Berichte

Projekt „Princess for one night“

Projekt „Princess for one night“

Das Lernfeld 13 „Komplexe Dienstleistungen anbieten” hat zum Ziel, dass Schüler und Schülerinnen des dritten Ausbildungsjahres ein Styling zu einem besonderen Anlass nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch durchführen können. Voraussetzungen dafür sind komplexe Handlungen sowie zahlreiche Planungsüberlegungen.

Als Thema des Projekts wählten die Schülerinnen der K3FR im Schuljahr 2014/15 „Princess for one night“. Gearbeitet wurde in Gruppen von 3-4 Schülerinnen. Bewertet wurde dieses Projekt von der wissenschaftlichen Lehrkraft Dorothea Lammer sowie den Technischen Lehrkräften Marianne Klingler und Bernd Pommert.

Nach dem Handlungsprinzip:

  • Informieren
  • Ausgangssituation analysieren
  • Entscheiden
  • Handeln
  • Nachbereiten

Die Aufgabe bestand darin Frisur, Makeup und Nageldesign passend zum Princess-Outfit zu gestalten. In einer Mappe wurden die Planungsschritte, Behandlungsplan, Skizzen und Ergebnisse dokumentiert. Die praktische Umsetzung erfolgte im BTW-Unterricht. Die Schülerinnen hatten 180 Minuten um dieses Projekt in die Tat umzusetzen.

Interessant waren die unterschiedlichen Interpretationen des Themas. So gab es eine Gothic Princess (Stefanie Metzger), eine Golden Princess (Julia Klein) und ein Beautybiest (Michaela Schäfer) zu bestaunen. Dabei wurde auf hohem Niveau gearbeitet.

Unsere Fotografin und Deutschlehrerin, Frau Stephan, zeigte sich sichtlich begeistert von den Ergebnissen und ergänzte das Projekt sofort in ihrer Deutschstunde, in der sie Plakate anfertigen ließ

Bravo!!! Ihr seid Spitze!!!

Gruppe Gothic Princess:

  • Stefanie Metzger (Salon Christina Reichert, MGH)
  • Jenny Friederich (Salon Capelli, TBB)
  • Carolina Rube (Salon Klingler, MGH)
  • Christine Schmidt (Salon Artur Schmitt, MGH)

Gruppe Golden Princess:

  • Julia Klein (La Chic, MGH)
  • Stefanie Knierim (Kopfkunst, MGH)
  • Irina Singer (Salon Maria Mohr, Lauda)
  • Kristina Wasemüller (Klier, Igersheim)

Gruppe Beautybiest:

  • Michelle Schäfer (Jürgen Imhof, TBB)
  • Evelyn Töpfer (Salon Wettengel, Wertheim)
  • Vivian Balzer (Menschen und Frisuren, MGH)
  • Violetta Merci (Salon Opus, Giebelstadt)

In drei Jahren weit mehr als nur einen Beruf erlernt!

In drei Jahren weit mehr als nur einen Beruf erlernt!
 
An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim wurden 69 Prüflinge ins Berufsleben entlassen.
 
In den letzten Wochen hieß es für die Prüflinge ein letztes Mal büffeln. Fast 70 Teilnehmer sowie zwei externe Kandidaten stellten sich dieser letzten Herausforderung und erzielten mit 2,3 einen hervorragenden Gesamtschnitt. Das beste Prüfungsergebnis erreichte die Industriemechanikerin Doris Rathgeber vom Umschulungs- und Fortbildungszentrum Niederstetten mit einem Durchschnitt von 1,3. Mehr als ein Drittel der Schülerinnen und Schüler erhielten für ihre Leistungen eine Auszeichnung. Insgesamt wurden 16 Preise und 11 Belobigungen für gute und hervorragende Leistungen übergeben.
Schulleiterin Edeltraud Smolka erinnerte in einer gemeinsamen Verabschiedung daran, dass dieser Prüfungsjahrgang gemeinsam mit ihr an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim gekommen war. Für beide Seiten war alles neu und unbekannt. In den vergangenen drei Jahren hat sich vieles entwickelt. So wurden aus den unerfahrenen Auszubildenden fertig Ausgebildete, die für die Berufswelt bestens gerüstet sind. Edeltraud Smolka erinnerte aber auch daran, dass das Leben weit mehr sei als Arbeit und es viel Schönes und Gutes zu entdecken gäbe. Sie zitierte den Psychoanalytiker Jung, der sagte, es sei weniger das Leben, das uns bedrücke, sondern das ungelebte Leben, das uns unglücklich mache. Sie gab den Anwesenden den Wunsch aus einer unbekannten Quelle mit auf den Weg, „Das Leben möge mehr sein als Gleichförmigkeit, mehr als Arbeit, Essen und Schlafen. Es möge auch den Höhepunkt kennen und den Kontrast“ Die Rede schloss mit dem Wunsch, dass die jungen Menschen neugierig, mutig und vital blieben, um Berufs-und Privatleben zu meistern.
Gleichzeitig lud die Schulleiterin die Absolventinnen und Absolventen ein, wieder an die Schule zu kommen, da diese auch interessante Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten böte. So ermöglichen Fach- und Meisterschulen eine weitere Spezialisierung. Unternehmen suchen händeringend Fachkräfte und die Berufsaussichten für Techniker und Meister sind gegenwärtig hervorragend. Der Abschluss beinhaltet die Fachhochschulreife und berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule bzw. als Meister auch an der Universität, aber ermöglicht in erster Linie eine Laufbahn im mittleren Management. Daneben bietet der Verein für berufliche Bildung viele interessante Kurse wie die CAD-Software Inventor zur 3D-Simulation oder Schweißkurse. Im Anschluss wurden die Zeugnisse und Auszeichnungen übergeben.
Die Schülerinnen und Schüler verbanden sehr viel Positives mit ihrer Schulzeit und hoben das gute Klassenklima hervor. Den Jung-Bäckerinnen blieb die offene Atmosphäre, der gute Zusammenhalt und die Tatsache, dass niemand bloß gestellt wurde, positiv in Erinnerung. Einig war man sich, dass man viel Nützliches und Neues gelernt habe, womit man bestens gerüstet ins Berufsleben starten könne und abgesehen von den Prüfungen gerne zur Schule gegangen ist.
                                                                                             

