Berichte

Praktische Gesellenprüfung zum Kfz-Mechatroniker in Bad Mergentheim abgelegt

Praktische Gesellenprüfung zum Kfz-Mechatroniker in Bad Mergentheim abgelegt

13 angehende Kfz-Mechatroniker stellten sich an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim erfolgreich der praktischen Gesellenprüfung. Nachdem die 13 angehenden Gesellen vor einigen Wochen ihr theoretisches Wissen unter Beweis stellen mussten, wurden nun die praktischen Fertigkeiten unter die Lupe genommen. Organisiert wurde der praktische Teil der Kfz-Ausbildung von den beiden technischen Lehrern Manfred Kraft und Willy Kolb. Der Innungsobermeister der Region Hohenlohe-Franken Rainer Biedermann machte sich vor Ort ein Bild vom reibungslosen Prüfungsablauf und den vielfältigen Fähigkeiten der jungen Menschen.

Auch diese letzte Hürde meisterten alle Teilnehmer mit Bravour. Prüfungsbester wurde Dominik Follner vom Autohaus mittleres Taubertal, der mit Traumnote bestand. Diese sehr guten Ergebnisse  sind ein Beweis für die sehr gut funktionierende Partnerschaft zwischen Schule und Ausbildungsbetrieb. Über die Hälfe der frisch Ausgebildeten wird ihrem erlernten Beruf die Treue halten, der Rest denkt über eine Weiterbildung nach.

In drei Jahren den letzten Feinschliff erhalten!

In drei Jahren den letzten Feinschliff erhalten!

An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim wurden 61 Schüler aus der Elektro-, sowie 63 Schüler aus der Metallabteilung nach 3,5-jähriger schulisch-praktischer und theoretischer Ausbildung ins Berufsleben entlassen.

Im November hieß es für die Prüflinge für die Abschlussprüfung büffeln. Mit einem Gesamtschnitt von 2,5 erzielten die Prüflinge ein beachtliches Ergebnis. Leistungsbester ist Florian Hahn, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, aus Creglingen-Sechselbach. Der Auszubildende bestand mit Traumnote. Mehr als ein Drittel der Prüfungsteilnehmer erhielt eine Auszeichnung für ihre Leistungen. So wurden 18 Belobigungen für gute Leistungen und 26 Preise für einen Schnitt von 1,9 und besser vergeben.

Die Zeugnisübergabe fand durch die Klassenlehrer und die Abteilungsleiter, Ruthard Honeck, Elektro, und Roman Krug, Metall, statt. Schulleiterin Edeltraud Smolka dankte in einer gemeinsamen Verabschiedung allen für ihre Arbeit und beglückwünschte die jungen Menschen zu ihrem Abschluss. Sie gab den Prüflingen noch einige gute Worte mit auf den Weg.

„Ein Diamant ist ein Stückchen Kohle, aus dem unter Druck etwas geworden ist“, so Edeltraud Smolka. Sie erinnerte die frisch Ausgebildeten daran, dass sie während ihrer Ausbildungszeit zu einem Diamant geschliffen wurden. Zuweilen sei es für den letzten Feinschliff durchaus von Nöten gewesen, dass Ausbilder und Lehrer auch Druck ausübten. Diamanten gehören zu den härtesten natürlichen Stoffen und so seien auch die jungen Menschen in den letzten Jahren für ihre Zukunft gehärtet worden. Wie dieser Edelstein seien auch die Schüler eine wertvolle Kostbarkeit. Smolka verglich die Schüler mit einem Brillanten, der je nach Lichteinfall ganz unterschiedlich funkelt. Die Rede schloss mit dem Wunsch, dass die Absolventen in ihren Berufen funkeln und brillieren sollen. Als Goldschmiede ihres eigenen Lebens hätten sie es nun selbst in der Hand ein Hochkaräter zu werden. Frau Smolka dankte allen für die geleistete Arbeit.

Den frisch Ausgebildeten stehen nun alle Türen offen, um sich ihre persönliche Goldfassung zu erarbeiten. Viele Schüler kamen mit der Voraussetzung Hauptschulabschluss an die Gewerbliche Schule und können sich nun mit einem Gesamtschnitt von mindestens 3,0 über einen mittleren Bildungsabschluss freuen, womit ein weiterer Schritt hin zum Hochkaräter geschafft sei.

