Berichte

Stand der Friseure war Publikumsmagnet auf der Bildungsmesse in Creglingen.

Stand der Friseure war Publikumsmagnet auf der Bildungsmesse in Creglingen.

Die 1BFK der GSMGH vertrat gemeinsam mit Ihren Fachlehren Herr Pommert und Frau Klingler die Abt. Körperpflege/Friseure auf der Ausbildungsbörse in Creglingen. Alle Schüler zeigten voll engagiert, was sie in den letzten Monaten im praktischen Unterricht gelernt hatten. Aber noch viel mehr demonstrierten Sie ihre Freude am Beruf sowie die Kreativität, die eine gute Friseurin braucht.

Dadurch entwickelte sich der Stand schnell zum Publikumsmagnet. Fragen zur Ausbildung konnten ebenso beantwortet werden wie auch so mancher Frisurentipp übermittelt wurde. Voller Stolz zeigt sich auch die Schulleiterin Frau Smolka über diesen erfolgreichen Auftritt der GSMGH/Abt. Friseure auf der Ausbildungsbörse. Bleibt nur zu hoffen, dass viele Schüleranmeldungen folgen.

Friseurauszubildende als Modells bei der „Langen Tafel“

Friseurauszubildende als Modells bei der „Langen Tafel“

Der Tafelladen des Caritas e.V veranstaltete. unter Leitung von Sandra Mayer und Silvia Hehn am Marktplatz in Tauberbischofsheim die „Lange Tafel“. Dort wurden die Bevölkerung und Betroffene über Angebot des Caritasverbandes, die Arbeit des Tafelladen sowie der „Kommode“, einem Secondhandladen, informiert.

Lange Tafeln zierten den Marktplatz. Zur Verköstigung gab es selbstgebackene  Kuchen und leckere Kürbissuppe. Zahlreiche Besucher fanden sich ein. Mehrere Programmpunkte sorgten für Kurzweil.

Höhepunkt der Veranstaltung aber war eine Modenschau mit Kleidern aus der „Kommode“. Als Modelle wirkten  Menschen mit Behinderung, Bürgerinnen, Flüchtlinge aus Syrien und Afrika sowie die Auszubildenden der Abteilung Körperpflege (Gewerbliche Schule Bad Mergentheim) mit. Professionell präsentierten die Laien die Mode und erhielten viel Applaus vom Publikum sowie anerkennende Worte vom Veranstaltungsteam.

Für die Schülerinnen der K2FR war es eine besondere Erfahrung, denn es lag ganz allein bei ihnen für Hairstyling und Make up der Modelle zu sorgen. Die Klassenlehrerin versuchte zwar zu unterstützen, aber beim praktischen Arbeiten waren die Schülerinnen auf sich alleine gestellt. Als hilfreich erwies es sich, dass die letztjährige Prüfungsbeste Samira Haag vom Trendsalon Hammer freigestellt wurde um mitzuwirken. Insgesamt kann man sagen, dass die  Schülerinnen  ihre Aufgabe mit Bravour gemeistert hatten. Sie erhielten dafür von allem Seiten Lob.

„So könnten wir öfters Unterricht machen.“ brachte es Lana Naumov auf den Punkt. Für die Auszubildenden war die Veranstaltung nicht nur im Bezug auf ihre Fachpraxis lehrreich, sondern auch im persönlichen Erfahrungsbereich von unschätzbarem Wert. Integration, Akzeptanz, Toleranz wurden hier ohne große Worte gelebt. Gemeinsam mit den Flüchtlingen sowie den Menschen mit Behinderung teilte man Aufregung und Hektik vor der Show sowie Spaß an der Präsentation.

Nicht nur für die Veranstalter, auch für die Auszubildenden der Abt. Körperpflege war die „Lange Tafel“ ein riesen Erfolg.

In drei Jahren weit mehr als nur einen Beruf erlernt!

In drei Jahren weit mehr als nur einen Beruf erlernt!
 
An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim wurden 69 Prüflinge ins Berufsleben entlassen.
 
