Berichte

Weit mehr als nur Berufsfähigkeit vermittelt bekommen

Weit mehr als nur Berufsfähigkeit vermittelt bekommen

An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim erhielten 33 junge Medizinische Fachangestellte, sowie 21 Zahnmedizinische Fachangestellte nach dreijähriger Ausbildung in einer kleinen Feierstunde ihr Abschlusszeugnis. Mit einem Gesamtschnitt von 2,3 erreichten sie ein hervorragendes Ergebnis.

Kathrin Martin wurde für einen Gesamtschnitt von 1,3 als Prüfungsbeste ausgezeichnet.

Schulleiter Peter Wöhrle betonte in seiner Laudatio, die Absolventinnen sowie ein Absolvent hätte rein formal „eine Berufsfähigkeit vermittelt bekommen, die Fachkompetenz mit allgemeinen Fähigkeiten humaner und sozialer Art verbindet“. Die jungen Absolventinnen und der Absolvent sollten ihren Beruf nicht nur als Sekretärinnendienst verstehen, sondern als wichtige Gelenkstelle zwischen Arzt und Patienten. Ihre Arbeit sei auch mehr als nur Elektroden aufzukleben oder den Bohrer abzusaugen.

So seien es nicht die Ärzte, sondern die Arzt- bzw. Zahnarzthelferinnen, die man in einer Praxis zuerst zu Gesicht bekommt. Sie stellen die Weichen und tragen maßgeblich mit dafür Sorge, dass der Patient ein positives Gefühl erhalte und die Praxis nicht allein als medizinischen Verkaufsladen ansehe. Für vielen Patienten bedeute ein Zahnarztbesuch Horror. Andere werden bim betreten einer Praxis von existenziellen Ängsten begleitet, weil Krankheiten das Leben jederzeit grundlegend verändern können. Die Begleitung durch kompetente medizinische bzw. zahnmedizinische Fachangestellte sei hier unabdingbar. Peter Wöhrle betonte, an erster Stelle müsse immer der Mensch stehen, der sich durchaus über ein kleines Gespräch freue. Er selbst freute sich über die hervorragenden Ergebnisse und dankte den Fachlehrerinnen und Praxen für ihren Anteil am Erfolg. Anschließend wünschte er den erfolgreichen Prüflingen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg.

Als Vertreter der Kreisärztekammer überbrachte Dr. Sebastian Gerstenkorn und für die Kreiszahnärzteschaft Dr. Angela Scupin Glückwünsche und wünschten allen ein erfolgreiches und glückliches Händchen in ihrem Tun.

Erfolgreich das Ende der Schulzeit aber nicht des Lernens erreicht

Erfolgreich das Ende der Schulzeit aber nicht des Lernens erreicht

An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim wurden nach dreijähriger Ausbildung 63 Prüflinge ins Berufsleben entlassen.

Die gut 60 Absolventinnen und Absolventen erzielten mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,6 ein beachtliches Ergebnis. Fast die Hälfte der Schülerinnen und Schüler erhielten für ihre Leistungen eine Auszeichnung. Insgesamt wurden 18 Preise und 11 Belobigungen für gute und hervorragende Leistungen übergeben. Leistungsbeste wurden der Fachinformatiker Mattis Berlacher und der Umschüler im Fachbereich Elektronik für Betriebstechnik Tobias Zalucky, die beide mit der Traumnote 1,1 bestanden.

Der neue Schulleiter Peter Wöhrle betonte in seiner Laudatio, dass nach drei Jahren harter Arbeit nun zwar das Ende der Schulzeit gekommen sei aber sicher nicht das Ende des Lernens. Die Schritte hinaus der Schule seien für die frisch Ausgebildeten mit Sicherheit schön, aber auch anstrengend und von einigen Unwägbarkeiten begleitet. Peter Wöhrle wünschte allen viel Kraft und Zuversicht für diese Umbruch- und Aufbruchphase im Leben. Er ermutigte die jungen Menschen, sich ihre Neugier an Dinge heranzugehen beizubehalten, denn Neugier sei der Motor, der einen im Leben voranbringe und einen immer wieder aufs Neue aus dem Alltagstrott reiße. Daneben solle man sich aber auch in Achtsamkeit gegenüber sich selbst und der Umwelt üben. Zwar werden manche guten Ratschläge an den Absolventinnen und Absolventen abprallen, aber es sei Teil des Lebens aus Erfahrungen zu lernen und sich zu entwickeln. Der Schulleiter dankte den Lehrerinnen und Lehrern aber auch Ausbildungsleitern, die die Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Jahren immer wieder angetrieben und gefördert haben. Peter Wöhrle wünschte allen viel Erfolg für ihren weiteren Lebensweg.