Neben der Arbeit in Betrieben ermöglichen Fach- und Meisterschulen eine weitere Spezialisierung. Unternehmen suchen händeringend Fachkräfte und die Berufsaussichten für Techniker und Meister sind hervorragend. So bietet die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim in Vollzeit die Weiterbildung zum „Staatlich geprüften Techniker für Datentechnik“ und in Teilzeit zum „Meister Metalltechnik“ an. Der Abschluss beinhaltet die Fachhochschulreife und berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule bzw. als Meister auch an der Universität, aber ermöglicht in erster Linie eine Laufbahn im mittleren Management.

Tischbohrmaschine mit Sicherheitsausrüstung überreicht

Tischbohrmaschine mit Sicherheitsausrüstung überreicht
 
Eine Woche nach dem 40-jährigen Jubiläum des Vereins für berufliche Bildung ist sie da – die neue Tischbohrmaschine mit Sicherheitsausrüstung, Notaus und Arbeitsraumschutz.
Manfred Schwab, 1. Vorsitzender des Vereins für berufliche Bildung an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim, übergab dem Main-Tauber-Kreis diese Anschaffung mit großer Freude.
Dankend nahm Dr. Heiko Schnell im Namen des Landkreises die Alztronic 14 in Empfang. „Die hört man ja gar nicht,“ bemerkte Dr. Schnell, als die Maschine leise vor sich hinsurrte. Werkstattleiter Hans Heer ist begeistert: „An dieser Maschine kann sich jeder Schüler gleich wohl fühlen und seine Arbeiten schnell, sicher und erfolgreich erledigen.“
Der geschäftsführende 3. VbB-Vorsitzende, Thomas Heer, ließ sich die bedienerfreundliche Maschine erklären und vorführen. Besonders beeindruckend ist die digitale Tiefenanzeige und die stufenlose Drehzahlregelung. Die Drehzahl reicht bei der Alztronic 14 von 200 – 4000 Umdrehungen pro Minute. Die Maschine hat eine handliche Größe und ist in der Farbe silbergrau sehr ansprechend und modern gestaltet. Darüber hinaus hat die Maschine die neuesten Motoren, die sehr energiesparend sind. „Ich freue mich für die Auszubildenden im Metallbereich sehr“, sagte die Schulleiterin Edeltraud Smolka , die ebenfalls von der einfachen und sicheren Funktionsweise begeistert ist.

Schüleraustausch an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim erfolgreich zu Ende gegangen

Schüleraustausch an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim erfolgreich zu Ende gegangen

„Die drei Wochen waren aber schnell um!“, so das Fazit der 12 französischen Schüler und deren Betreuer, die zum jährlichen Schüleraustausch an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim zu Gast waren.

Seit nunmehr fast 4 Jahren bestehen die freundschaftlichen Beziehungen zumLycée Professionel „Saint – Claire“ Sury-le-Comtal, wobei die Schülerinnen und Schüler jeweils drei Wochen im Gastland Gelegenheit haben, sich sprachlich, gesellschaftlich-kulturell, aber auch im Schul- und Arbeitsumfeld ihres Ausbildungsberufes weiter zu bilden. Und da läuft sicher im Vergleich Frankreich - Deutschland einiges unterschiedlich, wie die Schüler immer wieder feststellen. Schon allein, dass französische Schüler bis zum Ende der Berufsausbildung in Vollzeit in die Schule gehen und auch den praktischen Teil fast ausschließlich in der Schule erlernen. Bei uns in Deutschland wird dagegen die Berufsausbildung von Schule und Ausbildungsbetrieb gemeinsam getragen.

Zwei Wochen waren die Schüler in Betrieben rund um Bad Mergentheim und konnten Einblicke in die Ausbildung ihres Profils wie Anlagenmechaniker, Industriemechaniker, Industrieelektroniker oder Zweiradmechaniker erlangen, aber auch einen ganz normalen Arbeitstag erleben.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Betriebe, namentlich die Fa. Lurz, Fa. Festerling, Fa. Vossler, Fa. Roto, Fa. Ceracon, Alex´s Bike – Shop und die Fa. Weinig, die sich der Schüler angenommen und dazu beigetragen haben, dass der Austausch erfolgreich stattfinden konnte.

