Berichte

Hervorragende Voraussetzungen für die Zukunft geschaffen

Hervorragende Voraussetzungen für die Zukunft geschaffen
 
Nach zwei Jahren harter Arbeit durften acht Schüler der Fachschule für Datentechnik an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim ihr Zeugnis als „Staatlich geprüfter Techniker/in für Datentechnik“ entgegennehmen. Der Abschluss beinhaltet die Fachhochschulreife und berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule, aber ermöglicht in erster Linie eine Laufbahn im mittleren Management.
Acht „handverlesene Absolventen“, so Schulleiterin Edeltraud Smolka, haben den Weg bis zum Ende erfolgreich gemeistert und mit einem Gesamtschnitt von 2,1 ein hervorragendes Ergebnis erzielt. Manuel Horn aus Großrinderfeld erreichte die Traumnote 1,0. Weitere Preise erhielten Markus Hasenfuß, Mathias Frank und Oleg Schreiner. Sebastian Schledorn wurde für gute Leistungen mit einer Belobigung ausgezeichnet.
Edeltraud Smolka gab den Acht den Rat auch ungewöhnliche Wege zu gehen, aber dennoch wahrhaftig zu bleiben. Gleichzeitig sollte sie sich bewusst werden, dass gesteckte Ziele handhabbar und verstehbar sein sollten.
Abteilungsleiter Ruthard Honeck betonte im Anschluss, dass die kleine Gruppe stolz auf das Erreichte sein könne. Er erinnerte die Techniker daran, dass Gutausgebildete deutlich seltener arbeitslos wären und die Arbeitslosenquote für Techniker gerade einmal 5% betrüge, was deutlich unter dem Durchschnitt läge. Gleichzeitig ermutigte er die Anwesenden nicht stehenzubleiben, sondern sich in den Betrieben weiterzubilden. Er betonte: „Wichtig ist, was Sie daraus machen.“ Schon vor der Zeugnisübergabe hatten sechs Absolventen eine Technikerstelle sicher, ein weiterer Techniker beginnt im September ein duales Studium für angewandte Informatik.

Zuletzt wünschten Klassenlehrer Matthias Metzger und die anwesenden Fachlehrer Andreas Amann und Katja Stephan „ihren Technikern“ alles Gute für die Zukunft.

In drei Jahren weit mehr als nur einen Beruf erlernt!

In drei Jahren weit mehr als nur einen Beruf erlernt!
 
An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim wurden 69 Prüflinge ins Berufsleben entlassen.
 
