Berichte

Für Jonas Lendvai geht es weiter den Berg hinauf

Für Jonas Lendvai geht es weiter den Berg hinauf

Wie rollt ein Doppelkegel den Berg hinauf? Wie verändert sich die Lichtbrechung, wenn sich die Linsen in einem Aquarium befinden? Kann man mit einer Gefriertruhe ganze Räume heizen? Auf diese und andere Fragen mussten die Teilnehmer der diesjährigen Physik-Olympiade, darunter Jonas Lendvai, Antworten finden. Die Internationale Physik-Olympiade ist ein Wettbewerb für physikbegeisterte Schüler aus aller Welt, die einmal im Jahr bei theoretischen und experimentellen Aufgaben ihre Leistungen messen. Bis zum Finale im indischen Mumbai gilt es viele Hürden zu nehmen.

Jonas Lendvai von der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim nimmt momentan überaus erfolgreich an der 46. Physik-Olympiade teil. Interesse an Physik hat der Siebzehnjährige schon lange. Im Frühjahr 2014 weckte daher auch die Ausschreibung zur diesjährigen Physik-Olympiade seine Aufmerksamkeit. Die Möglichkeit sehr viel freier und experimenteller als im Unterricht zu forschen, reizten Jonas Lendvai und er machte sich mit großem Eifer und Erfolg an die Arbeit. Hinzu kam die Tatsache, dass es sich um einen international anerkannten Wettbewerb handelt. Die gestellten Aufgaben mussten in Hausarbeit gelöst und von einem Fachlehrer korrigiert werden. Nach vielen Stunden reichte er seine Lösungen ein und gewann schon im Herbst die erste Runde des Wettbewerbs.

Nach dieser ersten Hürde ging es auf Landesebene weiter. 136 Teilnehmer hatten es in diese Runde geschafft. Jonas Lendvai musste sich neuen und komplexeren Themen wie „Den Berg hinauf“, „Linsen am Aquarium“ oder „Gefriertruhenheizung“ in Einzelarbeit stellen. Wieder ging es an die Arbeit. „Ich habe mindestens 100 Stunden dafür aufgewandt, aber meine Motivation und Begeisterung ist ungebrochen“, so Jonas Lendvai. Als besonders knifflig erwiesen sich für den Abiturient die Experimente, da diese zum einen sehr frei gestellt waren und zum anderen aus einem völlig fremden Themengebiet stammten. Daneben gab es Seminare, die auf die anstehenden Klausuren in der nächsten Runde vorbereiteten. Auch diese Hürde meisterte er und wurde Landessieger. Der Bad Mergentheimer erreichte einen hervorragenden neunten Platz. Er gehört nun zu den bundesweit 50 besten Teilnehmern, die für die dritte Runde nach Hamburg eingeladen worden sind. Dort findet gerade ein einwöchiges Auswahlseminar statt. Es müssen theoretische und experimentelle Klausuren absolviert werden und am Ende stehen die fünf deutschen Olympioniken für die internationale Physik-Olympiade fest.

Nicht nur Schulleiterin Edeltraud Smolka ist schon jetzt „saustolz“ auf seine Leistungen. Sie zeigte sich begeistert von seinem Ergebnis und übergab ihm als Motivationsschub einen Gutschein. Es bleibt spannend, ob es für Jonas Lendvai weiter den Berg hinauf geht

BoriS-Zertifikatsverleihung an die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim

BoriS-Zertifikatsverleihung an die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim
 