Erfolgreich durchs Ziel gerudert!

Erfolgreich durchs Ziel gerudert!

An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim wurden 68 Prüflinge ins Berufsleben entlassen.

Die knapp 70 Absolventen der Berufsschulabschlussprüfung erzielten mit 2,3 einen hervorragenden Gesamtdurchschnitt. Fast die Hälfte der Schülerinnen und Schüler erhielten für ihre Leistungen eine Auszeichnung. Insgesamt wurden 22 Preise und 9 Belobigungen für gute und hervorragende Leistungen übergeben. Leistungsbester wurde der Fachinformatiker Sebastian Schlachter aus Wertheim, der mit der Traumnote 1,1 bestand.

Nach den Anstrengungen der letzten Wochen gebe es etwas mehr Freizeit, aber „Lernen ist wie Ruder gegen den Strom, wenn man damit aufhört, treibt man zurück.“, so Schulleiterin Edeltraud Smolka in ihrer Ansprache. Sie betontein der gemeinsamen Feierstunde, dass die jungen Menschen nun das Ruder in der Hand hielten und selbst entscheiden, wohin sie  künftig paddeln möchten. Sie seien in den vergangen Jahren mit jedem einzelne Ruderschlag dem Abschluss ein Stück näher gekommen, aber sollten nun nicht aufhören zu rudern, denn nur wer gegen den Strom schwimme, komme irgendwann an der Quelle an. Gleichzeitig dankte sie allen „Steuermännern und –frauen“, die die Absolventen im Betrieb und in der Schule antrieben und motivierten.

Die Schulleiterin ermutigte die Absolventen, wieder an die Schule zu kommen, da diese auch interessante Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten biete. So ermöglichen Fach- und Meisterschulen eine weitere Spezialisierung. Unternehmen suchen händeringend Fachkräfte und die Berufsaussichten für Techniker und Meister sind hervorragend. Der Abschluss beinhaltet die Fachhochschulreife und berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule bzw. als Meister auch an der Universität.

Edeltraud Smolka wünschte allen viel Erfolg für ihren weiteren Lebensweg, aber auch die noch anstehenden Prüfungsgespräche der IHK oder des Gesellenprüfungsausschusses.

Danach richtete der junge Fleischerprüfling Rico-Leon Müller einige Worte an alle Anwesenden. Er erinnerte daran, dass dieser Erfolg für die meisten vor drei Jahren nicht denkbar gewesen sei und dankte besonders seinen Klassenlehrerinnen. Die Lehrer und Lehrerinnen hätten einen zwar hin und wieder gequält, aber dennoch seien die vergangenen Berufsschuljahre eine sehr angenehme Zeit gewesen.                                                                   

38 Medizinische – bzw. Zahnmedizinische Fachangestellte unterstützen künftig Ärzte bei ihrer Arbeit

38 Medizinische – bzw. Zahnmedizinische Fachangestellte unterstützen künftig Ärzte bei ihrer Arbeit

An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim wurden in einer kleinen Feierstunde 26 Medizinische – und 12 Zahnmedizinische Fachangestellte ins Berufsleben entlassen und unterstützen zukünftig Ärzte beziehungsweise Zahnärzte bei ihrer wichtigen Arbeit. Die Absolventen erzielten mit 2,3 in beiden Ausbildungsbereichen einen überaus beachtlichen Gesamtschnitt. Prüfungsbester wurde Christian Baier. Er bestand mit der Traumnote 1,1. Knapp die Hälfte der Prüflinge erhielt für ihre Leistungen eine Auszeichnung. 4 Schüler erhielten für sehr gute Leistungen bis zu einem Schnitt von 1,7 einen Preis und 14 weitere für einen Schnitt zwischen 1,8-2,2 eine Belobigung.