In den letzten Wochen hieß es für die Prüflinge ein letztes Mal büffeln. Fast 70 Teilnehmer sowie zwei externe Kandidaten stellten sich dieser letzten Herausforderung und erzielten mit 2,3 einen hervorragenden Gesamtschnitt. Das beste Prüfungsergebnis erreichte die Industriemechanikerin Doris Rathgeber vom Umschulungs- und Fortbildungszentrum Niederstetten mit einem Durchschnitt von 1,3. Mehr als ein Drittel der Schülerinnen und Schüler erhielten für ihre Leistungen eine Auszeichnung. Insgesamt wurden 16 Preise und 11 Belobigungen für gute und hervorragende Leistungen übergeben.
Schulleiterin Edeltraud Smolka erinnerte in einer gemeinsamen Verabschiedung daran, dass dieser Prüfungsjahrgang gemeinsam mit ihr an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim gekommen war. Für beide Seiten war alles neu und unbekannt. In den vergangenen drei Jahren hat sich vieles entwickelt. So wurden aus den unerfahrenen Auszubildenden fertig Ausgebildete, die für die Berufswelt bestens gerüstet sind. Edeltraud Smolka erinnerte aber auch daran, dass das Leben weit mehr sei als Arbeit und es viel Schönes und Gutes zu entdecken gäbe. Sie zitierte den Psychoanalytiker Jung, der sagte, es sei weniger das Leben, das uns bedrücke, sondern das ungelebte Leben, das uns unglücklich mache. Sie gab den Anwesenden den Wunsch aus einer unbekannten Quelle mit auf den Weg, „Das Leben möge mehr sein als Gleichförmigkeit, mehr als Arbeit, Essen und Schlafen. Es möge auch den Höhepunkt kennen und den Kontrast“ Die Rede schloss mit dem Wunsch, dass die jungen Menschen neugierig, mutig und vital blieben, um Berufs-und Privatleben zu meistern.
Gleichzeitig lud die Schulleiterin die Absolventinnen und Absolventen ein, wieder an die Schule zu kommen, da diese auch interessante Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten böte. So ermöglichen Fach- und Meisterschulen eine weitere Spezialisierung. Unternehmen suchen händeringend Fachkräfte und die Berufsaussichten für Techniker und Meister sind gegenwärtig hervorragend. Der Abschluss beinhaltet die Fachhochschulreife und berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule bzw. als Meister auch an der Universität, aber ermöglicht in erster Linie eine Laufbahn im mittleren Management. Daneben bietet der Verein für berufliche Bildung viele interessante Kurse wie die CAD-Software Inventor zur 3D-Simulation oder Schweißkurse. Im Anschluss wurden die Zeugnisse und Auszeichnungen übergeben.
Die Schülerinnen und Schüler verbanden sehr viel Positives mit ihrer Schulzeit und hoben das gute Klassenklima hervor. Den Jung-Bäckerinnen blieb die offene Atmosphäre, der gute Zusammenhalt und die Tatsache, dass niemand bloß gestellt wurde, positiv in Erinnerung. Einig war man sich, dass man viel Nützliches und Neues gelernt habe, womit man bestens gerüstet ins Berufsleben starten könne und abgesehen von den Prüfungen gerne zur Schule gegangen ist.
                                                                                             