In der ersten Woche standen vor allem Kennenlernen der Gewerblichen Schule, der Umgebung und ein kurzer Sprachkurs in Deutsch auf dem Plan. Thomas Heer, wissenschaftlicher Lehrer und Hauptverantwortlicher für den Schüleraustausch an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim stellte ein kurzweiliges Programm zusammen, welches bei den Schülern und Betreuern sehr gut ankam. Unter anderem wurde Bad Mergentheim auf einer Stadtführung erkundet, der Wildpark besucht und vom Flugzeug aus das Ganze mal von oben betrachtet. Interessant waren auch die zwei durchgeführten Betriebsführungen, in der Distelhäuser Brauerei und bei der Fa. Würth, hier sogar auf Französisch. Dafür nochmals vielen Dank.

Einer der Höhepunkte der ersten Woche war sicherlich der Empfang im Rathaus von Bad Mergentheim. Dort wurde die Gruppe der Austausschüler mit ihren Betreuern von Herrn Jürgen Friedrich, Herrn Achim Tomasits und vom Gesamtvorsitzenden des Partnerschaftskomitees Herr Bernhard Gailing sehr freundlich empfangen. In einer kurzen Ansprache in der Landessprache der Gäste, betonte Herr Gailing unter anderem die Wichtigkeit und den Nutzen solcher partnerschaftlichen Austauschprogramme. Gleichzeitig hob er das Engagement der Gewerblichen Schule in Bad Mergentheim und der Partnerschule in Sury le Comtal hervor und lobte das Interesse der mit angereisten Schüler.

 

Alles in allem waren beide Seiten mit dem Austausch sehr zufrieden, was bei einem Abschlussessen noch einmal bekräftigt wurde. Die Vertreter der beiden Partnerschulen freuen sich auf ein Wiedersehen und sind schon sehr gespannt auf das Frühjahr, wenn es wieder heißt: Gesucht sind: Zwölf neugierige Schülerinnen und Schüler der Gewerbliche Schule, die zum Austausch nach Frankreich fahren wollen.


 

Die Firma Ansmann aus Assamstadt hat der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim ein E-Bike übergeben

Die Firma Ansmann aus Assamstadt hat der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim ein E-Bike übergeben
 
In den letzten Jahren hat sich Trend zum E-Bike immer stärker durchgesetzt. Es scheint als hätte das klassische Fahrrad bei vielen Kunden ausgedient. Berge oder starke Steigungen lassen sich mit einem E-Bike nahezu problemlos überwinden. Der Großteil der verkauften E-Bikes sind Pedelecs. Sie gelten als normale Fahrräder, erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h und dürfen auch ohne Führerschein und Kennzeichen gefahren werden. Der Motor schaltet sich nur ein, wenn der Fahrer auch in die Pedale tritt - daher der Name Pedelec. Der Wert eines solchen Rades von der Firma Ansmann beträgt 2500€.
Die Firma Ansmann ist seit vergangenem Jahr im Fachhandel mit E-Bikes vertreten. Montiert werden die Teile im Werk in Assamstadt. Der Motor ist nahezu lautlos, was auf die genaue Arbeit und den hohen Qualitätsstandard des Betriebes zurückzuführen ist. Mit 23 kg ist ein solches Rad zwar schwerer als ein herkömmliches aber leichter als vergleichbare Modelle. Mit einer Akkuladung fährt man bis zu 100km, bevor er für sechs Stunden geladen werden muss. Die Garantiezeit für den Akku beträgt 3 Jahre und für den Motor 4 Jahre.

An der Gewerblichen Schule können nun angehenden Zweiradmechaniker ihre Fertigkeiten und ihr Wissen an einem solchen Rad trainieren. Die Personalreferentin Sabine Lodhi und der zuständige Bereichsleiter E-Bike Heiko Schweizer übergaben zusammen mit den Auszubilden den Timo Kaibel und Nikolai Mühleck der Werkstatt der Gewerblichen Schule ein E-Bike zu Übungszwecken im Praxisunterricht. Werkstattlehrer Willy Kolb probierte das neue Rad sofort aus und war begeistert vom „neuen Schulfahrrad.“

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