Berichte

In drei Jahren weit mehr als nur einen Beruf erlernt!

In drei Jahren weit mehr als nur einen Beruf erlernt!
 
An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim wurden 69 Prüflinge ins Berufsleben entlassen.
 
In den letzten Wochen hieß es für die Prüflinge ein letztes Mal büffeln. Fast 70 Teilnehmer sowie zwei externe Kandidaten stellten sich dieser letzten Herausforderung und erzielten mit 2,3 einen hervorragenden Gesamtschnitt. Das beste Prüfungsergebnis erreichte die Industriemechanikerin Doris Rathgeber vom Umschulungs- und Fortbildungszentrum Niederstetten mit einem Durchschnitt von 1,3. Mehr als ein Drittel der Schülerinnen und Schüler erhielten für ihre Leistungen eine Auszeichnung. Insgesamt wurden 16 Preise und 11 Belobigungen für gute und hervorragende Leistungen übergeben.
Schulleiterin Edeltraud Smolka erinnerte in einer gemeinsamen Verabschiedung daran, dass dieser Prüfungsjahrgang gemeinsam mit ihr an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim gekommen war. Für beide Seiten war alles neu und unbekannt. In den vergangenen drei Jahren hat sich vieles entwickelt. So wurden aus den unerfahrenen Auszubildenden fertig Ausgebildete, die für die Berufswelt bestens gerüstet sind. Edeltraud Smolka erinnerte aber auch daran, dass das Leben weit mehr sei als Arbeit und es viel Schönes und Gutes zu entdecken gäbe. Sie zitierte den Psychoanalytiker Jung, der sagte, es sei weniger das Leben, das uns bedrücke, sondern das ungelebte Leben, das uns unglücklich mache. Sie gab den Anwesenden den Wunsch aus einer unbekannten Quelle mit auf den Weg, „Das Leben möge mehr sein als Gleichförmigkeit, mehr als Arbeit, Essen und Schlafen. Es möge auch den Höhepunkt kennen und den Kontrast“ Die Rede schloss mit dem Wunsch, dass die jungen Menschen neugierig, mutig und vital blieben, um Berufs-und Privatleben zu meistern.
Gleichzeitig lud die Schulleiterin die Absolventinnen und Absolventen ein, wieder an die Schule zu kommen, da diese auch interessante Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten böte. So ermöglichen Fach- und Meisterschulen eine weitere Spezialisierung. Unternehmen suchen händeringend Fachkräfte und die Berufsaussichten für Techniker und Meister sind gegenwärtig hervorragend. Der Abschluss beinhaltet die Fachhochschulreife und berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule bzw. als Meister auch an der Universität, aber ermöglicht in erster Linie eine Laufbahn im mittleren Management. Daneben bietet der Verein für berufliche Bildung viele interessante Kurse wie die CAD-Software Inventor zur 3D-Simulation oder Schweißkurse. Im Anschluss wurden die Zeugnisse und Auszeichnungen übergeben.
Die Schülerinnen und Schüler verbanden sehr viel Positives mit ihrer Schulzeit und hoben das gute Klassenklima hervor. Den Jung-Bäckerinnen blieb die offene Atmosphäre, der gute Zusammenhalt und die Tatsache, dass niemand bloß gestellt wurde, positiv in Erinnerung. Einig war man sich, dass man viel Nützliches und Neues gelernt habe, womit man bestens gerüstet ins Berufsleben starten könne und abgesehen von den Prüfungen gerne zur Schule gegangen ist.
                                                                                             

Perfekt verzahnt!

Perfekt verzahnt!
 