Mit Energie zum staatlich geprüften Techniker

Mit Energie zum staatlich geprüften Techniker
 
„Elektrotechnik ist kein Beruf, sondern eine Berufung“, so lautete die Aussage des Besucherführers der Kraftwerke der Grimselwelt im Berner Oberland. Sieben Schüler und zwei Lehrkräfte der Technikerschule der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim machten sich auf den Weg die Kraftwerke von Luzern und Umgebung zu erkunden.
Neben den  technischen Inhalten wurden auch kulturelle und historische Aspekte der Schweiz erkundet.
Die Studienfahrt begann mit einer Stadtbesichtigung von Zürich, wo sich die Gruppe erstmals versuchte an den Schweizer Dialekt zu gewöhnen.
Der zweite Tag war sehr heiß, so dass einige dem Vierwaldstättersee den Vorzug gegeben hätten. Für den Besucherführer der Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW) in Luzern-Ratshausen schien es keine leichte Aufgabe zu werden. Bei der Stromwelt gab es Erläuterungen zum europäischen Netzverbund. Im Anschluss konnte jeder seinen eigenen Energieverbrauch erfahren. Nach einer kleinen Pause ging es weiter zur Besichtigung des Wasserkraftwerks Rathausen. Reparaturarbeiten ermöglichten uns dabei tiefere Einblicke. Mit überspringender Motivation ging der Besucherführer mit der Gruppe in die Netzleitstelle, dem Herzstück der Zentralschweizerischen Energieversorgung.
Der Höhepunkt der Studienfahrt war der Besuch der Kraftwerke Oberhasli (KWO) im Berner Oberland. Die KWO ist das Kraftwerk Nummer eins im Alpenraum. Ein Kraftwerk zum Begreifen und Erleben. Bereits auf der Fahrt von Luzern zu den Kraftwerken Innertkirchen 1 und Grimsel 2 wurden die Grundbedingungen der Stromproduktion deutlich. Es wurde ein Höhenunterschied von über 1300m bewältigt. Aus dem Gebirge schoss an vielzähligen Stellen das Wasser. Angekommen am Firmensitz der KWO in Innertkirchen erfuhr die Gruppe, dass 60 Prozent der Schweizer Stromproduktion aus dieser heimischen Energiequelle entstammen. Zunächst wurden Fragen über die Nachhaltigkeit dieser sauberen Stromerzeugung im Einklang mit der Natur beantwortet, bevor es zum ersten unterirdisch bebauten Kraftwerk der Schweiz, dem Kraftwerk Innertkirchen 1, ging. Nach den ersten technischen Informationen ging es weiter zum Kraftwerk Grimsel 2, das durch einen 3 km langen Stollen erreicht wird. Die KWO betreibt hier 5 Turbinen, welche 350 MW pro Jahr erbringen. Grimsel 2 ist als Umwälzwerk konzipiert. Diese können als Generatoren oder Pumpen betrieben werden. Zu Spitzenenergie sind eine oder mehrere Maschinen am Netz. Bei geringem Strombedarf werden die Maschinen zum Zurückpumpen des Wassers eingesetzt. Mit Stollenfahrzeugen ging es weiter zu einer Kristallkluft, die bei Arbeiten zum Kraftwerk entdeckt wurde. Wieder angekommen in der frischen Bergluft der Grimselwelt führte uns der Bergführer in die nahegelegene Staumauer Räterichsboden. Abgerundet wurde der Tag vom Besuch der Aareschlucht, einem 1400 m langen und 200 m tiefen Naturwunder. Über Stege und Tunnels durchwanderte die Gruppe mühelos die imposante Schlucht.
Am folgenden Tag führte eine Stadtbesichtigung durch Luzern an zahlreichen Sehenswürdigkeiten vorbei. Fehlen durften dabei natürlich nicht die Informationen über die Kapellbrück und die Museggmauer, sowie dem Löwendenkmal oder dem Nadelwehr. Der Hausberg Pilatus äußerte sich an diesem Tag mit Donnergrollen.
Am letzten Tag besichtigte die Gruppe den Rheinfall von Schaffhausen, der die Energie des Wassers nochmals eindrucksvoll offerierte.

Die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim bietet seit Jahren erfolgreich die Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker mit dem Schwerpunkt Datentechnik an.

Die erste große berufliche Herausforderung ist geschafft! Weitere dürfen folgen!

Die erste große berufliche Herausforderung ist geschafft! Weitere dürfen folgen!
 