Ein neues Qualitätssiegel erhielt die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim für ihre Bemühungen, Schüler des Technischen Gymnasiums bei der Studien- und Berufswahl zu unterstützen. Initiator, Studienrat Volker Oechsle leistet mit seinen Teamkollegen Martin Breuner, Stephan Lurz, Sarah Schleicher und Katja Stephan Großartiges. Ein Unterstützungssystem für Schülerinnen und Schüler des Technischen Gymnasiums hilft unseren Schülern bei der Berufsfindung.. Nicht nur in den modernen Werkstätten erhalten Jugendliche einblicke in mögliche Berufe, sondern auch Universtitätsschnuppertage, Firmenbesuche, Praxisnachmittage, Beruffindungsportfolios und ein ausgefuchstes Bewerbertraining und Gespräche mit Ausbildungspaten zeigt jungen Menschen neue Möglichkeiten auf.
Im Haus des Handwerks übergab Dieter Sillner (HWK) und Christine Hagen (IHK) als Moderatorenteam den teilnehmenden Schulen die Urkunden, Auszeichnungen und Besuchsberichte. Für die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim nahmen an der Festveranstaltung Schulleiterin Edeltraud Smolka sowie der Projektleiter und Juror Volker Oechsle teil.
Den Festakt eröffnete Kerstin Lüchtenborg, Leiterin für Berufliche Bildung der Handwerkskammer Heilbronn-Franken. „Berufsorientierung ist wichtig, um Fehlentscheidungen in der Berufswahl und Frustrationen bei Jugendlichen zu vermeiden,“ so Kerstin Lüchtenborg. In ihrem Grußwort lobte Schulamtsdirektorin Ursula Jordan die Teilnehmerschulen. „Die BORIS-Zertifizierung dient nicht nur der Berufs- und Studienorientierung, sondern auch einer weiteren Qualitätsentwicklung der Schulen,“ bekräftigte Jordan. Schließlich gehe es darum, im Beruf glücklich und zufrieden zu sein und ihn ein ganzes Berufsleben auszuführen. Darin unterstützten die aktiven Schulen die Jugendlichen. Besonders stotz war sie, dass 6 von 8 Schulen aus dem Schulamtsbezirk Künzelsau, genau genommen aus dem Main-Tauber-Kreis kamen.
Auch die Jury-Mitglieder erhielten eine Urkunde, für ihre Bereitschaft mitzuwirken.
Gestiftet wurde der Preis von der Baden-Württemberg Stiftung, dem Arbeitgeberverband, dem Deutschen Handwerkstag und dem Industrie- und Handelskammertag. Nach drei Jahren steht eine Rezertifizierung an. Gute Impulse zur Weiterentwicklung erhielt die Gewerbliche Schule im persönlichen Gespräch mit den Juroren und über den Besuchsbericht. Frau Smolka dankte Herrn Volker Oechsle für sein Engagement. Schließlich gehe es auch darum, neben einem Universitätsstudium noch andere Berufswege für Abiturienten aufzuzeigen. Dazu gehört die Berufsausbildung, der kooperative Studiengang oder ein Studium in der Region, z. B. an der Dualen Hochschule in Bad Mergentheim, mit welcher die Schule kooperiert.