In den letzten Wochen hieß es für die Prüflinge ein letztes Mal büffeln. Fast 70 Teilnehmer sowie zwei externe Kandidaten stellten sich dieser letzten Herausforderung und erzielten mit 2,3 einen hervorragenden Gesamtschnitt. Das beste Prüfungsergebnis erreichte die Industriemechanikerin Doris Rathgeber vom Umschulungs- und Fortbildungszentrum Niederstetten mit einem Durchschnitt von 1,3. Mehr als ein Drittel der Schülerinnen und Schüler erhielten für ihre Leistungen eine Auszeichnung. Insgesamt wurden 16 Preise und 11 Belobigungen für gute und hervorragende Leistungen übergeben.
Schulleiterin Edeltraud Smolka erinnerte in einer gemeinsamen Verabschiedung daran, dass dieser Prüfungsjahrgang gemeinsam mit ihr an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim gekommen war. Für beide Seiten war alles neu und unbekannt. In den vergangenen drei Jahren hat sich vieles entwickelt. So wurden aus den unerfahrenen Auszubildenden fertig Ausgebildete, die für die Berufswelt bestens gerüstet sind. Edeltraud Smolka erinnerte aber auch daran, dass das Leben weit mehr sei als Arbeit und es viel Schönes und Gutes zu entdecken gäbe. Sie zitierte den Psychoanalytiker Jung, der sagte, es sei weniger das Leben, das uns bedrücke, sondern das ungelebte Leben, das uns unglücklich mache. Sie gab den Anwesenden den Wunsch aus einer unbekannten Quelle mit auf den Weg, „Das Leben möge mehr sein als Gleichförmigkeit, mehr als Arbeit, Essen und Schlafen. Es möge auch den Höhepunkt kennen und den Kontrast“ Die Rede schloss mit dem Wunsch, dass die jungen Menschen neugierig, mutig und vital blieben, um Berufs-und Privatleben zu meistern.
Gleichzeitig lud die Schulleiterin die Absolventinnen und Absolventen ein, wieder an die Schule zu kommen, da diese auch interessante Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten böte. So ermöglichen Fach- und Meisterschulen eine weitere Spezialisierung. Unternehmen suchen händeringend Fachkräfte und die Berufsaussichten für Techniker und Meister sind gegenwärtig hervorragend. Der Abschluss beinhaltet die Fachhochschulreife und berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule bzw. als Meister auch an der Universität, aber ermöglicht in erster Linie eine Laufbahn im mittleren Management. Daneben bietet der Verein für berufliche Bildung viele interessante Kurse wie die CAD-Software Inventor zur 3D-Simulation oder Schweißkurse. Im Anschluss wurden die Zeugnisse und Auszeichnungen übergeben.
Die Schülerinnen und Schüler verbanden sehr viel Positives mit ihrer Schulzeit und hoben das gute Klassenklima hervor. Den Jung-Bäckerinnen blieb die offene Atmosphäre, der gute Zusammenhalt und die Tatsache, dass niemand bloß gestellt wurde, positiv in Erinnerung. Einig war man sich, dass man viel Nützliches und Neues gelernt habe, womit man bestens gerüstet ins Berufsleben starten könne und abgesehen von den Prüfungen gerne zur Schule gegangen ist.
                                                                                             

Projekt „Princess for one night“

Projekt „Princess for one night“

Das Lernfeld 13 „Komplexe Dienstleistungen anbieten” hat zum Ziel, dass Schüler und Schülerinnen des dritten Ausbildungsjahres ein Styling zu einem besonderen Anlass nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch durchführen können. Voraussetzungen dafür sind komplexe Handlungen sowie zahlreiche Planungsüberlegungen.

Als Thema des Projekts wählten die Schülerinnen der K3FR im Schuljahr 2014/15 „Princess for one night“. Gearbeitet wurde in Gruppen von 3-4 Schülerinnen. Bewertet wurde dieses Projekt von der wissenschaftlichen Lehrkraft Dorothea Lammer sowie den Technischen Lehrkräften Marianne Klingler und Bernd Pommert.

Nach dem Handlungsprinzip:

  • Informieren
  • Ausgangssituation analysieren
  • Entscheiden
  • Handeln
  • Nachbereiten

Die Aufgabe bestand darin Frisur, Makeup und Nageldesign passend zum Princess-Outfit zu gestalten. In einer Mappe wurden die Planungsschritte, Behandlungsplan, Skizzen und Ergebnisse dokumentiert. Die praktische Umsetzung erfolgte im BTW-Unterricht. Die Schülerinnen hatten 180 Minuten um dieses Projekt in die Tat umzusetzen.