Die Ausbildungsbetrieben BMW Rhein in Lauda-Königshofen und Premium Car Center Bad Mergentheim übergaben eine Getriebespende an die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim.
Zur erfolgreichen Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker gehört ein stetes Miteinander der dualen Partner- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule. Die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim hat im Zuge der sehr guten Zusammenarbeit mit den Ausbildungsfirmen Rhein und PCC für die Aus-und Weiterbildung im KFZ Handwerk ein stufenloses Multitronic – Automatikgetriebe, wie es in einem Audi A7 eingebaut wird und ein Verteilergetriebe X-Drive, das in der BMW 3er-Serie verbaut wird, erhalten. Die Ausbildungsinhalte des aktuellen Rahmenlehrplanes können dank der großzügigen Spende noch optimaler umgesetzt werden.
Auf dem Bild von links: Gerhard Kraft, Werkstattlehrer, Thomas Dümmler, Autohaus Rhein-Tauberfranken, Florian Ermer, Firma PCC, Peter Wöhrle, Stellvertretender Schulleiter, Willy Kolb, Werkstattlehrer

Präzise Messtechnik in Bad Mergentheim

Präzise Messtechnik in Bad Mergentheim
 

Die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim hat ein Diagnose-Center für Fahrwerkssysteme im Wert von 20.000 € angeschafft. Autos sind heute weit mehr als nur Fortbewegungsmittel. Sie sind technische Meisterleistungen und voll mit Hightech. Sie sind vernetzt und kommunizieren über spezielle Technik mit anderen Systemen im Fahrzeug.

Soviel Hightech verlangt umfangreiche Diagnosemöglichkeiten, um diese Technik diagnostizieren und konfigurieren zu können. In einer umfangreichen Unterweisung der Firma Beissbarth wurden die Lehrer der Kfz-Abteilung in den Umgang mit dieser Technik eingeführt. Die Kfz-Abteilung ist dank dieser Investition auf dem neuesten Stand. Die beiden Technischen Lehrer Herr Kolb und Herr Kraft sind ab jetzt in der Lage ihre angehenden Kfz-Mechatroniker/-innen auf anschauliche Weise mit dieser Technologie vertraut zu machen.

Die erste große berufliche Herausforderung ist geschafft! Weitere dürfen folgen!

Die erste große berufliche Herausforderung ist geschafft! Weitere dürfen folgen!
 