Präsentation Seminarkurs 2014

Präsentation Seminarkurs 2014
 
Welche Vorteile hat eine Luft- und Wärmeüberwachung in Innenräumen? Wie kann ich meinen dreißig Jahre alten Zauberwürfel endlich lösen? Auf diese und andere Fragen lieferten die Teilnehmer des Seminarkurses 2013-14 und die angehenden Techniker für Datentechnik der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim bei ihrer öffentlichen Präsentation Antworten. Die Schüler stellten beim Rundgang durch die Aula ihre interessanten Innovationen vor, die in Eigenregie oder in Zusammenarbeit mit Firmen beziehungsweise der Dualen Hochschule Mosbach seit Monaten vorbereitet wurden.
Betreut wurden die Seminarkursler der zwölften Klasse des Technischen Gymnasiums wie in den Jahren zuvor von Thomas Beiersdorf und Martin Breuner, während die angehenden Techniker vom Abteilungsleiter der Elektroabteilung, Ruthard Honeck, sowie Andreas Amann unterstützt wurde.
Schlechte Raumluft führt zu Müdigkeit und Konzentrationsschwäche. Verdoppelt man die Frischluftraten, steigert dies die Leistungsfähigkeit deutlich. Daher haben Aaron Frank, Dirk Goldschmitt und Marleen Neumann die CO2-Konzentration in verschiedenen Klassenräumen gemessen und in einer Datenbank gespeichert. Beim Anstieg der CO2-Konzentration soll Alarm geschlagen werden. Langfristiges Ziel wäre es, dies mit automatisch öffnenden Fenstern zu verbinden.
Damit auch alte oder behinderte Menschen weiter mit ihrem Hund spielen können, entwickelte Maximilian Förster eine Maschine, die Frisbees automatisch abwerfen soll. Beim sogenannten „Discdogging“ kann ein Hund weiterhin nach den Plastiktellern jagen und macht so auch einem Halte, der nicht mehr gut zu Fuß ist, Freude.
Häufig kennen Lehrer die Schnitte ihrer Schüler besser als diese selbst. Damit auch Schüler schon frühzeitig wissen, welchen Notenschnitt sie in der Prüfung erreichen werden, entwickelten Markus Heck, Marvin Kraft und Peter Summa ein Abiturberechnungsprogramm, das schnell und zuverlässig einen Gesamtüberblick gibt oder auch ausrechnet, welche Leistungen man für einen bestimmten Schnitt erbringen muss. Trotz einiger anfänglicher Rückschläge war man von der Unterstützung seitens der Lehrer begeistert.
Den guten alten Zauberwürfel aus den 80ern lösten Oleg Belous, Marco Brieden und Timo Vörste am PC. Der Rechner speichert die Oberfläche und löste die einzelnen Seiten des Kultwürfels anschließend auf.
Um dem Parkplatzchaos an der Gewerblichen Schule Herr zu werden, entwickelten Benedikt Schack, Clarissa Schöninan und Tamara Zajac ein Modell für ein Parkplatzüberwachungssystem. Dabei werden die Schülerdaten klassenweise erfasst und anschließend Parkausweise erstellt. Ein- und Ausfuhrzeit werden gespeichert und somit weiß man, einerseits wie viele freie Parkplätze es noch gibt und anderseits von wem diese belegt werden.
Marius Beyer und Lukas Fahrbach entwickelten ein Multimediasystem für Fahrzeuge. Das System soll über ein Touchdisplay bedient werden und ist für jedes Fahrzeug geeignet sein. Die Beiden betonten, dass sie in den Ferien ihr Projekt noch weiter ausbauen wollen, da man Spaß am selbstständigen Arbeiten und Tüfteln gefunden hatte. Lukas Fahrbach betonte: „Auch wenn es echt stressig war, nimmt man viel fürs Leben mit.“ Ähnlich äußerten sich auch die anderen Teilnehmer des Seminarkurses, die oft bis in die Nacht gearbeitet hatten.

Besuch der Messe Hannover

Besuch der Messe Hannover

Wir, die Eingangsklassen des Technischen und Informationstechnischen Gymnasiums der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim, besuchten die Messe in Hannover, welche dieses Jahr unter dem Motto „Tec2You Finde deinen Traumberuf“ stattfand. Organisiert und finanziert wurde der Besuch der Messe in Hannover von der Firma ebm-papst. Die Fahrt nach Hannover begann schon früh morgens um 5:30 Uhr an der Gewerblichen Schule. Nach circa fünf Stunden Fahrt kamen wir in Hannover an.
Dort wurden wir, nach kurzer Essenspause, in zwei Gruppen unterteilt. Jede Gruppe bekam einen sogenannten „Tec2You“ Guide zugeordnet, welcher uns den Tag über auf dem großen Messegelände begleitete. Zuerst besichtigten wir natürlich den Messestand unserer Sponsorfirma ebm-papst. Dieser wurde ausschließlich von Auszubildenden geleitet und organisiert. In einer kurzen Präsentation erhielten wir von den Azubis Informationen über den Betrieb ebm-papst und deren weltweit führende Ventilatoren- und Motorentechnik. Anschließend führte uns unser Guide zu weiteren Firmen, wodurch wir erneut Einblicke in verschiedene Unternehmen erhielten. Gegen Mittag wurden wir in die Kantine des Messegeländes eingeladen, wo wir ein warmes Essen und Getränke zu uns nehmen konnten. Als Highlight des Tages besuchten wir dann noch den sogenannten „Tec2You-Pavillion“, in welchem verschiedene Stationen von unterschiedlichen Firmen zur Verfügung gestellt wurden. Hier konnte man an kleinen Wettbewerben und Versuchen teilnehmen. Zum Beispiel durften wir bei einem Livekicker oder einem Ratespiel die einzelnen Aufgabenfelder der Unternehmen erkunden.
Außerdem gab es noch viele weitere Stationen mit allen möglichen Wettbewerben. Gegen Ende des Tages bekamen wir nochmals die Möglichkeit, uns alleine und frei auf dem Messegelände zu bewegen, um uns noch einmal selbständig bei gezielten Firmen zu informieren. Gegen 16:30 Uhr neigte sich der Tag dann auch schon dem Ende zu und wir mussten zur Heimreise antreten. Diese verlief wie die Anreise perfekt und wir kamen pünktlich um 21:30 Uhr wieder in Bad Mergentheim an. Es hat uns allen sichtlich gefallen, denn es war sehr interessant einmal eine Messe wie diese zu besuchen, denn solch ein Angebot bekommt man nicht alle Tage. Außerdem gewann man einen Eindruck in das spätere Berufsleben, denn es wurden einem an diesem Tag viele weitere Berufe in den technischen Bereichen bekannt gemacht.
 
