Berichte

Über 100 Berufsschülerinnen und Berufsschüler haben an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim ihre Berufsausbildung erfolgreich absolviert.

Über 100 Berufsschülerinnen und Berufsschüler haben an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim ihre Berufsausbildung erfolgreich absolviert.

Christian Deppisch wurde Prüfungsbester

In den letzten Wochen hieß es für über 110 Berufsschülerinnen und Berufsschüler aus den Fachbereichen Elektrotechnik und Metalltechnik büffeln und gute Nerven beweisen. Nach 3,5 Jahren Ausbildung standen die Abschlussprüfungen an.

Die Arbeit hat sich sichtlich gelohnt, da die Absolventinnen und Absolventen mit einem Gesamtschnitt von 2,5 ein beachtliches Ergebnis erzielten. Über ein Drittel der Prüflinge wurde für ihre Leistungen ausgezeichnet. Insgesamt wurden 23 Preise für hervorragende Leistungen bis zu einem Schnitt von 1,9 und 20 Belobigungen für einen Schnitt von 2,0 bis 2,2 verliehen. Prüfungsbester wurde Christian Deppisch, der bei Wittenstein SE seine Ausbildung zum Mechatroniker macht.

Die Zeugnisübergabe fand wie in jedem Jahr durch die Klassenlehrer statt, während die Preise und Belobigungen in der Aula im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreicht wurden. Schulleiter Peter Wöhrle dankte in der gemeinsamen Verabschiedung allen für ihre geleistete Arbeit und gratulierte den Prüflingen zu ihrem Erfolg. Er ermutigte die Prüfungsabsolventinnen und –absolventen mit den Worten des ersten asiatischen Literaturnobelpreisträgers, Tagore, ihre Arbeit nicht nur als Pflicht zu sehen sondern auch als sinnstiftend. Alles was man mit Freude tue, ergäbe auch Sinn. Der Sinn der Berufsausbildung sei weit mehr als bloßes Erlernen von Fähigkeiten und Erbringen von Leistung. Eine Berufsausbildung präge die Persönlichkeit maßgeblich. „Der höchste Lohn ist nicht das, was wir dafür bekommen, wie Zeugnisse, Geld, teure reisen, sondern das, was wir dadurch werden.“, so Peter Wöhrle weiter.

Allerdings sei nach der Prüfung auch vor der Prüfung. Mit einem Bein stände man noch in der Ausbildung, aber mit dem anderen schon in neuen Betrieben, weiterführenden Schulen oder der Universität. Das Leben halte noch viele Hürden bereit und erwarte in beruflicher Hinsicht die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen. Auch die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim biete interessante Möglichkeiten. So kann man in Vollzeit die Weiterbildung zum „Staatlich geprüften Techniker für Datentechnik“ und in Teilzeit zum „Meister in Metalltechnik“ erwerben. Der Abschluss der Technikerschule beinhaltet die Fachhochschulreife und berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule bzw. als Meister auch an der Universität. Zweifelsohne werde einen der berufliche Werdegang prägen. Der Schulleiter hoffe, dass jede und jeder sin ganz persönliches Glück finden werde. Am Ende wünschte Peter Wöhrle allen Anwesenden frohe Weihnachtstage.

Arbeitskreis der Abteilung Körperpflege der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim und Ausbilderinnen der Betriebe der Friseurinnung und der Innungsobermeisterin Frau Hammer

Arbeitskreis der Abteilung Körperpflege der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim und Ausbilderinnen der Betriebe der Friseurinnung und der Innungsobermeisterin Frau Hammer

Die Leiterin der Abteilung Körperpflege der GSMGH, Frau Grützmacher, lud Innungsobermeisterin Frau Hammer, Ausbilder/-innen und Fachlehrer  zu einem gemeinsamen Austausch an die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim ein.