An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim wurden 56 Schülerinnern und Schüler aus dem Elektrobereich, sowie 47 Anlagenmechaniker, Industriemechaniker, Kraftfahrzeugmechatroniker und Werkzeugmacher nach 3,5-jähriger schulisch-praktischer und theoretischer Ausbildung ins Berufsleben entlassen.
Im November hieß es für die Prüflinge ein letztes Mal für die Abschlussprüfung büffeln. Neben Prüfungen in den allgemeinen Unterrichtsfächern standen die berufsfachlichen Fächer auf dem Prüfungsprogramm. 103 junge Leute haben den Weg bis zum Ende erfolgreich gemeistert und mit einem Gesamtschnitt von 2,3 ein hervorragendes Gesamtergebnis erzielt.
Die besten Leistungen erzielten der Fachinformatiker Kristian Dresselhaus und Michael Kurz, Elektroniker für Betriebstechnik, aus Wertheim. Den besten Schnitt in der Metallabteilung erreichte Jan Herbst. Insgesamt wurden in der Metallabteilung neun Preise und vier Belobigungen, in den Fächern Elektronik für Energie- und Gebäude-, Betriebstechnik, Geräte und System, Mechatronik und Fachinformatik wurden 14 Preise und 15 Belobigungen für gute und hervorragende Leistungen übergeben. Sehr stolz war man auch darüber, dass nicht nur Schüler mit Mittlerer Reife und Abitur sondern auch ehemalige Hauptschüler die Prüfungen mit Erfolg gemeistert haben.
Nach der Zeugnisübergabe durch die Klassenlehrer und dem Elektroabteilungsleiter, Ruthard Honeck, sowie dem Leiter des Metallbereichs, Roman Krug, gab Schulleiterin Edeltraud Smolka in einer gemeinsamen Verabschiedung den Prüflingen noch einige Worte des bedeutenden Juristen Fritz Bauer mit auf den Weg. Der Richter und Anwalt stellte bereits Anfang letzten Jahrhunderts fest, es sei leider eine typisch deutsche Eigenschaft, den Gehorsam schlechthin für eine Tugend zu halten. Daher forderte er die Menschen zur Zivilcourage auf und dazu 'Nein' zu sagen. So wie Fritz Bauer sein Leben lang für seine Ziele und Werte einstand, wünschte Edeltraud Smolka allen Mut aufrechten Gangs durchs Leben zu gehen, auch wenn dies manchmal beschwerlich sei. Wer etwas bewegen und verändern wolle, der müsse auch dafür eintreten. Leider sei es häufig die eigene Angst, die Menschen dazu bringe nicht zu handeln, wenn irgendwo ein alter Mann angepöbelt oder ein Schüler zusammengeschlagen werde. Wer seinen Beitrag für die Gesellschaft leiste, Dinge anpacke und sein Leben aktiv gestalte, benötige jeden Tag aufs Neue viel Mut, Ausdauer und Kraft.
„Ich wünsche Ihnen Mut, sich für Ihre Werte und Überzeugungen einzusetzen“, so Edeltraud Smolka. Sie ermunterte die frisch Ausgebildeten selbst ihr innerer Kompass zu sein und darauf zu hören, wohin dieser sie leite. Die Rede schloss mit dem Wunsch, dass es der Schule und ihren Lehrern gelungen sei, mündige Bürger zu erziehen. Frau Smolka dankte allen für die geleistete Arbeit.
Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Sana Kpante und ihrer Trommelgruppe. Der von Sana Kpante gegründete Verein "Adompoja Kinderhilfe in Ghana und Togo" wurde 2008 ins Leben gerufen und stellt sich die Aufgabe, ein von ihr gegründetes Kinderheim in Ghana zu unterstützen, in dem heimatlose Straßenkinder und Flüchtlingskinder aus Togo ein Zuhause finden. Die Trommler freuten sich über Spenden, mit denen man auch diesen Kindern später eine Chance auf eine Ausbildung und damit eine stabile Zukunft ermöglichen kann. Die Summe wurde vom Verein für berufliche Bildung aufgestockt.
Den frisch Ausgebildeten stehen nun alle Türen offen. Neben der Arbeit in Betrieben ermöglichen Fach- und Meisterschulen eine weitere Spezialisierung. Unternehmen suchen händeringend Fachkräfte und die Berufsaussichten für Techniker und Meister sind hervorragend. So bietet die Gewerblichen Schule Bad Mergentheim bereits ab September 2014 die Weiterbildung zum „Staatlich geprüften Techniker für Datentechnik“ und zum „Meister Metalltechnik“. Der Abschluss beinhaltet die Fachhochschulreife und berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule bzw. als Meister auch an der Universität, aber ermöglicht in erster Linie eine Laufbahn im mittleren Management.
 