Lina Biedermann, Thorsten Henninger, Tobias Engelhardt (ITG 11)

Auf das Herz und den Verstand hören

Auf das Herz und den Verstand hören
 
Am Technischen Gymnasium der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim erhielten 52 Schülerinnen und Schüler ihr Reifezeugnis und erzielten mit 2,1 (Informationstechnischer Zug) und 2,4 (Technikzug) ein hervorragendes Gesamtergebnis. Mirjam Henn und Jens Hickl bestanden beide mit der Traumnote 1,0. Nachdem die letzten Wochen für die Abiturienten sehr viel Arbeit und Anstrengung bedeutet hatten, bekamen sie das Abiturzeugnis, das den Weg in alle Bereiche des Arbeitslebens ebnet.
Die Wandelhalle bot den festlichen Rahmen für den diesjährigen Abiball. Schon seit Monaten hatten mehrere Schülerinnen und Schüler diesen Abend mit Unterstützung dreier Lehrer akribisch vorbereitet. Festlich gekleidet trafen sich die Abiturienten schon am Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein zum Fototermin. Nach Sektempfang und Häppchen begann im Anschluss die offizielle Feier, die von den beiden Absolventen Marina Hornung und Maximilian Schwind unterhaltsam moderiert wurde.
Schulleiterin Edeltraud Smolka freute sich mit den Abiturienten über ihren Erfolg und gab ihnen in ihrer Rede den Rat mit auf den Weg, auf ihr Herz und nicht auf Äußeres oder allein den Verstand zu hören. Das Herz sei der richtige Wegweiser, der einen sicher durchs Leben bringe.
Eine besondere Auszeichnung einer jeden Abiturfeier ist die Ehrung mit dem begehrten Scheffelpreis für die besten Leistungen in Deutsch, der in diesem Jahr das erste Mal am Technischen Gymnasium vergeben wurde und mit einer Rede verbunden ist. In dieser soll es nicht alleine darum gehen, dass der Preisträger besonders mit der deutschen Sprache umgehen kann, sondern auch darum, ob er etwas zu sagen hat.
Und das hatte die Scheffelpreisträgerin Mirjam Henn aus Hollenbach: Sie führte in ihrer Rede Sinn und Zweck von Idealen und damit verbundenen Handlungsmaximen aus, „die uns überhaupt erst zur aktiven Formung unserer Selbst veranlassen.“ Ihr ging es dabei nicht um von der Gesellschaft vorgegebene Normen, sondern um „Ideale im Sinne von Charakter- und Eigenschaftszielen für die eigene Person, Vorstellungen, Werte und Visionen.“ Sie wünschte sich, dass jeder diese persönlichen Ziele erreiche und man sich bei einem Klassentreffen in 20 Jahren als echte Menschen und nicht als Marionetten, die nur nach Geld und Konsum geiern, wiedersehen werde. „Denn der Weg zum Glück führt über die Brücke der Zufriedenheit.“ Abschließend wünschte sie allen mutig in ein unbekanntes Morgen zu schreiten.
Der Höhepunkt des Abends war die Übergabe der Zeugnisse sowie der Preise und Belobigungen. Die drei Klassen erhielten nacheinander von Schulleiterin Edeltraud Smolka und Abteilungsleiter Holger Nique ihre Reifezeugnisse. Die Tutoren der einzelnen Klassen Volker Oechsle und Sandra Pauly sowie die Co-Tutorin der TG 13, Katja Stephan, blickten ganz unterschiedlich auf die letzten Jahre mit ihren Schülern zurück. Während Sandra Pauly ihre Klasse, die ITG 13, als Interessierte Technische Gemeinschaft charakterisierte, die sie nur ungern ziehen ließe, zeigte Volker Oechsle Bilder vom Beginn der elften Klasse und ermutigte die deutlich gereiften jungen Menschen weiter ihren Weg zu gehen. Katja Stephan verglich ihre Schüler mit einer Fußballmannschaft, die zusammengewachsen sei und viele Spiele gewonnen habe. Nun stünde ihnen der Eintritt in die Champions League offen, wo sie mit internationaler Härte und möglichen Rückschlägen rechnen müssten.
