Berichte

Exkursion zur Firma Braas nach Buchen-Hainstadt

Exkursion zur Firma Braas nach Buchen-Hainstadt

Wie werden aus Ton und Lehm Dachziegel, die eine durchschnittliche Lebensdauer von 30 Jahren haben?

Auf diese und andere Fragen bekam die Klasse FTE1 der Gewerblichen Schule bei der Betriebsbesichtigung der Firma Braas eine Antwort. Man erfuhr sowohl wie viel komplexe Schritte nötig sind, bis ein fertiger Dachziegel das Werk verlassen kann, als auch wie das Werk auf nationale und internationale Kundenwünsche reagiert. Besonderes Interesse zeigten die Schüler- ganz angehende Techniker- für die jeweiligen Steuerungen.

Der langjährige Mitarbeiter des Unternehmens Michael Sitter, der aktuell die Technikerschule in Bad Mergentheim besucht, hatte die Exkursion organisiert. Begleitet wurde die Klasse von den beiden Fachlehrern Michael Bauer und Katja Stephan.

In drei Jahren den letzten Feinschliff erhalten!

In drei Jahren den letzten Feinschliff erhalten!

An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim wurden 61 Schüler aus der Elektro-, sowie 63 Schüler aus der Metallabteilung nach 3,5-jähriger schulisch-praktischer und theoretischer Ausbildung ins Berufsleben entlassen.

Im November hieß es für die Prüflinge für die Abschlussprüfung büffeln. Mit einem Gesamtschnitt von 2,5 erzielten die Prüflinge ein beachtliches Ergebnis. Leistungsbester ist Florian Hahn, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, aus Creglingen-Sechselbach. Der Auszubildende bestand mit Traumnote. Mehr als ein Drittel der Prüfungsteilnehmer erhielt eine Auszeichnung für ihre Leistungen. So wurden 18 Belobigungen für gute Leistungen und 26 Preise für einen Schnitt von 1,9 und besser vergeben.

Die Zeugnisübergabe fand durch die Klassenlehrer und die Abteilungsleiter, Ruthard Honeck, Elektro, und Roman Krug, Metall, statt. Schulleiterin Edeltraud Smolka dankte in einer gemeinsamen Verabschiedung allen für ihre Arbeit und beglückwünschte die jungen Menschen zu ihrem Abschluss. Sie gab den Prüflingen noch einige gute Worte mit auf den Weg.

„Ein Diamant ist ein Stückchen Kohle, aus dem unter Druck etwas geworden ist“, so Edeltraud Smolka. Sie erinnerte die frisch Ausgebildeten daran, dass sie während ihrer Ausbildungszeit zu einem Diamant geschliffen wurden. Zuweilen sei es für den letzten Feinschliff durchaus von Nöten gewesen, dass Ausbilder und Lehrer auch Druck ausübten. Diamanten gehören zu den härtesten natürlichen Stoffen und so seien auch die jungen Menschen in den letzten Jahren für ihre Zukunft gehärtet worden. Wie dieser Edelstein seien auch die Schüler eine wertvolle Kostbarkeit. Smolka verglich die Schüler mit einem Brillanten, der je nach Lichteinfall ganz unterschiedlich funkelt. Die Rede schloss mit dem Wunsch, dass die Absolventen in ihren Berufen funkeln und brillieren sollen. Als Goldschmiede ihres eigenen Lebens hätten sie es nun selbst in der Hand ein Hochkaräter zu werden. Frau Smolka dankte allen für die geleistete Arbeit.

Den frisch Ausgebildeten stehen nun alle Türen offen, um sich ihre persönliche Goldfassung zu erarbeiten. Viele Schüler kamen mit der Voraussetzung Hauptschulabschluss an die Gewerbliche Schule und können sich nun mit einem Gesamtschnitt von mindestens 3,0 über einen mittleren Bildungsabschluss freuen, womit ein weiterer Schritt hin zum Hochkaräter geschafft sei.