Die erfolgreichen Prüflinge waren:
 
Elektroabteilung:
Klasse E4ME (Mechatronik) Klassenlehrer: Jörg Heinkelmann

 
Ralf Adler, Mafi Transport-Systeme GmbH; David Baumann, CeraCon GmbH; Daniel Betz, Wittenstein AG; Roman Brand, Derr Kaffeemaschinen- und Wasseraufbereitung; Johann Friesen, Ev. Jugendhilfe Friedenshort GmbH; Laurin Herbst, Michael Weinig AG; Lucas Herm, Roto Frank Bauelemente GmbH; Sebastian Hersam, Wittenstein AG; Julian Kraft, CeraCon GmbH; Judith Kurz, ebmpapst; Daniel Mark, Roto Frank Bauelemente GmbH; Peter Naser, ebmpapst; Stefan Rösch, Roto Frank Bauelemente GmbH, Milena Scherer, Michael Weinig AG
 
Klasse E4EG (Elektroniker Energie- und Gebäudetechnik), Klassenlehrer:

 
Maurice Cipa, Ev. Jugendhilfe Friedenshort GmbH; Philipp Hernadi, Elektro Service Frank; Daniel Hütter, Elektro Service Frank; Andreas Koch, Elektro Konrad; Dominik Kraus, Elektro Ullrich; Lucas Lehmann, Tauber-Solar Energietechnik GmbH; Lorenz Liebenstein, Schweikert Elektrotechnik; Timur Magomadev, Elektro Ullrich; Andreas Rost, Elektro Keim; Alexander Walter, Elektro Service Frank
 
 
Klasse E4BT (Elektroniker Betriebstechnik), Klassenlehrer Richard Volkert

 
Dennis Bachmann, Wassertechnik Wertheim GmbH; Thomas Berberig, Stadtwerke Wertheim; Lukas Englert, Ersa Löttechnik GmbH; David Eyrich, Ersa Löttechnik GmbH; Philipp Fitterer, Stadtwerke Tauberfranken GmbH; Fabian Haberkorn, Michael Weinig AG; Andreas Hemrich, Michael Weinig AG; Christian Keim, Karl Schnell GmbH & Co.KG; Ferdinand Kuhn, EAS Schaltanlagen; Michael Kurz, Schuller GmbH; Florian Lang, Umwelt- u. Fluid-Technik Bad Mergentheim; Tilman Lau, CeraCon GmbH; Markus Löber, Duran Glastechnik GmbH & Co.KG; Kevin Moos, Schuller GmbH; Lukas Röder, EAS Schaltanlagen, Marián Teichgräber, Wassertechnik Wertheim GmbH; Erik Vorlaufer, Karl Schnell GmbH & Co.KG
 
 
Klasse E4GS (Elektroniker für Geräte und System), Klassenlehrer: Ruthard Honeck

 
Felix Beck, fabi e.V. Main-Tauber, Fabrice Blesch, ECOM Instruments GmbH; Christian Buding, Ansmann AG; André Dippon, Dostmann electronic GmbH, Andre Dziumbla, Ansmann AG; Melanie Hauke, ECOM Instruments GmbH; Konstantin Kellermann, Data Modul Weikersheim GmbH; Florian Kuhn, LAUDA Dr. R. Wobser; Alexander Nuss, LAUDA Dr. R. Wobser; Michael Sattelberger, Wittenstein AG, Eileen Staudt, Data Modul Weikersheim GmbH
 
 
Klasse E3FL1 ( Fachinformatiker), Klassenlehrer: Norbert Jachol

 
Christian Becker, TecAlliance GmbH; Kristian Dresselhaus, TecAlliance GmbH; Nils Kunkel, TecAlliance GmbH; Julian Warmuth, EAS Schaltanlagen
 
 
Metallabteilung:
Klasse M4AH (Anlagenmechaniker in Sanitär-, Heizungs- und Kältetechnik), Klassenlehrerin: Regine Kunert

 
Andreas Bauer, Braun Heizungs- und Sanitärtechnik; Kai Eckert, Schülke Heizungsbau GmbH; Tobias Käpplinger, Klaus Seidl; Timo Körner, Firma Vossler; Christoph Liebsch, Fröhlich Heiz.- Lüftungsbau; Marcel Günther Maciejek, Alfred Scherer; Moritz Markert; Jans Energiesysteme; Michael Metzger, Detlef Hieber Installations AG; Marco Pangerl, Jürgen Kuhn; Maximilian Schaffhauser; Braun Heizungs- und Sanitärtechnik
 