An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim wurden 56 Schülerinnern und Schüler aus dem Elektrobereich, sowie 47 Anlagenmechaniker, Industriemechaniker, Kraftfahrzeugmechatroniker und Werkzeugmacher nach 3,5-jähriger schulisch-praktischer und theoretischer Ausbildung ins Berufsleben entlassen.
Im November hieß es für die Prüflinge ein letztes Mal für die Abschlussprüfung büffeln. Neben Prüfungen in den allgemeinen Unterrichtsfächern standen die berufsfachlichen Fächer auf dem Prüfungsprogramm. 103 junge Leute haben den Weg bis zum Ende erfolgreich gemeistert und mit einem Gesamtschnitt von 2,3 ein hervorragendes Gesamtergebnis erzielt.
Die besten Leistungen erzielten der Fachinformatiker Kristian Dresselhaus und Michael Kurz, Elektroniker für Betriebstechnik, aus Wertheim. Den besten Schnitt in der Metallabteilung erreichte Jan Herbst. Insgesamt wurden in der Metallabteilung neun Preise und vier Belobigungen, in den Fächern Elektronik für Energie- und Gebäude-, Betriebstechnik, Geräte und System, Mechatronik und Fachinformatik wurden 14 Preise und 15 Belobigungen für gute und hervorragende Leistungen übergeben. Sehr stolz war man auch darüber, dass nicht nur Schüler mit Mittlerer Reife und Abitur sondern auch ehemalige Hauptschüler die Prüfungen mit Erfolg gemeistert haben.
Nach der Zeugnisübergabe durch die Klassenlehrer und dem Elektroabteilungsleiter, Ruthard Honeck, sowie dem Leiter des Metallbereichs, Roman Krug, gab Schulleiterin Edeltraud Smolka in einer gemeinsamen Verabschiedung den Prüflingen noch einige Worte des bedeutenden Juristen Fritz Bauer mit auf den Weg. Der Richter und Anwalt stellte bereits Anfang letzten Jahrhunderts fest, es sei leider eine typisch deutsche Eigenschaft, den Gehorsam schlechthin für eine Tugend zu halten. Daher forderte er die Menschen zur Zivilcourage auf und dazu 'Nein' zu sagen. So wie Fritz Bauer sein Leben lang für seine Ziele und Werte einstand, wünschte Edeltraud Smolka allen Mut aufrechten Gangs durchs Leben zu gehen, auch wenn dies manchmal beschwerlich sei. Wer etwas bewegen und verändern wolle, der müsse auch dafür eintreten. Leider sei es häufig die eigene Angst, die Menschen dazu bringe nicht zu handeln, wenn irgendwo ein alter Mann angepöbelt oder ein Schüler zusammengeschlagen werde. Wer seinen Beitrag für die Gesellschaft leiste, Dinge anpacke und sein Leben aktiv gestalte, benötige jeden Tag aufs Neue viel Mut, Ausdauer und Kraft.
„Ich wünsche Ihnen Mut, sich für Ihre Werte und Überzeugungen einzusetzen“, so Edeltraud Smolka. Sie ermunterte die frisch Ausgebildeten selbst ihr innerer Kompass zu sein und darauf zu hören, wohin dieser sie leite. Die Rede schloss mit dem Wunsch, dass es der Schule und ihren Lehrern gelungen sei, mündige Bürger zu erziehen. Frau Smolka dankte allen für die geleistete Arbeit.
Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Sana Kpante und ihrer Trommelgruppe. Der von Sana Kpante gegründete Verein "Adompoja Kinderhilfe in Ghana und Togo" wurde 2008 ins Leben gerufen und stellt sich die Aufgabe, ein von ihr gegründetes Kinderheim in Ghana zu unterstützen, in dem heimatlose Straßenkinder und Flüchtlingskinder aus Togo ein Zuhause finden. Die Trommler freuten sich über Spenden, mit denen man auch diesen Kindern später eine Chance auf eine Ausbildung und damit eine stabile Zukunft ermöglichen kann. Die Summe wurde vom Verein für berufliche Bildung aufgestockt.
Den frisch Ausgebildeten stehen nun alle Türen offen. Neben der Arbeit in Betrieben ermöglichen Fach- und Meisterschulen eine weitere Spezialisierung. Unternehmen suchen händeringend Fachkräfte und die Berufsaussichten für Techniker und Meister sind hervorragend. So bietet die Gewerblichen Schule Bad Mergentheim bereits ab September 2014 die Weiterbildung zum „Staatlich geprüften Techniker für Datentechnik“ und zum „Meister Metalltechnik“. Der Abschluss beinhaltet die Fachhochschulreife und berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule bzw. als Meister auch an der Universität, aber ermöglicht in erster Linie eine Laufbahn im mittleren Management.
 
Die erfolgreichen Prüflinge waren:
 
Elektroabteilung:
Klasse E4ME (Mechatronik) Klassenlehrer: Jörg Heinkelmann

 
Ralf Adler, Mafi Transport-Systeme GmbH; David Baumann, CeraCon GmbH; Daniel Betz, Wittenstein AG; Roman Brand, Derr Kaffeemaschinen- und Wasseraufbereitung; Johann Friesen, Ev. Jugendhilfe Friedenshort GmbH; Laurin Herbst, Michael Weinig AG; Lucas Herm, Roto Frank Bauelemente GmbH; Sebastian Hersam, Wittenstein AG; Julian Kraft, CeraCon GmbH; Judith Kurz, ebmpapst; Daniel Mark, Roto Frank Bauelemente GmbH; Peter Naser, ebmpapst; Stefan Rösch, Roto Frank Bauelemente GmbH, Milena Scherer, Michael Weinig AG
 
Klasse E4EG (Elektroniker Energie- und Gebäudetechnik), Klassenlehrer:

 
Maurice Cipa, Ev. Jugendhilfe Friedenshort GmbH; Philipp Hernadi, Elektro Service Frank; Daniel Hütter, Elektro Service Frank; Andreas Koch, Elektro Konrad; Dominik Kraus, Elektro Ullrich; Lucas Lehmann, Tauber-Solar Energietechnik GmbH; Lorenz Liebenstein, Schweikert Elektrotechnik; Timur Magomadev, Elektro Ullrich; Andreas Rost, Elektro Keim; Alexander Walter, Elektro Service Frank
 