Gesprächsinhalte waren aktuelle Ausbildungszahlen, fehlender Nachwuchs im Friseurbereich sowie Planung gemeinsamer Aktivitäten zur Nachwuchsgewinnung als auch ein Bericht der Klassenlehrerin Frau Lammer über die aktuelle Situation in den Friseurklassen. Die Obermeisterin Frau Hammer berichtete über News im Friseurberuf auf Verbandsebene.

Eine Friseurmeisterin bemerkte, dass sich die Auszubildenden entsprechend dem Zeitgeist, individueller Lebensumstände und gesellschaftlicher und politscher Gegebenheiten verändert hätten. Sie hinterfragte, ob berufliche und schulische Ausbildung neu gestaltet werden sollten, und welchen Beitrag die Beteiligten leisten könnten. Darüber wurde intensiv diskutiert. Ideen gesammelt, wie z:B. Workshops von Ausbildern im Unterricht, Ausbildungsbetriebe unterstützen sich gegenseitig bei Übungsabenden, freiwillige Zahlung von übertariflichen Lohn usw., Verbesserung der Außendarstellung des Friseurhandwerks durch z. B. Ausstellungen von Projekten in öffentlichen Räumen.

Ein weiterer Diskussionspunkt war die Bitte einer Ausbilderin die Betriebspraktika der einjährigen Berufsschule organisatorisch so zu verändern, dass alle Ausbildungsbetriebe und natürlich die Auszubildenden selber auch einen Nutzen davon haben. Frau Grützmacher versprach das Anliegen mit der Schulleitung zu prüfen.

Positiv bewertet wurde von Obermeisterin Hammer, aber auch den Anwesenden, die Inhalte und Zielsetzungen der Einjährigen Berufsfachschule für Körperpflege; an deren Erhalt wolle man festhalten. Trotzdem besteht auch weiterhin die Möglichkeit, die Auszubildenden ab dem 1. Lehrjahr in Teilzeit anzumelden.

Zirka zweieinhalb Stunden wurde eifrig,  zum Teil kontrovers diskutiert und geplant. Die Ausbilderin Frau Stein bedankte sich für die Einladung und betonte, dass sie so eine Art der Zusammenarbeit für extrem wichtig halte. „Wir müssen viel mehr nach außen tragen, was für ein toller Beruf Friseur/ Friseurin ist.“ 

Das Fazit des Nachmittags war: "Miteinander. Im Austausch bleiben. Gemeinsam Ausbildung zeitgemäß und attraktiv gestalten."

Erfolgreich das Ende der Schulzeit aber nicht des Lernens erreicht

Erfolgreich das Ende der Schulzeit aber nicht des Lernens erreicht

An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim wurden nach dreijähriger Ausbildung 63 Prüflinge ins Berufsleben entlassen.

Die gut 60 Absolventinnen und Absolventen erzielten mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,6 ein beachtliches Ergebnis. Fast die Hälfte der Schülerinnen und Schüler erhielten für ihre Leistungen eine Auszeichnung. Insgesamt wurden 18 Preise und 11 Belobigungen für gute und hervorragende Leistungen übergeben. Leistungsbeste wurden der Fachinformatiker Mattis Berlacher und der Umschüler im Fachbereich Elektronik für Betriebstechnik Tobias Zalucky, die beide mit der Traumnote 1,1 bestanden.

Der neue Schulleiter Peter Wöhrle betonte in seiner Laudatio, dass nach drei Jahren harter Arbeit nun zwar das Ende der Schulzeit gekommen sei aber sicher nicht das Ende des Lernens. Die Schritte hinaus der Schule seien für die frisch Ausgebildeten mit Sicherheit schön, aber auch anstrengend und von einigen Unwägbarkeiten begleitet. Peter Wöhrle wünschte allen viel Kraft und Zuversicht für diese Umbruch- und Aufbruchphase im Leben. Er ermutigte die jungen Menschen, sich ihre Neugier an Dinge heranzugehen beizubehalten, denn Neugier sei der Motor, der einen im Leben voranbringe und einen immer wieder aufs Neue aus dem Alltagstrott reiße. Daneben solle man sich aber auch in Achtsamkeit gegenüber sich selbst und der Umwelt üben. Zwar werden manche guten Ratschläge an den Absolventinnen und Absolventen abprallen, aber es sei Teil des Lebens aus Erfahrungen zu lernen und sich zu entwickeln. Der Schulleiter dankte den Lehrerinnen und Lehrern aber auch Ausbildungsleitern, die die Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Jahren immer wieder angetrieben und gefördert haben. Peter Wöhrle wünschte allen viel Erfolg für ihren weiteren Lebensweg.