 
Klasse M4WZ (Werkzeugmechaniker), Klassenlehrer: Roman Krug

 
Nico Ehrmann, WTN; Dominik Hergenröther, ITW Motion GmbH; Fabian Hofmann, WTN; Markus Jordan, Brand GmbH; Felix Krumpiegel, Wirthwein GmbH & Co.KG; Alexander Krutsch, Vermop Salmon GmbH; Ruslan Lupp, ITW Fastener Products GmbH; Daniel Masur, Vermop Salmon GmbH; Lorenz Metzger, Wirthwein GmbH & Co.KG; Aaron Ruck, L+S Kunststofftechnologie GmbH; Marcel Rumm, LTI Metalltechnik; Simon Schimpf, Brand GmbH; Viktor Steinhauer, WTN; Jonas Wiehl, ITW Motion GmbH
 
 
Klasse M4IM (Industriemechaniker), Klassenlehrer: Alfred Winklmaier

 
Mario Bayer, Wittenstein AG, Lukas Both, Roto Frank Bauelemente GmbH; Johann Heinrich, Wittenstein AG; Jan Herbst, Karl Schnell GmbH Co.KG; David Hofmann, August Laukhuff GmbH & Co.KG; Sebastian Michel, Wittenstein AG; Fabian Naser, Bass GmbH & Co.KG; Robin Vogt, Hainbuch GmbH; Timo von Schenck, Karl Schnell GmbH & Co.KG, Thomas Wetsch, Sonderschrauben Güldner GmbH; Daniel Wunderlich, Karl Schnell GmbH & Co.KG; Dennis Zeller, Karl Schnell GmbH & Co.KG
 
 
Klasse M4IM (Feinwerkmechaniker Maschinenbau), Klassenlehrer: Alfred Winklmaier
 
Nick Brenner, Data Modul Weikersheim GmbH; Eduard Wald, Data Modul Weikersheim GmbH
 
 
Klasse R4PW (Kraftfahrzeugmechatroniker), Klassenlehrer: Martin Breuner
 
Noyha Abdallah, Autoservice Feuerstein; Loai Baidoun, Premium Car Center; Armen Basini, Premium Car Center; Niko Deißler, Autohaus Günter Weber; Timo Fleischhacker, Stefan Beyer; Kevin Kämmler, Thomas Roth; Patrick Klee, Helmut Hellinger; Alexander Leer, Autohaus Mittleres Taubertal; Michael Wülk, Autohaus Mittleres Taubertal Autohaus Mittleres Taubertal

Präsentation der Fachschule für Datentechnik und des Seminarkurses am Technischen Gymnasium