Hocherfreut zeigte sich auch Schulleiterin Edeltraud Smolka über die Prüfungsergebnisse an ihrer Schule. Dies zeige, die Absolventen hätten weit mehr getan als erwartet. Sie zitierte Franz von Assisi: „Tue erst das Notwendige, dann das Mögliche und dann schaffst du das Unmögliche.“ Vielleicht haben einige zu Beginn ihrer Ausbildung auch gedacht, von der Schule hätten sie genug und Berufsschule hieße eher „notwendiges Übel“, allerdings zeigten die hervorragenden Ergebnisse, dass man mindestens sein Mögliches und noch mehr geleistet habe. Dass das scheinbar Unmögliche möglich wurde, hätten die Absolventen sowohl ihren Leistungen aber auch ihren ausbildenden Praxen und Lehrern zu verdanken.

Der Vorsitzende der Kreiszahnärzteschaft Dr. Ruhnkehob in seiner Ansprache vor allem die Notwendigkeit qualifizierter Mitarbeiter als Assistentinnen heraus. „Eine hohe Motivation ist nötig, um den Beruf zu erfüllen“, so Dr. Ruhnke. Darüber hinaus verwies er auf die zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten, die den Absolventen offen ständen. Er bedankte sich bei allen für ihr Engagement und lobte sie für ihre Leistungen. Für ihre Zukunft wünschte er ihnen viel Erfolg und Freude bei ihrer Arbeit.

Dr. Gerstenkorn von der Kreisärzteschaft betonte in seiner Laudatio ebenfalls wie wichtig Motivation und Freude seien. In einem Beruf, in dem man nah am Menschen ist, spüren andere genau, wem seine Arbeit Spaß macht. Besonders betonte er, dass die Freude an diesem Beruf weitergegeben werden sollte, damit der „Arzthelferinnen-Nachwuchs“ zukünftig gesichert ist. 

Im Anschluss bedankten sich die frisch Ausgebildeten bei ihren Lehrern und ließen drei schöne und aufregende Jahre Revue passieren.

Neuer Behandlungsstuhl für die Abteilung Zahnmedizin an der Gewerblichen Schule

Neuer Behandlungsstuhl für die Abteilung Zahnmedizin an der Gewerblichen Schule

Verbesserte Möglichkeiten für eine praxisnahe Ausbildung.

"Praxisnah und schülerzentriert, das war schon immer unser pädagogischer Anspruch", so Oberstudienrat Jürgen Schmitt bei der offiziellen Inbetriebnahme des neuen Behandlungsstuhles in der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim.

Es war ein langjähriger Wunsch der Abteilung Zahnmedizin an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim einen Behandlungsstuhl anzuschaffen. Schulleiterin Edeltraud Smolka betonte, die Möglichkeiten für einen interessanten Unterricht erreichten ein völlig neues Niveau. Daher habe man die nötigen finanziellen Mittel für die Anschaffung bereitgestellt hat.

Die Dentaleinheit ist zwar elektrisch angeschlossen, behandelt kann damit aber nicht werden, da der Stuhl nicht in einer Praxis sondern in einem Fachraum der Schule steht. Aber Unterrichtseinheiten wie Ergonomie, Umgang mit besonderen Patientengruppen, Notfälle in der Zahnarztpraxis, Aufklärungsgespräche, Rollenspiele, Projektarbeit können jetzt didaktisch und methodisch noch praxisnäher gestaltet werden.

Hoch erfreut zeigt sich auch Dr. Ruhnke als Vertreter der Kreiszahnärzteschaft über die Aufwertung des Fachraumes für den Unterricht der Zahnmedizinischen Fachangestellten und ließ sich von einer Auszubildenden ein Aufklärungsgespräch über Zahnputztechniken demonstrieren.

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