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Neue Dreh- und Fräsmaschine an der Gewerbliche Schule Bad Mergentheim

Neue Dreh- und Fräsmaschine an der Gewerbliche Schule Bad Mergentheim
 
Ein Kraftakt in jeder Beziehung war die Lieferung und Aufstellung einer nagelneuen Dreh- und Fräsmaschine für die Gewerbliche Schule in Bad Mergentheim. Ein sechsstelliger Betrag war erforderlich, um diese neueste Technologie, 4,5 Tonnen schwer und hergestellt von der Firma Deckel Maho Gildemeister in Bielefeld, endlich für die Ausbildung von angehenden Werkzeugmachern, Industriemechanikern, Mechatronikern und auch Technischen Gymnasiasten bereitzustellen. Nicht nur bei den Entscheidungsträgern des Schulträgers galt es zu werben, sondern Kreisräte und –verwaltung mussten letztlich auch davon überzeugt werden, dass das neueste Know-How für die Ausbildung des technischen Nachwuchses unabdingbar ist. Gerade im Zeichen der Neuordnung der Metallberufe im Bereich der Lernfelder ist die Schule angehalten, neueste Dreh- und Frästechnik mit einmaliger Hightech-Komponenten-Ausstattung einzusetzen. Die CTX alpha 500 der fünften Generation bietet in allen Belangen und bis ins Detail den entscheidenden Mehrwert: mehr Leistung, Drehmoment, Präzision, Arbeitsraum, Arbeitsbereich, Ergonomie, Flexibilität, Komfort und Wirtschaftichkeit, denn sie hat bis zu 25 % mehr Performance. Mit dem hochwertigen Gerät ist es möglich, universell in einer Spannung zu fertigen, und zwar sowohl einfache als auch anspruchsvolle Werkstücke mit Dreh- und Fräsoperationen. In der Maschine sind technische Highlights und Hightech-Design vereinigt.
 

Eine italienische Spedition brachte das gute Stück am Dienstagmorgen in die Seegartenstraße. Dort wartete bereits ein von Frank Pfannkuch organisierter Schwerlastkran. Der Unterricht der Klasse M2WZ musste unterbrochen werden, denn nicht nur die interessante Anlieferung gab es zu bestaunen, sondern es war auch Geschick und Kraftanstrengung vieler Helfer notwendig, das gute Stück in ca.75 Minuten an seinen Bestimmungsort zu bringen. Millimeterarbeit war gefragt, um durch enge Gänge und Türen in den Unterrichtsraum zu gelangen. Endlich konnten Technischer Oberlehrer Hans Heer sowie die Technischen Lehrer Kurt Esswein und Uwe Bauersfeld das wertvolle Stück in Empfang nehmen.

Schulleiterin Edeltraud Smolka bedankte sich ausdrücklich für die namhafte Zuwendung und die nachhaltige Unterstützung der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim. Metall-Abteilungsleiter Roman Krug sah die praktische technische Ausbildung für die Zukunft gerüstet.

66 Prüflinge und alle haben bestanden

66 Prüflinge sind zur schulischen Abschlussprüfung in der Metallabteilung der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim angetreten - und in vier Klassen haben alle bestanden, ist das erfreuliche Ergebnis.

Abteilungsleiter Roman Krug zeigte sich hochzufrieden angesichts der Ergebnisse, die im Dualen System erzielt wurden. In der Abschlussfeier konnte Schulleiterin Edeltraud Smolka zufriedene Schulabgänger aus der GBS entlassen. In dreieinhalb Jahren seien die Facharbeiter in spe zu jungen Erwachsenen herangereift. "Sie haben sich mit dem Bestehen der Prüfung selbst das schönste Weihnachtsgeschenk gemacht", so die Schulleiterin bei ihrer Verabschiedungs-Premiere.

Angesichts der guten Leistungen zeigte sich die Studiendirektorin zuversichtlich, dass sie damit nicht das Lernen einstellen würden. "Denn nur wer neugierig, offen, engagiert und motiviert ist, kann angemessen auf berufliche und private Herausforderungen reagieren", lautete ihre Begründung. Ein Vergleich sollte dies verdeutlichen: "Lernen ist wie Rudern gegen den Strom: Sobald man aufhört, treibt man zurück."


Edeltraud Smolka warb dafür, früher oder später an die Gewerbliche Schule zum Weiterrudern zurückzukehren. Meisterschule für Metallbau- und Feinwerktechnik, Technikerschule für Elektrotechnik und Datentechnik sowie der Fachhochschulabschluss im Kolping-Berufskolleg und damit die Studienberechtigung seien attraktive Angebote, die beruflichen Aufstieg verhießen.


Dann leitete sie über zu den Lehrerinnen und Lehrern, die verlässliche Wegbegleiter gewesen seien und alle in ihrem persönlichen Lernrhythmus zum Ziel gebracht hätten. Ein Lied von Gila Antarra bringe es auf den Punkt: "Ich bin auf meinem Weg, du bist auf deinem Weg. Komm geh ein Stück mit mir und ich geh ein Stück mit dir". Für die Kammerprüfungen im Februar drücke sie beide Daumen.

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