Dass die Schüler auch schweren Anforderungen gewachsen sind, haben sie in den letzten Jahren bewiesen. So erhielten 10 Schüler/innen für sehr gute Leistungen bis zu einem Schnitt von 1,7 einen Preis und sieben für einen Schnitt zwischen 1,8-2,0 eine Belobigung.
Verbindungslehrer Heiko Scheurich dankte dem alten und dem noch amtierenden Schülersprecher, Mike Ritter und Ronny Schweda, im Namen der ganzen SMV für ihre Arbeit.
Der Ausbildungsleiter der Firma ebm-papst Mulfingen , Bernd Ludwig, überreichte den drei Prüfungsbesten Mirjam Henn, Jens Hickl, Maximilian Beyer sowie Ronny Schweda für sein soziales Engagement einen Sonderpreis: Die vier Ausgezeichneten dürfen im Entwicklungszentrum der Firma ebm-papst Mulfingen auf Entdeckungsreise gehen, bevor sie mit dem Helikopter zu einem Rundflug abheben und sich anschließend bei einem Essen mit der Geschäftsleitung austauschen können.
Für besondere Leistungen in den Fächern Mathematik/Physik/Technik wurde Mirjam Henn mit dem Ferry-Porsche-Preis sowie einem Buch ausgezeichnet. Ebenfalls für hervorragende Leistungen in Physik wurden mit einem Buchpreis Joachim Müssig und Jens Hickl ausgezeichnet. Die drei Schüler erhielten neben Maximilian Beyer, Linus Boehm und Christoph Michelbach eine einjährige kostenfreie Mitgliedschaft der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Maximilian Beyer erhielt des Weiteren für überragende Leistungen in Mathematik einen Preis. Zusammen mit Jens Hickl wurde er auch für Technik ausgezeichnet. Der beste Informationstechniker war Christoph Michelbach. In Chemie bewiesen Felix Gabel, Anja Frank und Julian Scherer besonderen Durchblick, wofür sie ebenfalls ausgezeichnet wurden. Sowohl im Fach Deutsch als auch in Geschichte mit Gemeinschaftskunde wurden Jens Hickl und die Scheffelpreisträgerin Mirjam Henn für ihre Ergebnisse gewürdigt. Christoph Michelbach erhielt eine Auszeichnung für Englisch und Joachim Müssig für katholische Religion. Den besten Schnitt in Wirtschaftslehre erreichte Linus Boehm. Bester Biologe war Maximilian Beyer. Den Sonderpreis für Sport erhielt David Schneider.
Die Schüler ihrerseits ließen es sich nicht nehmen, sich bei ihren ehemaligen Lehrern mit persönlichen Geschenken zu bedanken und das Programm mit Redebeiträgen, eigenen Liedern und Tänzen aufzulockern. So bewiesen Mike Ritter und Julian Huppmann Mut und Talent ihre Texte auf der Bühne vorzutragen. Die Schülerinnen des informationstechnischen Zweigs traten mit mehreren Showtanzeinlagen den Beweis an, dass Interesse an PCs nicht körperliche Trägheit bedeute. Am Ende des Abends sahen alle durchaus wehmütig auf die letzten Jahre zurück, aber freuten sich auch auf das noch unbekannte Morgen.                                                                                                                 

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