG Bad Mergentheim erfolgte Einbindung des Faches „Sondergebiete der Technik“ in den Wahlpflichtbereich eröffnete sich die Chance für die Schüler, in der Werkstatt parallel zum Theorieunterricht ein Projekt umzusetzen, den Bau eines Stirling-Motors.
 
Werkstatt
 
In den praktisch ausgelegten Fächern „Angewandte Technik“ und „Sondergebiete der Technik“ werden jetzt an Bauteilen des Stirling-Motors Fertigkeiten wie Anreißen, Körnen, Bohren, Gewinde schneiden, Feilen, Drehen und Fräsen erlernt.
 
So soll er einmal aussehen
Zusätzlich werden computergesteuerte Maschinen zum CNC-Drehen und -Fräsen eingesetzt.
So wird an der CTX-Alpha 500 mit Gegenspindel der Kühler komplett hergestellt. Hierbei müssen die Schüler den Prozess überwachen und anschließend die Passmaße kontrollieren.
Die Grundplatte wird in einer Zweiseitenbearbeitung auf der CNC-Fräsmaschine DMU-50T bearbeitet.
 
Ebenso werden Grundfertigkeiten in der Qualitätssicherung eingeübt bis zur Endmontage und Funktionskontrolle.
 
Theorie
 
Abb. Stirling-Motor im Modell
 
Die technischen Zeichnungen verschiedener Bauteile werden im Fachunterricht „Technik“ und im Fach „Computertechnik“ erstellt, das technische Hintergrundwissen aus der Werkstoffkunde und über Fertigungsverfahren wird ebenfalls im Fachunterricht geliefert.
Abb. Technische Zeichnung Kühlzylinder
 
Abb. Technische Zeichnung der Grundplatte
 
Am Projekt können in der Kursstufe noch weitere Themen wie Energietechnik, Statik und Antriebstechnik vertiefend behandelt werden
 
Der durch die Werkstattlehrkräfte gefertigte Prototyp hat seinen Probelauf bereits erfolgreich absolviert.

Spaß mit Chemie

Spaß mit Chemie
 
Im Rahmen ihres Chemieunterrichts haben die Schüler/innen der Klassen TG und ITG 13 der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim mit ihrer Kurslehrerin Susanne Thienel spannende und unterhaltsame Chemieprojekttage für Grundschüler und Kindergartenkinder ausgearbeitet.
Nach langer und intensiver Vorbereitungszeit besuchten nun in den vergangenen Wochen die vierten Klassen der Grundschule Au Bad Mergentheim mit ihren Klassenlehrern sowie die Vorschüler der evangelischen Kindergärten Boxberg und Schwabhausen mit ihren Erzieherinnen die angehenden Abiturienten im Unterricht. Die jungen „Schüler“ erlebten aufregende Geschichten von Zauberern, Prinzessinnen, Zirkusartisten und Professoren - jeweils gespickt mit spannenden Versuchen aus der Chemie.
 
 
Die Grundschüler und Vorschüler waren begeistert von den faszinierenden „Wundern“ der Naturwissenschaft. So konnten sie miterleben, wie eine riesige Menge Zahnpasta für die Zähne eines Drachen und die Zirkuselefanten hergestellt wurde. Oder es wuchs zum Beispiel ein verlorener Handschuh anstatt einer Blume aus der Erde des Blumentopfes. Für die Vorweihnachtszeit war es sicher auch gut zu erfahren, wie man Brände löschen kann. Die Kinder waren mit vollem Eifer dabei und durften bei manchen Versuchen auch selbst Hand anlegen – natürlich immer mit Schutzbrille.
Die jungen Gäste hatten viel Spaß und so wurden manche Versuche nach lauthalsen Zugabe-Forderungen auch öfter als einmal durchgeführt.
Die Aktion war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Die angehenden Abiturienten schafften es, die Kinder für die Chemie zu begeistern und hatten selbst sehr viel Spaß bei der Arbeit mit den jungen Menschen.
 
Lukas Schenkel TG 13

Ein Miteinander statt ein Gegeneinander

Ein Miteinander statt ein Gegeneinander
 
Unter diesem Motto entwarfen Schüler des Ethikkurses des aktuellen Abiturjahrgangs (TG / ITG 13) unter Koordination ihres Lehrers, Heiko Scheurich, aus Symbolen und Zeichen die Worte TOLERANZ, RESPEKT, COEXIST und FREEDOM.
 
Die einzelnen Buchstaben wurden dabei aus religiösen, gesellschaftlich relevanten, kulturellen und geschichtsträchtigen Symbolen der Welt abgeleitet und gestaltet. Verbundenheit sollte sich dabei auch in der Überlappung der genannten Worte widerspiegeln. Zusätzlich wurden zu jedem Symbol Informationen zusammengetragen und als „Legende“ an der Seite angebracht.
 
Die Hoffnung der Schüler ist es, durch diese Aktion Interesse für die Inhalte zu wecken und die Mitschüler zu motivieren, sich mit dem „Was steckt dahinter?“ zu befassen. Oberflächliche Betrachtung und Halbwissen führen nämlich oft zu Missverständnissen und damit zu Unverständnis.
StR Heiko Scheurich und sein Ethikkurs
Kern aller Religionen beispielsweise sind Liebe, Mitgefühl, Zuversicht, Hoffnung, Wohlwollen, Zufriedenheit, Glück und letztlich ein erfülltes Leben in der Gemeinschaft. Die AIDS-Schleife wiederum, die im Wort „TOLERANZ“ für das „L“ steht, dient hierbei eben auch als Mahnung und Aufruf zur Solidarität. Die Taube als Friedenssymbol andererseits wirbt hier für ein verträgliches Miteinander.
Genau darauf möchte diese Installation im Eingangsbereich der Schule aufmerksam machen. Nämlich das WIR ansprechen und das Gemeinsame in den Vordergrund rücken. Nur Respekt und Toleranz führen zu Koexistenz und Freiheit der Menschen miteinander. Vereinen, nicht Spalten, Versöhnen, nicht trennen und Kooperieren statt Opponieren. Verständnis füreinander ist dabei der erste wichtige Schritt in die richtige Richtung.

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