"Chillen" im Unterricht

„Chillen“ im Unterricht
 
Schülerinnen der 1jährigen Berufsfachschule verwöhnen Grundschüler mit Handmassagen
 
Ende März veranstaltete die Christian- Morgenstern-Grundschule in Tauberbischofsheim Projekttage zum Thema „Gesundheit“. Ohne Zögern griffen Schülerinnen der 1BFK und K1FR der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim dieses Thema auf und meldeten sich zum Baustein „Entspannung“ mit dem Projekt „Handmassage“ an. Gerne nahm die Rektorin der Grundschule, Frau Walther, dieses Angebot für ihre Schüler wahr. Ohne Probleme wurde die Zusammenarbeit der beiden Schulen organisiert und Formalitäten erledigt.
Unterstützt von der Klassenlehrerin Frau Lammer, der Kosmetikfachlehrerin Frau Klingler sowie Milena Eisenhauer und Maria Reiter (beide vom Salon Jürgen Imhof Tauberbischofsheim) boten die angehenden Friseurinnen den Dritt- und Viertklässlerinnen eine entspannende Handmassage. Die Kleinen genossen die knetend- kreisenden Massagegriffe sehr. Bei wohltuender Musik, Kerzenschein und dem Duft von Aromaölen konnten sie vom Schulstress abschalten. „CHILLEN“ wie das die Jugend heutzutage nennt.
Körperliches Wohlbefinden und Stressabbau sind in unserer hektischen Gesellschaft von großer Bedeutung. Eine kleine Auszeit in Form dieser Massageart kann bereits Wunder wirken. Das ist auch für unter Leistungs-, Notendruck und Freizeitstress stehende Jugendliche wichtig.
Damit die Kinder die Durchführung der Handmassage üben können, erarbeiteten die Friseurschülerinnen ein Handout.
Es war ein gelungenes Projekt. Die großen wie die kleinen Schülerinnen hatten viel Spaß dabei.
 
 
…..und vielleicht träumt so manche Grundschülerin davon auch mal Friseurin zu werden.

Angehende Friseurinnen waren bei der Modenschau des Tafelladen mit von der Partie

Angehende Friseurinnen waren bei der Modenschau des Tafelladen mit von der Partie
 
Der Tafelladen des Caritasverband Main-Tauber-Kreis veranstaltete auf dem Marktplatz in Tauberbischofsheim die „Zweite Lange Tafel“.
Der Höhepunkt eines abwechslungsreichen Programms war eine Modenschau. SchülerInnen der Pestalozzi Werkrealschule Tauberbischofsheim und Menschen mit Behinderung präsentierten modische Kleidungsstücke aus dem reichhaltigen Sortiment des Tafelladens. Ziel der Veranstaltung des Caritasverbandes war es der Bevölkerung das Wirken des Caritasverbandes näher zu bringen. Besonders die Arbeit und das Angebot des Tafelladens standen im Mittelpunkt. Das Haarstyling und die Gestaltung des Make-ups übernahmen Schülerinnen der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim aus der Abteilung Körperpflege ehrenamtlich. Dorothea Lammer, Lehrerin an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim, hat die Zusammenarbeit zwischen Schule und Modenschau organisiert und koordiniert.
Für die angehenden Friseurinnen aber auch das Aushängeschild der Friseurinnung Michaela Hammer, Friseurmeisterin und Mitglied der Friseurinnung MTK, waren es sehr beindruckende berufliche Erfahrungen. Mit großer Freude und Engagement sowie überzeugender fachpraktischer Kompetenz erstellten sie kreative und professionelle Laufstegfrisuren. Ihre Modelle strahlten und fühlten sich fast wie Topmodels. Der Applaus der Zuschauer tat sein Übriges. Die angehenden Friseurinnen waren überaus stolz, endlich einmal ihr erlerntes Wissen und Können erfolgreich außerhalb des Salonalltags unter Beweis stellen zu können.
Beim großen Finale wurden die Schülerinnen auf die Bühne geholt und ihre Arbeiten mit großem Applaus gewürdigt. Auch von der Schulleiterin der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim, Edeltraud Smolka, gab es Lob und Anerkennung für das Engagement.
 
Mitgewirkt haben:
  • Selina Ballweg, K3FR, Salon Ballweg Külsheim
  • Laura Deis, K3FR, Salon Artur Schmitt Bad Mergentheim mit Tochter
  • Jenny Friederich, K2FR, Salon Capelli Tauberbischofsheim
  • Kristina Hein, K3FR, Salon HeerStyle Bad Mergentheim
  • Stefanie Metzger, K2FR, Salon Christina Reichert Bad Mergentheim
  • Michaela Hammer, Friseurmeisterin und Vorstandsmitglied der Friseurinnung MTK

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