Neben der Arbeit in Betrieben ermöglichen Fach- und Meisterschulen eine weitere Spezialisierung. Unternehmen suchen händeringend Fachkräfte und die Berufsaussichten für Techniker und Meister sind hervorragend. So bietet die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim in Vollzeit die Weiterbildung zum „Staatlich geprüften Techniker für Datentechnik“ und in Teilzeit zum „Meister Metalltechnik“ an. Der Abschluss beinhaltet die Fachhochschulreife und berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule bzw. als Meister auch an der Universität, aber ermöglicht in erster Linie eine Laufbahn im mittleren Management.

Hervorragende Voraussetzungen für die Zukunft geschaffen

Hervorragende Voraussetzungen für die Zukunft geschaffen
 
Nach zwei Jahren harter Arbeit durften acht Schüler der Fachschule für Datentechnik an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim ihr Zeugnis als „Staatlich geprüfter Techniker/in für Datentechnik“ entgegennehmen. Der Abschluss beinhaltet die Fachhochschulreife und berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule, aber ermöglicht in erster Linie eine Laufbahn im mittleren Management.
Acht „handverlesene Absolventen“, so Schulleiterin Edeltraud Smolka, haben den Weg bis zum Ende erfolgreich gemeistert und mit einem Gesamtschnitt von 2,1 ein hervorragendes Ergebnis erzielt. Manuel Horn aus Großrinderfeld erreichte die Traumnote 1,0. Weitere Preise erhielten Markus Hasenfuß, Mathias Frank und Oleg Schreiner. Sebastian Schledorn wurde für gute Leistungen mit einer Belobigung ausgezeichnet.
Edeltraud Smolka gab den Acht den Rat auch ungewöhnliche Wege zu gehen, aber dennoch wahrhaftig zu bleiben. Gleichzeitig sollte sie sich bewusst werden, dass gesteckte Ziele handhabbar und verstehbar sein sollten.
Abteilungsleiter Ruthard Honeck betonte im Anschluss, dass die kleine Gruppe stolz auf das Erreichte sein könne. Er erinnerte die Techniker daran, dass Gutausgebildete deutlich seltener arbeitslos wären und die Arbeitslosenquote für Techniker gerade einmal 5% betrüge, was deutlich unter dem Durchschnitt läge. Gleichzeitig ermutigte er die Anwesenden nicht stehenzubleiben, sondern sich in den Betrieben weiterzubilden. Er betonte: „Wichtig ist, was Sie daraus machen.“ Schon vor der Zeugnisübergabe hatten sechs Absolventen eine Technikerstelle sicher, ein weiterer Techniker beginnt im September ein duales Studium für angewandte Informatik.

Zuletzt wünschten Klassenlehrer Matthias Metzger und die anwesenden Fachlehrer Andreas Amann und Katja Stephan „ihren Technikern“ alles Gute für die Zukunft.

Präsentation Technikerarbeiten 2014

Präsentation Technikerarbeiten 2014
 
Bemerkenswertes zeigten auch die angehenden Techniker der Fachschule für Datentechnik. Der Firma Weinig in Tauberbischofsheim erleichtert bald ein computergesteuertes Simulationsmodell die Arbeit. Manuel Horn erarbeitete ein Programm, mit dem sich neuentwickelte Maschinen und Teile, die zur Holzverarbeitung dienen, am PC simulieren und überprüfen lassen. Zusammen mit der Firma ebm-papst entwickelte Markus Hasenfuß die Software für einen EC-Controller. Thomas Leimbach arbeitete zusammen mit der Firma Lauda. Er nahm Motor- und Schwingungsmessungen vor. Dabei bediente er sich eines Vibrationssensors, der unter anderen in Waschmaschinen eingesetzt wird.
Sebastian Schledorn tüftelte in seiner Technikarbeit an einen Controller gesteuerten Funktionsgenerator. Andreas Bahlke arbeitet an einer Universalfernbedienung mit Mikrocontroller. Während Timo Meyer einen Parkticketautomaten mit SPS-Steuerung und Touchdisplay ausklügelte, erstellte Holger Bode eine Software zur Finanzverwaltung. Matthias Frank arbeitete wochenlang an einer Visualisierung einer AC-Quelle mittels Touchdisplay und Oleg Schreiner hatte eine clevere Baustellenampel entwickelt, die lange und unnötige Wartezeiten verhindert, da sie auf Verkehrsfluss reagiert. Bis zur Fertigstellung der Programme wurden unzählige Ideen wieder verworfen und verändert.