 
Klasse E4BT (Elektroniker Betriebstechnik), Klassenlehrer Richard Volkert

 
Dennis Bachmann, Wassertechnik Wertheim GmbH; Thomas Berberig, Stadtwerke Wertheim; Lukas Englert, Ersa Löttechnik GmbH; David Eyrich, Ersa Löttechnik GmbH; Philipp Fitterer, Stadtwerke Tauberfranken GmbH; Fabian Haberkorn, Michael Weinig AG; Andreas Hemrich, Michael Weinig AG; Christian Keim, Karl Schnell GmbH & Co.KG; Ferdinand Kuhn, EAS Schaltanlagen; Michael Kurz, Schuller GmbH; Florian Lang, Umwelt- u. Fluid-Technik Bad Mergentheim; Tilman Lau, CeraCon GmbH; Markus Löber, Duran Glastechnik GmbH & Co.KG; Kevin Moos, Schuller GmbH; Lukas Röder, EAS Schaltanlagen, Marián Teichgräber, Wassertechnik Wertheim GmbH; Erik Vorlaufer, Karl Schnell GmbH & Co.KG
 
 
Klasse E4GS (Elektroniker für Geräte und System), Klassenlehrer: Ruthard Honeck

 
Felix Beck, fabi e.V. Main-Tauber, Fabrice Blesch, ECOM Instruments GmbH; Christian Buding, Ansmann AG; André Dippon, Dostmann electronic GmbH, Andre Dziumbla, Ansmann AG; Melanie Hauke, ECOM Instruments GmbH; Konstantin Kellermann, Data Modul Weikersheim GmbH; Florian Kuhn, LAUDA Dr. R. Wobser; Alexander Nuss, LAUDA Dr. R. Wobser; Michael Sattelberger, Wittenstein AG, Eileen Staudt, Data Modul Weikersheim GmbH
 
 
Klasse E3FL1 ( Fachinformatiker), Klassenlehrer: Norbert Jachol

 
Christian Becker, TecAlliance GmbH; Kristian Dresselhaus, TecAlliance GmbH; Nils Kunkel, TecAlliance GmbH; Julian Warmuth, EAS Schaltanlagen
 
 
Metallabteilung:
Klasse M4AH (Anlagenmechaniker in Sanitär-, Heizungs- und Kältetechnik), Klassenlehrerin: Regine Kunert

 
Andreas Bauer, Braun Heizungs- und Sanitärtechnik; Kai Eckert, Schülke Heizungsbau GmbH; Tobias Käpplinger, Klaus Seidl; Timo Körner, Firma Vossler; Christoph Liebsch, Fröhlich Heiz.- Lüftungsbau; Marcel Günther Maciejek, Alfred Scherer; Moritz Markert; Jans Energiesysteme; Michael Metzger, Detlef Hieber Installations AG; Marco Pangerl, Jürgen Kuhn; Maximilian Schaffhauser; Braun Heizungs- und Sanitärtechnik
 
 
Klasse M4WZ (Werkzeugmechaniker), Klassenlehrer: Roman Krug

 
Nico Ehrmann, WTN; Dominik Hergenröther, ITW Motion GmbH; Fabian Hofmann, WTN; Markus Jordan, Brand GmbH; Felix Krumpiegel, Wirthwein GmbH & Co.KG; Alexander Krutsch, Vermop Salmon GmbH; Ruslan Lupp, ITW Fastener Products GmbH; Daniel Masur, Vermop Salmon GmbH; Lorenz Metzger, Wirthwein GmbH & Co.KG; Aaron Ruck, L+S Kunststofftechnologie GmbH; Marcel Rumm, LTI Metalltechnik; Simon Schimpf, Brand GmbH; Viktor Steinhauer, WTN; Jonas Wiehl, ITW Motion GmbH
 
 
Klasse M4IM (Industriemechaniker), Klassenlehrer: Alfred Winklmaier

 
Mario Bayer, Wittenstein AG, Lukas Both, Roto Frank Bauelemente GmbH; Johann Heinrich, Wittenstein AG; Jan Herbst, Karl Schnell GmbH Co.KG; David Hofmann, August Laukhuff GmbH & Co.KG; Sebastian Michel, Wittenstein AG; Fabian Naser, Bass GmbH & Co.KG; Robin Vogt, Hainbuch GmbH; Timo von Schenck, Karl Schnell GmbH & Co.KG, Thomas Wetsch, Sonderschrauben Güldner GmbH; Daniel Wunderlich, Karl Schnell GmbH & Co.KG; Dennis Zeller, Karl Schnell GmbH & Co.KG
 