Friseure unterstützen Tafelladen

Friseure unterstützen Tafelladen

Bei herrlichem Herbstwetter veranstaltete der Tafelladen Tauberbischofsheim unter Leitung von Sandra Meyer und Silvia Hehn die sogenannte „Lange Tafel“ am Schlossplatz Tauberbischofsheim.

Fleißige Helfer und Unterstützer des Tafelladens verteilten leckere Gemüsesuppe und gespendete Torten an die Besucher. Mit der „Langen Tafel“ will der Caritas diese Hilfseinrichtung der Bevölkerung  vorstellen und Berührungsängste abbauen.

Höhepunkt der Veranstaltung ist eine Modenschau, bei der gespendete Kleider aus der „Kommode“  von Schülern, Flüchtlingen und Menschen mit Beeinträchtigungen präsentiert werden.

Schon seit einigen Jahren unterstützt die Abteilung Körperpflege diese Veranstaltung durch Teilnahme an der Modenschau als Modells und Stylisten. Die Lehrkräfte Frau Lammer und Herr Pommert sowie die Damenfachbeirätin der Friseurinnung MTK, Frau Selina Ballweg , betreuten und berieten die Schüler und Schülerinnen der Klasse K2FR bei den Vorbereitungen für die Show.

Für alle Beteiligten war es ein einmaliges Erlebnis und ein großartiger Beitrag zur Integration.

Dankbar ist die Gewerbliche Schule auch ihren Ausbildungsbetrieben, die ohne Zögern allen Schülern der K2FR an diesem Samstag frei gaben, um an der „Langen Tafel“ mitwirken zu können.

Kreative Köpfe in der Friseurabteilung

Kreative Köpfe in der Friseurabteilung

Projektarbeiten sind schon lange fachtheoretischer und fachpraktischer Bestandteil im Unterricht der Abteilung Körperpflege. Entsprechend den Vorkenntnissen und Möglichkeiten erhalten die Schülerinnen der drei Lehrjahre Arbeitsaufträge.

Auch in diesem Schuljahr lieferten die Schülerinnen wieder hervorragende Arbeiten beim Projekt „Frisieren für besondere Anlässe“. Die Themen bzw. Anlässe wurden gemeinsam von den Lehrkräften und Klassen ausgewählt. Das waren für die 1BFK/ K1FR Vintagefrisuren, K2FR Angels und in der K3FR Festivalfrisuren.

Verlangt wurde jeweils eine Mappe mit folgenden Inhalten: Kundendaten und -wunsch, Diagnose von Kopfhaut, Haaren und Haut, Materialliste sowie Frisuren und Make up- Beschreibung z.T. mit Skizzen.

Im fachpraktischen Unterricht mussten dann die erarbeiteten Vorschläge für Frisur und Make up an einem Modell umgesetzt werden. (K3FR zusätzlich Nageldesign); gearbeitet wurde in Zweier- oder Dreiergruppen.

Durch diese Projektarbeiten sollen die SchülerInnen frühzeitig auf die praktische Gesellenprüfung vorbereitet werden.

Von den Ergebnissen und besonders der Kreativität der SchülerInnen waren die Lehrkräfte Frau Klingler, Frau Wörmann-Lehr, Frau Lammer und Herr Pommert zutiefst beeindruckt.

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