Interessant waren die unterschiedlichen Interpretationen des Themas. So gab es eine Gothic Princess (Stefanie Metzger), eine Golden Princess (Julia Klein) und ein Beautybiest (Michaela Schäfer) zu bestaunen. Dabei wurde auf hohem Niveau gearbeitet.

Unsere Fotografin und Deutschlehrerin, Frau Stephan, zeigte sich sichtlich begeistert von den Ergebnissen und ergänzte das Projekt sofort in ihrer Deutschstunde, in der sie Plakate anfertigen ließ

Bravo!!! Ihr seid Spitze!!!

Gruppe Gothic Princess:

  • Stefanie Metzger (Salon Christina Reichert, MGH)
  • Jenny Friederich (Salon Capelli, TBB)
  • Carolina Rube (Salon Klingler, MGH)
  • Christine Schmidt (Salon Artur Schmitt, MGH)

Gruppe Golden Princess:

  • Julia Klein (La Chic, MGH)
  • Stefanie Knierim (Kopfkunst, MGH)
  • Irina Singer (Salon Maria Mohr, Lauda)
  • Kristina Wasemüller (Klier, Igersheim)

Gruppe Beautybiest:

  • Michelle Schäfer (Jürgen Imhof, TBB)
  • Evelyn Töpfer (Salon Wettengel, Wertheim)
  • Vivian Balzer (Menschen und Frisuren, MGH)
  • Violetta Merci (Salon Opus, Giebelstadt)

Angehende Friseurinnen waren bei der Modenschau des Tafelladen mit von der Partie

Angehende Friseurinnen waren bei der Modenschau des Tafelladen mit von der Partie
 
Der Tafelladen des Caritasverband Main-Tauber-Kreis veranstaltete auf dem Marktplatz in Tauberbischofsheim die „Zweite Lange Tafel“.
Der Höhepunkt eines abwechslungsreichen Programms war eine Modenschau. SchülerInnen der Pestalozzi Werkrealschule Tauberbischofsheim und Menschen mit Behinderung präsentierten modische Kleidungsstücke aus dem reichhaltigen Sortiment des Tafelladens. Ziel der Veranstaltung des Caritasverbandes war es der Bevölkerung das Wirken des Caritasverbandes näher zu bringen. Besonders die Arbeit und das Angebot des Tafelladens standen im Mittelpunkt. Das Haarstyling und die Gestaltung des Make-ups übernahmen Schülerinnen der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim aus der Abteilung Körperpflege ehrenamtlich. Dorothea Lammer, Lehrerin an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim, hat die Zusammenarbeit zwischen Schule und Modenschau organisiert und koordiniert.
Für die angehenden Friseurinnen aber auch das Aushängeschild der Friseurinnung Michaela Hammer, Friseurmeisterin und Mitglied der Friseurinnung MTK, waren es sehr beindruckende berufliche Erfahrungen. Mit großer Freude und Engagement sowie überzeugender fachpraktischer Kompetenz erstellten sie kreative und professionelle Laufstegfrisuren. Ihre Modelle strahlten und fühlten sich fast wie Topmodels. Der Applaus der Zuschauer tat sein Übriges. Die angehenden Friseurinnen waren überaus stolz, endlich einmal ihr erlerntes Wissen und Können erfolgreich außerhalb des Salonalltags unter Beweis stellen zu können.
Beim großen Finale wurden die Schülerinnen auf die Bühne geholt und ihre Arbeiten mit großem Applaus gewürdigt. Auch von der Schulleiterin der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim, Edeltraud Smolka, gab es Lob und Anerkennung für das Engagement.
 
Mitgewirkt haben:
  • Selina Ballweg, K3FR, Salon Ballweg Külsheim
  • Laura Deis, K3FR, Salon Artur Schmitt Bad Mergentheim mit Tochter
  • Jenny Friederich, K2FR, Salon Capelli Tauberbischofsheim
  • Kristina Hein, K3FR, Salon HeerStyle Bad Mergentheim
  • Stefanie Metzger, K2FR, Salon Christina Reichert Bad Mergentheim
  • Michaela Hammer, Friseurmeisterin und Vorstandsmitglied der Friseurinnung MTK

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