Die angehenden Techniker für Datentechnik und die Teilnehmer des Seminarkurses
 
Wie macht man sein Haus einbruchsicher? Wie stelle ich einen Wohnwagen schnell und ohne Stress auf? Auf diese und andere Fragen lieferten die angehenden Techniker für Datentechnik und die Teilnehmer des Seminarkurses 2012-13 der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim der interessierten Öffentlichkeit Antworten. Viele Innovationen, die den Tagesablauf enorm erleichtern können, ließen sich während des Rundgangs durch die Aula entdecken.
Ob in Zusammenarbeit mit Firmen oder in Eigenregie liefen seit Monaten die Vorbereitungen für die Projekte, die die Schüler nach einer ersten benoteten Präsentationsrunde der Öffentlichkeit in der Aula der Gewerblichen Schule vorstellten. Betreut wurden die angehenden Techniker von Andreas Amann und dem Abteilungsleiter der Elekroabteilung Ruthard Honeck. Den Seminarkurs in der zwölften Klasse des Technischen Gymnasiums leiteten Thomas Beiersdorf und Martin Breuner.
Dominik Jahns machte sein Haus einbruchsicher, indem er eine computergesteuerte Alarmanlage mit Codeschloss entwickelte. Sie wird über ein Touchpad im Haus gesteuert und erschwert potentiellen Einbrechern ihr Handwerk deutlich.
Eine clevere Photovoltaikanlage präsentierte Janka Bolick der Öffentlichkeit. Mithilfe zweier Sensoren bewegt sich die Anlage in Richtung Sonne, was eine höhere Rentabilität der Anlage zur Folge hat, da die Anlage von morgens bis abends Strom erzeugen kann.
Da er früher ständig seinen Tennisschläger teuer bespannen lassen musste, entwickelte Patrick Leber eine gesteuerte Tennisschläger-Besaitungsmaschine, die keine komplett neue Bespannung mehr erforderlich macht, sondern nur noch die kaputte Saite ausbessert. Dies spart Zeit, Geld und Nerven.
Den Kaffee erhielt man aus einem mikrocontroller gesteuerten Kaffeeautomaten von Steffen Schnaufer. Roland Walter entwickelte einen klugen Parkscheinautomat, der bei Überzahlung automatisch sperrt und außerhalb der Betriebszeiten kein Geld annimmt. Sowohl Kaffeeautomat als auch Parkscheinautomat werden am PC gesteuert und überwacht.
Der Firma Weinig in Tauberbischofsheim erleichtert bald ein neuprogrammiertes Mitarbeiter- und Betriebsdatenerfassungsmodell die Datenverwaltung. Svenja Stang erfasste hierzu Maschinendaten und wertete sie grafisch aus. Die Software unterstützt die Unternehmensführung bei ihrer Arbeit. Bis zur Fertigstellung des Programms wurden aber unzählige Ideen wieder verworfen. Ebenfalls eine neue Geräte- und Mitarbeiterverwaltung wurde für die Modellfluggemeinschaft Riedenheim von Patrick Hub programmiert. Sie erleichtert dem Verein die Organisation und Verwaltung ihrer Mitglieder.
 
Interessantes wussten auch die Teilnehmer des Seminarkurses zu berichten. Linus Böhm, Marcel Flöhl, Steffen Hoppe und Marc Krämer erarbeiteten ein elektronisches Administrationstool, das für die Verwaltung von Schulklassen und Oberstufenkursen dient. So lassen sich Daten deutlich einfacher verwalten und erleichtern zugleich Schülern die Wahl ihrer Oberstufenkurse. Schüler können die Datei öffnen und erhalten alle wählbaren Kurse samt Wahlbedingungen. Bei fehlerhafter Wahl blockiert das System. Ab dem Schuljahr 2013/14 soll das Wahltool am Technischen Gymnasium erstmals eingesetzt werden. Damit hat die Zettelschlacht ein Ende.
Bis tief in die Nacht arbeiteten Anja Frank, Franziska Michelberger und Maximilian Schwind in den letzten Wochen an der Konstruktion und dem Bau ihrer automatischen Wohnwagenregulierung.
Damit hat das stundenlange Ausnivellieren des Wohnwagens ein Ende und der eigentliche Urlaub beginnt früher und entspannter. Unterstützung fanden sie dabei von der Firma Wittenstein. So konnte die Idee im Lauf der Zeit immer mehr Gestalt annehmen und wurde anhand eines Modells präsentiert. Die drei Zwölftklässler waren sogar auf der Tourismusmesse in Stuttgart, um tiefer in die Materie einsteigen zu können. Verdient haben sich die Tüftler den Urlaub, ob mit oder ohne Wohnwagen, nun redlich. Ein Mutter stellt fest, dass sie in den letzten Tage häufig dachte, wann ist es denn endlich rum. Wann wird aus dem Schlachtfeld meines Sohnes wieder ein Zimmer.
Die Besucher, die den Weg in die Gewerbliche Schule fanden, zeigten sich sichtlich begeistert von der Kreativität und dem Engagement der jungen Menschen.

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