Die Besucher, die den Weg in die Gewerbliche Schule fanden, zeigten sich sichtlich begeistert von der Kreativität und dem Eifer der jungen Menschen, die stolz auf ihre Projekte sein dürfen. Die Technikerschule erstreckt sich über zwei Jahre Vollzeitunterricht. Der Abschluss beinhaltet die Fachhochschulreife und berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule, aber ermöglicht den Technikern in erster Linie eine Laufbahn im mittleren Management. Unternehmen suchen händeringend Fachkräfte und die Berufsaussichten für Techniker sind hervorragend. Für das kommende Schuljahr 2014-15 sind noch Plätze frei.

In drei Jahren weit mehr als nur einen Beruf erlernt!

In drei Jahren weit mehr als nur einen Beruf erlernt!
 
An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim wurden 69 Prüflinge ins Berufsleben entlassen.
 
In den letzten Wochen hieß es für die Prüflinge ein letztes Mal büffeln. Fast 70 Teilnehmer sowie zwei externe Kandidaten stellten sich dieser letzten Herausforderung und erzielten mit 2,3 einen hervorragenden Gesamtschnitt. Das beste Prüfungsergebnis erreichte die Industriemechanikerin Doris Rathgeber vom Umschulungs- und Fortbildungszentrum Niederstetten mit einem Durchschnitt von 1,3. Mehr als ein Drittel der Schülerinnen und Schüler erhielten für ihre Leistungen eine Auszeichnung. Insgesamt wurden 16 Preise und 11 Belobigungen für gute und hervorragende Leistungen übergeben.
Schulleiterin Edeltraud Smolka erinnerte in einer gemeinsamen Verabschiedung daran, dass dieser Prüfungsjahrgang gemeinsam mit ihr an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim gekommen war. Für beide Seiten war alles neu und unbekannt. In den vergangenen drei Jahren hat sich vieles entwickelt. So wurden aus den unerfahrenen Auszubildenden fertig Ausgebildete, die für die Berufswelt bestens gerüstet sind. Edeltraud Smolka erinnerte aber auch daran, dass das Leben weit mehr sei als Arbeit und es viel Schönes und Gutes zu entdecken gäbe. Sie zitierte den Psychoanalytiker Jung, der sagte, es sei weniger das Leben, das uns bedrücke, sondern das ungelebte Leben, das uns unglücklich mache. Sie gab den Anwesenden den Wunsch aus einer unbekannten Quelle mit auf den Weg, „Das Leben möge mehr sein als Gleichförmigkeit, mehr als Arbeit, Essen und Schlafen. Es möge auch den Höhepunkt kennen und den Kontrast“ Die Rede schloss mit dem Wunsch, dass die jungen Menschen neugierig, mutig und vital blieben, um Berufs-und Privatleben zu meistern.
Gleichzeitig lud die Schulleiterin die Absolventinnen und Absolventen ein, wieder an die Schule zu kommen, da diese auch interessante Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten böte. So ermöglichen Fach- und Meisterschulen eine weitere Spezialisierung. Unternehmen suchen händeringend Fachkräfte und die Berufsaussichten für Techniker und Meister sind gegenwärtig hervorragend. Der Abschluss beinhaltet die Fachhochschulreife und berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule bzw. als Meister auch an der Universität, aber ermöglicht in erster Linie eine Laufbahn im mittleren Management. Daneben bietet der Verein für berufliche Bildung viele interessante Kurse wie die CAD-Software Inventor zur 3D-Simulation oder Schweißkurse. Im Anschluss wurden die Zeugnisse und Auszeichnungen übergeben.
Die Schülerinnen und Schüler verbanden sehr viel Positives mit ihrer Schulzeit und hoben das gute Klassenklima hervor. Den Jung-Bäckerinnen blieb die offene Atmosphäre, der gute Zusammenhalt und die Tatsache, dass niemand bloß gestellt wurde, positiv in Erinnerung. Einig war man sich, dass man viel Nützliches und Neues gelernt habe, womit man bestens gerüstet ins Berufsleben starten könne und abgesehen von den Prüfungen gerne zur Schule gegangen ist.
                                                                                             

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