 
Klasse M4IM (Feinwerkmechaniker Maschinenbau), Klassenlehrer: Alfred Winklmaier
 
Nick Brenner, Data Modul Weikersheim GmbH; Eduard Wald, Data Modul Weikersheim GmbH
 
 
Klasse R4PW (Kraftfahrzeugmechatroniker), Klassenlehrer: Martin Breuner
 
Noyha Abdallah, Autoservice Feuerstein; Loai Baidoun, Premium Car Center; Armen Basini, Premium Car Center; Niko Deißler, Autohaus Günter Weber; Timo Fleischhacker, Stefan Beyer; Kevin Kämmler, Thomas Roth; Patrick Klee, Helmut Hellinger; Alexander Leer, Autohaus Mittleres Taubertal; Michael Wülk, Autohaus Mittleres Taubertal Autohaus Mittleres Taubertal

Neue Sitzgelegenheiten für Schüler im Werkstattbereich

Neue Sitzgelegenheiten für Schüler im Werkstattbereich
 
In einer SMV-Sitzung bemängelten die Schüler, die in der neuen Werkstatt unterrichtet werden, fehlende Sitzmöglichkeiten in den Pausen. Das Thema wurde von den Schülersprechern sofort aufgegriffen und Möglichkeiten mit der Schulleitung besprochen.
Die Projektgruppe „Schulgestaltung“ - Regine Kunert und Thomas Klug - nahm den Auftrag als neues Projekt unter der Leitung von Thomas Klug an und kümmerte sich um die Umsetzung.
Diese war jedoch langwieriger als zunächst gedacht, denn aufgrund von Sicherheitsbestimmungen mussten wichtige Punkte beachtet werden.
Der Architekt Peter Imhof verwies das Projektteam zunächst an den Brandschutzbeauftragten der Stadt. Bei einem Vor-Ort-Termin erklärte dieser wo überhaupt Bänke aufgestellt werden könnten. Dass die Sitzmöglichkeiten aufgrund des Fluchtweges in der Werkstatt nicht brennbar sein dürfen und zusätzlich fest montiert werden mussten, schränkte die Möglichkeiten weiter ein.
Auch der beim Architekten eingereichte Vorschlag zur Gestaltung der Sitzgelegenheiten fand keine Zustimmung, so dass von ihm Pläne zur Verfügung gestellt wurden und die Gewerbliche Schule nach Absprache mit Frau Smolka Bänke aus Beton selbst bauen ließ.
Die Idee eines schulübergreifenden Projektes im Main-Tauber-Kreis war geboren und Thomas Klug von der Gewerblichen Schule besprach die Pläne mit H. Härtlein von der ÜBA Bau.
Im Unterricht fertigten die Schüler der ÜBA Bau die Platten für die Bänke an. Nach den Plänen bauten sie Schalungen, deren Innenleben eine Eisenkonstruktion darstellt, um Stabilität zu gewährleisten und gossen sie danach mit Beton aus.
Nun stand man vor der Aufgabe des Transports der jeweils 340 kg schweren Platten. Doch auch dieses Problem sollte kein Hindernis darstellen. Gerhard Kraft von der Gewerblichen Schule transportierte die Bänke mit Traktor und Anhänger von der ÜBA Bad Mergentheim zur neuen Werkstatt der Schule.
Auch hier hatte man gerade einen kompetenten Partner vor Ort und so half die Fa. Eckert Erdbau mit ihrem Radlader sofort beim Abladen der schweren Platten.
 
Die Montage und das Ausrichten der Bänke übernahmen dann die Klasse 1BFMI zusammen mit ihren Lehrern Thomas Klug und Alfred Nahm.
In den Pausen kann man nun beobachten, dass die neuen Sitzmöglichkeiten gut angenommen und rege genutzt werden.

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